05.03.2026, 16:01
(05.03.2026, 13:42)neugierig01 schrieb: Ich stelle mir zum Beispiel vor, dass die Arbeit in einer Hamburger Sozietät deutlich anders ist, als als die eines typischen Einzelnotars. Ist das wirklich so?
Davon abgesehen gibt es ja auch innerhalb der einzelnen Bezirke mehr oder weniger wirtschaftsstarke Regionen. Lässt sich denn unter den westdeutschen Kammern sagen, wo, nach Hamburg, im Schnitt die größte Wirtschaftskraft zu verorten ist?
Da, wo die großen Unternehmen sitzen und die Wohnungen am teuersten sind, ist die Wirtschaftskraft am höchsten. Bei den Flächenländern weißt du natürlich vorab nicht, ob du wirklich in diese Städte kommst oder am Ende ein Landamt übernehmen musst. Das kann eben auch passieren. Das Amt kann man später nochmal wechseln, das machen dann aber viele auch nicht mehr, weil man sich grade in der Zeit, in der man in das Erstamt kommt (Anfang/Mitte 30), nach ein paar Jahren mit Frau und Kindern dort festgelebt hat. Muss ja aber nicht schlecht sein.
Die Arbeit eines Landnotars unterscheidet sich erheblich von der Arbeit eines Hamburger (Innen-)Stadtnotars, das ist richtig. Ersterer macht sehr viel mehr Vorsorgevollmachten und Überlassungsverträge als Letzterer, der dafür mehr mit Konzernstrukturen zu tun hat als Ersterer.
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Welche Notarkammer? - von neugierig01 - 05.03.2026, 12:45
RE: Welche Notarkammer? - von Greif - 05.03.2026, 12:52
RE: Welche Notarkammer? - von neugierig01 - 05.03.2026, 13:42
RE: Welche Notarkammer? - von Greif - 05.03.2026, 16:01
RE: Welche Notarkammer? - von medoLAW - 06.03.2026, 21:55
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