19.07.2022, 21:54
19.07.2022, 22:34
auch bei den IT´lern wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Schönes Beispiel heute bei Spiegel-Online. InnoGames hat seine Gehaltsstruktur veröffentlicht. Einfach mal die Suche bei SPON nutzen.
19.07.2022, 23:21
(19.07.2022, 22:34)Freidenkender schrieb: auch bei den IT´lern wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Schönes Beispiel heute bei Spiegel-Online. InnoGames hat seine Gehaltsstruktur veröffentlicht. Einfach mal die Suche bei SPON nutzen.
Stimmt schon, dass das Gras bei den ITlern nicht unbedingt grüner ist. Ich finde man sollte fairerweise aber dazusagen, dass Firmen, die Videospiele entwickeln, neben dem Staat so mit die schlechtesten Arbeitgeber für ITler sind, was das Gehalt angeht. Leute arbeiten da vor allem, weil es ihre Passion ist und das wissen die Firmen auch.
20.07.2022, 12:00
(19.07.2022, 22:34)Freidenkender schrieb: auch bei den IT´lern wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Schönes Beispiel heute bei Spiegel-Online. InnoGames hat seine Gehaltsstruktur veröffentlicht. Einfach mal die Suche bei SPON nutzen.
Die zahlen sind doch super? Senior geht von 75k bis 96k. Expert ist ab 96k. Man muss das natürlich in Relation zur Ausbildungszeit sehen. Der Bachelor Informatik ist halt schon Senior, wenn der Volljurist nacg 7-8 Jahren Ausbildung den Berufseinstieg hinlegt. Das ganze noch in Relation zu Arbeitszeit, Möglichkeiten zum Auswandern etc. und dann stinkt Jura dagegen massiv ab.
20.07.2022, 12:17
(20.07.2022, 12:00)guga schrieb:(19.07.2022, 22:34)Freidenkender schrieb: auch bei den IT´lern wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Schönes Beispiel heute bei Spiegel-Online. InnoGames hat seine Gehaltsstruktur veröffentlicht. Einfach mal die Suche bei SPON nutzen.
Die zahlen sind doch super? Senior geht von 75k bis 96k. Expert ist ab 96k. Man muss das natürlich in Relation zur Ausbildungszeit sehen. Der Bachelor Informatik ist halt schon Senior, wenn der Volljurist nacg 7-8 Jahren Ausbildung den Berufseinstieg hinlegt. Das ganze noch in Relation zu Arbeitszeit, Möglichkeiten zum Auswandern etc. und dann stinkt Jura dagegen massiv ab.
True, Kehrseite der Medaille ist aber auch, dass mein Job nicht so schnell outgesourced werden wird...
20.07.2022, 12:19
(20.07.2022, 12:00)guga schrieb:(19.07.2022, 22:34)Freidenkender schrieb: auch bei den IT´lern wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Schönes Beispiel heute bei Spiegel-Online. InnoGames hat seine Gehaltsstruktur veröffentlicht. Einfach mal die Suche bei SPON nutzen.
Die zahlen sind doch super? Senior geht von 75k bis 96k. Expert ist ab 96k. Man muss das natürlich in Relation zur Ausbildungszeit sehen. Der Bachelor Informatik ist halt schon Senior, wenn der Volljurist nacg 7-8 Jahren Ausbildung den Berufseinstieg hinlegt. Das ganze noch in Relation zu Arbeitszeit, Möglichkeiten zum Auswandern etc. und dann stinkt Jura dagegen massiv ab.
Und dann ist man halt Informatiker... ich meine, wer sich hier hinstellen und sagen kann, dass er auch sehr gerne Info mag und am Programmieren Spaß hat, für den wäre es wirklich ein alternativer Karriereweg (gewesen).
Ansonsten können wir auch darüber reden, dass man als Fußballprofi eine super Relation zwischen Gehalt und Arbeitszeit hat.
20.07.2022, 14:02
ich kam eher von der Ausgangssituation. Du bist Ü30, hast einen Job als Jurist und willst nun umschulen. Da hast Du als Jurist die ersten Schritte gemacht und das Gehalt hat sich hoffentlich auch entwickelt. Dann "Umschulung" (Ausbildung oder Studium?) und dann fängst aber nicht als Senior an. Daher wirst Du erst einmal Einbußen haben. Dazu kommt, dass in vielen Tec-Unternehmen die Arbeitsbelastung nicht ganz so easy ist. Sicher ist die Gamingbranche nicht am oberen Ende was Gehalt anbelangt. Kann aber von uns als großer Versicherungskonzern sagen, dass es bei uns nicht anders ist. Aus meiner Erfahrung aus verschiedensten DD muss ich auch feststellen, dass es bei Startups desaströs ist (klar meist verbunden mit der Hoffnung, dass sich ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm rechnet).
20.07.2022, 15:08
Bei Startups gibt es weder gutes Gehalt noch eine gute WLB. Da wirst du geknechtet für die "Vision" des Gründers.
20.07.2022, 17:48
Plus: Spaß am Programmieren = keine Erfahrungen mit Frauen
23.07.2022, 04:37
Wenn für die Umschulung noch ein ganzes Studium benötigt wird, dann kann sich der Wechsel weg von Jura finanziell kaum lohnen, wenn man genug Qualifikationen mitbringt, um mit Jura halbwegs auskömmlich zu verdienen. Ein Studium bedeutet einige Jahre finanzielle Durststrecke. Unter Berücksichtigung des Zinseszins wirkt sich das im Alter dann doch deutlich aus. Und auch bis dahin muss man auf einige Annehmlichkeiten verzichten. Hochzeit und Kinder? Wer noch keine Parnterin hat, der sollte besonders bedenken: 30jährige Informatikstudenten kommen auf dem Heiratsmarkt nicht so gut an.
Die Krankenversicherung ist jetzt teurer als beim Jurastudium. Bafög und Kindergeld gibt es auch nicht mehr.
Das Informatikstudium ist auch kein Zuckerschlecken und stellt Ansprüche, die es im Jurastudium nicht gab. Mit zunehmendem Alter wird das auch nicht unbedingt besser. Klausurenphasen (jedes Semester!) sind dann eine Qual. In der Vorlesungszeit drückt man die Schulbank mit 18jährigen Abiturienten. Das Studium alleine reicht nicht. Für gute Jobs muss man ZUSÄTZLICH praktische Skills drauf haben. Die bekommt man nicht im Studium vermittelt.
Die Gehälter sind durchaus ganz akzeptabel. Die Arbeit ist aber auch mental anspruchsvoll. Es handelt sich um Gehälter für gut ausgebildete Spezialisten. So ein Studium schafft auch nicht jeder (erst recht nicht mit gutem Abschluss) und einen guten Job bekommt auch nicht jeder. Da sollte man realistisch die eigenen Fähigkeiten einschätzen. Auf dem Arbeitsmarkt konkurriert man dann mit 23jährigen Masterabsolventen aus Indien, die fließend Chinesisch sprechen und sehr gut programmieren können.
Für Ausbildungen in diesem Bereich gilt ähnliches. Die Verdienstmöglichkeiten sind aber geringer. Und oft ist es schon schwer, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Für Quereinsteiger höheren Alters sowieso.
Wirklich Sinn ergibt die Umschulung also nur, wenn man eigentlich sowieso viel lieber Informatiker wäre und mit Jura damals den falschen Karriereweg eingeschlagen hat. Ob das so ist, sollte man sich genau überlegen. Und man sollte realistische Vorstellungen von dem Informatikerleben haben.
Die Krankenversicherung ist jetzt teurer als beim Jurastudium. Bafög und Kindergeld gibt es auch nicht mehr.
Das Informatikstudium ist auch kein Zuckerschlecken und stellt Ansprüche, die es im Jurastudium nicht gab. Mit zunehmendem Alter wird das auch nicht unbedingt besser. Klausurenphasen (jedes Semester!) sind dann eine Qual. In der Vorlesungszeit drückt man die Schulbank mit 18jährigen Abiturienten. Das Studium alleine reicht nicht. Für gute Jobs muss man ZUSÄTZLICH praktische Skills drauf haben. Die bekommt man nicht im Studium vermittelt.
Die Gehälter sind durchaus ganz akzeptabel. Die Arbeit ist aber auch mental anspruchsvoll. Es handelt sich um Gehälter für gut ausgebildete Spezialisten. So ein Studium schafft auch nicht jeder (erst recht nicht mit gutem Abschluss) und einen guten Job bekommt auch nicht jeder. Da sollte man realistisch die eigenen Fähigkeiten einschätzen. Auf dem Arbeitsmarkt konkurriert man dann mit 23jährigen Masterabsolventen aus Indien, die fließend Chinesisch sprechen und sehr gut programmieren können.
Für Ausbildungen in diesem Bereich gilt ähnliches. Die Verdienstmöglichkeiten sind aber geringer. Und oft ist es schon schwer, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Für Quereinsteiger höheren Alters sowieso.
Wirklich Sinn ergibt die Umschulung also nur, wenn man eigentlich sowieso viel lieber Informatiker wäre und mit Jura damals den falschen Karriereweg eingeschlagen hat. Ob das so ist, sollte man sich genau überlegen. Und man sollte realistische Vorstellungen von dem Informatikerleben haben.










