28.06.2024, 00:21
(27.06.2024, 08:18)nachdenklich schrieb:(27.06.2024, 07:23)Egal schrieb: https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldun...tsbeihilfe
Das stand gestern im Beck Newsletter.
Abgesehen davon, dass man mMn so viele Refs/Juristen tatsächlich einfach nicht braucht/brauchen wird in Zukunft: die Begründung hat doch einen faden Beigeschmack, insbesondere wenn man bedenkt, dass bspw. Bund/Länder für Migration 2023 48 Milliarden € ausgegeben haben (NRW als Speerspitze ganz vorne dabei) und für 2024 ca 42 Milliarden eingeplant sind. Dann in der Justiz die Pfennige bei den Refs zusammenzukratzen und ein, zwei Monate Unterhaltsbeihilfe einsparen.... ist doch erbärmlich.
Darüber, ob man sie braucht, können wir wieder vortrefflich streiten
Mich erinnert die Posse nur an meinen Studienstandort Rostock, als man dort das Jurastudium eingestampft hat. Schon wenige Jahre danach hat man festgestellt, dass man in MV zu wenige Referendare hat während die Richter und Staatsanwälte alle überaltern und bald in Pension gehen/gingen.
Also hat man kurzerhand als erstes Bundesland die Verbeamtung der Referendare wieder eingeführt um für Referendare attraktiver zu werden.
So ähnlich schätze ich die Folgen auch für NRW ein. Jetzt ein Schnellschuss und dann die Konsequenzen nicht wahrhaben wollen.
Wegen der Kosten hast du recht. Schon zu meiner Referendarzeit waren die Lehramtsreferendare finanziell deutlich besser gestellt und wir wunderten uns, warum der öD diese Unterscheidung macht. Kürzungsmöglichkeiten gibt es an ganz anderen Stellen und nicht bei den angeblich überbezahlten Referendaren.
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