19.01.2025, 01:50
Meine Idee:
Das Examen erfordert eine unglaubliche Menga an Wissen. Zivilrecht, Strafrecht und öffentliches Recht. Es ist sehr schwer sich all das Wissen anzueignen, und dann auch noch in einer Weise, dass man ordentliche Klausuren schreiben kann. Obwohl man möglicherweise schlau ist, hat man nicht das Wissen und kann damit nicht zeigen, dass man schlau ist.
In der Praxis kann man sich auf einen kleinen Teil spezialisieren und darin richtig richtig gut werden. Es braucht keine Fülle an Wissen mehr in jedem Fach, sondern nur in seinem eigenen Gebiet. Und wenn man sich dieses Wissen angeeignet hat, kann man auch zeigen, dass man schlaue Ideen hat.
Bemerkenswert ist auch das auch das Beispiel aus Bayern, in dem ein Jura Student die Zwischenprüfung nicht geschafft hat. Und dann einfach beide Examina gefälscht hat, ich glaube sogar mit der Note gut. Die Großkanzleien waren stets zufrieden mit ihm, haben ihm gute Arbeitszeugnisse ausgestellt und seine Kanzleiwechsel bedauert.
Das muss man sich mal vorstellen. Da ist man so sehr als GK so sehr notenfixiert, und denkt man sich Topabsolventen und damit super Anwälte. Und plötzlich kommt jemand, der die Zwischenprüfung nicht geschafft hat, und ein Qualitätsunterschied wird zumindest in dem Fall nicht gemerkt.
Daher - finde ich - lassen schlechte Noten nicht auf eine künftige schlechte Qualität als Anwalt schließen.
Das Examen ist etwas anderes als der spätere Job.
Das Examen erfordert eine unglaubliche Menga an Wissen. Zivilrecht, Strafrecht und öffentliches Recht. Es ist sehr schwer sich all das Wissen anzueignen, und dann auch noch in einer Weise, dass man ordentliche Klausuren schreiben kann. Obwohl man möglicherweise schlau ist, hat man nicht das Wissen und kann damit nicht zeigen, dass man schlau ist.
In der Praxis kann man sich auf einen kleinen Teil spezialisieren und darin richtig richtig gut werden. Es braucht keine Fülle an Wissen mehr in jedem Fach, sondern nur in seinem eigenen Gebiet. Und wenn man sich dieses Wissen angeeignet hat, kann man auch zeigen, dass man schlaue Ideen hat.
Bemerkenswert ist auch das auch das Beispiel aus Bayern, in dem ein Jura Student die Zwischenprüfung nicht geschafft hat. Und dann einfach beide Examina gefälscht hat, ich glaube sogar mit der Note gut. Die Großkanzleien waren stets zufrieden mit ihm, haben ihm gute Arbeitszeugnisse ausgestellt und seine Kanzleiwechsel bedauert.
Das muss man sich mal vorstellen. Da ist man so sehr als GK so sehr notenfixiert, und denkt man sich Topabsolventen und damit super Anwälte. Und plötzlich kommt jemand, der die Zwischenprüfung nicht geschafft hat, und ein Qualitätsunterschied wird zumindest in dem Fall nicht gemerkt.
Daher - finde ich - lassen schlechte Noten nicht auf eine künftige schlechte Qualität als Anwalt schließen.
Das Examen ist etwas anderes als der spätere Job.
Nachrichten in diesem Thema
Schlechtester Schnitt und trotzdem guter Anwalt? - von regresskreisel - 19.01.2025, 01:38
RE: Schlechtester Schnitt und trotzdem guter Anwalt? - von NewNRW24 - 19.01.2025, 01:50
RE: Schlechtester Schnitt und trotzdem guter Anwalt? - von E-135 - 19.01.2025, 02:02
RE: Schlechtester Schnitt und trotzdem guter Anwalt? - von Äfes - 19.01.2025, 12:20
RE: Schlechtester Schnitt und trotzdem guter Anwalt? - von hyaene_mit_hut - 19.01.2025, 16:01
RE: Schlechtester Schnitt und trotzdem guter Anwalt? - von Praktiker - 19.01.2025, 17:22
RE: Schlechtester Schnitt und trotzdem guter Anwalt? - von Fragend - 19.01.2025, 22:49
RE: Schlechtester Schnitt und trotzdem guter Anwalt? - von JuraHassLiebe - 21.01.2025, 10:35
RE: Schlechtester Schnitt und trotzdem guter Anwalt? - von Freidenkender - 20.01.2025, 11:22
RE: Schlechtester Schnitt und trotzdem guter Anwalt? - von Praktiker - 21.01.2025, 01:08
RE: Schlechtester Schnitt und trotzdem guter Anwalt? - von Praktiker - 21.01.2025, 12:29
RE: Schlechtester Schnitt und trotzdem guter Anwalt? - von Egal_ - 21.01.2025, 15:05









