08.09.2023, 16:12
Guten Nachmittag,
ich wollte einmal in die Runde fragen, wer in seiner mündlichen Prüfung ebenfalls (extrem) schlechte Erfahrungen machen musste und wie ihr dann letztlich einen guten Umgang bzw Abschluss damit gefunden habt.
Hier soll es überhaupt nicht darum gehen, Prüfer abzuwerten oder Verantwortung abzuwälzen - aber insbesondere in der mündlichen Prüfung findet man sich schnell in Situationen wieder, die von Glück/ Pech, Willkür und unglücklichen ersten Eindrücken geprägt sind - und letztlich relativ wenig durch die eigene Leistung. Insbesondere wenn die schriftlichen Ergebnisse erstmal passen, man dann aber trotz kaum erkennbaren Lücken im Gespräch bewertet wird, wie es insbesondere im Vergleich zur Bewertung der Mitprüflinge nur ganz schwer nachvollziehbar erscheint, fällt es schwer, das Ergebnis nicht auf sich selbst zu beziehen. Und dann beginnt die Fehlersuche nach dem unsympathischen Auftreten, dem mangelhaften Lebenslauf oder schlicht der mangelnden Fähigkeit, andere von sich zielsicher einnehmen zu können. Persönlich kann ich mich von einer grundlegenden Verunsicherung meiner Person kaum frei machen - insbesondere im Vergleich zur Notengebung insgesamt, wo ein einheitlicher Maßstab hinsichtlich der Gewichtung von Fehlern bzw Großzügigkeit nicht erkennbar wird. Es hilft natürlich nichts, man muss sich irgendwie davon frei machen und das abhaken- daher die Frage an euch, inwieweit ihr solche Situationen erlebt habt und ob bzw wie euch langfristig ein soveräner Umgang damit gelungen ist.
Vielen Dank schon mal
ich wollte einmal in die Runde fragen, wer in seiner mündlichen Prüfung ebenfalls (extrem) schlechte Erfahrungen machen musste und wie ihr dann letztlich einen guten Umgang bzw Abschluss damit gefunden habt.
Hier soll es überhaupt nicht darum gehen, Prüfer abzuwerten oder Verantwortung abzuwälzen - aber insbesondere in der mündlichen Prüfung findet man sich schnell in Situationen wieder, die von Glück/ Pech, Willkür und unglücklichen ersten Eindrücken geprägt sind - und letztlich relativ wenig durch die eigene Leistung. Insbesondere wenn die schriftlichen Ergebnisse erstmal passen, man dann aber trotz kaum erkennbaren Lücken im Gespräch bewertet wird, wie es insbesondere im Vergleich zur Bewertung der Mitprüflinge nur ganz schwer nachvollziehbar erscheint, fällt es schwer, das Ergebnis nicht auf sich selbst zu beziehen. Und dann beginnt die Fehlersuche nach dem unsympathischen Auftreten, dem mangelhaften Lebenslauf oder schlicht der mangelnden Fähigkeit, andere von sich zielsicher einnehmen zu können. Persönlich kann ich mich von einer grundlegenden Verunsicherung meiner Person kaum frei machen - insbesondere im Vergleich zur Notengebung insgesamt, wo ein einheitlicher Maßstab hinsichtlich der Gewichtung von Fehlern bzw Großzügigkeit nicht erkennbar wird. Es hilft natürlich nichts, man muss sich irgendwie davon frei machen und das abhaken- daher die Frage an euch, inwieweit ihr solche Situationen erlebt habt und ob bzw wie euch langfristig ein soveräner Umgang damit gelungen ist.
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Nachrichten in diesem Thema
Prüfungstrauma überwinden - von Almöhi - 08.09.2023, 16:12
RE: Prüfungstrauma überwinden - von JuraLiebhaber - 08.09.2023, 17:06
RE: Prüfungstrauma überwinden - von Jules93 - 08.09.2023, 17:11
RE: Prüfungstrauma überwinden - von Almöhi - 08.09.2023, 17:17
RE: Prüfungstrauma überwinden - von Egal_ - 09.09.2023, 11:58
RE: Prüfungstrauma überwinden - von 1Jurist - 25.09.2023, 00:09
RE: Prüfungstrauma überwinden - von Exri - 12.09.2023, 14:28
RE: Prüfungstrauma überwinden - von sonnenblumeNRW - 19.10.2023, 20:55
RE: Prüfungstrauma überwinden - von dibarax363 - 23.04.2026, 13:46
RE: Prüfungstrauma überwinden - von JurisRef - 24.04.2026, 07:05
RE: Prüfungstrauma überwinden - von regresskreisel - 24.04.2026, 09:49


