31.05.2026, 15:47
Hallo zusammen.
sind folgende Formulierungen im Arbeitszeugnis der RA-Station problematisch:
"Seine Tätigkeit für unsere Gesellschaft übte Herr Mustermann jederzeit mit sehr viel Fleiß, gewissenhaft und zuverlässig aus."
"Herr Mustermanns Verhalten gegenüber Vorgesetzten war stets höflich und korrekt und unseren Mitarbeitern war er immer ein sehr angenehmer Kollege."
Die KI-Analyse kritisiert diese beiden Sätze, da Fleiß wohl mitunter als "Viel Einsatz mit wenig Ergebnis o.ä." aufgefasst werden könne. Der Satz zum Verhalten wird kritisiert, weil höflich und korrekt das ohnehin Mindeste sei und hier nur durch das stets eine Aufwertung erfolge, im Übrigen suggeriere die Aufspaltung mit den übrigen Kollegen ein schwieriges Verhälnis mit Vorgesetzten. Ich kannte zugegeben selbst bislang auch nur die Begriffe einwandfrei oder vorbildlich für solch einen Abschnitt im Arbeitszeugnis. Nach der Rechtsprechung kann stets höflich und korrekt aber wohl auch ein gut darstellen?
"Arbeiten waren immer praxistauglich und verwertbar" - Ist das negativ?
Es gibt hier ja einige versierte Arbeitsrechtler, was ist da eure Einschätzung zur Note? Der Rest ist alles ganz ordentlich, aber das fiel mir halt selbst etwas auf.
EDIT: Ist es wohl allzu töricht eine durch KI verbesserte Version, die sich auch sprachlich besser liest, als Gegenvorschlag einzureichen? Mehr als nein sagen, kann man wohl nicht passieren.
sind folgende Formulierungen im Arbeitszeugnis der RA-Station problematisch:
"Seine Tätigkeit für unsere Gesellschaft übte Herr Mustermann jederzeit mit sehr viel Fleiß, gewissenhaft und zuverlässig aus."
"Herr Mustermanns Verhalten gegenüber Vorgesetzten war stets höflich und korrekt und unseren Mitarbeitern war er immer ein sehr angenehmer Kollege."
Die KI-Analyse kritisiert diese beiden Sätze, da Fleiß wohl mitunter als "Viel Einsatz mit wenig Ergebnis o.ä." aufgefasst werden könne. Der Satz zum Verhalten wird kritisiert, weil höflich und korrekt das ohnehin Mindeste sei und hier nur durch das stets eine Aufwertung erfolge, im Übrigen suggeriere die Aufspaltung mit den übrigen Kollegen ein schwieriges Verhälnis mit Vorgesetzten. Ich kannte zugegeben selbst bislang auch nur die Begriffe einwandfrei oder vorbildlich für solch einen Abschnitt im Arbeitszeugnis. Nach der Rechtsprechung kann stets höflich und korrekt aber wohl auch ein gut darstellen?
"Arbeiten waren immer praxistauglich und verwertbar" - Ist das negativ?
Es gibt hier ja einige versierte Arbeitsrechtler, was ist da eure Einschätzung zur Note? Der Rest ist alles ganz ordentlich, aber das fiel mir halt selbst etwas auf.
EDIT: Ist es wohl allzu töricht eine durch KI verbesserte Version, die sich auch sprachlich besser liest, als Gegenvorschlag einzureichen? Mehr als nein sagen, kann man wohl nicht passieren.
Nachrichten in diesem Thema
Arbeitszeugnis Note - von RefNdsOL - 31.05.2026, 15:47
RE: Arbeitszeugnis Note - von Egal_ - 01.06.2026, 00:10



