25.05.2020, 09:04
Vorteile Sachsen-Anhalt:
- Laptop-Examen! An erster Stelle, auch wenn bei mir zu Beginn es Refs nicht klar war, dass das kommen würde und wir ein wenig davon überrascht wurden. ;D Übrigens kannst du ja testen, ob du mit der Zeit und dem Tippen hinkommst, die AG- und Klausurenkursklausuren können auch am Laptop geschrieben werden (da musst du aber deinen eigenen mitbringen. Im Examen gibt's Laptops gestellt) In den beiden Durchgängen, die bisher die Möglichkeit zum e-Examen hatten, haben übrigens alle am Laptop geschrieben. ^^
- relativ kleines Bundesland, wenig Pendelstrecken. Da du ja geschrieben hast, das du aus Leipzig bist, muss ich aber auch sagen, dass der Standort Halle sehr begehrt ist. Ich habe zudem gehört, dass es ab September sogar eine AG in Stendal geben soll, das erreicht man wirklich schlecht. (Ich hab allerdings eine Freundin aus L, die im Ref auch gependelt ist, das nahm ihr schon viel Zeit. Jetzt arbeitet sie in Dessau, das lässt sich wohl auch ganz gut erreichen) Ach ja, auch wenn du am LG HAL bist, kann es dir passieren bei den Zivilgerichten oder in der StA zu Amtsgerichten im LG-Bezirk zu kommen, das ist aber in jedem Bundesland so
- sinnvoll strukturierte AGs (in jeder Station 1-2 passende AGs. Allerdings gehen die AGs bis zu den Klausuren)
- Klausurenkurs alle 2 Wochen: ist ok. die Korrekturen schwanken in der Qualität, dafür gibt's immer ne Besprechung (wo man ja Fragen stellen kann) Zum Schluss war mir alle 2 Wochen zu wenig. Die Korrekturzeiten sind relativ lang (5 Wochen? glaube ich)
- richtig gut (gerade im Vergleich zu Sachsen): Wir haben von Anfang an Aktenvorträge, in jeder AG müssen welche gehalten werden. (Sachsen hat doch nach den Klausuren erst diesen Kurs dazu, oder? Habe ich zumindest mal gehört)
- Zugang zu Beck online und juris als Referendar
Nachteile:
- Einzelausbilder: Es scheint recht wenig Leute zu geben, die Einzelausbildung machen wollen … eine andere Freundin war daher zwar am LG HAL, musste aber zur StA MD bzw. dann nach Halberstadt.
- Nutzen der AGen hängt stark vom AG-Leiter ab (wie sicherlich überall). Es gab wirklich tolle AG-Leiter und solche, bei denen ich eher wenig gelernt habe. Bei allen Veranstaltungen besteht Präsenz-Pflicht.
neutral:
- Das Angebot an e-Learning. Es gibt elan-Ref … das ist ganz nett. Man kanns mal durchklicken, gerade um mal wieder reinzukommen taugt das ganz gut. Für vertiefte Lernerfolge ist es aber zu oberflächlich. ^^
Zu den Klausuren aus anwaltlicher Sicht wurde ja schon was gesagt. Die gibt's ja auch in jedem Bundesland.
Frag ruhig, wenn du noch was wissen möchtest.
- Laptop-Examen! An erster Stelle, auch wenn bei mir zu Beginn es Refs nicht klar war, dass das kommen würde und wir ein wenig davon überrascht wurden. ;D Übrigens kannst du ja testen, ob du mit der Zeit und dem Tippen hinkommst, die AG- und Klausurenkursklausuren können auch am Laptop geschrieben werden (da musst du aber deinen eigenen mitbringen. Im Examen gibt's Laptops gestellt) In den beiden Durchgängen, die bisher die Möglichkeit zum e-Examen hatten, haben übrigens alle am Laptop geschrieben. ^^
- relativ kleines Bundesland, wenig Pendelstrecken. Da du ja geschrieben hast, das du aus Leipzig bist, muss ich aber auch sagen, dass der Standort Halle sehr begehrt ist. Ich habe zudem gehört, dass es ab September sogar eine AG in Stendal geben soll, das erreicht man wirklich schlecht. (Ich hab allerdings eine Freundin aus L, die im Ref auch gependelt ist, das nahm ihr schon viel Zeit. Jetzt arbeitet sie in Dessau, das lässt sich wohl auch ganz gut erreichen) Ach ja, auch wenn du am LG HAL bist, kann es dir passieren bei den Zivilgerichten oder in der StA zu Amtsgerichten im LG-Bezirk zu kommen, das ist aber in jedem Bundesland so
- sinnvoll strukturierte AGs (in jeder Station 1-2 passende AGs. Allerdings gehen die AGs bis zu den Klausuren)
- Klausurenkurs alle 2 Wochen: ist ok. die Korrekturen schwanken in der Qualität, dafür gibt's immer ne Besprechung (wo man ja Fragen stellen kann) Zum Schluss war mir alle 2 Wochen zu wenig. Die Korrekturzeiten sind relativ lang (5 Wochen? glaube ich)
- richtig gut (gerade im Vergleich zu Sachsen): Wir haben von Anfang an Aktenvorträge, in jeder AG müssen welche gehalten werden. (Sachsen hat doch nach den Klausuren erst diesen Kurs dazu, oder? Habe ich zumindest mal gehört)
- Zugang zu Beck online und juris als Referendar
Nachteile:
- Einzelausbilder: Es scheint recht wenig Leute zu geben, die Einzelausbildung machen wollen … eine andere Freundin war daher zwar am LG HAL, musste aber zur StA MD bzw. dann nach Halberstadt.
- Nutzen der AGen hängt stark vom AG-Leiter ab (wie sicherlich überall). Es gab wirklich tolle AG-Leiter und solche, bei denen ich eher wenig gelernt habe. Bei allen Veranstaltungen besteht Präsenz-Pflicht.
neutral:
- Das Angebot an e-Learning. Es gibt elan-Ref … das ist ganz nett. Man kanns mal durchklicken, gerade um mal wieder reinzukommen taugt das ganz gut. Für vertiefte Lernerfolge ist es aber zu oberflächlich. ^^
Zu den Klausuren aus anwaltlicher Sicht wurde ja schon was gesagt. Die gibt's ja auch in jedem Bundesland.
Frag ruhig, wenn du noch was wissen möchtest.
Nachrichten in diesem Thema
Ref. in Sachsen-Anhalt - von Mia - 23.05.2020, 10:41
RE: Ref. in Sachsen-Anhalt - von Gast Sachsen-Anhalt - 23.05.2020, 15:45
RE: Ref. in Sachsen-Anhalt - von Gast - 24.05.2020, 11:12
RE: Ref. in Sachsen-Anhalt - von Gast - 24.05.2020, 11:16
RE: Ref. in Sachsen-Anhalt - von Gast ST - 24.05.2020, 15:43
RE: Ref. in Sachsen-Anhalt - von Gast - 25.05.2020, 09:04
RE: Ref. in Sachsen-Anhalt - von Gast - 25.05.2020, 11:22
RE: Ref. in Sachsen-Anhalt - von Gast - 25.05.2020, 11:26
RE: Ref. in Sachsen-Anhalt - von Gast Sachsen-Anhalt - 25.05.2020, 13:21








