06.09.2021, 07:00
1. Bzgl der GKV kann ich dir nur raten mal bei der GKV deiner Wahl anzurufen. Mich haben die da gut durchgeführt. Die können - von der reinen Rechtslage mal abgesehen - gut einschätzen wie es in der Praxis läuft.
2. Also bereuen tue ich es auf keinen Fall, mit der Justiz hat es (für mich) nicht gepasst.
Aber auch in der Anwaltschaft ist nicht alles Gold was glänzt. Ich arbeite mehr und nicht mehr so selbstbestimmt wie vorher. Gerade der letzte Umstand war schon gewöhnungsbedürftig, man sagt das immer so daher, aber ein paar Tage zuvor hat man selbst das Urteil geschrieben und dann darf man den Mandanten nichtmal selbst anrufen, war schon komisch. Gleiches gilt wenn dir jemand um 20.30 sagt, dass muss heute noch fertig werden und du hast eigentlich was vor. Bist aber weisungsgebunden (bzw willst Partner werden).
Dafür mehr ich als Anwalt deutlich mehr Abwechselung und mehr Kontakt mit Kollegen, Mandanten etc. Da mir die Justiz insbesondere zu einsam war passt das schon für mich. Zudem war Für mich der Gedanke, die nächsten 35 Jahre Richter zu bleiben und immer das gleiche zu machen zu krass. Zudem verdiene ich auch mehr und die Arbeitsumstände sind besser (Kaffeemaschine, Getränke, Obst etc...), letztens ist nice to have, aber mE nicht entscheidend.
Überlege aber ab und an auchnoch in die Verwaltung zu wechseln. Verlässlicher Feierabend ist eine nette Sache, Freitags um 20 Uhr noch am Schreibtisch sitzen kann auch weh tun
Aus work life Balance Gründen sollte man aber definitiv nicht vom Richter zum Anwalt wechseln.
2. Also bereuen tue ich es auf keinen Fall, mit der Justiz hat es (für mich) nicht gepasst.
Aber auch in der Anwaltschaft ist nicht alles Gold was glänzt. Ich arbeite mehr und nicht mehr so selbstbestimmt wie vorher. Gerade der letzte Umstand war schon gewöhnungsbedürftig, man sagt das immer so daher, aber ein paar Tage zuvor hat man selbst das Urteil geschrieben und dann darf man den Mandanten nichtmal selbst anrufen, war schon komisch. Gleiches gilt wenn dir jemand um 20.30 sagt, dass muss heute noch fertig werden und du hast eigentlich was vor. Bist aber weisungsgebunden (bzw willst Partner werden).
Dafür mehr ich als Anwalt deutlich mehr Abwechselung und mehr Kontakt mit Kollegen, Mandanten etc. Da mir die Justiz insbesondere zu einsam war passt das schon für mich. Zudem war Für mich der Gedanke, die nächsten 35 Jahre Richter zu bleiben und immer das gleiche zu machen zu krass. Zudem verdiene ich auch mehr und die Arbeitsumstände sind besser (Kaffeemaschine, Getränke, Obst etc...), letztens ist nice to have, aber mE nicht entscheidend.
Überlege aber ab und an auchnoch in die Verwaltung zu wechseln. Verlässlicher Feierabend ist eine nette Sache, Freitags um 20 Uhr noch am Schreibtisch sitzen kann auch weh tun
Aus work life Balance Gründen sollte man aber definitiv nicht vom Richter zum Anwalt wechseln.
Nachrichten in diesem Thema
Wie geht es nach Ausstieg aus der Justiz weiter - von ProbeRi - 05.09.2021, 14:59
RE: Wie geht es nach Ausstieg aus der Justiz weiter - von Gast - 05.09.2021, 15:42
RE: Wie geht es nach Ausstieg aus der Justiz weiter - von Gast - 05.09.2021, 18:01
RE: Wie geht es nach Ausstieg aus der Justiz weiter - von Gast - 05.09.2021, 18:15
RE: Wie geht es nach Ausstieg aus der Justiz weiter - von DMOWMYH - 05.09.2021, 21:15
RE: Wie geht es nach Ausstieg aus der Justiz weiter - von Gast - 06.09.2021, 12:14
RE: Wie geht es nach Ausstieg aus der Justiz weiter - von Gast - 06.09.2021, 13:48
RE: Wie geht es nach Ausstieg aus der Justiz weiter - von Gast - 06.09.2021, 19:46
RE: Wie geht es nach Ausstieg aus der Justiz weiter - von Gast - 06.09.2021, 22:39
RE: Wie geht es nach Ausstieg aus der Justiz weiter - von ProbeRi - 05.09.2021, 22:48
RE: Wie geht es nach Ausstieg aus der Justiz weiter - von DMOWMYH - 06.09.2021, 07:00



