01.10.2021, 16:26
Anwälte doch auch nicht. Ich kenne nur sehr wenig zufriedene Anwälte.
01.10.2021, 16:40
01.10.2021, 16:51
(01.10.2021, 16:40)Gast Gast schrieb:(01.10.2021, 16:26)guga schrieb: Anwälte doch auch nicht. Ich kenne nur sehr wenig zufriedene Anwälte.
Juristen an sich jammern eben gerne.
+1. Das Problem liegt glaube ich auch einfach an der Vielzahl der Möglichkeiten, die man als Jurist hat (Fluch und Segen zugleich). Auf der anderen Seite ist das Gras eben immer grüner.
01.10.2021, 17:07
(01.10.2021, 16:40)Gast Gast schrieb:(01.10.2021, 16:26)guga schrieb: Anwälte doch auch nicht. Ich kenne nur sehr wenig zufriedene Anwälte.
Juristen an sich jammern eben gerne.
Nichtjuristen jammern auch häufig. Glaube, dass ist ein Teil der deutschen Mentalität. Möchte jetzt aber auch keine Off-Topic-Debatte beginnen.
01.10.2021, 17:08
(01.10.2021, 16:26)guga schrieb: Anwälte doch auch nicht. Ich kenne nur sehr wenig zufriedene Anwälte.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/b...00466.html
01.10.2021, 17:40
Ich vermute, dass eine moralische Motivation eben nicht lang vorhält. Die zufriedenen Richter, die ich kenne, sind das v.a. wegen der Absicherung und der W/L-Balance. In der Familie sind insbesondere die aufs Maul geflogen, die das als soziale Aufgabe gesehen haben (Strafrecht). Anwälte haben sich mir als Ref gegenüber meist sehr zufrieden gegeben, aber die müssen sich eben auch mehr verkaufen..andererseits gibt es genug Anwälte, die im hohen Alter noch arbeiten, auch welche, die finanziell genug vorgesorgt haben. These: Unternehmertum motiviert tendenziell länger.
Edit: Das ist jetzt aber schon ziemlich OT.
Edit: Das ist jetzt aber schon ziemlich OT.
01.10.2021, 18:10
Bei entsprechendem Interesse und mit den erforderlichen Examensnoten kann auch das Notariat eine schöne "Zwischenlösung" zwischen den Millionen als GK-Partner und R1 bieten.
In der Assessorenzeit kommt man - zumindest in der Rheinischen Kammer - in der Regel über dem R1 eines Proberichters raus. Je nach Anzahl der Vertretungstage landet man üblicherweise bei 3,5k - 4k netto nach Abzug der PKV. Bei Sonderverwendungen und in den Ferienzeiten auch gerne mal bei 4,5k+.
Als Notar kann man dann seine Arbeitszeit docheinigermaßen steuern. Wer ab 17 Uhr keine Termine mehr vergibt, kann das so handhaben. Reinreden darf einem niemand. Auch eine 30-Stunden-Woche ist ohne weiteres denkbar. Zwar wirkt sich jede Stunde mehr tatsächlich auf das eigene Portemonnaie aus. Wenn man es aber schafft, effiziente Abläufe einzurichten und nicht alle Klienten durch die kurzen Öffnungszeiten vergrault (was in aller Regel aber nicht der Fall ist), so kann man sich auch mit dieser Arbeitswoche ein ansehnliches Einkommen verschaffen.
In der Assessorenzeit kommt man - zumindest in der Rheinischen Kammer - in der Regel über dem R1 eines Proberichters raus. Je nach Anzahl der Vertretungstage landet man üblicherweise bei 3,5k - 4k netto nach Abzug der PKV. Bei Sonderverwendungen und in den Ferienzeiten auch gerne mal bei 4,5k+.
Als Notar kann man dann seine Arbeitszeit docheinigermaßen steuern. Wer ab 17 Uhr keine Termine mehr vergibt, kann das so handhaben. Reinreden darf einem niemand. Auch eine 30-Stunden-Woche ist ohne weiteres denkbar. Zwar wirkt sich jede Stunde mehr tatsächlich auf das eigene Portemonnaie aus. Wenn man es aber schafft, effiziente Abläufe einzurichten und nicht alle Klienten durch die kurzen Öffnungszeiten vergrault (was in aller Regel aber nicht der Fall ist), so kann man sich auch mit dieser Arbeitswoche ein ansehnliches Einkommen verschaffen.
01.10.2021, 18:19
Nur-Notar- Die Lösung in NRW für 5 von 1.000 Berufseinsteigern
01.10.2021, 18:19
Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass man den Sprung in eine höhere Besoldungsgruppe schafft? Hat man da realistische Chancen?
01.10.2021, 18:20
Joa, wenn man 11 Punkte-Examen hat, sonst nicht.
Abgesehen davon sind Notariate moderne Wegelagererei, gerade wenn man selbst Volljurist ist, aber trotzdem jemanden bezahlen muss, der einem den Wohnungskaufvertrag für teuer Geld vorliest.
Abgesehen davon sind Notariate moderne Wegelagererei, gerade wenn man selbst Volljurist ist, aber trotzdem jemanden bezahlen muss, der einem den Wohnungskaufvertrag für teuer Geld vorliest.










