15.12.2022, 22:17
Das mit den festen Zeiten solltest du wirklich einhalten. Vielleicht hilft es dir dann auch wirklich Schluss zu machen, wenn du dir bewusst wirst, dass du nur begrenzt aufnahmefähig bist. Ich war am Anfang vom Ref auch sehr panisch und dachte, wie soll ich das ganze neue Prozessuale lernen und dazu noch alles Materiellrechtliche wiederholen? Der erste Schock hat sich aber dann spätestens in der Strafstation gelegt. Klar kommt da auch was Neues hinzu, aber immerhin muss man nicht mehr jede dritte Mindermeinung auswendig wissen.
Ich erstelle mir immer zu Anfang eines Monats einen Lernplan, in dem ich die AG-Termine eintrage, jeweils Puffer-Vor- bzw. Nachmittage für die Stationsarbeit lasse und mir feste Lernthemen einplane. Immer ein Thema für den Vormittag, eins für den Nachmittag (da dann meist Wiederholungen weil ich da oft schon so müde bin). Das klappt für mich sehr gut. Daneben plane ich eine Klausur immer fest in der Woche ein, die ich wirklich unter Examensbedingungen schreibe - das gibt mir zumindest eine gute Routine und Sicherheit, sodass ich hoffentlich dann wie im ersten Examen auch mit der nötigen Ruhe in die Prüfungen gehen kann.
Vielleicht hilft es dir auch die Anwaltsstation schon so zu planen, dass du nicht 5 Tage durcharbeitest, sondern kontinuierlich in gesundem Maß lernen kannst.
Mehr als 6 Stunden am Tag lerne ich aber definitiv nicht und die Wochenenden sind komplett frei. Aber ich verstehe dich - man driftet auch schnell ab. Ich habe monatelang z.B. auch abends im Bett nur Lehrbücher gelesen, bis ich angefangen habe davon zu träumen mit ganz unguten Examens-Albträumen vermischt. Das lasse ich jetzt seit geraumer Zeit und die Übungsklausuren sind trotzdem nicht schlechter geworden ;-)
Ich erstelle mir immer zu Anfang eines Monats einen Lernplan, in dem ich die AG-Termine eintrage, jeweils Puffer-Vor- bzw. Nachmittage für die Stationsarbeit lasse und mir feste Lernthemen einplane. Immer ein Thema für den Vormittag, eins für den Nachmittag (da dann meist Wiederholungen weil ich da oft schon so müde bin). Das klappt für mich sehr gut. Daneben plane ich eine Klausur immer fest in der Woche ein, die ich wirklich unter Examensbedingungen schreibe - das gibt mir zumindest eine gute Routine und Sicherheit, sodass ich hoffentlich dann wie im ersten Examen auch mit der nötigen Ruhe in die Prüfungen gehen kann.
Vielleicht hilft es dir auch die Anwaltsstation schon so zu planen, dass du nicht 5 Tage durcharbeitest, sondern kontinuierlich in gesundem Maß lernen kannst.
Mehr als 6 Stunden am Tag lerne ich aber definitiv nicht und die Wochenenden sind komplett frei. Aber ich verstehe dich - man driftet auch schnell ab. Ich habe monatelang z.B. auch abends im Bett nur Lehrbücher gelesen, bis ich angefangen habe davon zu träumen mit ganz unguten Examens-Albträumen vermischt. Das lasse ich jetzt seit geraumer Zeit und die Übungsklausuren sind trotzdem nicht schlechter geworden ;-)
Nachrichten in diesem Thema
Wie viel lernen ist gesund? - von Jaelli - 10.12.2022, 15:49
RE: Wie viel lernen ist gesund? - von Cenaira - 10.12.2022, 18:27
RE: Wie viel lernen ist gesund? - von Itsafire - 15.12.2022, 22:17