28.01.2023, 21:45
Vorstellungsgespräch bei einem privaten Bildungsunternehmen mit Sitz in Deutschland für eine Stelle als Syndikus.
Vorm Gespräch: In der Bewerbung Gehaltsvorstellung angegeben. Roter faden im Lebenslauf passte auch zu dem geforderten Profil.
Gespräch dann mit der Leiterin Recht und einer HR Dame.
Leiterin Recht erschien einigermaßen ungekämmt und in einem, allerdings gewollt, flusigen Pulli, der aussah wie ein Katzenpulli, obwohl keine Katze drauf abgebildet war. Schwer zu beschreiben.
Gespräch ging ne gute Stunde. Am Ende offenbarte man mir, dass man meine Gehaltsvorstellung wohl nicht ganz erreichen werde. Man hat es mir überlassen, mich in Fünftausenderschritten herunterzuraten. Wir kamen dann bei einer Abweichung von 30.000 heraus.
Und dies in einem Rahmen, in dem 30.000 echt viel ausmachen, ich also am Gespräch gar nicht erst teilgenommen hätte, hätte man mir das vorher gesagt.
Weiterhin hat man mir gesagt, dass ich nicht bloß einfacher Syndikus wäre, sondern man (i) einen Leiter Recht suche und dies (ii) nur befristet.
(Nichts davon stand in der Anzeige)
Zur "Erläuterung", weshalb man mich eingeladen habe:
1. Hätte man direkt gesagt, dass es gehaltsmäßig nicht passe, hätte man sich der chance beraubt, mich im Gespräch zu überzeugen. Andere Kandidaten hätten ebenfalls so viel verlangt wie ich, wären dann im Gespräch aber von Abstrichen zu überzeugen gewesen.
2. Gleicher Gedanke wegen Führungsposition und Befristung.
Am unverschämtesten war allerdings die Bemerkung der Leiterin, dass ich mit meinen Noten ja wohl nicht ernsthaft so viel Gehalt erwartet hätte. Ich hätte ja nicht einmal ein "Prädikatsexamen". "Sehen Sie, iiiich habe ein Prädikatsexamen. Und nicht einmal ich verdiene, was sie fordern."
Ist mir nie vorher und nie wieder nachher auch nur annähernd so passiert.
Vorm Gespräch: In der Bewerbung Gehaltsvorstellung angegeben. Roter faden im Lebenslauf passte auch zu dem geforderten Profil.
Gespräch dann mit der Leiterin Recht und einer HR Dame.
Leiterin Recht erschien einigermaßen ungekämmt und in einem, allerdings gewollt, flusigen Pulli, der aussah wie ein Katzenpulli, obwohl keine Katze drauf abgebildet war. Schwer zu beschreiben.
Gespräch ging ne gute Stunde. Am Ende offenbarte man mir, dass man meine Gehaltsvorstellung wohl nicht ganz erreichen werde. Man hat es mir überlassen, mich in Fünftausenderschritten herunterzuraten. Wir kamen dann bei einer Abweichung von 30.000 heraus.
Und dies in einem Rahmen, in dem 30.000 echt viel ausmachen, ich also am Gespräch gar nicht erst teilgenommen hätte, hätte man mir das vorher gesagt.
Weiterhin hat man mir gesagt, dass ich nicht bloß einfacher Syndikus wäre, sondern man (i) einen Leiter Recht suche und dies (ii) nur befristet.
(Nichts davon stand in der Anzeige)
Zur "Erläuterung", weshalb man mich eingeladen habe:
1. Hätte man direkt gesagt, dass es gehaltsmäßig nicht passe, hätte man sich der chance beraubt, mich im Gespräch zu überzeugen. Andere Kandidaten hätten ebenfalls so viel verlangt wie ich, wären dann im Gespräch aber von Abstrichen zu überzeugen gewesen.
2. Gleicher Gedanke wegen Führungsposition und Befristung.
Am unverschämtesten war allerdings die Bemerkung der Leiterin, dass ich mit meinen Noten ja wohl nicht ernsthaft so viel Gehalt erwartet hätte. Ich hätte ja nicht einmal ein "Prädikatsexamen". "Sehen Sie, iiiich habe ein Prädikatsexamen. Und nicht einmal ich verdiene, was sie fordern."
Ist mir nie vorher und nie wieder nachher auch nur annähernd so passiert.
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Kuriose Erlebnisse in Vorstellungsgesprächen - von Lance - 25.01.2023, 23:04
RE: Kuriose Erlebnisse in Vorstellungsgesprächen - von Egal_ - 26.01.2023, 00:43
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RE: Kuriose Erlebnisse in Vorstellungsgesprächen - von Hallo123 - 28.01.2023, 21:45
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