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Justiz Chancen
Thüringen
Unregistered
 
#31
16.06.2021, 21:58
Wow, ich bin auch etwas irritiert über die harsche Antwort auf meinen Post. Nicht so sehr wie ich über die Einstellung mit 6,9 Punkten war, aber schon ein bisschen. 

Ich hab es mir nicht ausgedacht & kenne die Person persönlich. Die Note des 1. Examens kenne ich nicht, aber ein Prädikat war es  nicht. Ob man mir das glaubt oder nicht bleibt ja am Ende jedem selbst überlassen. Ich seh aber den Sinn im "trollen" irgendwie nicht. Was hab ich davon, hier Geschichten zu erzählen?
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Der echte Norden
Unregistered
 
#32
16.06.2021, 22:28
(16.06.2021, 21:58)Thüringen schrieb:  Wow, ich bin auch etwas irritiert über die harsche Antwort auf meinen Post. Nicht so sehr wie ich über die Einstellung mit 6,9 Punkten war, aber schon ein bisschen. 

Ich hab es mir nicht ausgedacht & kenne die Person persönlich. Die Note des 1. Examens kenne ich nicht, aber ein Prädikat war es  nicht. Ob man mir das glaubt oder nicht bleibt ja am Ende jedem selbst überlassen. Ich seh aber den Sinn im "trollen" irgendwie nicht. Was hab ich davon, hier Geschichten zu erzählen?

Das man in Thüringen mitunter mit zwei unteren "befriedigend" in den Justizdienst kommt, glaube ich sofort. Die östlichen Bundesländer tun sich extrem schwer gute Absolventen anzuziehen. Der weit überwiegende Teil der Einstellungen der letzten Jahre wird über kein VB verfügen. Selbst ein "ausreichend" in einem der beiden Examina würde ich nicht kategorisch ausschließen. Sie bilden selbst nicht genügend aus und es gibt für auswärtige Top-Absolventen keinen vernünftigen Grund nach Thüringen zu wechseln. 

Auf Fortbildungsveranstaltungen merkt doch deutlich, dass in manchen Bundesländern andere Kandidaten in der Justiz tätig sind, als etwa in Hamburg, Berlin oder Bayern etc...
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Gast
Unregistered
 
#33
16.06.2021, 22:43
(16.06.2021, 22:28)Der echte Norden schrieb:  
(16.06.2021, 21:58)Thüringen schrieb:  Wow, ich bin auch etwas irritiert über die harsche Antwort auf meinen Post. Nicht so sehr wie ich über die Einstellung mit 6,9 Punkten war, aber schon ein bisschen. 

Ich hab es mir nicht ausgedacht & kenne die Person persönlich. Die Note des 1. Examens kenne ich nicht, aber ein Prädikat war es  nicht. Ob man mir das glaubt oder nicht bleibt ja am Ende jedem selbst überlassen. Ich seh aber den Sinn im "trollen" irgendwie nicht. Was hab ich davon, hier Geschichten zu erzählen?

Das man in Thüringen mitunter mit zwei unteren "befriedigend" in den Justizdienst kommt, glaube ich sofort. Die östlichen Bundesländer tun sich extrem schwer gute Absolventen anzuziehen. Der weit überwiegende Teil der Einstellungen der letzten Jahre wird über kein VB verfügen. Selbst ein "ausreichend" in einem der beiden Examina würde ich nicht kategorisch ausschließen. Sie bilden selbst nicht genügend aus und es gibt für auswärtige Top-Absolventen keinen vernünftigen Grund nach Thüringen zu wechseln. 

Auf Fortbildungsveranstaltungen merkt doch deutlich, dass in manchen Bundesländern andere Kandidaten in der Justiz tätig sind, als etwa in Hamburg, Berlin oder Bayern etc...
Wer es nicht merkt, ist der Bürger. Was sagt uns das jetzt über die Notengrenzen?
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Wer Richter auf Probe bzw. Staatsanwalt werden möchte, sollte sich mit dem Karriere-Dossier über die Einstellungschancen und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Das Karriere-Dossier ist als Print-Buch sowie als E-Book für alle 16 Bundesländer erhältlich:

https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php

Und zur Vorbereitung auf das alles entscheidende Vorstellungsgespräch sollte man auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben.
 
Gast
Unregistered
 
#34
17.06.2021, 07:21
Es gibt genug leute, die von 6,x noch durch die mündliche auf 9,x hochgeprüft werden. Warum soll dann niemand eingestellt werden, der die 6,x als Endergebnis hat?
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Gast
Unregistered
 
#35
17.06.2021, 08:06
(16.06.2021, 22:28)Der echte Norden schrieb:  
(16.06.2021, 21:58)Thüringen schrieb:  Wow, ich bin auch etwas irritiert über die harsche Antwort auf meinen Post. Nicht so sehr wie ich über die Einstellung mit 6,9 Punkten war, aber schon ein bisschen. 

Ich hab es mir nicht ausgedacht & kenne die Person persönlich. Die Note des 1. Examens kenne ich nicht, aber ein Prädikat war es  nicht. Ob man mir das glaubt oder nicht bleibt ja am Ende jedem selbst überlassen. Ich seh aber den Sinn im "trollen" irgendwie nicht. Was hab ich davon, hier Geschichten zu erzählen?

Das man in Thüringen mitunter mit zwei unteren "befriedigend" in den Justizdienst kommt, glaube ich sofort. Die östlichen Bundesländer tun sich extrem schwer gute Absolventen anzuziehen. Der weit überwiegende Teil der Einstellungen der letzten Jahre wird über kein VB verfügen. Selbst ein "ausreichend" in einem der beiden Examina würde ich nicht kategorisch ausschließen. Sie bilden selbst nicht genügend aus und es gibt für auswärtige Top-Absolventen keinen vernünftigen Grund nach Thüringen zu wechseln. 

Auf Fortbildungsveranstaltungen merkt doch deutlich, dass in manchen Bundesländern andere Kandidaten in der Justiz tätig sind, als etwa in Hamburg, Berlin oder Bayern etc...

Ich komme aus einer Großstadt in NRW. Ich habe einmal um 0,1 Punkt das VB verpasst und im Zweiten ein höheres zweistelliges sowie Diss. Trotzdem habe ich mich bewusst für Thüringen entschieden, nicht zuletzt habe ich interessante, schöne Städte wie Weimar oder Erfurt in der unmittelbaren Nähe, tolle Landschaft gibt es ebenfalls. Ich habe im Bekanntenkreis durchaus mehrere mit entsprechender Vita. Dass mal solche absurden Urteile wie kürzlich zum Thema Maskenpflicht gefällt werden, hat nun auch nichts mit der Note zu tun, sondern mit Auffassungen, die man auch anderswo findet bzw. gefunden hat. Bei unseren bayrischen Freunden zeigt sich regelmäßig, dass durchschnittlich höhere Noten nichts über ein ordentliches Rechtsverständnis aussagen, sieht man auch oft genug. 

Ich habe viele Kollegen mit VB mindestens im Zweiten, auch wenn es in den letzten Jahren, 2020 mal ausgenommen, durchaus auch viele mit Befriedigend gab. Aber so zu tun, als sei die ostdeutsche Justiz quasi Resterampe ist anmaßend und unzutreffend. Wenn man bedenkt, dass NRW bis vor Corona massenweise mit knapp über 7,76 eingestellt hat, finde ich es mehr als vermessen so zu tun als gäbe es in Ostdeutschland quasi eine deutlich schwächere Justiz weil so viele mit weniger als VB im Zweiten eingestellt wurden.
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Der echte Norden
Unregistered
 
#36
17.06.2021, 10:11
(17.06.2021, 08:06)Gast schrieb:  
(16.06.2021, 22:28)Der echte Norden schrieb:  
(16.06.2021, 21:58)Thüringen schrieb:  Wow, ich bin auch etwas irritiert über die harsche Antwort auf meinen Post. Nicht so sehr wie ich über die Einstellung mit 6,9 Punkten war, aber schon ein bisschen. 

Ich hab es mir nicht ausgedacht & kenne die Person persönlich. Die Note des 1. Examens kenne ich nicht, aber ein Prädikat war es  nicht. Ob man mir das glaubt oder nicht bleibt ja am Ende jedem selbst überlassen. Ich seh aber den Sinn im "trollen" irgendwie nicht. Was hab ich davon, hier Geschichten zu erzählen?

Das man in Thüringen mitunter mit zwei unteren "befriedigend" in den Justizdienst kommt, glaube ich sofort. Die östlichen Bundesländer tun sich extrem schwer gute Absolventen anzuziehen. Der weit überwiegende Teil der Einstellungen der letzten Jahre wird über kein VB verfügen. Selbst ein "ausreichend" in einem der beiden Examina würde ich nicht kategorisch ausschließen. Sie bilden selbst nicht genügend aus und es gibt für auswärtige Top-Absolventen keinen vernünftigen Grund nach Thüringen zu wechseln. 

Auf Fortbildungsveranstaltungen merkt doch deutlich, dass in manchen Bundesländern andere Kandidaten in der Justiz tätig sind, als etwa in Hamburg, Berlin oder Bayern etc...

Ich komme aus einer Großstadt in NRW. Ich habe einmal um 0,1 Punkt das VB verpasst und im Zweiten ein höheres zweistelliges sowie Diss. Trotzdem habe ich mich bewusst für Thüringen entschieden, nicht zuletzt habe ich interessante, schöne Städte wie Weimar oder Erfurt in der unmittelbaren Nähe, tolle Landschaft gibt es ebenfalls. Ich habe im Bekanntenkreis durchaus mehrere mit entsprechender Vita. Dass mal solche absurden Urteile wie kürzlich zum Thema Maskenpflicht gefällt werden, hat nun auch nichts mit der Note zu tun, sondern mit Auffassungen, die man auch anderswo findet bzw. gefunden hat. Bei unseren bayrischen Freunden zeigt sich regelmäßig, dass durchschnittlich höhere Noten nichts über ein ordentliches Rechtsverständnis aussagen, sieht man auch oft genug. 

Ich habe viele Kollegen mit VB mindestens im Zweiten, auch wenn es in den letzten Jahren, 2020 mal ausgenommen, durchaus auch viele mit Befriedigend gab. Aber so zu tun, als sei die ostdeutsche Justiz quasi Resterampe ist anmaßend und unzutreffend. Wenn man bedenkt, dass NRW bis vor Corona massenweise mit knapp über 7,76 eingestellt hat, finde ich es mehr als vermessen so zu tun als gäbe es in Ostdeutschland quasi eine deutlich schwächere Justiz weil so viele mit weniger als VB im Zweiten eingestellt wurden.

Mein zugegeben recht plattes Statement wird durch den Einzelfall sicher nicht widerlegt. Sicherlich gibt es auch in den östlichen BL teils brillante Köpfe. Der Durchschnitt liegt jedoch mangels Attraktivität erheblich unter dem des Westens. Aber sicher, auch dort gibt es im Bezirk des OLG Hamm oder Teilen Niedersachsens ähnliche Probleme. Ich finde gerade nicht mehr den Artikel, aber ich meine letztes Jahr hat der DRB konkrete Zahlen zu den Einstellungen in den einzelnen Bundesländern in der DRiZ veröffentlicht. Aus der Erinnerung verfügten in den östlichen Bundesländern über 80% der eingestellten Kandidaten nicht mehr über ein VB im zweiten Examen.

Ob man daraus auf den Untergang des Abendlandes schließen kann, ist ein ganz anderes Thema. Das die Justiz den klassischen Kandidatenkreis nicht mehr in ausreichender Anzahl motivieren kann, ist wohl leider in weiten Teilen des Landes eher eine Tatsache...
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Gast
Unregistered
 
#37
19.06.2021, 09:55
(17.06.2021, 10:11)Der echte Norden schrieb:  
(17.06.2021, 08:06)Gast schrieb:  
(16.06.2021, 22:28)Der echte Norden schrieb:  
(16.06.2021, 21:58)Thüringen schrieb:  Wow, ich bin auch etwas irritiert über die harsche Antwort auf meinen Post. Nicht so sehr wie ich über die Einstellung mit 6,9 Punkten war, aber schon ein bisschen. 

Ich hab es mir nicht ausgedacht & kenne die Person persönlich. Die Note des 1. Examens kenne ich nicht, aber ein Prädikat war es  nicht. Ob man mir das glaubt oder nicht bleibt ja am Ende jedem selbst überlassen. Ich seh aber den Sinn im "trollen" irgendwie nicht. Was hab ich davon, hier Geschichten zu erzählen?

Das man in Thüringen mitunter mit zwei unteren "befriedigend" in den Justizdienst kommt, glaube ich sofort. Die östlichen Bundesländer tun sich extrem schwer gute Absolventen anzuziehen. Der weit überwiegende Teil der Einstellungen der letzten Jahre wird über kein VB verfügen. Selbst ein "ausreichend" in einem der beiden Examina würde ich nicht kategorisch ausschließen. Sie bilden selbst nicht genügend aus und es gibt für auswärtige Top-Absolventen keinen vernünftigen Grund nach Thüringen zu wechseln. 

Auf Fortbildungsveranstaltungen merkt doch deutlich, dass in manchen Bundesländern andere Kandidaten in der Justiz tätig sind, als etwa in Hamburg, Berlin oder Bayern etc...

Ich komme aus einer Großstadt in NRW. Ich habe einmal um 0,1 Punkt das VB verpasst und im Zweiten ein höheres zweistelliges sowie Diss. Trotzdem habe ich mich bewusst für Thüringen entschieden, nicht zuletzt habe ich interessante, schöne Städte wie Weimar oder Erfurt in der unmittelbaren Nähe, tolle Landschaft gibt es ebenfalls. Ich habe im Bekanntenkreis durchaus mehrere mit entsprechender Vita. Dass mal solche absurden Urteile wie kürzlich zum Thema Maskenpflicht gefällt werden, hat nun auch nichts mit der Note zu tun, sondern mit Auffassungen, die man auch anderswo findet bzw. gefunden hat. Bei unseren bayrischen Freunden zeigt sich regelmäßig, dass durchschnittlich höhere Noten nichts über ein ordentliches Rechtsverständnis aussagen, sieht man auch oft genug. 

Ich habe viele Kollegen mit VB mindestens im Zweiten, auch wenn es in den letzten Jahren, 2020 mal ausgenommen, durchaus auch viele mit Befriedigend gab. Aber so zu tun, als sei die ostdeutsche Justiz quasi Resterampe ist anmaßend und unzutreffend. Wenn man bedenkt, dass NRW bis vor Corona massenweise mit knapp über 7,76 eingestellt hat, finde ich es mehr als vermessen so zu tun als gäbe es in Ostdeutschland quasi eine deutlich schwächere Justiz weil so viele mit weniger als VB im Zweiten eingestellt wurden.

Mein zugegeben recht plattes Statement wird durch den Einzelfall sicher nicht widerlegt. Sicherlich gibt es auch in den östlichen BL teils brillante Köpfe. Der Durchschnitt liegt jedoch mangels Attraktivität erheblich unter dem des Westens. Aber sicher, auch dort gibt es im Bezirk des OLG Hamm oder Teilen Niedersachsens ähnliche Probleme. Ich finde gerade nicht mehr den Artikel, aber ich meine letztes Jahr hat der DRB konkrete Zahlen zu den Einstellungen in den einzelnen Bundesländern in der DRiZ veröffentlicht. Aus der Erinnerung verfügten in den östlichen Bundesländern über 80% der eingestellten Kandidaten nicht mehr über ein VB im zweiten Examen.

Ob man daraus auf den Untergang des Abendlandes schließen kann, ist ein ganz anderes Thema. Das die Justiz den klassischen Kandidatenkreis nicht mehr in ausreichender Anzahl motivieren kann, ist wohl leider in weiten Teilen des Landes eher eine Tatsache...

Wobei es ja dank Corona insofern durchaus zu einer Besserung gekommen sein soll (so auch alle Beiträge in diesem Forum).
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Gast
Unregistered
 
#38
21.06.2021, 09:51
Hallo,

Ich bin geneigt mich zu bewerben, obwohl es eigentlich aussichtslos ist.
Ist das ein Problem?
Also steht eine Ablehnung dann einee erneuten Bewerbung entgegen?
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Gast
Unregistered
 
#39
21.06.2021, 09:55
(21.06.2021, 09:51)Gast schrieb:  Hallo,

Ich bin geneigt mich zu bewerben, obwohl es eigentlich aussichtslos ist.
Ist das ein Problem?
Also steht eine Ablehnung dann einee erneuten Bewerbung entgegen?

Mit welchen Noten ist es denn aussichtslos?
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Gast
Unregistered
 
#40
21.06.2021, 12:45
(21.06.2021, 09:55)Gast schrieb:  
(21.06.2021, 09:51)Gast schrieb:  Hallo,

Ich bin geneigt mich zu bewerben, obwohl es eigentlich aussichtslos ist.
Ist das ein Problem?
Also steht eine Ablehnung dann einee erneuten Bewerbung entgegen?

Mit welchen Noten ist es denn aussichtslos?


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