13.12.2019, 13:02
Hej,
also erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft. Genieße die Zeit der Schwangerschaft und auch das erste Jahr so gut du kannst.
Ich selbst bin eine sogenannte FulltimeWorkingMom. Ich habe im 7. Monat der Schwangerschaft mein zweites Staatsexamen gemacht bzw. die mündliche Prüfung erst als mein Sohn drei Monate alt war. Ich bin also als Berufsanfängerin mit Baby/Kleinkind gestartet und leider musste ich mich oft rechtfertigen und habe auch deswegen Absagen kassiert (wenn auch nicht offiziell, war es doch offensichtlich). Leider wirst du sicherlich auch mit vielen unschönen Kommentaren und Vorurteilen konfrontiert werden. Da musst du einfach drüber stehen.
Ich kann dir nur sagen, dass es geht. Ich wohne auch fast 200 km von meiner Familie entfernt und habe trotzdem, als mein Sohn 10 Monate alt war, in Vollzeit angefangen zu arbeiten. Eine Teilzeitstelle war leider nicht zu finden, da hast du also schonmal einen Vorteil. Ich kann dir nur raten, such dir eine zuverlässige Tagesmutter. Die sind aus meiner Erfahrung flexibler und verständnisvoller. Es ist aber trotz allem immer sehr viel Organisation und eine gute Zusammenarbeit mit dem Partner nötig. Aber dann kann das alles sehr gut klappen.
Mein Sohn ist mittlerweile 2,5 und geht in eine Krippe, ich habe bereits einmal den Job gewechselt und es hat sich alles ganz toll eingespielt.
Allerdings würde ich an deiner Stelle nicht direkt nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gehen, auch nicht zwei Tage die Woche, oder im Home Ofiice oder so. Nimm dir die Zeit dich an dein Kind, den neuen Alltag und die neuen Abläufe zu gewöhnen. Die Hormone kommen noch oben drauf. Mein Sohn war 10 Monate und das war schon fast grenzwertig. Es ging nur weil wir eine tolle Tagesmutter hatten, die ihn wirklich sehr liebevoll und individuell betreut hat. Ich habe es auch nur gemacht, weil das Jobangebot wirklich gut war. Aber du mit einem bestehenden Arbeitsverhältnis hast ja auch einen Anspruch auf Elternzeit und die würde ich auch in Anspruch nehmen. Es dankt dir keiner, wenn du es nicht tust und komische Kommentare kommen, wenn sie kommen, so oder so. Du kannst ja auch im Laufe der Elternzeit nochmal deine Entscheidung ändern, wenn du feststellst, dass ihr euch gut eingewöhnt habt und du gerne wieder ein bisschen arbeiten möchtest. Aber sich von Anfang an darauf festzulegen, ist denke ich unklug, denn wie es mit Kind wird, weiß man erst, wenn es da ist.
Also mach dir nicht so einen Kopf, genieß die Zeit und lass die Leute reden. ;)
LG
also erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft. Genieße die Zeit der Schwangerschaft und auch das erste Jahr so gut du kannst.
Ich selbst bin eine sogenannte FulltimeWorkingMom. Ich habe im 7. Monat der Schwangerschaft mein zweites Staatsexamen gemacht bzw. die mündliche Prüfung erst als mein Sohn drei Monate alt war. Ich bin also als Berufsanfängerin mit Baby/Kleinkind gestartet und leider musste ich mich oft rechtfertigen und habe auch deswegen Absagen kassiert (wenn auch nicht offiziell, war es doch offensichtlich). Leider wirst du sicherlich auch mit vielen unschönen Kommentaren und Vorurteilen konfrontiert werden. Da musst du einfach drüber stehen.
Ich kann dir nur sagen, dass es geht. Ich wohne auch fast 200 km von meiner Familie entfernt und habe trotzdem, als mein Sohn 10 Monate alt war, in Vollzeit angefangen zu arbeiten. Eine Teilzeitstelle war leider nicht zu finden, da hast du also schonmal einen Vorteil. Ich kann dir nur raten, such dir eine zuverlässige Tagesmutter. Die sind aus meiner Erfahrung flexibler und verständnisvoller. Es ist aber trotz allem immer sehr viel Organisation und eine gute Zusammenarbeit mit dem Partner nötig. Aber dann kann das alles sehr gut klappen.
Mein Sohn ist mittlerweile 2,5 und geht in eine Krippe, ich habe bereits einmal den Job gewechselt und es hat sich alles ganz toll eingespielt.
Allerdings würde ich an deiner Stelle nicht direkt nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gehen, auch nicht zwei Tage die Woche, oder im Home Ofiice oder so. Nimm dir die Zeit dich an dein Kind, den neuen Alltag und die neuen Abläufe zu gewöhnen. Die Hormone kommen noch oben drauf. Mein Sohn war 10 Monate und das war schon fast grenzwertig. Es ging nur weil wir eine tolle Tagesmutter hatten, die ihn wirklich sehr liebevoll und individuell betreut hat. Ich habe es auch nur gemacht, weil das Jobangebot wirklich gut war. Aber du mit einem bestehenden Arbeitsverhältnis hast ja auch einen Anspruch auf Elternzeit und die würde ich auch in Anspruch nehmen. Es dankt dir keiner, wenn du es nicht tust und komische Kommentare kommen, wenn sie kommen, so oder so. Du kannst ja auch im Laufe der Elternzeit nochmal deine Entscheidung ändern, wenn du feststellst, dass ihr euch gut eingewöhnt habt und du gerne wieder ein bisschen arbeiten möchtest. Aber sich von Anfang an darauf festzulegen, ist denke ich unklug, denn wie es mit Kind wird, weiß man erst, wenn es da ist.
Also mach dir nicht so einen Kopf, genieß die Zeit und lass die Leute reden. ;)
LG
Nachrichten in diesem Thema
Schwanger und Berufsanfang - von Lawyerin - 12.12.2019, 14:32
RE: Schwanger und Berufsanfang - von Mama im Ref - 12.12.2019, 18:42
RE: Schwanger und Berufsanfang - von Gast - 12.12.2019, 20:03
RE: Schwanger und Berufsanfang - von FulltimeWorkingM - 13.12.2019, 13:02
RE: Schwanger und Berufsanfang - von Lawyerin - 17.12.2019, 17:37








