20.01.2026, 21:23
(20.01.2026, 20:10)Negatives Tatbestandsmerkmal schrieb: 6.000 Netto nicht viel Geld.Nicht viel für das was der Poster nach eigenen Angaben alles finanzieren muss! Hausfrau TG+Rentenausgleich, Altersvorsorge, zwei Kinder, womöglich Eigentum im Speckgürtel einer Großstadt, Auto, Essen, Reisen mit Familienhotels usw. Nicht zu verwechseln mit dem 27 J. Single Anwalt der nur Miete und Essen zahlen muss.
Um als Selbständiger ein Jahresnetto von 72.000 EUR zu haben musst du rund 150k EUR Nettojahresgewinn aufweisen. Davon gehen dann Versorgungswerk, volle Kranken- Pflegeversicherung (und nicht nur hälftig) sowie noch Einkommenssteuer ab. Und da kommen dann noch Betriebskosten und der Durchlaufposten Umsatzsteuer oben drauf.
Was manche hier ein Anspruchsdenken haben. Gleichzeitig ist es wirklich erschreckend, an welchen Stellen überall die Hand aufgehalten wird. Und zunehmend frage ich mich ob der riesigen Kosten bei gleichzeitigem Risiko, was es eigentlich über eine Gesellschaft aussagt, wenn der Staatsdienst für viele Bevölkerungsschichten (nicht nur Juristen) zunehmend der mit Abstand interessanteste Arbeitgeber da draußen ist, insbesondere wenn man auch noch eine Verbeamtung ergattern kann. Wenn die Leistungsgesellschaft derart ad absurdum geführt wird, darf man sich auch nicht wundern, wenn da draußen niemand wirklich mehr Bock auf "Leistung" und Eigenverantwortung hat.
Und dann liest man hier, 6.000 EUR netto sind nicht viel Geld. Ein Witz...
20.01.2026, 21:35
(20.01.2026, 20:10)Negatives Tatbestandsmerkmal schrieb: 6.000 Netto nicht viel Geld.Grundsätzlich gebe ich dir recht, nur beim Beamtenbashing bin ich (als Beamter) anderer Ansicht ;-)
Um als Selbständiger ein Jahresnetto von 72.000 EUR zu haben musst du rund 150k EUR Nettojahresgewinn aufweisen. Davon gehen dann Versorgungswerk, volle Kranken- Pflegeversicherung (und nicht nur hälftig) sowie noch Einkommenssteuer ab. Und da kommen dann noch Betriebskosten und der Durchlaufposten Umsatzsteuer oben drauf.
Was manche hier ein Anspruchsdenken haben. Gleichzeitig ist es wirklich erschreckend, an welchen Stellen überall die Hand aufgehalten wird. Und zunehmend frage ich mich ob der riesigen Kosten bei gleichzeitigem Risiko, was es eigentlich über eine Gesellschaft aussagt, wenn der Staatsdienst für viele Bevölkerungsschichten (nicht nur Juristen) zunehmend der mit Abstand interessanteste Arbeitgeber da draußen ist, insbesondere wenn man auch noch eine Verbeamtung ergattern kann. Wenn die Leistungsgesellschaft derart ad absurdum geführt wird, darf man sich auch nicht wundern, wenn da draußen niemand wirklich mehr Bock auf "Leistung" und Eigenverantwortung hat.
Und dann liest man hier, 6.000 EUR netto sind nicht viel Geld. Ein Witz...
Beamter = kein Bock auf Leistung, das habe ich in meinem Umfeld komplett anders erlebt. Da habe ich eher gestaunt, auf welche Ochsentour sich viele Kollegen für eine Beförderung mit am Ende 300 netto im Endamt (R2) mehr über so viele Jahre begeben.
Von 6.000 netto eine Familie zu ernähren geht natürlich sehr gut. Was sollen denn die Millionen von Deutschen sagen, die mit 2 x 3.000 netto nach Hause kommen? Bevor man sich beschwert, sollte man vielleicht mal über eine Teilzeitbeschäftigung der mitalimentierten Gattin nachdenken. Da würden doch schon 2.000 netto ausreichen, um die schwersten Folgen von Armut abzumildern;-)
20.01.2026, 21:37
(20.01.2026, 21:23)ForumBenutzer schrieb:(20.01.2026, 20:10)Negatives Tatbestandsmerkmal schrieb: 6.000 Netto nicht viel Geld.Nicht viel für das was der Poster nach eigenen Angaben alles finanzieren muss! Hausfrau TG+Rentenausgleich, Altersvorsorge, zwei Kinder, womöglich Eigentum im Speckgürtel einer Großstadt, Auto, Essen, Reisen mit Familienhotels usw. Nicht zu verwechseln mit dem 27 J. Single Anwalt der nur Miete und Essen zahlen muss.
Um als Selbständiger ein Jahresnetto von 72.000 EUR zu haben musst du rund 150k EUR Nettojahresgewinn aufweisen. Davon gehen dann Versorgungswerk, volle Kranken- Pflegeversicherung (und nicht nur hälftig) sowie noch Einkommenssteuer ab. Und da kommen dann noch Betriebskosten und der Durchlaufposten Umsatzsteuer oben drauf.
Was manche hier ein Anspruchsdenken haben. Gleichzeitig ist es wirklich erschreckend, an welchen Stellen überall die Hand aufgehalten wird. Und zunehmend frage ich mich ob der riesigen Kosten bei gleichzeitigem Risiko, was es eigentlich über eine Gesellschaft aussagt, wenn der Staatsdienst für viele Bevölkerungsschichten (nicht nur Juristen) zunehmend der mit Abstand interessanteste Arbeitgeber da draußen ist, insbesondere wenn man auch noch eine Verbeamtung ergattern kann. Wenn die Leistungsgesellschaft derart ad absurdum geführt wird, darf man sich auch nicht wundern, wenn da draußen niemand wirklich mehr Bock auf "Leistung" und Eigenverantwortung hat.
Und dann liest man hier, 6.000 EUR netto sind nicht viel Geld. Ein Witz...
Ich verstehe nicht mehr so ganz, worüber sich hier aufgeregt wird... niemand hat etwas davon geschrieben, dass 6k netto im Staatsdienst wenig seien. Es ging gar nicht um den Staatsdienst.
Und das es mit einem Alleinverdienergehalt irgendwo knapp wird, ist eine Binsenweisheit. Früher hat das auch nicht zu großen Reisen mit Familienhotels gereicht und früher hat auch kein Mann einen Rentenausgleich an seine Frau gezahlt... klar, da wurde mit einem Alleinverdienergehalt ein Haus finanziert, aber dazu gehörte dann auch a) keine großen Urlaube, b) kein Rentenausgleich für die Frau, c) nicht noch parallel eine große private Altersvorsorge.
Natürlich wird's mit 8.000 Euro brutto monatlich knapp, wenn man alles davon haben will. Dafür reicht es nicht.
20.01.2026, 21:53
Im ursprünglichen Post wurde ja lediglich gesagt, dass es aktuell finanziell enger ist weil 1) Das Gehalt des Posters von 160k auf 100k gesunken ist und 2) seine Frau in Elternzeit ist (oder darüber hinaus sogar zuhause bleibt bei den Kindern) sprich das monatliche Netto ist wohl knapp halbiert worden, je nachdem was die Frau vorher so verdient hat. Natürlich ist das eine erhebliche Einschränkung bei bleibenden Kosten, je nachdem was man an Konsumausgaben so hat und Finanzierungen. Das wird sich ja in Zukunft auch wieder ändern, wenn die Frau arbeiten gehen kann z.B. Wieso hier aber plötzlich alle so jammern und sich beschweren. Die Wissen wohl nicht was so für Kosten anfallen mit Familie und Hausfrau. Und wer wie @Patenter Gast glaubt dass heute Frauen schlange stehen die ohne irgendeinen Ausgleich oder Ehevertrag sowas machen, dann herzlichen Glückwunsch :D
20.01.2026, 23:08
(20.01.2026, 21:53)ForumBenutzer schrieb: Und wer wie @Patenter Gast glaubt dass heute Frauen schlange stehen die ohne irgendeinen Ausgleich oder Ehevertrag sowas machen, dann herzlichen Glückwunsch :D
Dann sollte eben die Care Arbeit geteilt werden und beide gehen arbeiten. Oder man sagt, dass man natürlich die Rentenansprüche ausgleicht, nur das Geld dann nicht mehr für das teure Familienhotel reicht.
21.01.2026, 01:52
Also ich würde eindeutig lieber in eine Boutique. Die Arbeitszeiten in der GK sind immer zu krass, egal was dir deine Freunde erzählen. In meinem Team geht unter der Woche niemand vor 10 nach Hause. Eine Freundin von mir arbeitet in einer Boutique und kriegt etwa den gleichen Stundenlohn wie ich, aber halt gerechnet auf eine 40h die Woche. Daher denke ich zur Zeit über den Wechsel nach.
21.01.2026, 09:21
(20.01.2026, 23:08)Patenter Gast schrieb:(20.01.2026, 21:53)ForumBenutzer schrieb: Und wer wie @Patenter Gast glaubt dass heute Frauen schlange stehen die ohne irgendeinen Ausgleich oder Ehevertrag sowas machen, dann herzlichen Glückwunsch :D
Dann sollte eben die Care Arbeit geteilt werden und beide gehen arbeiten. Oder man sagt, dass man natürlich die Rentenansprüche ausgleicht, nur das Geld dann nicht mehr für das teure Familienhotel reicht.
Es ist ja viel schlimmer. Nach meiner Erfahrung wird in zu vielen Beziehungen noch immer nicht übers Geld geredet. Ob sie Schlange stehen oder nicht: viel zu oft reduziert ein Teil (typischerweise die Frau), ohne dass über einen finanziellen Ausgleich gesprochen wird. Bei Gehalt und Altersvorsorge halbe-halbe zu machen, wie ich es gerecht finde, praktiziert fast niemand.
21.01.2026, 09:44
(20.01.2026, 21:37)Patenter Gast schrieb:(20.01.2026, 21:23)ForumBenutzer schrieb:(20.01.2026, 20:10)Negatives Tatbestandsmerkmal schrieb: 6.000 Netto nicht viel Geld.Nicht viel für das was der Poster nach eigenen Angaben alles finanzieren muss! Hausfrau TG+Rentenausgleich, Altersvorsorge, zwei Kinder, womöglich Eigentum im Speckgürtel einer Großstadt, Auto, Essen, Reisen mit Familienhotels usw. Nicht zu verwechseln mit dem 27 J. Single Anwalt der nur Miete und Essen zahlen muss.
Um als Selbständiger ein Jahresnetto von 72.000 EUR zu haben musst du rund 150k EUR Nettojahresgewinn aufweisen. Davon gehen dann Versorgungswerk, volle Kranken- Pflegeversicherung (und nicht nur hälftig) sowie noch Einkommenssteuer ab. Und da kommen dann noch Betriebskosten und der Durchlaufposten Umsatzsteuer oben drauf.
Was manche hier ein Anspruchsdenken haben. Gleichzeitig ist es wirklich erschreckend, an welchen Stellen überall die Hand aufgehalten wird. Und zunehmend frage ich mich ob der riesigen Kosten bei gleichzeitigem Risiko, was es eigentlich über eine Gesellschaft aussagt, wenn der Staatsdienst für viele Bevölkerungsschichten (nicht nur Juristen) zunehmend der mit Abstand interessanteste Arbeitgeber da draußen ist, insbesondere wenn man auch noch eine Verbeamtung ergattern kann. Wenn die Leistungsgesellschaft derart ad absurdum geführt wird, darf man sich auch nicht wundern, wenn da draußen niemand wirklich mehr Bock auf "Leistung" und Eigenverantwortung hat.
Und dann liest man hier, 6.000 EUR netto sind nicht viel Geld. Ein Witz...
Ich verstehe nicht mehr so ganz, worüber sich hier aufgeregt wird... niemand hat etwas davon geschrieben, dass 6k netto im Staatsdienst wenig seien. Es ging gar nicht um den Staatsdienst.
Und das es mit einem Alleinverdienergehalt irgendwo knapp wird, ist eine Binsenweisheit. Früher hat das auch nicht zu großen Reisen mit Familienhotels gereicht und früher hat auch kein Mann einen Rentenausgleich an seine Frau gezahlt... klar, da wurde mit einem Alleinverdienergehalt ein Haus finanziert, aber dazu gehörte dann auch a) keine großen Urlaube, b) kein Rentenausgleich für die Frau, c) nicht noch parallel eine große private Altersvorsorge.
Natürlich wird's mit 8.000 Euro brutto monatlich knapp, wenn man alles davon haben will. Dafür reicht es nicht.
Es wurde nicht einmal gesagt, dass 6k irgendwo anders wenig sein. Es wurde lediglich gesagt, dass es eigentlich zu wenig ist um als Alleinverdiener eine Familie mit zwei Kindern zu finanzieren und in der Hinsicht oft an die Zeit zurück gedacht wird, als man noch in der GK mehr verdient hat.
21.01.2026, 09:45
(20.01.2026, 20:10)Negatives Tatbestandsmerkmal schrieb: 6.000 Netto nicht viel Geld.
Um als Selbständiger ein Jahresnetto von 72.000 EUR zu haben musst du rund 150k EUR Nettojahresgewinn aufweisen. Davon gehen dann Versorgungswerk, volle Kranken- Pflegeversicherung (und nicht nur hälftig) sowie noch Einkommenssteuer ab. Und da kommen dann noch Betriebskosten und der Durchlaufposten Umsatzsteuer oben drauf.
Was manche hier ein Anspruchsdenken haben. Gleichzeitig ist es wirklich erschreckend, an welchen Stellen überall die Hand aufgehalten wird. Und zunehmend frage ich mich ob der riesigen Kosten bei gleichzeitigem Risiko, was es eigentlich über eine Gesellschaft aussagt, wenn der Staatsdienst für viele Bevölkerungsschichten (nicht nur Juristen) zunehmend der mit Abstand interessanteste Arbeitgeber da draußen ist, insbesondere wenn man auch noch eine Verbeamtung ergattern kann. Wenn die Leistungsgesellschaft derart ad absurdum geführt wird, darf man sich auch nicht wundern, wenn da draußen niemand wirklich mehr Bock auf "Leistung" und Eigenverantwortung hat.
Und dann liest man hier, 6.000 EUR netto sind nicht viel Geld. Ein Witz...
Auch wenn du das vielleicht lesen magst, konnte man das hier nirgendwo so lesen.
21.01.2026, 10:24
(21.01.2026, 09:44)JuraHassLiebe schrieb:(20.01.2026, 21:37)Patenter Gast schrieb:(20.01.2026, 21:23)ForumBenutzer schrieb:(20.01.2026, 20:10)Negatives Tatbestandsmerkmal schrieb: 6.000 Netto nicht viel Geld.Nicht viel für das was der Poster nach eigenen Angaben alles finanzieren muss! Hausfrau TG+Rentenausgleich, Altersvorsorge, zwei Kinder, womöglich Eigentum im Speckgürtel einer Großstadt, Auto, Essen, Reisen mit Familienhotels usw. Nicht zu verwechseln mit dem 27 J. Single Anwalt der nur Miete und Essen zahlen muss.
Um als Selbständiger ein Jahresnetto von 72.000 EUR zu haben musst du rund 150k EUR Nettojahresgewinn aufweisen. Davon gehen dann Versorgungswerk, volle Kranken- Pflegeversicherung (und nicht nur hälftig) sowie noch Einkommenssteuer ab. Und da kommen dann noch Betriebskosten und der Durchlaufposten Umsatzsteuer oben drauf.
Was manche hier ein Anspruchsdenken haben. Gleichzeitig ist es wirklich erschreckend, an welchen Stellen überall die Hand aufgehalten wird. Und zunehmend frage ich mich ob der riesigen Kosten bei gleichzeitigem Risiko, was es eigentlich über eine Gesellschaft aussagt, wenn der Staatsdienst für viele Bevölkerungsschichten (nicht nur Juristen) zunehmend der mit Abstand interessanteste Arbeitgeber da draußen ist, insbesondere wenn man auch noch eine Verbeamtung ergattern kann. Wenn die Leistungsgesellschaft derart ad absurdum geführt wird, darf man sich auch nicht wundern, wenn da draußen niemand wirklich mehr Bock auf "Leistung" und Eigenverantwortung hat.
Und dann liest man hier, 6.000 EUR netto sind nicht viel Geld. Ein Witz...
Ich verstehe nicht mehr so ganz, worüber sich hier aufgeregt wird... niemand hat etwas davon geschrieben, dass 6k netto im Staatsdienst wenig seien. Es ging gar nicht um den Staatsdienst.
Und das es mit einem Alleinverdienergehalt irgendwo knapp wird, ist eine Binsenweisheit. Früher hat das auch nicht zu großen Reisen mit Familienhotels gereicht und früher hat auch kein Mann einen Rentenausgleich an seine Frau gezahlt... klar, da wurde mit einem Alleinverdienergehalt ein Haus finanziert, aber dazu gehörte dann auch a) keine großen Urlaube, b) kein Rentenausgleich für die Frau, c) nicht noch parallel eine große private Altersvorsorge.
Natürlich wird's mit 8.000 Euro brutto monatlich knapp, wenn man alles davon haben will. Dafür reicht es nicht.
Es wurde nicht einmal gesagt, dass 6k irgendwo anders wenig sein. Es wurde lediglich gesagt, dass es eigentlich zu wenig ist um als Alleinverdiener eine Familie mit zwei Kindern zu finanzieren und in der Hinsicht oft an die Zeit zurück gedacht wird, als man noch in der GK mehr verdient hat.
Und dann wäre man in der GK, verdient 2k netto mehr und sieht dafür seine Kinder unter der Woche nicht. Wäre für mich auch keine Lösung.
da erinnere ich mich doch gerne an einen meiner GK Partner zurück, der meinte, es sei sein Ziel, einmal die Woche mit seinen Kindern zu Abend zu essen, aber das klappt leider öfter nicht. Sicher, der verdient nicht 2k netto mehr, sondern im Monat locker das Zehnfache aber ein Leben ist das trotzdem nicht (meine persönliche Meinung).



