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Gutes Abitur = Gute Examen
Gast
Unregistered
 
#51
27.06.2021, 22:57
Der Großteil der selbständigen FWW Anwälte lebt zumindest in den Anfangsjahren auf H4 Niveau.
Viele geben ihre zu teure Zulassung deshalb zurück. Dazu gibt es Zeitungsartikel online.
Der erfolgreich selbständige Anwalt ist ein Einzelfall.
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GK Partner
Junior Member
**
Beiträge: 48
Themen: 7
Registriert seit: Jun 2021
#52
27.06.2021, 22:59
(27.06.2021, 22:57)Gast schrieb:  Der Großteil der selbständigen FWW Anwälte lebt zumindest in den Anfangsjahren auf H4 Niveau.
Viele geben ihre zu teure Zulassung deshalb zurück. Dazu gibt es Zeitungsartikel online.
Der erfolgreich selbständige Anwalt ist ein Einzelfall.

,,Der Großteil der selbständigen FWW Anwälte lebt zumindest in den Anfangsjahren auf H4 Niveau.''

Das stimmt, habe ich auch schon einige Artikel zu gelesen, nur dabei stand auch immer wieder, dass Sie direkt nach dem Studium in die Selbständigkeit gegangen sind. Mir wurde davon auch schon wärmstens abgeraten- Bestenfalls arbeitet man sich zur Partnerschaft in kleinen bis mittleren Kanzleien hoch, und baut sich eventuell mit den Partnerkollegen als Exitstrategie eine eigene Kanzlei auf.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.06.2021, 23:04 von GK Partner.)
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Gast
Unregistered
 
#53
27.06.2021, 23:05
(27.06.2021, 22:50)GK Partner schrieb:  
(27.06.2021, 22:46)Gast schrieb:  Der schriftliche Durchschnitt in beiden Examen liegt bei 5-6 Punkten. Durch Schwerpunkt und mündliche kommen einige höher, aber die meisten bleiben auf ihren 5-7 Punkten sitzen und da ist dann in den meisten Fällen keine große Karriere mehr drin und man wird zu Berufsbeginn oft ausgebeutet (viele Stunden für wenig Geld).

Auch hier: Das kann und darf man nicht verallgemeinern! Was ist wenn du von einem Studenten ausgehst, der seine Großkarriere darin sieht, nach langjährigen Berufserfahrungen in kleinen Kanzleien, irgendwann mal eine eigene Kanzlei zu gründen, diese marktorientiert zu führen, und eventuell sehr erfolgreich rauszukommen? Deine Texte suggerieren, dass man mit 5-7 Punkten völlig raus ist, und keine Chance mehr auf Karriere hat! Klar wird es schwer - möchte ich gar nicht bestreiten, aber doch nicht unmöglich.

Also völlig absurde Vorstellungen haben hier einige. Der eine oben hat gemeint, dass man ohne GK Partner Niveau keine gute Aussicht auf die Rente hat. Meine Güte, das sind alles größtenteils Millionäre, wie kann man so realitätsfern sein. Ein Großteil unserer Gesellschaft übt völlig normale Berufe aus, und haben eine sehr gute Rente. Es hängt von so vielem ab!

Ich würde dir empfehlen als Gast oder mit nem neuen Account zu schreiben (und dann nicht zu verraten dass du im zweiten Semester bist).
Ist nicht böse gemeint, aber die meisten Leute die hier schreiben (und ich auch) sind erwachsene Menschen, es ist schwer die Meinung von jemandem in solchen Themen ernst zu nehmen der wahrscheinlich 18-21 ist.
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Gast
Unregistered
 
#54
27.06.2021, 23:12
(27.06.2021, 21:49)Gast schrieb:  Ich fasse zusammen. Du könntest trotz 1er Abi in Jura scheitern. Das wirst du erst nach 5 Jahren merken, wenn es zu spät und dein Baföganspruch verbraucht ist, weil nur die Examensnoten aus 2 Wochen am Ende eine Rolle spielen. Da sind schon Leute mit guten Noten aus dem Studium gescheitert.
Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst und du später auch mal (gut bezahlt) arbeiten willst, dann nimm Medizin, BWL oder Lehramt mit Verbeamtungsfächern. 
Wenn du nicht 2 x vb hast am Ende (15 % oder weniger), dann wirst du mal für 2300 Euro netto 50 Std. die Woche in einer MK arbeiten oder für 1800 Euro netto (minus 130 Euro Bafög monatlich) Vollzeit als Schadenssachbearbeiter oder Anwalt in einer Kleinkanzlei. Dafür kann man auch ne kürzere Ausbildung machen.

Ergo für den TE: Medizin>MINT>Lehramt>BWL>Jura
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Gast
Unregistered
 
#55
28.06.2021, 00:04
Nach meiner Erfahrung haben Leute mit einem guten Abi auch ein überdurchschnittliches Examen. Dass aber auch Leute, die keinen guten Abi-Schnitt haben, auch ein vernünftiges Examen hinbekommmen können, passiert oft genug. Ich hatte 2,9 im Abi und 9,1 im 1. Examen (staatlicher Teil). Ich persönlich kenne auch nur einen Fall, in dem eine Bekannte mit nem 1er Abi durch das Examen gefallen ist. Sie hat aber auch irgendein Hippie-Gymnasium besucht und durchgehend 14 punkte in solchen seltsamen Fächern wie Kunst und Theaterkrams gehabt.
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Gast
Unregistered
 
#56
28.06.2021, 00:25
(27.06.2021, 23:05)Gast schrieb:  
(27.06.2021, 22:50)GK Partner schrieb:  
(27.06.2021, 22:46)Gast schrieb:  Der schriftliche Durchschnitt in beiden Examen liegt bei 5-6 Punkten. Durch Schwerpunkt und mündliche kommen einige höher, aber die meisten bleiben auf ihren 5-7 Punkten sitzen und da ist dann in den meisten Fällen keine große Karriere mehr drin und man wird zu Berufsbeginn oft ausgebeutet (viele Stunden für wenig Geld).

Auch hier: Das kann und darf man nicht verallgemeinern! Was ist wenn du von einem Studenten ausgehst, der seine Großkarriere darin sieht, nach langjährigen Berufserfahrungen in kleinen Kanzleien, irgendwann mal eine eigene Kanzlei zu gründen, diese marktorientiert zu führen, und eventuell sehr erfolgreich rauszukommen? Deine Texte suggerieren, dass man mit 5-7 Punkten völlig raus ist, und keine Chance mehr auf Karriere hat! Klar wird es schwer - möchte ich gar nicht bestreiten, aber doch nicht unmöglich.

Also völlig absurde Vorstellungen haben hier einige. Der eine oben hat gemeint, dass man ohne GK Partner Niveau keine gute Aussicht auf die Rente hat. Meine Güte, das sind alles größtenteils Millionäre, wie kann man so realitätsfern sein. Ein Großteil unserer Gesellschaft übt völlig normale Berufe aus, und haben eine sehr gute Rente. Es hängt von so vielem ab!

Ich würde dir empfehlen als Gast oder mit nem neuen Account zu schreiben (und dann nicht zu verraten dass du im zweiten Semester bist).
Ist nicht böse gemeint, aber die meisten Leute die hier schreiben (und ich auch) sind erwachsene Menschen, es ist schwer die Meinung von jemandem in solchen Themen ernst zu nehmen der wahrscheinlich 18-21 ist.

Das bringt doch nichts. Man würde ihn an seinem Schreibstil ohnehin erkennen. Es wäre vielmehr Zeit, dass er sich aus dem Forum verabschiedet.
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GK Partner
Junior Member
**
Beiträge: 48
Themen: 7
Registriert seit: Jun 2021
#57
28.06.2021, 00:43
(28.06.2021, 00:25)Gast schrieb:  
(27.06.2021, 23:05)Gast schrieb:  
(27.06.2021, 22:50)GK Partner schrieb:  
(27.06.2021, 22:46)Gast schrieb:  Der schriftliche Durchschnitt in beiden Examen liegt bei 5-6 Punkten. Durch Schwerpunkt und mündliche kommen einige höher, aber die meisten bleiben auf ihren 5-7 Punkten sitzen und da ist dann in den meisten Fällen keine große Karriere mehr drin und man wird zu Berufsbeginn oft ausgebeutet (viele Stunden für wenig Geld).

Auch hier: Das kann und darf man nicht verallgemeinern! Was ist wenn du von einem Studenten ausgehst, der seine Großkarriere darin sieht, nach langjährigen Berufserfahrungen in kleinen Kanzleien, irgendwann mal eine eigene Kanzlei zu gründen, diese marktorientiert zu führen, und eventuell sehr erfolgreich rauszukommen? Deine Texte suggerieren, dass man mit 5-7 Punkten völlig raus ist, und keine Chance mehr auf Karriere hat! Klar wird es schwer - möchte ich gar nicht bestreiten, aber doch nicht unmöglich.

Also völlig absurde Vorstellungen haben hier einige. Der eine oben hat gemeint, dass man ohne GK Partner Niveau keine gute Aussicht auf die Rente hat. Meine Güte, das sind alles größtenteils Millionäre, wie kann man so realitätsfern sein. Ein Großteil unserer Gesellschaft übt völlig normale Berufe aus, und haben eine sehr gute Rente. Es hängt von so vielem ab!

Ich würde dir empfehlen als Gast oder mit nem neuen Account zu schreiben (und dann nicht zu verraten dass du im zweiten Semester bist).
Ist nicht böse gemeint, aber die meisten Leute die hier schreiben (und ich auch) sind erwachsene Menschen, es ist schwer die Meinung von jemandem in solchen Themen ernst zu nehmen der wahrscheinlich 18-21 ist.

Das bringt doch nichts. Man würde ihn an seinem Schreibstil ohnehin erkennen. Es wäre vielmehr Zeit, dass er sich aus dem Forum verabschiedet.

Ich wüsste nicht, was inhaltlich falsch sein soll. Alle meine Aussagen haben lediglich gezeigt, dass man Pauschalisierungen vermeiden soll.
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RefSL
Unregistered
 
#58
28.06.2021, 07:39
Uff wann genau in den letzten Jahren ist es passiert, dass ein 2,0 Abi als schlecht angesehen wird? 

Ich mit meinem super schlechten 2,1 Abi habe es gerade noch so geschafft im 1. Examen auf 13,05 zu kommen (staatlicher Teil 12 P.).

Zum Glück gibt es für uns Dumme wohl noch Hoffnung. ;-)

Aber jetzt mal ernsthaft, Noten in der Schule haben m.E. überhaupt nichts für das Examen auszusagen. 1. überschneidet sich der Stoff eben 0 und 2. reicht es völlig aus, wenn man im Studium noch die Kurve bekommt und sich reinhängt. Ich persönlich war immer schlecht in Naturwissenschaften und habe in der Schule nur das nötigste gemacht. Fürs Examen hab ich mich dann reingehängt weil es drauf ankam. 

Also bitte, niemand mit einem „schlechten“ 2,0 Abitur soll sich deshalb von Leuten wie der/dem TE vom Jurastudium abhalten lassen. Solche Streber kann ich ja gar nicht ab.
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HerrKules
Posting Freak
*****
Beiträge: 1.104
Themen: 7
Registriert seit: Mar 2021
#59
28.06.2021, 09:19
(28.06.2021, 00:43)GK Partner schrieb:  
(28.06.2021, 00:25)Gast schrieb:  
(27.06.2021, 23:05)Gast schrieb:  
(27.06.2021, 22:50)GK Partner schrieb:  
(27.06.2021, 22:46)Gast schrieb:  Der schriftliche Durchschnitt in beiden Examen liegt bei 5-6 Punkten. Durch Schwerpunkt und mündliche kommen einige höher, aber die meisten bleiben auf ihren 5-7 Punkten sitzen und da ist dann in den meisten Fällen keine große Karriere mehr drin und man wird zu Berufsbeginn oft ausgebeutet (viele Stunden für wenig Geld).

Auch hier: Das kann und darf man nicht verallgemeinern! Was ist wenn du von einem Studenten ausgehst, der seine Großkarriere darin sieht, nach langjährigen Berufserfahrungen in kleinen Kanzleien, irgendwann mal eine eigene Kanzlei zu gründen, diese marktorientiert zu führen, und eventuell sehr erfolgreich rauszukommen? Deine Texte suggerieren, dass man mit 5-7 Punkten völlig raus ist, und keine Chance mehr auf Karriere hat! Klar wird es schwer - möchte ich gar nicht bestreiten, aber doch nicht unmöglich.

Also völlig absurde Vorstellungen haben hier einige. Der eine oben hat gemeint, dass man ohne GK Partner Niveau keine gute Aussicht auf die Rente hat. Meine Güte, das sind alles größtenteils Millionäre, wie kann man so realitätsfern sein. Ein Großteil unserer Gesellschaft übt völlig normale Berufe aus, und haben eine sehr gute Rente. Es hängt von so vielem ab!

Ich würde dir empfehlen als Gast oder mit nem neuen Account zu schreiben (und dann nicht zu verraten dass du im zweiten Semester bist).
Ist nicht böse gemeint, aber die meisten Leute die hier schreiben (und ich auch) sind erwachsene Menschen, es ist schwer die Meinung von jemandem in solchen Themen ernst zu nehmen der wahrscheinlich 18-21 ist.

Das bringt doch nichts. Man würde ihn an seinem Schreibstil ohnehin erkennen. Es wäre vielmehr Zeit, dass er sich aus dem Forum verabschiedet.

Ich wüsste nicht, was inhaltlich falsch sein soll. Alle meine Aussagen haben lediglich gezeigt, dass man Pauschalisierungen vermeiden soll.

"Sehr gute Rente" ist bspw. eine völlig unsubstantiierte Behauptung.
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Gast Gast
Unregistered
 
#60
28.06.2021, 09:29
(27.06.2021, 23:12)Gast schrieb:  
(27.06.2021, 21:49)Gast schrieb:  Ich fasse zusammen. Du könntest trotz 1er Abi in Jura scheitern. Das wirst du erst nach 5 Jahren merken, wenn es zu spät und dein Baföganspruch verbraucht ist, weil nur die Examensnoten aus 2 Wochen am Ende eine Rolle spielen. Da sind schon Leute mit guten Noten aus dem Studium gescheitert.
Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst und du später auch mal (gut bezahlt) arbeiten willst, dann nimm Medizin, BWL oder Lehramt mit Verbeamtungsfächern. 
Wenn du nicht 2 x vb hast am Ende (15 % oder weniger), dann wirst du mal für 2300 Euro netto 50 Std. die Woche in einer MK arbeiten oder für 1800 Euro netto (minus 130 Euro Bafög monatlich) Vollzeit als Schadenssachbearbeiter oder Anwalt in einer Kleinkanzlei. Dafür kann man auch ne kürzere Ausbildung machen.

Ergo für den TE: Medizin>MINT>Lehramt>BWL>Jura

MINT? Um dann festzustellen, dass Maschinenbau auch nicht mehr der hottest shit ist und eigentlich alle nur noch Informatiker und noch ein paar E-Techniker suchen. Medizin, wo man zwar gut verdient aber dafür gerade am Anfang 24 Stunden Schichten schiebt und der Krankenhausbetrieb komplett auf den Verschleiß der Assistenzärzte ausgelegt ist? Lehramt? Um dann als Lehrer in Anstellung ohne Beamtenstatus den Sozialarbeiter für eine Gruppe Teenager zu spielen und dann bekommst du noch ein paar verhaltensauffällige Inklusionsfälle zugewiesen, viel Spaß. BWL? Um am Ende irgendein Sachbearbeiter zu sein, weil du dummerweise nicht das richtige Netzwerk (über deine Eltern) aufgebaut hast?

Ihr seht, man kann alles irgendwie schlecht reden. Ich kenne keinen Arzt, der genauso gerne Anwalt geworden wäre. Keinen Lehrer, der genauso gerne Arzt wäre. Und keinen Anwalt, der genauso gerne Lehrer geworden wäre. 

Entweder macht einem etwas Spaß oder nicht, die Rahmenbedingungen können den Spaß auf jeden Fall nur teilweise beeinflussen. 

@TE: Als Jurist kann man ein sehr gutes Auskommen schaffen und wer gut lernen kann (siehe Abi), sollte auch im Studium gut durchkommen. Gibt dazu sogar eine Studie, die zeigt, dass 1er Abiturienten überdurchschnittlich oft Prädikatsexamen schreiben.

Wer hier hingegen sagt, dass man 2.300 netto verdienen würde, wenn man keine 2x vb hat, hat keine Ahnung vom Markt (oder hat es selbst einfach nur total verbockt).
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