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Wechsel aus der Justiz
Probezeit
Junior Member
**
Beiträge: 3
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2025
#1
09.03.2025, 21:51
Hallo Zusammen,

folgende Situation. Habe nach dem Referendariat in der Justiz angefangen, wobei ich nach dem Ende des Refs ~3 Monate ALG bezogen habe bis es losging. Bin jetzt einige Monate dabei und extrem ernüchtert von der Arbeitsweise, den Abläufen und der Einstellung die Masse an Akten einfach nur "plattzumachen" im Zweifel den Weg des geringsten Widerstands zu gehen und keine unnötigen Maßnahmen einzuleiten(relativ viele gleichartige Fälle, anders käme man mit vertretbarem Aufwand auch nicht hinterher). Dazu das Gefühl als junger Mensch "zu früh" hier zu sein, da zahlreiche Kollgegen Teilzeit machen und sich auf die Familie konzentrieren und viele vorher in der Anwaltschaft waren. (Kollegialität ist sehr gut hier gibts keine Probleme) Gleichzeitig will man natürlich auch nicht aus aktuellem Frust einen überstürzten Exit machen. Der Plan ist zumindest das 1. Jahr durchzuhalten, erste Personalgespräche abzuwarten und parallel Kontakte in die Wirtschaft knüpfen bzw. bestehnde zu halten um im Zweifel direkt eine Option zu haben. Länger als 3 Jahre abwarten halte ich wiederum nicht für sinnvoll also Zeitrahmen für die Entscheidung 1-3 Jahre.

Nach dem Ref. bin ich in die Justiz weil das 2. mit VB besser lief als erwartet und die Option am Wunschstandort dadurch garantiert möglich war und ich gleichzeitig die Hoffnung hatte etwas "sinnvolles" zu machen und ggf. über Abordnungen verschiedene Bereiche kennenzulernen. Zudem positive Rückmeldung aus dem Ref, ob ich es mir nicht vorstellen könne (allerdings ohne Wahlstation dort). Über verschiedene Tücken wie unwiderrufliche Entscheidungen für eine Versicherungsform usw. hatte ich mich allerdings leider wenig informiert.

Daher einige Fragen um einen möglichen Wechsel und seine Konsquenzen besser zu planen und den Fall der Fälle sauber vorzubereiten:

1. Würde dann zunächst die Anwaltschaft ausprobieren in der Hoffnung eine Tätigkeit mit forensischen und gestalterischen Anteilen zu haben, auch wieder vertiefter juristisch recherchieren und argumentieren zu können und mit guter Argumentation/Auftreten auch mal etwas reißen zu können. Gibt es Leute denen es ähnlich ging und die von Wechselerfahrungen berichten können - wie offen sind die Kollegen für Wechsler?
Die Justiz dürfte danach natürlich keine Option mehr sein, aber gilt das auch für den restlichen ÖD insb. Ministerien und Verwaltung oä. wenn nach 3+ Jahren doch nochmal eine Umorientierung ansteht?

2. Wie kommt man aus der PKV? Ich bin über die Öffnungsklausel rein und habe deswegen sicher nicht den besten Deal. Bin zwar länger beschwerdefrei und könnte wenn es so bleibt evlt von den Zuschlägen runter aber das ist natürlich nicht garantiert und ohne Beihilfe sicher trotzdem nicht gut. Zudem sagt mir das System PKV nicht zu. Bekannte Option unter die Gehaltsgrenze und unter 55 sein (reichen hier 2-3 Monate?) und dann raus.
Option 2 über ALG I. Durch das Ref. habe ich ja noch einen Anspruch von dem ich bisher 3 Monate verbraucht habe? Dann 12 Monate versicherungspflichtige Tätigkeit in den letzten 30 Monaten. Sprich ich müsste spätestens nach 15 Monaten auf Probe raus um noch ALG I zu bekommen (reicht hier ein Monat Bezug für die GKV?)


3. Gibt es Leute die änhlich unzufrieden waren und längerfristig in der Justiz noch ihr Glück gefunden haben durch neue Stellen mit neuer Arbeitsweise in meinem Fall zum Beispiel Richter statt StA, Karrieresprünge im späteren Verlauf (auch wenn in der Justiz wohl schwierig), Abordnungen oder einfach simple Gewöhnung?

Viel Text und gibt einige Threads zum dem Thema, aber die Fragen sind so für mich geblieben. Wenn sich jemand die Zeit nimmt freue ich mich :).
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