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Aussagekraft von Examensnoten
KnappvorbeiNRW
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Beiträge: 52
Themen: 2
Registriert seit: Jun 2020
#16
17.11.2025, 17:18
(17.11.2025, 15:24)Die Spitze der Sozialkompetenz schrieb:  
(17.11.2025, 14:24)aspangarius schrieb:  Es ist nunmal so. 

Meiner Meinung nach sollte man aber jungen Studenten das von Anfang auch so mitteilen, nämlich, dass die Examensnoten die mit Abstand wichtigsten Einstiegsvoraussetzungen sind. Dieses ganzen "4 gewinnt, macht irgendwie euren Abschluss, dann wird sich der Rest ergeben" ist die Wurzel allen Übels: Menschen haben keine Vorstellung von der Realität und wenn man sich dann mit ausreichend irgendwo bewirbt, kommt der Realitycheck.

Das wird den Studierenden doch von Beginn an mitgeteilt? 
„Mit vier Punkten können Sie allenfalls Taxifahrer werden“ habe ich bereits in meiner ersten Woche von einem Prof gehört. Und ich bin nicht der einzige. Im Gegenteil, habe noch nie davon gehört, dass jemandem die Bedeutung der Examina nicht bewusst gewesen sei.

Jura ist bestimmt das letzte Fach, in dem zu wenig vor der Bedeutung der Noten gewarnt wird.

Das war bei uns auch so. Und dieser "Drill" gehört auch ein bisschen mit zur Prüfungsleistung unter massivem Druck noch brauchbare Dinge formulieren zu können.

Das Thema Aussagekraft ist glaub ich in diesem Forum schon x mal diskutiert worden und die Meinungen gehen (wie immer in unserem Fach) weit auseinander. Ich für meinen Teil würde behaupten, dass die Examensnoten sicher eine Tendenz erkennen lassen und die 12- Punkte Kandidatin im Durchschnitt besser in Jura ist als der 8-Punkte-Kandidat und der wiederum besser als die 4-Punkte-Kandidatin. Gleichzeitig halte ich es für völligen Unsinn anzunehmen, dass die 9 Punkte Kandidatin im Durchschnitt besser ist als der 8 Punkte Kandidat oder schlechter als der 10 Punkte Kandidat. So genau lässt sich das nicht messen und dafür ist auch schlicht die Anzahl der Prüfungsleistungen viel zu gering. Einzelne Ausrutscher nach oben oder unten können den Durchschnitt um einen ganzen Punkt heben oder senken. Von der mündlichen Prüfung mal ganz abgesehen.

Von daher hat es schon eine gewisse Aussagekraft, die aber bei viel zu sehr betont wird. Das vor allem von denen, die herausragende Noten haben, weil das natürlich auch wichtig fürs eigene Ego ist. Es wäre sicherlich nicht der Untergang des Rechtstaates, wenn der Staat auch Leute mit 4 Punkten Richter lassen sein würde. Zugleich ist es nicht abwegig, dass er lieber Leute mit besseren Noten nimmt.
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Aussagekraft von Examensnoten - von Sesselpupser - 16.11.2025, 10:16
RE: Aussagekraft von Examensnoten - von Gast4321x - 16.11.2025, 14:17
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