12.07.2026, 10:47
Versuch auf jeden Fall, den Gerichtskurs mitzumachen, wenn nicht sogar zu priorisieren, denn dort werden echte Altklausuren aus dem (hessischen) Examen geschrieben. Allein daher ist der Kurs meiner Meinung nach zu empfehlen. Meine Erfahrung der mit der Korrektur ist, dass sie sich von der Qualität nicht wirklich von Repetitorien unterscheidet (ich war aber in Wiesbaden). Die Richter, die den Kurs in Hessen anbieten, machen das freiwillig, weil sie die Ausbildung unterstützen wollen und haben von daher schon den Anspruch das ordentlich zu machen. Allerdings kann die Bearbeitungszeit angesichts der Arbeitslast der Gerichte recht lang sein. Aber auch Repetitorien können langsam korrigieren...
Die Klausuren von Repetitoren und das was im Moment im Examen läuft, haben meiner Meinung nach schon spürbare Unterschiede. Klausuren im Examen haben nach meiner Erfahrung deutlich mehr Sachverhalt, als die von Kaiser o.ä. Dort hatten zu meiner Examensvorbereitung (2024) die wenigsten Klausurakten mehr als 15 Seiten (eine mit 19 wurde als "übermäßig lang" bezeichnet). Aus den AG-Klausuren und dem Gerichtsklausurenkurs wusste ich aber, dass 15 Seiten im Zivil- und Strafrecht fast schon das Minimum sind und man auch bei 20 Seiten nicht überrascht sein sollte.
Und auch inhaltlich haben sich die Klausuren mMn. von dem unterschieden, was im Examen so läuft. Es ist ein bisschen her und etwas schwer in Worte zu fassen, aber ich hatte den Eindruck, dass sich die Rep Klausuren deutlich stärker auf Rechtsprobleme fokussiert waren, als die Examensklausuren, dafür aber nicht immer so viel mit dem (ohnehin knappen) Sachverhalt gearbeitet werden musste. In den "echten" Klausuren erschien mir das balancierter, und neben den (natürlich wichtigen) rechtlichen Fragen, war auch viel Sachverhaltsarbeit nötig. 20 Seiten Text schreibt schließlich kein JPA zum Spaß.
Und persönlich fand ich es einfach hilfreich, dass ich wusste, wie Examensklausuren "aussehen“ (welche Hinweise das JPA typischerweise gibt, wo man sie einbaut etc.). Repetitorien versuchen zwar das nachzubilden, haben aber letztlich doch auch Ihren eigenen Stil.
Die Klausuren von Repetitoren und das was im Moment im Examen läuft, haben meiner Meinung nach schon spürbare Unterschiede. Klausuren im Examen haben nach meiner Erfahrung deutlich mehr Sachverhalt, als die von Kaiser o.ä. Dort hatten zu meiner Examensvorbereitung (2024) die wenigsten Klausurakten mehr als 15 Seiten (eine mit 19 wurde als "übermäßig lang" bezeichnet). Aus den AG-Klausuren und dem Gerichtsklausurenkurs wusste ich aber, dass 15 Seiten im Zivil- und Strafrecht fast schon das Minimum sind und man auch bei 20 Seiten nicht überrascht sein sollte.
Und auch inhaltlich haben sich die Klausuren mMn. von dem unterschieden, was im Examen so läuft. Es ist ein bisschen her und etwas schwer in Worte zu fassen, aber ich hatte den Eindruck, dass sich die Rep Klausuren deutlich stärker auf Rechtsprobleme fokussiert waren, als die Examensklausuren, dafür aber nicht immer so viel mit dem (ohnehin knappen) Sachverhalt gearbeitet werden musste. In den "echten" Klausuren erschien mir das balancierter, und neben den (natürlich wichtigen) rechtlichen Fragen, war auch viel Sachverhaltsarbeit nötig. 20 Seiten Text schreibt schließlich kein JPA zum Spaß.
Und persönlich fand ich es einfach hilfreich, dass ich wusste, wie Examensklausuren "aussehen“ (welche Hinweise das JPA typischerweise gibt, wo man sie einbaut etc.). Repetitorien versuchen zwar das nachzubilden, haben aber letztlich doch auch Ihren eigenen Stil.
Nachrichten in diesem Thema
Klausurenkurse in Darmstadt - von RefExMachina - 12.07.2026, 08:38
RE: Klausurenkurse in Darmstadt - von ExRef1201 - 12.07.2026, 10:47
RE: Klausurenkurse in Darmstadt - von Srcub - 13.07.2026, 17:16
RE: Klausurenkurse in Darmstadt - von RefExMachina - 13.07.2026, 17:59
RE: Klausurenkurse in Darmstadt - von Srcub - 13.07.2026, 18:06
RE: Klausurenkurse in Darmstadt - von misi - 15.07.2026, 18:50
RE: Klausurenkurse in Darmstadt - von RefExMachina - 16.07.2026, 20:16









