24.08.2026, 12:21
München ist zweifellos realistisch. Wer nach Munchen will, kommt nach München. Es ist allenfalls offen, ob es nach 5-6 Jahren oder eben erst nach 7-10 Jahren klappt, wobei das auch davon abhängig ist, wie wählerisch du hinsichtlich des konkreten Amtes bist. Willst du Wicke/Herrler/Schwab/Weiler-Nachfolger werden, dauert es naturgemäß länger. Pendelbare Ämter aus München dürften dagegen jedenfalls im Zweitamt überhaupt kein Problem sein. Mit etwas Glück klappt das bereits im Erstamt.
Wenn HH tatsächlich mit deinen Noten ausscheidet, ist die Wahl von Bayern mMn mit Abstand die beste. Die Kollegen aus BW argumentieren zwar manchmal mit deren angeblich besseren Durchschnittswerten (fraglich, ob das auf das gesamte Bundesland gesehen wirklich zutrifft), jedenfalls aber hat man in Bayern zusätzlich die Notarkasse (schöne Versorgung im Alter sowie Beihilfe, Kassenangestellte samt Ausbildung) und ein deutlich (!) transparenteres Vergabesystem. Gerade das erlaubt dir, in Bayern fest mit München zu rechnen, während du in BW ggf. auf ewig bei deiner ersten Stelle bleiben darfst. Zudem hast du in BW schlicht kein Äquivalent zu München.
Wenn HH tatsächlich mit deinen Noten ausscheidet, ist die Wahl von Bayern mMn mit Abstand die beste. Die Kollegen aus BW argumentieren zwar manchmal mit deren angeblich besseren Durchschnittswerten (fraglich, ob das auf das gesamte Bundesland gesehen wirklich zutrifft), jedenfalls aber hat man in Bayern zusätzlich die Notarkasse (schöne Versorgung im Alter sowie Beihilfe, Kassenangestellte samt Ausbildung) und ein deutlich (!) transparenteres Vergabesystem. Gerade das erlaubt dir, in Bayern fest mit München zu rechnen, während du in BW ggf. auf ewig bei deiner ersten Stelle bleiben darfst. Zudem hast du in BW schlicht kein Äquivalent zu München.
15.09.2026, 10:52
Ich würde das gerne nochmal hochholen. Meint ihr, dass man in Bayern auf dem Land wirklich gut verdienen kann?
15.09.2026, 11:57
(15.09.2026, 10:52)lexspecialis schrieb: Ich würde das gerne nochmal hochholen. Meint ihr, dass man in Bayern auf dem Land wirklich gut verdienen kann?
Ja, kann man. Nurnotare machen im Schnitt (!) zwischen 400-500T. Bayern hat außerdem nur wenig strukturschwache Regionen (die es dort aber, so viel gehört dazu, auch gibt, z.B. im bayrischen Wald).
15.09.2026, 12:04
Der Schnitt wird natürlich durch die Metropolen nach oben getrieben. Trotzdem liegt der Schnitt in Bayern voraussichtlich aufgrund der durchschnittlich hohen Grundstückswerte über dem Bundesschnitt. Es kommt natürlich darauf an, wo auf dem Land, und wie viel Urkunden man auch machen möchte.
15.09.2026, 14:42
aber durch die entsprechende Vergabe wird dafür gesorgt, dass man auch auf dem platten Land als Notar hier echt gut verdient. Natürlich ist das Gras am Starnberger See noch grüner als in der Oberpfalz, trotzdem wird niemand nur ansatzweise in Armut sterben. Notar in Bayern war schon immer ein Top-Job









