18.07.2026, 11:32
Was willst du denn wissen?
Ich habe in einer kleinen, auf ArbR spezialisierten Kanzlei angefangen, bin nach 1 1/2 Jahren in eine mittelständische WPG gewechselt und von dort aus nach weiteren 7 Jahren in eine Tochtergesellschaft eines DAX Konzerns.
Tatsächlich ist es so, dass ArbR auf Arbeitnehmerseite eher hinderlich ist, wenn du im Anschluss auf die Arbeitgeberseite wechseln willst. Es kommt aber darauf an,
Es ist also kein grundsätzliches Hindernis, in einer KK oder auf AN-Seite angefangen zu haben, aber das ArbR ist oftmals sehr politisch gefärbt. Viele Kanzleien vertreten entweder nur AN oder AG, nicht beide Seiten und treten dementsprechend auf. Mein Chef in der KK war regelrecht linksradikal, hat das nach außen dargestellt und ich habe mich im nachfolgenden Berufsleben in Bewerbungsphasen mehrfach dafür rechtfertigen müssen, für "so eine" Kanzlei gearbeitet zu haben. Viel mehr als 1 1/2 Jahre hätten es daher nicht sein dürfen, um noch für die Arbeitgeberseite interessant zu sein.
DAX-Konzerne haben meistens auch bestimmte Notenvorgaben, kleinere und mittlere Unternehmen weniger.
Ich habe in einer kleinen, auf ArbR spezialisierten Kanzlei angefangen, bin nach 1 1/2 Jahren in eine mittelständische WPG gewechselt und von dort aus nach weiteren 7 Jahren in eine Tochtergesellschaft eines DAX Konzerns.
Tatsächlich ist es so, dass ArbR auf Arbeitnehmerseite eher hinderlich ist, wenn du im Anschluss auf die Arbeitgeberseite wechseln willst. Es kommt aber darauf an,
- wie lange du auf Arbeitnehmerseite tätig warst,
- wie aggressiv die Kanzlei aufgetreten ist
- ob die Kanzlei ausschließlich AN und Gewerkschaft oder auch Arbeitgeber vertreten hat
- wie viel Erfahrungen im kollektiven ArbR du sammeln konntest
- ob du in ein großes oder mittelständisches/kleines Unternehmen willst
Es ist also kein grundsätzliches Hindernis, in einer KK oder auf AN-Seite angefangen zu haben, aber das ArbR ist oftmals sehr politisch gefärbt. Viele Kanzleien vertreten entweder nur AN oder AG, nicht beide Seiten und treten dementsprechend auf. Mein Chef in der KK war regelrecht linksradikal, hat das nach außen dargestellt und ich habe mich im nachfolgenden Berufsleben in Bewerbungsphasen mehrfach dafür rechtfertigen müssen, für "so eine" Kanzlei gearbeitet zu haben. Viel mehr als 1 1/2 Jahre hätten es daher nicht sein dürfen, um noch für die Arbeitgeberseite interessant zu sein.
DAX-Konzerne haben meistens auch bestimmte Notenvorgaben, kleinere und mittlere Unternehmen weniger.
Nachrichten in diesem Thema
Wechsel von einer KK in Unternehmen? - von Juraone - 19.09.2021, 17:09
RE: Wechsel von einer KK in Unternehmen? - von 2 x a(rbeitslos) - 19.09.2021, 17:30
RE: Wechsel von einer KK in Unternehmen? - von Gast Gast - 19.09.2021, 17:47
RE: Wechsel von einer KK in Unternehmen? - von Juraone - 20.09.2021, 17:38
RE: Wechsel von einer KK in Unternehmen? - von zriwi - 17.07.2026, 22:15
RE: Wechsel von einer KK in Unternehmen? - von Egal_ - 18.07.2026, 11:32









