10.02.2026, 17:54
(10.02.2026, 13:54)Patenter Gast schrieb: Irgendein Physik-PostDoc ist noch viel schlauer, hat viel mehr Hirn ins Studium gesteckt, und hat es auf dem Arbeitsmarkt noch viel schwerer.
wer rechtlich beraten will, muss volljurist sein. den job, den der physiker machen will oder kann, kann auch irgendwer anderes machen, der nicht physiker ist. vielleicht ja sogar ich

für einen guten vergleich müsste man einen arzt, lehrer oder apotheker heranziehen. alles leute, die auch mit schlechten noten sehr ordentlich verdienen.
10.02.2026, 18:38
(10.02.2026, 17:54)kumpelanton schrieb:(10.02.2026, 13:54)Patenter Gast schrieb: Irgendein Physik-PostDoc ist noch viel schlauer, hat viel mehr Hirn ins Studium gesteckt, und hat es auf dem Arbeitsmarkt noch viel schwerer.
wer rechtlich beraten will, muss volljurist sein. den job, den der physiker machen will oder kann, kann auch irgendwer anderes machen, der nicht physiker ist. vielleicht ja sogar ich
für einen guten vergleich müsste man einen arzt, lehrer oder apotheker heranziehen. alles leute, die auch mit schlechten noten sehr ordentlich verdienen.
Das Mediangehalt für Apotheker liegt bei ca. 60.000 Euro. Nicht für Berufseinsteiger, sondern für alle. Ein Gehalt, was hier wohl gerade so als akzeptables Einstiegsgehalt gewertet wird...
10.02.2026, 18:43
(10.02.2026, 18:38)Patenter Gast schrieb:(10.02.2026, 17:54)kumpelanton schrieb:(10.02.2026, 13:54)Patenter Gast schrieb: Irgendein Physik-PostDoc ist noch viel schlauer, hat viel mehr Hirn ins Studium gesteckt, und hat es auf dem Arbeitsmarkt noch viel schwerer.
wer rechtlich beraten will, muss volljurist sein. den job, den der physiker machen will oder kann, kann auch irgendwer anderes machen, der nicht physiker ist. vielleicht ja sogar ich
für einen guten vergleich müsste man einen arzt, lehrer oder apotheker heranziehen. alles leute, die auch mit schlechten noten sehr ordentlich verdienen.
Das Mediangehalt für Apotheker liegt bei ca. 60.000 Euro. Nicht für Berufseinsteiger, sondern für alle. Ein Gehalt, was hier wohl gerade so als akzeptables Einstiegsgehalt gewertet wird...
und wie ist das mediangehalt für ärzte so
10.02.2026, 18:50
(10.02.2026, 18:43)kumpelanton schrieb:(10.02.2026, 18:38)Patenter Gast schrieb:(10.02.2026, 17:54)kumpelanton schrieb:(10.02.2026, 13:54)Patenter Gast schrieb: Irgendein Physik-PostDoc ist noch viel schlauer, hat viel mehr Hirn ins Studium gesteckt, und hat es auf dem Arbeitsmarkt noch viel schwerer.
wer rechtlich beraten will, muss volljurist sein. den job, den der physiker machen will oder kann, kann auch irgendwer anderes machen, der nicht physiker ist. vielleicht ja sogar ich
für einen guten vergleich müsste man einen arzt, lehrer oder apotheker heranziehen. alles leute, die auch mit schlechten noten sehr ordentlich verdienen.
Das Mediangehalt für Apotheker liegt bei ca. 60.000 Euro. Nicht für Berufseinsteiger, sondern für alle. Ein Gehalt, was hier wohl gerade so als akzeptables Einstiegsgehalt gewertet wird...
und wie ist das mediangehalt für ärzte so
Die KI sagt:
Assistenzarzt: 67.500 € – 86.600 €.
Facharzt: 89.100 € – 111.600 €.
Oberarzt: 111.600 € – 148.000 €.
Und das sind Leute, die weit überwiegend den 1,0-1,2er NC von Medizin geschafft haben. Und vor dem Job noch das PJ gemacht haben, 12 Monate für praktisch kein Geld.
Als Assistenzarzt schleifst du auch Stunden in der Klinik, da kannst du mit jedem GK Associate konkurrieren.
10.02.2026, 19:03
(10.02.2026, 18:50)Patenter Gast schrieb:(10.02.2026, 18:43)kumpelanton schrieb:(10.02.2026, 18:38)Patenter Gast schrieb:(10.02.2026, 17:54)kumpelanton schrieb:(10.02.2026, 13:54)Patenter Gast schrieb: Irgendein Physik-PostDoc ist noch viel schlauer, hat viel mehr Hirn ins Studium gesteckt, und hat es auf dem Arbeitsmarkt noch viel schwerer.
wer rechtlich beraten will, muss volljurist sein. den job, den der physiker machen will oder kann, kann auch irgendwer anderes machen, der nicht physiker ist. vielleicht ja sogar ich
für einen guten vergleich müsste man einen arzt, lehrer oder apotheker heranziehen. alles leute, die auch mit schlechten noten sehr ordentlich verdienen.
Das Mediangehalt für Apotheker liegt bei ca. 60.000 Euro. Nicht für Berufseinsteiger, sondern für alle. Ein Gehalt, was hier wohl gerade so als akzeptables Einstiegsgehalt gewertet wird...
und wie ist das mediangehalt für ärzte so
Die KI sagt:
Assistenzarzt: 67.500 € – 86.600 €.
Facharzt: 89.100 € – 111.600 €.
Oberarzt: 111.600 € – 148.000 €.
Und das sind Leute, die weit überwiegend den 1,0-1,2er NC von Medizin geschafft haben. Und vor dem Job noch das PJ gemacht haben, 12 Monate für praktisch kein Geld.
Als Assistenzarzt schleifst du auch Stunden in der Klinik, da kannst du mit jedem GK Associate konkurrieren.
kommt drauf an, in welchem fach man arbeitet. die patho lässt um 17:00 den stift fallen. stimmt so aber sicherlich für andere fachrichtungen. ansonsten stimmt doch was ich sage - die ärzte verdienen offensichtlich gut. der unterschied zum juristen ist, dass man diese gehälter auch mit unterdurchschnittlichen noten verlässlich erzielen kann. es gibt krankenhäuser/fachbereiche, die ganz offen kommunizieren, dass die note völlig egal ist, solange man als arzt deutsch spricht
10.02.2026, 19:25
(10.02.2026, 19:03)kumpelanton schrieb:(10.02.2026, 18:50)Patenter Gast schrieb:(10.02.2026, 18:43)kumpelanton schrieb:(10.02.2026, 18:38)Patenter Gast schrieb:(10.02.2026, 17:54)kumpelanton schrieb: wer rechtlich beraten will, muss volljurist sein. den job, den der physiker machen will oder kann, kann auch irgendwer anderes machen, der nicht physiker ist. vielleicht ja sogar ich
für einen guten vergleich müsste man einen arzt, lehrer oder apotheker heranziehen. alles leute, die auch mit schlechten noten sehr ordentlich verdienen.
Das Mediangehalt für Apotheker liegt bei ca. 60.000 Euro. Nicht für Berufseinsteiger, sondern für alle. Ein Gehalt, was hier wohl gerade so als akzeptables Einstiegsgehalt gewertet wird...
und wie ist das mediangehalt für ärzte so
Die KI sagt:
Assistenzarzt: 67.500 € – 86.600 €.
Facharzt: 89.100 € – 111.600 €.
Oberarzt: 111.600 € – 148.000 €.
Und das sind Leute, die weit überwiegend den 1,0-1,2er NC von Medizin geschafft haben. Und vor dem Job noch das PJ gemacht haben, 12 Monate für praktisch kein Geld.
Als Assistenzarzt schleifst du auch Stunden in der Klinik, da kannst du mit jedem GK Associate konkurrieren.
kommt drauf an, in welchem fach man arbeitet. die patho lässt um 17:00 den stift fallen. stimmt so aber sicherlich für andere fachrichtungen. ansonsten stimmt doch was ich sage - die ärzte verdienen offensichtlich gut. der unterschied zum juristen ist, dass man diese gehälter auch mit unterdurchschnittlichen noten verlässlich erzielen kann. es gibt krankenhäuser/fachbereiche, die ganz offen kommunizieren, dass die note völlig egal ist, solange man als arzt deutsch spricht
Der Pathologe... ach Herr Gott. Wenn du als Jurist Steuerrecht machst, ist deine Note auch relativ egal.
Ansonsten, wie viele Juristen haben 1,0er Abi? Arzt ist eben ein krasser Mangelberuf und stark nachgefragt. Was soll jetzt das Argument sein? Ein Arzt bekommt 70.000 Euro Gehalt, also will ich als Anwalt das auch haben?
10.02.2026, 20:27
(10.02.2026, 19:25)Patenter Gast schrieb:(10.02.2026, 19:03)kumpelanton schrieb:(10.02.2026, 18:50)Patenter Gast schrieb:(10.02.2026, 18:43)kumpelanton schrieb:(10.02.2026, 18:38)Patenter Gast schrieb: Das Mediangehalt für Apotheker liegt bei ca. 60.000 Euro. Nicht für Berufseinsteiger, sondern für alle. Ein Gehalt, was hier wohl gerade so als akzeptables Einstiegsgehalt gewertet wird...
und wie ist das mediangehalt für ärzte so
Die KI sagt:
Assistenzarzt: 67.500 € – 86.600 €.
Facharzt: 89.100 € – 111.600 €.
Oberarzt: 111.600 € – 148.000 €.
Und das sind Leute, die weit überwiegend den 1,0-1,2er NC von Medizin geschafft haben. Und vor dem Job noch das PJ gemacht haben, 12 Monate für praktisch kein Geld.
Als Assistenzarzt schleifst du auch Stunden in der Klinik, da kannst du mit jedem GK Associate konkurrieren.
kommt drauf an, in welchem fach man arbeitet. die patho lässt um 17:00 den stift fallen. stimmt so aber sicherlich für andere fachrichtungen. ansonsten stimmt doch was ich sage - die ärzte verdienen offensichtlich gut. der unterschied zum juristen ist, dass man diese gehälter auch mit unterdurchschnittlichen noten verlässlich erzielen kann. es gibt krankenhäuser/fachbereiche, die ganz offen kommunizieren, dass die note völlig egal ist, solange man als arzt deutsch spricht
Der Pathologe... ach Herr Gott. Wenn du als Jurist Steuerrecht machst, ist deine Note auch relativ egal.
Ansonsten, wie viele Juristen haben 1,0er Abi? Arzt ist eben ein krasser Mangelberuf und stark nachgefragt. Was soll jetzt das Argument sein? Ein Arzt bekommt 70.000 Euro Gehalt, also will ich als Anwalt das auch haben?
wir wollen sachlich bleiben. mein argument ist, dass berufe, deren zugang staatlich geregelt ist, gut bezahlt werden und man als berufsausüber eine gute bezahlung bereits ob der reglementierung (verknappung) erwarten darf
10.02.2026, 21:04
(10.02.2026, 20:27)kumpelanton schrieb:(10.02.2026, 19:25)Patenter Gast schrieb:(10.02.2026, 19:03)kumpelanton schrieb:(10.02.2026, 18:50)Patenter Gast schrieb:(10.02.2026, 18:43)kumpelanton schrieb: und wie ist das mediangehalt für ärzte so
Die KI sagt:
Assistenzarzt: 67.500 € – 86.600 €.
Facharzt: 89.100 € – 111.600 €.
Oberarzt: 111.600 € – 148.000 €.
Und das sind Leute, die weit überwiegend den 1,0-1,2er NC von Medizin geschafft haben. Und vor dem Job noch das PJ gemacht haben, 12 Monate für praktisch kein Geld.
Als Assistenzarzt schleifst du auch Stunden in der Klinik, da kannst du mit jedem GK Associate konkurrieren.
kommt drauf an, in welchem fach man arbeitet. die patho lässt um 17:00 den stift fallen. stimmt so aber sicherlich für andere fachrichtungen. ansonsten stimmt doch was ich sage - die ärzte verdienen offensichtlich gut. der unterschied zum juristen ist, dass man diese gehälter auch mit unterdurchschnittlichen noten verlässlich erzielen kann. es gibt krankenhäuser/fachbereiche, die ganz offen kommunizieren, dass die note völlig egal ist, solange man als arzt deutsch spricht
Der Pathologe... ach Herr Gott. Wenn du als Jurist Steuerrecht machst, ist deine Note auch relativ egal.
Ansonsten, wie viele Juristen haben 1,0er Abi? Arzt ist eben ein krasser Mangelberuf und stark nachgefragt. Was soll jetzt das Argument sein? Ein Arzt bekommt 70.000 Euro Gehalt, also will ich als Anwalt das auch haben?
wir wollen sachlich bleiben. mein argument ist, dass berufe, deren zugang staatlich geregelt ist, gut bezahlt werden und man als berufsausüber eine gute bezahlung bereits ob der reglementierung (verknappung) erwarten darf
Staatlich verknappt sind die Notare und die Vertragsärzte, die anderen sind nur reglementierte Berufe. Da geht es um den Schutz des Publikums und nicht den Schutz des Einkommens. Wer das zweite Staatsexamen, die Approbation oder was es sonst an Qualifikationen braucht mitbringt, kann loslegen.
Auch Physiotherapeuten haben einen geregelten Berufszugang, aber keine künstliche Verknappung. Schönes Beispiel, was die bloße Berufszugangsregelung für das Einkommen bedeutet: gar nichts.
Alles was aus obigen Beispielen deutlich wird, ist dass Ärzte dringender gesucht werden als Juristen mit entsprechenden Folgen für das Einkommen. Das kann sich auch umkehren, sieht aber momentan nicht danach aus.
10.02.2026, 22:07
(10.02.2026, 17:42)Arion schrieb:(10.02.2026, 17:00)BavarianLawyer schrieb:(10.02.2026, 11:26)Arion schrieb: 4k netto bekomme ich mit gut/VB, 5 Jahren einschlägige BE in einer GK...
Bei einer 4 Tage Woche?
Andernfalls ist das keine Großkanzlei per Definition, in der du da tätig bist.
Nein, im Unternehmen, in das ich nach der GK gewechselt bin.
Aber rein interessehalber: Was ist denn eine GK per Definition?
Ich hatte mich auch gewundert, aber fürs Unternehmen passt es und ist bei uns ähnlich. Ich berichte meinen Kollegen morgen gerne, dass wir alle nur zu blöd waren, die 4k netto nicht direkt zum Berufseinstieg bekommen zu haben.
@Kumpelanton: der Vergleich mit dem Mediziner hinkt. Wir haben in Deutschland einen eklatanten Ärztemangel, aber (noch) keinen Mangel an Juristen. Ich glaube auch nicht, dass du gerne im Krankenhaus deine 24-Stunden-Schichten schrubben willst. Aus meiner Sicht betreiben die Ärzte in den Kliniken noch sehr viel mehr Selbstausbeutung als jeder GK-Anwalt und haben dabei deutlich mehr Verantwortung als wir Juristen. Wenn der Arzt nach Stunde 12 noch in den OP gerufen wird, stirbt vielleicht ein Mensch, wenn er verkackt. Bei uns geht es in dem Bereich in der Regel nur um Geld, was die Versicherung ausgleicht, wenn ihr Fehler macht.
10.02.2026, 22:14
Das Problem mit den Gehaltsvorstellungen zum Einstieg ist doch insgesamt, dass die meisten überhaupt keine konkrete Vorstellung davon haben, wieviel Geld das eigentlich im Alltag ist. Als ich 3k netto hatte, habe ich mich im Leben 0 zurückhalten müssen und habe trotzdem 1k/Monat auf die Seite gelegt oder angelegt. Diese Situation als Berufseinsteiger zu haben, ist doch mega gut. Sieht aber irgendwie keiner so.
Aber es stimmt natürlich auch, dass wir Juristen recht alt sind, wenn es losgeht mit dem Geldverdienen. Da kaufen Kumpels aus der Schule schon ein Haus und wir denken dann "ich kriege gerade mal 12k/Jahr auf die Seite, bis ich ein Haus finanzieren kann, dauert es ewig". Da wird man ungeduldig und unzufrieden. Aber man macht eben irgendwann auch riesige Schritte nach vorne. Das ist das tolle
Aber es stimmt natürlich auch, dass wir Juristen recht alt sind, wenn es losgeht mit dem Geldverdienen. Da kaufen Kumpels aus der Schule schon ein Haus und wir denken dann "ich kriege gerade mal 12k/Jahr auf die Seite, bis ich ein Haus finanzieren kann, dauert es ewig". Da wird man ungeduldig und unzufrieden. Aber man macht eben irgendwann auch riesige Schritte nach vorne. Das ist das tolle



