17.07.2022, 19:02
Hallo zusammen,
Ich bin nun mit dem zweiten Examen durch und bin mit der mündlichen Prüfung auf 9,1 gekommen. Im Vergleich zum ersten (staatlich 11,5) habe ich mich also deutlich verschlechtert. Ich überlege nun, nochmal zu schreiben (bzw. zu würfeln :) ). Ich habe Lücken, die sich schnell schließen lassen dürften und zwei der Klausuren sind auch wirklich unglücklich gelaufen; natürlich gibt es immer einen Glücksfaktor, andererseits bin ich wegen des bestehenden Prädikats evtl in den Klausuren auch entspannter.
Klausureinsicht will ich demnächst nehmen.
Ich meine einerseits, dass ich nur Geld und etwa zwei Monate Zeit riskiere. Natürlich kann es auch sein, dass man sich nicht oder kaum verbessert. Allerdings kann ich auch nicht absehen, ob ich mit dem "schwachen vb" irgendwann (wenn es um Beförderungen geht, Partnerernennung, Promotionsstipendien, ggf. Exit in die Justiz) Mal Nachteile haben könnte. Hinzu kommt, dass sich die Dinge - auch in dem aktuellen sehr guten Arbeitsmarkt - schnell ändern können.
Ich plane einen Berufseinstieg in einer T1 GK (Hamburg oder Berlin, ggf. Frankfurt, evtl auch Ausland). In so einem Umfeld dürfte man mit einem schwachen VB wohl nicht zu den besseren gehört... Einen LLM habe ich (aber keine ivy league law school). Stationsnoten meiner Justizzeugnisse waren mäßig, ohne Empfehlungen für den Staatsdienst.
Finanziell und nervlich könnte ich die zwei Monate verkraften.
Was meint ihr? Gibt es mit einem schwachen VB ggf. Türen, die einem später nicht offen stehen, die ich aktuell noch nicht sehe? (Nein, Notar möchte ich nicht werden.) Könnte es sein, dass ich die Entscheidung, nicht nochmal zu schreiben, irgendwann bereue?
Das ist mir ein echtes Anliegen! Ich freue mich daher über hilfreiche und ernst gemeinte Antworten.
Viele Grüße
Ich bin nun mit dem zweiten Examen durch und bin mit der mündlichen Prüfung auf 9,1 gekommen. Im Vergleich zum ersten (staatlich 11,5) habe ich mich also deutlich verschlechtert. Ich überlege nun, nochmal zu schreiben (bzw. zu würfeln :) ). Ich habe Lücken, die sich schnell schließen lassen dürften und zwei der Klausuren sind auch wirklich unglücklich gelaufen; natürlich gibt es immer einen Glücksfaktor, andererseits bin ich wegen des bestehenden Prädikats evtl in den Klausuren auch entspannter.
Klausureinsicht will ich demnächst nehmen.
Ich meine einerseits, dass ich nur Geld und etwa zwei Monate Zeit riskiere. Natürlich kann es auch sein, dass man sich nicht oder kaum verbessert. Allerdings kann ich auch nicht absehen, ob ich mit dem "schwachen vb" irgendwann (wenn es um Beförderungen geht, Partnerernennung, Promotionsstipendien, ggf. Exit in die Justiz) Mal Nachteile haben könnte. Hinzu kommt, dass sich die Dinge - auch in dem aktuellen sehr guten Arbeitsmarkt - schnell ändern können.
Ich plane einen Berufseinstieg in einer T1 GK (Hamburg oder Berlin, ggf. Frankfurt, evtl auch Ausland). In so einem Umfeld dürfte man mit einem schwachen VB wohl nicht zu den besseren gehört... Einen LLM habe ich (aber keine ivy league law school). Stationsnoten meiner Justizzeugnisse waren mäßig, ohne Empfehlungen für den Staatsdienst.
Finanziell und nervlich könnte ich die zwei Monate verkraften.
Was meint ihr? Gibt es mit einem schwachen VB ggf. Türen, die einem später nicht offen stehen, die ich aktuell noch nicht sehe? (Nein, Notar möchte ich nicht werden.) Könnte es sein, dass ich die Entscheidung, nicht nochmal zu schreiben, irgendwann bereue?
Das ist mir ein echtes Anliegen! Ich freue mich daher über hilfreiche und ernst gemeinte Antworten.
Viele Grüße
Nachrichten in diesem Thema
Mit 9,1 im zweiten nochmal schreiben? - von Gast Nrw123 - 17.07.2022, 19:02
RE: Mit 9,1 im zweiten nochmal schreiben? - von MrJudgeBW - 17.07.2022, 19:15
RE: Mit 9,1 im zweiten nochmal schreiben? - von Gast - 17.07.2022, 22:47
RE: Mit 9,1 im zweiten nochmal schreiben? - von Gast - 18.07.2022, 01:24
RE: Mit 9,1 im zweiten nochmal schreiben? - von Gast - 18.07.2022, 12:39
RE: Mit 9,1 im zweiten nochmal schreiben? - von Gast - 18.07.2022, 15:01








