08.02.2021, 00:07
(07.02.2021, 20:03)Gast schrieb:Wenn wir uns da alle einig sind: Warum passiert das dann nirgends? Ist doch ein naheliegender Gedanke.(07.02.2021, 11:04)Gast schrieb:(07.02.2021, 10:40)Gastobert schrieb: Kleiner Tipp für alle, die den Mist hier schreiben:
Bisschen weniger sinnlose Texte in Foren schreiben und ein bisschen mehr lernen - dann werden die Noten automatisch besser :)
Schwachsinn. Wenn das so wäre, dann hätte Jura kein Notenproblem. Man sieht ja, wie die Punkte ab 12 Punkte aufwärts fleißig verteilt werden. Alles wäre messbar und die Damen und Herren, die fleißig 50 oder 60 Klausuren lösen, könnten sich sicher sein, ein VB zu bekommen. Ich hab's nicht geschafft. Bin wohl zu dumm.
Die Mündliche ist wie im Ersten Examen reine Glückssache. Hast du eine gute Kommission, kannste was rausreißen. Eine Null-Bock-Kommission wird dir deine schriftliche Note vergeben. Das ist halt das Examen. Solange sich hier nix ändert, wird das Land weiterhin gute Juristen vergraulen, die aufgrund des Prüfungssystem ihr eigentliches Können nicht darstellen können.
Zum Vergleich mit BaWü: Wir reden von einem Bundesland mit einer Durchfallquote zwischen 4 und 7%. NRW hat eine Durchfallquote von 20%. Man erkennt doch, dass hier keine Vergleichbarkeit existiert und nur durch Mythen (BaWüler seien intelligenter, beser ausgesiebt usw.) ein solches Konstrukt aufrechterhalten wird. Wer dies sieht, der wird feststellen, dass allein die Wahrscheinlichkeit durchzufallen in NRW deutlich höher ist als in BaWü. Dies genügt, um festzustellen, dass das Examen nicht vergleichbar und nicht gerecht ist.
So, entweder es ändert sich, was ich aufgrund der hohen Anzahl an Profiteuren im System (schaut euch die Personen im LJPA an) für unwahrscheinlich halte. Es geht also nur über organisierten Protest. Juristen haben bekanntlich kein Bock drauf. Daher bleibt es dabei. Schade eigentlich.
Es ist immer leicht, aufzuzeigen, was (angeblich) schlecht ist. Wenn du protestieren möchtest, dann zeig doch vielmehr mal auf, wie es stattdessen laufen soll? Ja klar, Zweitkorrektoren sollten die Erstkorrektur nicht kennen, da sind wir uns alle einig - aber sonst? Sonst ist es ja kein Wunder, dass solche "revolutionären" Aufschreie verhallen.
Das passiert nirgends, weil die LJPA's das getestet haben (und immer wieder testen im Rahmen von Korrektorschulungen) und dabei herausgefunden haben, dass das System dann im Arsch ist. Die Abweichungen sind gar nicht mal immer riesig. Aber gerade im Bereich 6-10 Punkte so regelmäßig, dass für jeden sichtbar würde, dass eine "punktgenaue" Bewertung einer Klausur nicht möglich ist. Weiß auch jeder Lehrer und gibt es gerade in dem Bereich unendliche Forschung und Versuche zu. Damit würde aber das Examen entwertet und das darf nicht sein.
08.02.2021, 00:26
Aber so sagt man doch, dass es falsch ist und gut so. Ob das besser ist ? Aber wie man das jetzt reformieren wollen würde kp, zumindest im ersten wäre es leichter machbar, aber ich fand das Rep hat einen dann erstmal den Stoff des Studiums voll verstehen lassen.
08.02.2021, 09:01
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Schwachsinn. Wenn das so wäre, dann hätte Jura kein Notenproblem. Man sieht ja, wie die Punkte ab 12 Punkte aufwärts fleißig verteilt werden. Alles wäre messbar und die Damen und Herren, die fleißig 50 oder 60 Klausuren lösen, könnten sich sicher sein, ein VB zu bekommen. Ich hab's nicht geschafft. Bin wohl zu dumm.
Die Mündliche ist wie im Ersten Examen reine Glückssache. Hast du eine gute Kommission, kannste was rausreißen. Eine Null-Bock-Kommission wird dir deine schriftliche Note vergeben. Das ist halt das Examen. Solange sich hier nix ändert, wird das Land weiterhin gute Juristen vergraulen, die aufgrund des Prüfungssystem ihr eigentliches Können nicht darstellen können.
Zum Vergleich mit BaWü: Wir reden von einem Bundesland mit einer Durchfallquote zwischen 4 und 7%. NRW hat eine Durchfallquote von 20%. Man erkennt doch, dass hier keine Vergleichbarkeit existiert und nur durch Mythen (BaWüler seien intelligenter, beser ausgesiebt usw.) ein solches Konstrukt aufrechterhalten wird. Wer dies sieht, der wird feststellen, dass allein die Wahrscheinlichkeit durchzufallen in NRW deutlich höher ist als in BaWü. Dies genügt, um festzustellen, dass das Examen nicht vergleichbar und nicht gerecht ist.
So, entweder es ändert sich, was ich aufgrund der hohen Anzahl an Profiteuren im System (schaut euch die Personen im LJPA an) für unwahrscheinlich halte. Es geht also nur über organisierten Protest. Juristen haben bekanntlich kein Bock drauf. Daher bleibt es dabei. Schade eigentlich.
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Es ist immer leicht, aufzuzeigen, was (angeblich) schlecht ist. Wenn du protestieren möchtest, dann zeig doch vielmehr mal auf, wie es stattdessen laufen soll? Ja klar, Zweitkorrektoren sollten die Erstkorrektur nicht kennen, da sind wir uns alle einig - aber sonst? Sonst ist es ja kein Wunder, dass solche "revolutionären" Aufschreie verhallen.
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Man könnte vielleicht für jede Klausur einen Bewertungsbogen erstellen. für jedes angesprochenen problem Teilpunkte und Minuspunkte für z.B. nicht fertig geworden. dann könnte man die noten auch nachvollziehen. in der Verwaltungsrechtklausur hat mich mein erstkorrektor durchfallen lassen, weil ich mit dem praktischen Teil nicht fertig geworden bin. es war ein Schreiben an den Mandanten. der Zweitkorrektor gab mir dagegen 6 Punkte. irgendwie nicht nachvollziehbar in meinen Augen.
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Schwachsinn. Wenn das so wäre, dann hätte Jura kein Notenproblem. Man sieht ja, wie die Punkte ab 12 Punkte aufwärts fleißig verteilt werden. Alles wäre messbar und die Damen und Herren, die fleißig 50 oder 60 Klausuren lösen, könnten sich sicher sein, ein VB zu bekommen. Ich hab's nicht geschafft. Bin wohl zu dumm.
Die Mündliche ist wie im Ersten Examen reine Glückssache. Hast du eine gute Kommission, kannste was rausreißen. Eine Null-Bock-Kommission wird dir deine schriftliche Note vergeben. Das ist halt das Examen. Solange sich hier nix ändert, wird das Land weiterhin gute Juristen vergraulen, die aufgrund des Prüfungssystem ihr eigentliches Können nicht darstellen können.
Zum Vergleich mit BaWü: Wir reden von einem Bundesland mit einer Durchfallquote zwischen 4 und 7%. NRW hat eine Durchfallquote von 20%. Man erkennt doch, dass hier keine Vergleichbarkeit existiert und nur durch Mythen (BaWüler seien intelligenter, beser ausgesiebt usw.) ein solches Konstrukt aufrechterhalten wird. Wer dies sieht, der wird feststellen, dass allein die Wahrscheinlichkeit durchzufallen in NRW deutlich höher ist als in BaWü. Dies genügt, um festzustellen, dass das Examen nicht vergleichbar und nicht gerecht ist.
So, entweder es ändert sich, was ich aufgrund der hohen Anzahl an Profiteuren im System (schaut euch die Personen im LJPA an) für unwahrscheinlich halte. Es geht also nur über organisierten Protest. Juristen haben bekanntlich kein Bock drauf. Daher bleibt es dabei. Schade eigentlich.
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Es ist immer leicht, aufzuzeigen, was (angeblich) schlecht ist. Wenn du protestieren möchtest, dann zeig doch vielmehr mal auf, wie es stattdessen laufen soll? Ja klar, Zweitkorrektoren sollten die Erstkorrektur nicht kennen, da sind wir uns alle einig - aber sonst? Sonst ist es ja kein Wunder, dass solche "revolutionären" Aufschreie verhallen.
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Man könnte vielleicht für jede Klausur einen Bewertungsbogen erstellen. für jedes angesprochenen problem Teilpunkte und Minuspunkte für z.B. nicht fertig geworden. dann könnte man die noten auch nachvollziehen. in der Verwaltungsrechtklausur hat mich mein erstkorrektor durchfallen lassen, weil ich mit dem praktischen Teil nicht fertig geworden bin. es war ein Schreiben an den Mandanten. der Zweitkorrektor gab mir dagegen 6 Punkte. irgendwie nicht nachvollziehbar in meinen Augen.