11.04.2026, 19:41
Liebe Forumsmitglieder,
ich habe vor etwa einer Woche erfahren dürfen, dass ich das Zweite Juristische Staatsexamen bestanden habe - allerdings war ich sehr enttäuscht vom Ergebnis, da ich schriftlich nur 3,7x Punkte habe. Mit einem solchen Ergebnis habe ich nie gerechnet, denn die meisten Klausuren liefen - jedenfalls nach meinem Gefühl - ordentlich bis gut. Nun habe ich in circa einem Monat die Mündliche. Zwar habe ich mir die Protokolle zu meinen Prüfern vor kurzem geholt, jedoch war ich hiernach erschlagen. Nicht nur habe ich gefühlt keinen protokollfesten Prüfer, vielmehr bemängeln die Prüflinge auf hunderten Seiten, dass die Prüfer sehr anspruchsvoll und bisweilen auch unberechenbar sind. Aufgrund meines desaströs schlechten Ergebnisses hege ich daher Zweifel, ob es überhaupt Sinn macht, an der Mündlichen teilzunehmen, da ich mich sehr für die Note schäme und das Ergebnis selbst nicht als "bestanden" ansehe. Eigentlich hatte ich nach dem Erblicken des Ergebnisses sofort den Verbesserungsversuch im Kopf, aber je mehr ich mich mit der Mündlichen beschäftige, desto größer wird die Abneigung in Bezug auf diesen. Die Gründe hierfür sind vielschichtiger Natur:
- Erschöpfung nach über sieben Jahren juristischer Ausbildung
- Resignation angesichts des sehr schlechten Ergebnisses
- Ungewissheit hinsichtlich des Erfolgs im VV
- verlorene Lebenszeit
- Verlust der Unterhaltsbeihilfe und Ungewissheit bezüglich einer Teilzeiteinstellung mit dem obigen Examen
Vielleicht könnt ihr mir hinsichtlich der jetzigen Situation einen Rat über das weitere Vorgehen geben? Wie ihr sehen könnt, bin ich in vielerlei Hinsicht einfach nur ratlos und weiß nicht genau, was ich tun soll. Vielen Dank im Voraus!
ich habe vor etwa einer Woche erfahren dürfen, dass ich das Zweite Juristische Staatsexamen bestanden habe - allerdings war ich sehr enttäuscht vom Ergebnis, da ich schriftlich nur 3,7x Punkte habe. Mit einem solchen Ergebnis habe ich nie gerechnet, denn die meisten Klausuren liefen - jedenfalls nach meinem Gefühl - ordentlich bis gut. Nun habe ich in circa einem Monat die Mündliche. Zwar habe ich mir die Protokolle zu meinen Prüfern vor kurzem geholt, jedoch war ich hiernach erschlagen. Nicht nur habe ich gefühlt keinen protokollfesten Prüfer, vielmehr bemängeln die Prüflinge auf hunderten Seiten, dass die Prüfer sehr anspruchsvoll und bisweilen auch unberechenbar sind. Aufgrund meines desaströs schlechten Ergebnisses hege ich daher Zweifel, ob es überhaupt Sinn macht, an der Mündlichen teilzunehmen, da ich mich sehr für die Note schäme und das Ergebnis selbst nicht als "bestanden" ansehe. Eigentlich hatte ich nach dem Erblicken des Ergebnisses sofort den Verbesserungsversuch im Kopf, aber je mehr ich mich mit der Mündlichen beschäftige, desto größer wird die Abneigung in Bezug auf diesen. Die Gründe hierfür sind vielschichtiger Natur:
- Erschöpfung nach über sieben Jahren juristischer Ausbildung
- Resignation angesichts des sehr schlechten Ergebnisses
- Ungewissheit hinsichtlich des Erfolgs im VV
- verlorene Lebenszeit
- Verlust der Unterhaltsbeihilfe und Ungewissheit bezüglich einer Teilzeiteinstellung mit dem obigen Examen
Vielleicht könnt ihr mir hinsichtlich der jetzigen Situation einen Rat über das weitere Vorgehen geben? Wie ihr sehen könnt, bin ich in vielerlei Hinsicht einfach nur ratlos und weiß nicht genau, was ich tun soll. Vielen Dank im Voraus!
Nachrichten in diesem Thema
Überforderung vor der mündlichen Prüfung - von Referendar1234 - 11.04.2026, 19:41
RE: Überforderung vor der mündlichen Prüfung - von Burchard von Worms - 11.04.2026, 21:57
RE: Überforderung vor der mündlichen Prüfung - von Freidenkender - 13.04.2026, 09:38
RE: Überforderung vor der mündlichen Prüfung - von Wallendael - 13.04.2026, 11:19
RE: Überforderung vor der mündlichen Prüfung - von JurisRef - 14.04.2026, 15:07


