14.08.2020, 17:02
(14.08.2020, 17:02)Gast schrieb:(14.08.2020, 16:48)Gast schrieb: Komm mal klar? So viel Negativität
So viel Positives! Nach einen Kompromiss und erfüllt dir deinen Traum von deiner Wunschstadt! Hab einen Kumpel, der bei McKinsey arbeitet. Der kann gar nicht verstehen, warum Juristen immer an dem Ort leben, an dem sie Arbeit finden. Ich als Jurist im Übrigen auch nicht?
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14.08.2020, 17:04
(14.08.2020, 17:02)Gast schrieb:(14.08.2020, 17:02)Gast schrieb:(14.08.2020, 16:48)Gast schrieb: Komm mal klar? So viel Negativität
So viel Positives! Nach einen Kompromiss und erfüllt dir deinen Traum von deiner Wunschstadt! Hab einen Kumpel, der bei McKinsey arbeitet. Der kann gar nicht verstehen, warum Juristen immer an dem Ort leben, an dem sie Arbeit finden. Ich als Jurist im Übrigen auch nicht?
! War gemeint?
14.08.2020, 17:10
(14.08.2020, 16:47)Gast schrieb: Ich möchte all denen Mut machen, die Chancen auf Einen Job in einer GK haben, aber nicht in ihrer Wunschstadt berufsmäßig landen können:
Nehmt euren Hauptwohnsitz unbedingt in der Stadt, für die Euer Herz schlägt. In der Stadt, wo ihr in einer GK unterkommt, nehmt ihr einen Zweitwohnsitz und pendelt am Wochenende (Freitag/Samstag - Sonntag/Montag). Erstens könnt ihr euch das finanziell leisten. Zweitens könnt ihr Über die doppelte Haushaltsführung und Kosten fürs Pendeln bei der Steuer am Jahresende ne Menge Kohle wieder reinholen. Mit ein bis zwei Jahren Berufserfahrung bewerbt ihr euch bei euren Wunscharbeitgebern in eurer Wunschstadt erneut. Spätestens jetzt kann keiner mehr nein sagen.
Ziehe das Modell jetzt schon ganze 1,5 Jahre mit Pendeln zwischen Frankfurt Main und Berlin durch. Kenne persönlich noch einen, der zwischen München und Berlin seit 1 Jahr pendelt. Wir bereuen die Pendelei keine Sekunde und sind glücklich, wenn wir am Wochenende in Berlin sind. Wir sind überzeugt, dass das Leben zu kurz ist, um bei der Ortswahl Abstriche zu machen, nur weil sich Arbeitgeber einem quer stellen. Es ist frustrierend, in einer Stadt am Schreibtisch zu hocken, wo man gar nicht sein will. Es geht einem gleich viel besser, wenn man weiß, dass man in seiner Wunschstadt sein zu Hause hat und dort wenigstens am Wochenende sein kann.
Sagt den Bockigen Kanzleien, die euch in eurer Wunschstadt kein Angebot machen, dass sie euch lecken sollen. Der Kanzlei, wo ihr unterkommt, tretet ihr nach spätestens 2 Jahren in den Arsch und macht ihr bei eurem Wechsel klar, dass sie sich bei den bockigen bedanken sollen, die euch erst nicht wollten.
Und jede Woche 9 Stunden im ICE sitzen, nur um 1,5 Tage in Berlin zu sein? Wow, das ist echt wasted time.
14.08.2020, 17:29
(14.08.2020, 17:02)Gast schrieb:(14.08.2020, 16:48)Gast schrieb: Komm mal klar? So viel Negativität
So viel Positives! Nach einen Kompromiss und erfüllt dir deinen Traum von deiner Wunschstadt! Hab einen Kumpel, der bei McKinsey arbeitet. Der kann gar nicht verstehen, warum Juristen immer an dem Ort leben, an dem sie Arbeit finden. Ich als Jurist im Übrigen auch nicht?
Super Vergleich. Bei McK bist du halt auch Mo - Do. beim Klienten. Natürlich ist es dann egal, wo du am Wochenende wohnst.
14.08.2020, 18:01
(14.08.2020, 17:29)GAAAAST schrieb:Ich möchte jeden, dem das Pendelmodell vorschwebt, ermutigen, Home Office einzufordern. Die Betonung liegt auf Forderung stellen gegenüber dem Partner. Es gibt noch zu viele Idioten unter den Partnern, die Angst vor Kontrollverlust hinsichtlich ihrer Associates haben. Corona ist die Gelegenheit, um sie zu therapieren oder endgültig in den Wahnsinn zu treiben ?(14.08.2020, 17:02)Gast schrieb:(14.08.2020, 16:48)Gast schrieb: Komm mal klar? So viel Negativität
So viel Positives! Nach einen Kompromiss und erfüllt dir deinen Traum von deiner Wunschstadt! Hab einen Kumpel, der bei McKinsey arbeitet. Der kann gar nicht verstehen, warum Juristen immer an dem Ort leben, an dem sie Arbeit finden. Ich als Jurist im Übrigen auch nicht?
Super Vergleich. Bei McK bist du halt auch Mo - Do. beim Klienten. Natürlich ist es dann egal, wo du am Wochenende wohnst.
14.08.2020, 18:03
(14.08.2020, 18:01)Gast schrieb::)(14.08.2020, 17:29)GAAAAST schrieb:Ich möchte jeden, dem das Pendelmodell vorschwebt, ermutigen, Home Office einzufordern. Die Betonung liegt auf Forderung stellen gegenüber dem Partner. Es gibt noch zu viele Idioten unter den Partnern, die Angst vor Kontrollverlust hinsichtlich ihrer Associates haben. Corona ist die Gelegenheit, um sie zu therapieren oder endgültig in den Wahnsinn zu treiben ?(14.08.2020, 17:02)Gast schrieb:(14.08.2020, 16:48)Gast schrieb: Komm mal klar? So viel Negativität
So viel Positives! Nach einen Kompromiss und erfüllt dir deinen Traum von deiner Wunschstadt! Hab einen Kumpel, der bei McKinsey arbeitet. Der kann gar nicht verstehen, warum Juristen immer an dem Ort leben, an dem sie Arbeit finden. Ich als Jurist im Übrigen auch nicht?
Super Vergleich. Bei McK bist du halt auch Mo - Do. beim Klienten. Natürlich ist es dann egal, wo du am Wochenende wohnst.
14.08.2020, 18:04
(14.08.2020, 18:01)Gast schrieb:(14.08.2020, 17:29)GAAAAST schrieb:Ich möchte jeden, dem das Pendelmodell vorschwebt, ermutigen, Home Office einzufordern. Die Betonung liegt auf Forderung stellen gegenüber dem Partner. Es gibt noch zu viele Idioten unter den Partnern, die Angst vor Kontrollverlust hinsichtlich ihrer Associates haben. Corona ist die Gelegenheit, um sie zu therapieren oder endgültig in den Wahnsinn zu treiben ?(14.08.2020, 17:02)Gast schrieb:(14.08.2020, 16:48)Gast schrieb: Komm mal klar? So viel Negativität
So viel Positives! Nach einen Kompromiss und erfüllt dir deinen Traum von deiner Wunschstadt! Hab einen Kumpel, der bei McKinsey arbeitet. Der kann gar nicht verstehen, warum Juristen immer an dem Ort leben, an dem sie Arbeit finden. Ich als Jurist im Übrigen auch nicht?
Super Vergleich. Bei McK bist du halt auch Mo - Do. beim Klienten. Natürlich ist es dann egal, wo du am Wochenende wohnst.
Sehe ich auch so! Es zeigt sich jetzt ja, dass es funktioniert. Ich habe jedenfalls keine Lust mehr mit meinen Kollegen im Büro zu sitzen. Das kann ich auch von zuhause machen und es fällt den Mandanten nicht mal auf.
14.08.2020, 18:10
a) ... in welcher Großstadt ihr (nach dem Ref) ursprünglich arbeiten wolltet?
Düsseldorf
b) ... in welcher Großstadt ihr schließlich gelandet seid?
Düsseldorf
c) ... wieso a)?
Kannte die Stadt schon aus dem Ref. Bin aber vor dem Referendariat auch bewusst (aus dem Süden) nach Düdo gezogen, weil ich hier mal ein Praktikum gemacht habe und schon paar Leute kannte
d) ... und falls a) und b) unterschiedlich: wieso? ---
e) ... welche Gründe rein subjektiv für und welche gegen „eure“ Stadt sprechen?
pro: Infrastruktur (= Einkaufsmöglichkeiten, Vielfalt von kulturellem Angebot & Gastronomie) einer Großstadt, aber ohne von der Größe erschlagen zu werden. Übersichtlicher Aufbau der Stadt. Offenherzige Mentalität der "Einheimischen". Man kann auf dem Wohnungsmarkt auch Glück haben (zahle in zentraler, gepflegter Lage kalt 10 Euro/qm und kenne mehrere, die auch mit einem relativ jungen Mietvertrag zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis wohnen. Mietexzesse sind aber auch keine Seltenheit).
contra: Stadt hat im Umland wenig Freizeitwert (es sei denn, man steht auf Pott-Industrieromantik und Dauershopping im Outlet Roermond/NL) und die grünen Ecken der Stadt (zB Rheinpromenade, Volksgarten) sind massiv überlaufen. Zudem viel neureiches oder möchtegern-neureiches Publikum mit bauernhaftem Benehmen. Das sind aber häufig keine Düsseldorfer, sondern Leute aus dem Pott oder der Niederrheinprovinz, die mal im Medienhafen schön auf dicke Hose machen wollen und sich für besonders halten, weil sie sich im Hafen einen Standard-Cocktail für 15 Euro leisten können. Und lächerlicher Fußball-Verein. ;-)
Allgemein: ich persönlich (!) halte aber die Idee für schwierig, einzig aufgrund einer Pro-/Contra-Liste in eine bestimmte Großstadt zu ziehen, gerade noch, wenn man zu niemandem in der Ziel-Großstadt engeren Kontakt hat. Mit Ende 20 oder gar Anfang 30 ist es ungleich schwerer, neue private Kontakte zu knüpfen als als Ersti mit 18-20 in der Uni-Stadt. Vielfach haben sich die Freundeskreise dann schon abgeschlossen gebildet, sodass allenfalls oberflächliche Kontakte zustande kommen. Ich gebe hier ein bisschen die Erfahrung wieder, die eine mit mir befreundete Consultant gemacht hat, als sie ohne größere Kontakte an der Angel in die Großstadt gezogen ist, in der ihre Consulting-Bude das Langzeitprojekt hatte.
Aber das ist - wie gesagt - eine persönliche Einschätzung.
Düsseldorf
b) ... in welcher Großstadt ihr schließlich gelandet seid?
Düsseldorf
c) ... wieso a)?
Kannte die Stadt schon aus dem Ref. Bin aber vor dem Referendariat auch bewusst (aus dem Süden) nach Düdo gezogen, weil ich hier mal ein Praktikum gemacht habe und schon paar Leute kannte
d) ... und falls a) und b) unterschiedlich: wieso? ---
e) ... welche Gründe rein subjektiv für und welche gegen „eure“ Stadt sprechen?
pro: Infrastruktur (= Einkaufsmöglichkeiten, Vielfalt von kulturellem Angebot & Gastronomie) einer Großstadt, aber ohne von der Größe erschlagen zu werden. Übersichtlicher Aufbau der Stadt. Offenherzige Mentalität der "Einheimischen". Man kann auf dem Wohnungsmarkt auch Glück haben (zahle in zentraler, gepflegter Lage kalt 10 Euro/qm und kenne mehrere, die auch mit einem relativ jungen Mietvertrag zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis wohnen. Mietexzesse sind aber auch keine Seltenheit).
contra: Stadt hat im Umland wenig Freizeitwert (es sei denn, man steht auf Pott-Industrieromantik und Dauershopping im Outlet Roermond/NL) und die grünen Ecken der Stadt (zB Rheinpromenade, Volksgarten) sind massiv überlaufen. Zudem viel neureiches oder möchtegern-neureiches Publikum mit bauernhaftem Benehmen. Das sind aber häufig keine Düsseldorfer, sondern Leute aus dem Pott oder der Niederrheinprovinz, die mal im Medienhafen schön auf dicke Hose machen wollen und sich für besonders halten, weil sie sich im Hafen einen Standard-Cocktail für 15 Euro leisten können. Und lächerlicher Fußball-Verein. ;-)
Allgemein: ich persönlich (!) halte aber die Idee für schwierig, einzig aufgrund einer Pro-/Contra-Liste in eine bestimmte Großstadt zu ziehen, gerade noch, wenn man zu niemandem in der Ziel-Großstadt engeren Kontakt hat. Mit Ende 20 oder gar Anfang 30 ist es ungleich schwerer, neue private Kontakte zu knüpfen als als Ersti mit 18-20 in der Uni-Stadt. Vielfach haben sich die Freundeskreise dann schon abgeschlossen gebildet, sodass allenfalls oberflächliche Kontakte zustande kommen. Ich gebe hier ein bisschen die Erfahrung wieder, die eine mit mir befreundete Consultant gemacht hat, als sie ohne größere Kontakte an der Angel in die Großstadt gezogen ist, in der ihre Consulting-Bude das Langzeitprojekt hatte.
Aber das ist - wie gesagt - eine persönliche Einschätzung.
14.08.2020, 18:40
(14.08.2020, 17:29)GAAAAST schrieb:(14.08.2020, 17:02)Gast schrieb:(14.08.2020, 16:48)Gast schrieb: Komm mal klar? So viel Negativität
So viel Positives! Nach einen Kompromiss und erfüllt dir deinen Traum von deiner Wunschstadt! Hab einen Kumpel, der bei McKinsey arbeitet. Der kann gar nicht verstehen, warum Juristen immer an dem Ort leben, an dem sie Arbeit finden. Ich als Jurist im Übrigen auch nicht?
Super Vergleich. Bei McK bist du halt auch Mo - Do. beim Klienten. Natürlich ist es dann egal, wo du am Wochenende wohnst.
Das Pendeln ist nur vorübergehend. Nach 1 bis 2 Jahren hast du anrechenbare Berufserfahrung und bist interessanter, als du es als Berufsanfänger warst. Es gibt gerade in Berlin viele Arschloch-Kanzleien, die sich mit blutigen Berufsanfängern nicht die Finger schmutzig machen wollen, sich aber die Hände reiben, wenn der gemachte Mann kommt, mit den sie dann gleich Profit machen können, ohne vorher schweißtreibend in dessen Ausbildung investiert haben zu müssen
14.08.2020, 18:52
Aber wieso zwei Jahre pendeln? Dann wohne ich lieber ganz in FFM und lern die Stadt auch mal kennen. Und einmal im Monat besucht man Freunde in Berlin. Ist doch auch mal spannend eine neue Stadt richtig kennenzulernen, statt wie kleiner Student am Wochenende immer wieder heim zu den Eltern zu fahren.


