Vor 8 Stunden
(Heute, 01:06)Srcub schrieb: Von dem Gedanken der KI-resistenten Rechtsgebiete sollte man sich wohl verabschieden. Ich möchte nur an einen aktuellen Beitrag von FAZ und co erinnern, was "Garfield AI" betrtrifft. Es dürfte wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis ähnliche Geschäftsmodelle im deutschen Rechtsmarkt zu finden sind.
"Dass unkontrollierter KI-Einsatz vor Gericht auch spektakulär scheitern kann, zeigt die Kehrseite: Im Mai 2026 meldete sich die internationale Großkanzlei Pinsent Masons laut The Guardian selbst bei der SRA, nachdem ihr internes KI-System zweimal fehlerhafte Angaben in Schriftsätze eingespeist hatte.
Noch drastischer verlief ein Fall in den USA, wo eine Bundesrichterin das Verfahren abbrach, weil beide Seiten insgesamt sechs von KI erfundene Urteile eingereicht hatten, von denen keines in irgendeiner Datenbank zu finden war."
Der Fall von Garfield AI ist kein gutes Beispiel: Das war ein sehr simpler Fall. Und auch dort prompten JuristInnen. In den 2000ern waren es Jur. Online-Datenbanken, die uns obsolet machen. In den 2010ern waren es No-Code-Tools wie Bryter und Joseph, die Jur. Arbeit automatisieren sollten, nun ist es AI. Am Ende steht immer das Anwaltsprivileg.
Nachrichten in diesem Thema
Einstiegsgehalt 2.0 - von Engstirn Bräsigmann - 03.05.2026, 21:31
RE: Einstiegsgehalt 2.0 - von LCL - 04.05.2026, 11:00
RE: Einstiegsgehalt 2.0 - von LaBeAs - 21.05.2026, 10:43
RE: Einstiegsgehalt 2.0 - von Manifest - 22.05.2026, 08:50
RE: Einstiegsgehalt 2.0 - von Sonnenschein - 25.05.2026, 16:17
RE: Einstiegsgehalt 2.0 - von HamburgLaw - Gestern, 22:54
RE: Einstiegsgehalt 2.0 - von Srcub - Heute, 01:06
RE: Einstiegsgehalt 2.0 - von Bln2024 - Vor 8 Stunden









