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1 2 »
Antworten

 
Referendariat mit Kind
GastGast
Unregistered
 
#1
26.03.2021, 18:30
Hallo :-) 

gibt es hier Leute, die das Referendariat gemacht haben und währenddessen ein Kind bekommen haben oder jedenfalls ein sehr kleines Kind hatten? Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen teilen könntet. Meine Freundin wird hauptsächlich in Elternzeit gehen, aber mir ist es auch wichtig ausreichend Zeit mit meinem Kind zu verbringen. Mir geht es zum einen darum wie ihr das Lernen und die Stationsarbeit damit in Einklang gebracht habt Zeit mit dem Kind zu verbringen und zum anderen um das Thema Elternzeit. Ich kann mir nicht so gut vorstellen wie die Elternzeit in den ja doch sehr unflexiblen Aufbau des Refs passt. Insbesondere wenn ich z.B. nach der Geburt ein paar Monate Elternzeit nehmen will und später nochmal. Also ob man dann Probleme mit der Länge der Stationen oder dem Finden einer Station bekommt. Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen damit gemacht. Bei mir ist es übrigens das OLG Celle. 
Liebe Grüße :-)
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Ich kann Dir empfehlen, zur Vorbereitung auf das Referendariat das Buch "99 Tipps & Hinweise für ein erfolgreiches Rechtsreferendariat" zu lesen. Das Buch gibt es als Print-Ausgabe und E-Book. Infos hierzu findest Du auf folgender Seite:

https://www.juristenkoffer.de/rechtsreferendariat/99-tipps-hinweise.php

Neben Tipps zur Planung des Referendariats beinhaltet das Buch auch viele hilfreiche Hinweise zur optimalen Examensvorbereitung sowie viele konkrete Tipps für das Schreiben der Klausuren.
 
Gast
Unregistered
 
#2
26.03.2021, 18:49
(26.03.2021, 18:30)GastGast schrieb:  Hallo :-) 

gibt es hier Leute, die das Referendariat gemacht haben und währenddessen ein Kind bekommen haben oder jedenfalls ein sehr kleines Kind hatten? Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen teilen könntet. Meine Freundin wird hauptsächlich in Elternzeit gehen, aber mir ist es auch wichtig ausreichend Zeit mit meinem Kind zu verbringen. Mir geht es zum einen darum wie ihr das Lernen und die Stationsarbeit damit in Einklang gebracht habt Zeit mit dem Kind zu verbringen und zum anderen um das Thema Elternzeit. Ich kann mir nicht so gut vorstellen wie die Elternzeit in den ja doch sehr unflexiblen Aufbau des Refs passt. Insbesondere wenn ich z.B. nach der Geburt ein paar Monate Elternzeit nehmen will und später nochmal. Also ob man dann Probleme mit der Länge der Stationen oder dem Finden einer Station bekommt. Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen damit gemacht. Bei mir ist es übrigens das OLG Celle. 
Liebe Grüße :-)

Hi, erstmal herzlichen Glückwunsch!

Ich bin letztes Jahr im Februar als Vater ins Ref. gestartet, mein Sohn war damals ein halbes Jahr alt. Da meine Freundin die erste Zeit über zu Hause war, war das bei uns bisher kein Problem. Die Ausbilder sind, jedenfalls habe ich die Erfahrung gemacht, wirklich sehr flexibel und hilfsbereit. Auch mit den AG-Leitern lässt sich eigentlich immer reden, sollte mal was anstehen. 

Ich hab's an AG- und ausbildungsfreien Tagen immer so gemacht: Ich habe entweder Morgens bis Mittags gelernt oder Mittags bis Abends. So hast du den halben Tag Zeit für die Familie und deine Freundin etwas Luft. Die Zeit zum lernen reicht wirklich. Ein Kind diszipliniert unglaublich. Wenn du weißt, dass du jetzt nur 3 oder 4 Stunden zum lernen hast, haust du viel mehr rein und bist, finde ich, viel fokussierter. Das Ref. ist eine wunderbare Zeit, um Kinder zu bekommen. Das wird gut gehen, mach dir keinen Kopf :) 

Meine Freundin fängt jetzt im Mai an zu arbeiten. Da ich ab Mai tauche, werde ich die Kita-Eingewöhnung machen. Vor dem Examen nehme ich nochmal Elternzeit, um etwas Lernzeit rauszuholen, aber auch, um nochmal mehr Zeit mit ihm verbringen zu können.

In unserer AG (keine reine Eltern-AG) haben 4 von 13 Leuten sehr kleine Kinder. Das macht es alles nochmal leichter, man kann sich austauschen etc.

Elternzeit beantragen ist mega easy und unkompliziert.

Alles Gute!
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GastGast
Unregistered
 
#3
26.03.2021, 19:01
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Das ist ja schon mal sehr ermutigend. Ich glaube auch, dass es gut schaffbar ist solange man zeitlich diszipliniert sein kann. Man hört ja nur allzu oft Aussagen wie „vom VB kannst du dich dann ja direkt verabschieden“. Ich weiß zwar, dass das Quatsch ist, aber es tut dann doch gut auch mal so zuversichtliche Berichte wie von dir zu hören. Ich wünsche dir auch alles Gute! ?
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Gast
Unregistered
 
#4
26.03.2021, 19:03
(26.03.2021, 18:49)Gast schrieb:  
(26.03.2021, 18:30)GastGast schrieb:  Hallo :-) 

gibt es hier Leute, die das Referendariat gemacht haben und währenddessen ein Kind bekommen haben oder jedenfalls ein sehr kleines Kind hatten? Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen teilen könntet. Meine Freundin wird hauptsächlich in Elternzeit gehen, aber mir ist es auch wichtig ausreichend Zeit mit meinem Kind zu verbringen. Mir geht es zum einen darum wie ihr das Lernen und die Stationsarbeit damit in Einklang gebracht habt Zeit mit dem Kind zu verbringen und zum anderen um das Thema Elternzeit. Ich kann mir nicht so gut vorstellen wie die Elternzeit in den ja doch sehr unflexiblen Aufbau des Refs passt. Insbesondere wenn ich z.B. nach der Geburt ein paar Monate Elternzeit nehmen will und später nochmal. Also ob man dann Probleme mit der Länge der Stationen oder dem Finden einer Station bekommt. Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen damit gemacht. Bei mir ist es übrigens das OLG Celle. 
Liebe Grüße :-)

Hi, erstmal herzlichen Glückwunsch!

Ich bin letztes Jahr im Februar als Vater ins Ref. gestartet, mein Sohn war damals ein halbes Jahr alt. Da meine Freundin die erste Zeit über zu Hause war, war das bei uns bisher kein Problem. Die Ausbilder sind, jedenfalls habe ich die Erfahrung gemacht, wirklich sehr flexibel und hilfsbereit. Auch mit den AG-Leitern lässt sich eigentlich immer reden, sollte mal was anstehen. 

Ich hab's an AG- und ausbildungsfreien Tagen immer so gemacht: Ich habe entweder Morgens bis Mittags gelernt oder Mittags bis Abends. So hast du den halben Tag Zeit für die Familie und deine Freundin etwas Luft. Die Zeit zum lernen reicht wirklich. Ein Kind diszipliniert unglaublich. Wenn du weißt, dass du jetzt nur 3 oder 4 Stunden zum lernen hast, haust du viel mehr rein und bist, finde ich, viel fokussierter. Das Ref. ist eine wunderbare Zeit, um Kinder zu bekommen. Das wird gut gehen, mach dir keinen Kopf :) 

Meine Freundin fängt jetzt im Mai an zu arbeiten. Da ich ab Mai tauche, werde ich die Kita-Eingewöhnung machen. Vor dem Examen nehme ich nochmal Elternzeit, um etwas Lernzeit rauszuholen, aber auch, um nochmal mehr Zeit mit ihm verbringen zu können.

In unserer AG (keine reine Eltern-AG) haben 4 von 13 Leuten sehr kleine Kinder. Das macht es alles nochmal leichter, man kann sich austauschen etc.

Elternzeit beantragen ist mega easy und unkompliziert.

Alles Gute!


Hab es wohl gerade nicht geschafft die Antwortfunktion zu benutzen, daher jetzt nochmal ?: 

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Das ist ja schon mal sehr ermutigend. Ich glaube auch, dass es gut schaffbar ist solange man zeitlich diszipliniert sein kann. Man hört ja nur allzu oft Aussagen wie „vom VB kannst du dich dann ja direkt verabschieden“. Ich weiß zwar, dass das Quatsch ist, aber es tut dann doch gut auch mal so zuversichtliche Berichte wie von dir zu hören. Ich wünsche dir auch alles Gute!
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Gast
Unregistered
 
#5
26.03.2021, 21:34
Quark, keiner lernt aufs 2. so viel wie aufs 1. Geht gut mit Kind. Vornerum sind alle sehr tolerant, meiner Erfahrung nach gilt das aber nicht immer auch im Ernstfall. Tip: mit Elternzeit kannst du das Ref auch verlängern, wenn du willst (Hier also 2 Monate Elternzeit-> 6 Monate Verlängerung). Arbeiten muss man im Ref eh nicht viel, also die beste Zeit um Kinder zu kriegen. Stressig wirds trotzdem ;)
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Gast
Unregistered
 
#6
26.03.2021, 21:45
Ref mit Kind kann ok sein wenn du wen hast der dir bei Zeiten den Rücken freihält. Schöner wird es durch ein Kind nicht, aber auch nicht schlechter. In jedem Fall ist es bisweilen schön Zeit dann zu haben wenn andere Eltern keine Zeit haben.

Lern aber dein Examenszeug von Tag 1 an richtig, sonst säufst du gegen Ende mit Kind ab, weil du da eben nicht 10 Stunden am Tag ballern kannst als Vater. Eher 5. Und dann ist auch gut. Also die Zeit nutzen und es wird alles gut.
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Papa
Unregistered
 
#7
26.03.2021, 21:46
Ich habe meine Tochter Anfang letztens Jahres bekommen. Fiel glücklicherweise in die Verwaltungsstation und mehr oder weniger glücklich auf den Anfang der Pandemie. Dadurch war ich sehr viel im Homeoffice und habe keinerlei Elternzeit genommen. Gerade in der Anwaltstation vor der Tauchphase war es sehr stressig, war allerdings auch 3 Tage die Woche inner größeren Kanzlei und zusätzlich noch n Nebenjob. Da musste man sich zur Samstagsklausur schon ziemlich aufrappeln und die Noten haben auch ehrlicherweise ziemlich gelitten. In der Tauchphase ging es dann aber wieder und die Leistungen haben sich gefangen. Wie es schlussendlich ausgeht, wird sich noch zeigen. 

Pros:
Tochter
Motivation
Kinderzulage zu den Bezügen 
Verständnis der Ausbilder 
In vielen Stationen recht freie Zeiteinteilung und dadurch gute Betreuungsmöglichkeit

Cons:
Sehr kurze Nächte 
Mehrfachbelastung
Babys schreien auch in der Nacht vorm Examen, aber da schläft ja eh keiner richtig

Würde es wieder tun.
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Gojo
Unregistered
 
#8
27.03.2021, 07:52
Mach dir keine Sorgen, das bekommst du hin. Als ich (m) ins Ref gestartet bin, war meine Tochter 2 Monate alt. Meine Frau hat 1 J. Elternzeit gemacht und mir gut den Rücken freigehalten. Das 1. Jahr im Ref hat man auch nicht den megastress. Das ging. Aber sicher: man sieht sein Kind natürlich nicht so viel wie man eigentlich möchte, würde man als AN aber noch weniger. Die Phase vor dem Examen ist dann aber natürlich speziell. Ich war von Mo-Sa lernen, kam spät nach Hause. Ich habe morgens meine Tochter in die Kita gebracht, dann in die bib und abends als ich heim kam, hat sie schon geschlafen. Hart. Aber man schätzt dann viel mehr die Momente, in denen man dann Zeit mit seinen Liebsten verbringt. Mir hat das Kraft und Motivation gegeben. Und es hat ganz gut geklappt. Bin jetzt seit 1,5 Jahren Richter und das 2te Kind ist unterwegs.
Ich wünsche dir alles Gute!
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GastGast
Unregistered
 
#9
27.03.2021, 08:10
Danke für eure Nachrichten!  Smile Wie ist das genau mit der Verlängerung des Refs durch Elternzeit gemeint? Ich habe mich nämlich auch gefragt wie das läuft wenn ich in Elternzeit gehe wenn ich mitten in einer Station bin. Also sagen wir z.B. ich bin bei der StA und es sind schon zwei Monate rum. Dann gehe ich für ein paar Monate in Elternzeit. Muss ich dann wenn ich zurückkomme noch genau die fehlenden Monate machen und mache das einfach beim selben Ausbilder weiter? Das ist doch bestimmt an die Zeiten gebunden zu denen normalerweise Stationen beginnen und enden, oder? Insbesondere in Stationen wie der Anwaltsstation habe ich mich gefragt ob ich dann einfach zur selben Kanzlei zurückkehren kann oder mir eine neue suchen muss zu der ich für ein paar Monate gehe.
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Gast
Unregistered
 
#10
27.03.2021, 13:41
Ich würde Elternzeit immer am besten nach einem Ausbildungsabschnitt nehmen
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