02.07.2026, 19:56
Keine Sorge, ich bin nicht selbst betroffen, weil selbstständig; „leider“ auch nicht im Günstigen betroffen, außer bei der Befristungsmöglichkeit für neues Personal. Ich fühle mich aber immer schlecht, wenn ich neue Talente befristen muss, weil ich wegen „nicht kündbarer Flaschen“ keine freien Kapitalreserven habe. Und in den von Dir erwähnten Ländern gibt es ein Gesamtpaket, was sich von Deutschland erheblich unterscheidet; und in D war der Kündigungsschutz eben noch ein Argument, was es im Zweifel ermöglicht, härter bei den Abfindungen zu verhandeln als eine feste, die zukünftig in GK-Verträgen auf das Minimum gedrückt werden wird. Und wenn der Abgang in die Justiz erfolgt, kann es dem Aussscheidenden egal sein, ob der GK-Partner oder „Rainmaker“ oder sonstwer cholerisch wird. Man wird übrigens massiver als bisher befristen, weil man es kann; mehr einstellen wird man deshalb nicht unbedingt, fürchte ich, weil die „alten Flaschen“ ja immer noch da sind. Makroökonisch gewiss wirkt es sich demographisch irgendwann aus; aber es soll ja auch nur bis 2030 gehen.
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GroKo-Reformen 2.7.2026 - Großkanzleijobs weniger attratktiv? - von WilfulBlindness - 02.07.2026, 16:31
RE: GroKo-Reformen 2.7.2026 - Großkanzleijobs weniger attratktiv? - von Freidenkender - 02.07.2026, 17:02
RE: GroKo-Reformen 2.7.2026 - Großkanzleijobs weniger attratktiv? - von WilfulBlindness - 02.07.2026, 19:56
RE: GroKo-Reformen 2.7.2026 - Großkanzleijobs weniger attratktiv? - von Freidenkender - 03.07.2026, 11:55
RE: GroKo-Reformen 2.7.2026 - Großkanzleijobs weniger attratktiv? - von Patenter Gast - 03.07.2026, 12:44
RE: GroKo-Reformen 2.7.2026 - Großkanzleijobs weniger attratktiv? - von Freidenkender - 03.07.2026, 13:15
RE: GroKo-Reformen 2.7.2026 - Großkanzleijobs weniger attratktiv? - von Greif - 05.07.2026, 13:31









