11.09.2026, 21:10
(11.09.2026, 20:24)ÖffR123 schrieb:(11.09.2026, 18:35)Egal_ schrieb:(11.09.2026, 14:51)BavarianLawyer schrieb:(24.08.2026, 13:50)ÖffR123 schrieb: Klar.
Angestellt als Syndikus mit 2-3 effektiven Arbeitsstunden pro Tag, HO.
Selbständig als Anwalt, hochspezialisiert und mit GK-Stundensätzen bei 2-4 Std Arbeit pro Tag.
Ergebnis: Partnereinkommen ohne jedes Risiko bei weniger als 8 Std pro Tag.
Glückwunsch das dürfte tatsächlich die Ausnahme sein.
Hast du dir die Spezialisierung selbst gesucht oder schon in dem Bereich vorher praktisch gearbeitet?
Die Syndikusstelle so zu finden ist aber auch einfach Glück, das kann man vorher nicht wissen
Man sollte dazu sagen, dass dies gesellschaftlich und für einen selbst auch nicht erstrebenswert ist. Also einen Vollzeitjob, bei dem man nur 2-3 Stunden arbeitet meine ich. Ich möchte ÖffR123 daher nicht beglückwünschen, sondern finde, er hat das beste aus einer doofen Situation gemacht. Ein Boreout ist nämlich genauso Mist wie ein Burnout und für die Betroffenen ähnlich belastend. Wie du aber schreibst, sind solche Bullshitjobs in dieser extremen Form zum Glück nicht die Regel, sondern die Ausnahme.
Ich kenne niemanden der in einem abhängigem Beschäftigungsverhältnis ernsthaftes Interesse hat, die vollen idR ja vereinbarten 8 Std pro Werktag zu arbeiten. Das geht regelmäßig nur über äußere incentives wie Boni, sonst extrem hohen Gehältern (Vertriebler, Investmentbanker usw), ggf. andere Aspekte des Prestiges wie Titel usw und selbst da: das inhärente Interesse des Arbeitnehmers als solcher (dh als Mensch) ist stets mit so wenig Input wie möglich den höchstmöglichen Output zu generieren (homo oeconpmicis oder so). In der Regel heißt das also: minimaler zeiteinsstz für tatsächliche Arbeit, maximaler Ertrag generieren (wie auch immer zu bemessen in beurteilten untergebenen Beamten. In verurteilten Straftätern, geschriebenen Schriftsätzen. in produzierten Zahnstochern, kA). Zugegebenermaßen: Am Anfang einer Karriere sieht man das ggf. Noch anders und arbeitet gern für den Chef sein Porsche. Das sind die von mir hier mehrfach halb spaßig halb ernst zitierten 26 jährigen Referendare die nach dem Studium in Heidelberg, und Co ihr Ref in ffm oder MUC machen und die sich auf dem partnerteack wähnen nach absolvierter Wahlstation bei der Deutschen UN-Vertretung in NY. In dem Sinne: Viel Spaß - aus dem Feierabend seit 14 Uhr gewünschten - beim weiteren schuften, herr kollege.
Klingt ziemlich traurig und, sorry, bemitleidenswert deine Einstellung. Das meine ich gar nicht mal herablassend, sondern mit vollem Ernst und kenne ich so auch überhaupt nicht aus meinem erweiterten Umfeld. 8 Stunden voll durchpowern sicher nicht, aber ca. 7 Stunden im normalen Tempo arbeiten plus berufliche/private Unterhaltung ist sicherlich für die allermeisten Leute (ich spreche nicht nur von Akadmikern) die erste Wahl.
Ich (weiblich, ein paar Jahre älter als du) habe heute übrigens um 13.30 Uhr Feierabend gemacht, Herr Kollege, flexiblen Arbeitszeiten sei dank.
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Irgendwer happy als Anwalt? - von GrünebergsHomie - 24.08.2026, 10:32
RE: Irgendwer happy als Anwalt? - von Patenter Gast - 24.08.2026, 12:02
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RE: Irgendwer happy als Anwalt? - von Grottentroll - 12.09.2026, 08:14
RE: Irgendwer happy als Anwalt? - von IWantToBelieveInEuroparecht - 25.08.2026, 13:12
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