16.04.2026, 19:25
(16.04.2026, 12:23)jurameuhle schrieb:Ich kenne mich mit Berlin/BB nicht persönlich aus. Aber in Sachsen schreibst du 8 Klausuren. In Berlin nur 7, davon eine Wahlklausur und kein Zwangsvollstreckungsrecht. Das ist schon deutlich chilliger und die mündliche zählt in Berlin mehr, sodass die meistens schlechtere schriftliche Note durch die mündliche mehr nach oben gezogen wird.(15.04.2026, 13:26)FreistaatsKnecht schrieb: 10,9 Punkte brauchte man im letzten Durchgang für Leipzig. Bezirk Zwickau kann dich in der Straf-/Zivilstation treffen. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass du alle praktischen Stationen direkt in Leipzig bekommst.
Generell kann ich vom Ref in Sachsen nur abraten. Viel zu viel schlechter Unterricht (4x pro Woche), schlechte Orga, immer mehr Aufgaben als im Ring und dadurch schlechte Noten. In der mündlichen musst du zudem neben Aktenvortrag und den normalen Fächern noch ein Wahlfach beherrschen . Die meisten Wahlfächer sind umfangreicher als da sgesante Strafrecht. Nur das Gehalt ist gut. Wenn du aber was dazu verdienst in den Station wird ordentlich gekürzt und Arbeitslosengeld gibt es nach dem Ref wegen der Verbeamtung auch nicht. Also run forest run
Ich hatte auch überlegt nach Sachsen zu gehen. Wie würdest du die Unterscheide bezüglich des Examens im Vergleich zu B/BB einschätzen? Das Geld und die PKV ist für mich schon etwas verlockend, weil ich dann auch nicht wechseln müsste. Ebenso wie die Städte L oder DD gerade im Vergleich zu Brandenburg (Frankfurt oder Cottbus wahrscheinlich wenn für mich). Aber wenn das Examen deutlich schlechter ausfällt bzw. schwieriger ist lohnt sich das nicht.
In Dresden ist der Unterricht zumindest besser als in Leipzig, was ich so höre. Aber der extrem viele Unterricht in Sachsen wäre für mich rücklickend echt ein K.O.-Kriterium. Du hast durchschnittlich 4x Woche Unterricht, musst meistens dann den einzig unterrichtsfreien Tag zum praktischen Ausbilder und bekommst von dem Aufgaben, die du gerade so an den anderen Tagen vor und nach dem Unterricht sowie am WE schaffst. Zum Nacharbeiten, Klausuren schreiben und Lernen bleibt da keine Zeit.
Wir haben auch einige von den Pflichtklausuren erst NACH dem Examen zurückbekommen, weil die Korrektur gut und gerne vier Monate dauert.
In Leipzig hast du noch den Nachteil, dass alle Refs richtige gute Juristen sind, aber die praktischen Ausbilder und Korrektoren der Pflichtklausuren das nicht so richtig wissen. Sprich, die denken, dass die Leute Durchschnitt sind und bewerten entsprechend streng. Der Bewertungsmaßstab ist durch komplett verzerrt. Die Stations- und Ag-Noten sind in Leipzig bei den aller aller meisten schlechter als die Examensnote.
... aber ich muss auch ehrlich sagen, dass ich einfach großen Hass auf den Freistaat schiebe und kaum was positives sagen kann. Das kann bei anderen Refs anders sein. Der Großteil meiner AG ist aber auch sehr enttäuscht von Sachsen.
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Referendariat in Leipzig - von Ref27434 - 13.04.2026, 16:17
RE: Referendariat in Leipzig - von FreistaatsKnecht - 15.04.2026, 13:26
RE: Referendariat in Leipzig - von mrcl - 15.04.2026, 13:43
RE: Referendariat in Leipzig - von FreistaatsKnecht - 16.04.2026, 09:55
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