21.06.2026, 21:34
(21.06.2026, 20:28)JurisRef schrieb:(21.06.2026, 18:58)Srcub schrieb: Die eigentliche Frage müsste ja eigentlich lauten: wer muss denn alles verbeamtet werden? Bei Polizei und Justiz dürfte das unstreitig sein. In der Verwaltung wäre vielfach ja ein Arbeitnehmerverhältnis ohne weiteres möglich. Es stellt ja auch niemand mehr in Frage, warum Angestellte bei der Post und der Bahn heute keine Beamte mehr sind. Auch wenn ich mich unbeliebt mache: Lehrer aus dem Beamtenverhältnis rausnehmen, wäre schonmal ein Anfang.
Du weißt schon, wenn kein Lehrer mehr verbeamtet ist, dass es dann wie in Kindergärten endet? Nämlich hier mal die Schulen wegen Streik geschlossen, da mal geschlossen. Ist doch bei Erziehern auch oft so 😅
In der Privatwirtschaft darf auch gestreikt werden und trotzdem ist auch durch dieses Drehen an der Inflationsschraube nicht alles lahmgelegt. Als Beamter im hD kann ich das allermeiste was hier geschrieben wurde absolut bestätigen, wenn ich vergleich was ich leisten muss mit dem was meine Studienkollegen die Amwälte oder bei Big4 sind arbeiten, und was ich dafür im Vergleich verdiene, ist es halt schon sehr gut. Klar, Highperformer stechen mich aus, aber die Tage bei denen ich überhaupt nicht ausgelastet bin sorgen halt einfach dafür dass das Verhältnis nicht stimmt. Das sieht jeder. Und ganz ehrlich, ich kann keiner der Parteien die hier schon mal regiert habe noch guten Gewissens meine Stimme geben. Ob jetzt die AfD oder irgendeine andere Partei es dann besser macht keine Ahnung, objektiv bewertet schwer vorherzusagen, aber schlechter wird halt auch schwer. Wir stecken einfach in einer tiefen Krise von Überregulierung, Deindustrialisierung, Reformstau, und am verheerendsten Entdemokratisierung durch jahrzehntelange Klientelwirtschaft und Verfestigung der Strukturen in der gesamten Gesellschaft, dass sich nur schwer etwas entkrusten oder entbürokratisieren lässt. Wie ihr wollt einfacheres Steuerrecht? Die Steuerberaterlobby hat was dagegen und den Einfluss wird sie auch geltend machen. Wie ihr wollt das Sozialrecht vereinfachen oder gar Leistungen senken? Millionen Beamte und Lobbyorganisation wissen es zu verhindern. Wie ihr wollt den ÖRR abschaffen oder auch nur verkleinern? Die Klimapolitik den Gegebenheiten anpassen? Die Migration begrenzen? Überall alteingesessene Lobbystrukturen die gut daran verdienen und sehr viel Einfluss in der Politik haben, die es zu verhindern wissen. Und die Lobby der Beamten und sonstigen Staatsdiener ist mit Abstand die größte und die mit den besten Verbindungen zu Politik... Es wird verdammt schwer, da irgendwas an wirkungsvollen Reformen durchzusetzen.
21.06.2026, 21:37
(21.06.2026, 21:28)Negatives Tatbestandsmerkmal schrieb:(21.06.2026, 21:16)Praktiker schrieb: Ich habe in genau der Zeit angefangen und kann nur bestätigen, dass das Unverständnis groß war, dass ich auf höhere Verdienstmöglichkeiten in der Privatwirtschaft verzichtet habe - inzwischen verdiene ich nach Jahren, mit Kindern und bei sehr herausgehobener Tätigkeit so viel, wie ich seinerzeit in der Großkanzlei als Einstiegsgehalt (!) bekommen hätte. Weil ich genau in die genannte Gruppe (männlich, Westen, gutes Examen) falle.
Dieser Vergleich passt schon dahingehend nicht, dass die entsprechende Besoldung zu einer völlig anderen geforderten Wochenarbeitszeit steht.
Klar geht man in der Großkanzlei mit mehr netto nachhause als im hD zum Einstieg trotz geringerer Abzüge. Gleichzeitig muss man die dafür veranschlagten Stunden aber auch bitte damit in Relation setzen.
Die allerwenigsten Juristen steigen da draußen mit rund 4.000 EUR netto bei ner 41-Stunden-Woche in den Beruf ein.
Es geht nicht um irgendwen da draußen, sondern um mich. Und wenn es mir ums Geld gegangen wäre, hätte ich die Arbeitszeiten in der Großkanzlei durchaus erbringen können, das darfst Du mir glauben. Darum ging es mir aber nicht, und deshalb habe ich es so gemacht, wie es mir richtig erschien, und nicht bereut. Aber ich sehe mich als Beispiel für das, was im Zitat steht: es kommt eben darauf an, welche Alternative man gehabt hätte, und das hängt vom Examen, Geschlecht, Wohnort und nicht zuletzt der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage ab.
21.06.2026, 21:42
Just my two cents:
durch den Umbruch der Digitalisierung sehe ich weitgehend den Staatsauftrag der Schule fast nur noch in der politischen Bildung und dass die Schüler zu mündigen Staatsbürgern erzogen werden.
Die Lehramtsstudenten, die sagen "Beamter oder gar nicht!" will ich offen gesagt auch überhaupt nicht im Schulbetrieb sehen. Ich hatte während meiner Schulzeit genug Beamte, die als Lehrer getarnt Spaß dran hatten, den Schülern das Leben schwer zu machen (- man ist ja unkündbar und kann machen was man will). Letztlich werden bereits seit über 10 Jahren schon Lehrer im Angestelltenverhältnis eingestellt. Das wird schon passen.
durch den Umbruch der Digitalisierung sehe ich weitgehend den Staatsauftrag der Schule fast nur noch in der politischen Bildung und dass die Schüler zu mündigen Staatsbürgern erzogen werden.
Die Lehramtsstudenten, die sagen "Beamter oder gar nicht!" will ich offen gesagt auch überhaupt nicht im Schulbetrieb sehen. Ich hatte während meiner Schulzeit genug Beamte, die als Lehrer getarnt Spaß dran hatten, den Schülern das Leben schwer zu machen (- man ist ja unkündbar und kann machen was man will). Letztlich werden bereits seit über 10 Jahren schon Lehrer im Angestelltenverhältnis eingestellt. Das wird schon passen.
21.06.2026, 21:47
(21.06.2026, 11:38)RRalf schrieb: Ich finde diese Neiddebatte zu den überbezahlten Beamten lustig.
Es ist wenige Jahre her, dass ich in eine Bundesbehörde gegangen bin und damals war die Reaktion eher Unverständnis. A13 wurde geradezu als beleidigender Mindestlohn für einen Volljuristen mit überdurchschnittlichen Noten abgetan und öD ist doch sowieso total uninteressant. Geh lieber in eine GK, da verdienst du richtig Geld und machst Karriere!
Eine Wirtschaftsflaute später ist man plötzlich massiv überbezahlt, überversorgt und arbeitet sowieso nicht. Die Pension sollte man doch bitte auf Rentenniveau stutzen und die zugehörigen Rentenbeiträge dann noch von der Besoldung abziehen. Mh, klar. Passieren wird wie immer nichts.
Freue mich schon auf den nächsten Wirtschaftsaufschwung. In einigen Jahren werde ich dann wieder belächelt, weil ich mich mit so wenig Geld abspeisen lasse. Der endlose Zyklus des Beamtentums.
"Überbezahlt" sind Beamte sicherlich nicht, aber das Durchschnittsgehalt liegt einfach weit über dem, was man in der freien Wirtschaft bekommt, Flaute hin oder her, selbst wenn die Wirtschaft boomen würde, dann würde man bei den meisten Jobs in der Wirtschaft kein A13 bekommen. Und wenn man dann noch solche Goodies wie
- unbegrenzte Entgeltfortzahlung (!)
- im vergleich zur normalen Rente extrem hohe Pensionen
- quasi faktische Unkündbarkeit
miteinbezieht, dann sieht der Deal finanziell betrachtet schon verdammt gut aus.
21.06.2026, 21:54
(21.06.2026, 20:28)JurisRef schrieb:(21.06.2026, 18:58)Srcub schrieb: Die eigentliche Frage müsste ja eigentlich lauten: wer muss denn alles verbeamtet werden? Bei Polizei und Justiz dürfte das unstreitig sein. In der Verwaltung wäre vielfach ja ein Arbeitnehmerverhältnis ohne weiteres möglich. Es stellt ja auch niemand mehr in Frage, warum Angestellte bei der Post und der Bahn heute keine Beamte mehr sind. Auch wenn ich mich unbeliebt mache: Lehrer aus dem Beamtenverhältnis rausnehmen, wäre schonmal ein Anfang.
Du weißt schon, wenn kein Lehrer mehr verbeamtet ist, dass es dann wie in Kindergärten endet? Nämlich hier mal die Schulen wegen Streik geschlossen, da mal geschlossen. Ist doch bei Erziehern auch oft so 😅
Ich hab noch keine Kita gesehen die mehr als zwei Tage wegen Streik geschlossen gewesen wäre - die Kitas sind viel öfter wegen Personalmangel zu oder im Notbetrieb. Hängt aber wohl sicherlich vom Bundesland ab.
Ich würde sogar so weit gehen, dass es den Lehrern sogar helfen würde wenn die mal streiken könnten. In manchen Schulen sind die Zustände echt mieserabel und ich würde echt gerne sehen wie schnell sich da was bewegt, wenn auf einmal hunderte wütende Eltern dem Kultusminister aufs Dach steigen weil die Schule gerade wegen Streik dicht ist
21.06.2026, 22:20
(21.06.2026, 21:42)Srcub schrieb: Just my two cents:
durch den Umbruch der Digitalisierung sehe ich weitgehend den Staatsauftrag der Schule fast nur noch in der politischen Bildung und dass die Schüler zu mündigen Staatsbürgern erzogen werden.
Wann warst Du zum letzten Mal in einer Schule, die nicht Gymnasium ist? Ich frage gerade wegen der Folgen der Digitalisierung...
21.06.2026, 22:23
Wofür brauchen wir Schulen überhaupt noch?
Das mit der Bildung übernimmt doch sowieso schon Tiktok.
Das mit der Bildung übernimmt doch sowieso schon Tiktok.
22.06.2026, 07:28
(21.06.2026, 22:20)Praktiker schrieb:(21.06.2026, 21:42)Srcub schrieb: Just my two cents:
durch den Umbruch der Digitalisierung sehe ich weitgehend den Staatsauftrag der Schule fast nur noch in der politischen Bildung und dass die Schüler zu mündigen Staatsbürgern erzogen werden.
Wann warst Du zum letzten Mal in einer Schule, die nicht Gymnasium ist? Ich frage gerade wegen der Folgen der Digitalisierung...
Digitalisierung ist aus meiner Sicht auch ein pllitischer Bullshitbingobegriff. Ändert sich an der Unterrichtsqualität oder Wissensvermittlung irgendwas ins Positive wenn man schon 6-12-Jährigen Tablets und Laptops in die Hand drückt? Nein, ganz im Gegenteil, die Aufmerksamkeit leidet darunter. Die Kinder haben damals mit dem Taschenrechner in Mathe schon lieber versucht „3537“ zu schreiben als dem Unterricht zu folgen. Der Effekt ist eher kontraproduktiv, sehe ich in meiner nebenberuflichen Tätigkeit als Dozent jedes Jahr aufs Neue, und das beste daran, man hat keine Möglichkeit zu kontrollieren ob Unfug mit den Tabletts getrieben wird, der X-Button ist immer schneller als man selbst. Aber dafür kann man sich als Politiker auf die Schulter klopfen für den Erfolg, dass Tafeln für mehrere Tausend jetzt Bilder anzeigen anstatt mit Kreide beschrieben zu werden, und 6-jährige mit viereckigen Augen im Unterricht hocken müssen, um bloß nicht vom Smartphone- und Playsi-Gebrauch am restlichen Tag wenigstens für die Schulzeit unterbrochen zu werden..
22.06.2026, 09:35
(21.06.2026, 21:16)Praktiker schrieb: Um das nochmal zu versachlichen: es ist tatsächlich so, dass der öD mal lukrativer, mal weniger lukrativ als die Privatwirtschaft ist, und zwar im Einzelnen nochmal hochgradig von individuellen Aspekten abhängig:
"von der regionalen Verortung des Arbeitsplatzes, vom Geschlecht und Bildungsniveau der Beschäftigten und von der Form des Beschäftigungsverhältnisses. So profitieren öffentlich Beschäftigte in Ostdeutschland in höherem Umfang von einer Beschäftigung im öffentlichen Dienst als ihre Kolleginnen und Kollegen in Westdeutschland. Und während Frauen bis in höhere Einkommensbereiche hinein (West) bzw. durchweg (Ost) im öffentlichen Dienst bessere Verdienstchancen haben als in der Privatwirtschaft, sind für westdeutsche
Männer im öffentlichen Dienst fast durchweg beachtliche prozentuale Lohnnachteile zu konstatieren. In Bezug auf den Einfluss des Bildungsgrades auf die Lohndifferenz zwischen öffentlichem Dienst und Privatwirtschaft hat sich gezeigt, dass Personen mit niedriger Bildung mehr und Personen mit hoher Bildung weniger verdienen als im Privatsektor."
(vgl. hier am Ende: https://www.wsi.de/data/wsimit_2010_01_tepe.pdf).
Ich habe in genau der Zeit angefangen und kann nur bestätigen, dass das Unverständnis groß war, dass ich auf höhere Verdienstmöglichkeiten in der Privatwirtschaft verzichtet habe - inzwischen verdiene ich nach Jahren, mit Kindern und bei sehr herausgehobener Tätigkeit so viel, wie ich seinerzeit in der Großkanzlei als Einstiegsgehalt (!) bekommen hätte. Weil ich genau in die genannte Gruppe (männlich, Westen, gutes Examen) falle.
Jetzt ist das auch wieder ein paar Jährchen her, in der Tendenz aber sicherlich immer noch beachtenswert. Aber wir haben nun einerseits eine Phase vor allem im Bund und Berlin verfassungswidrig niedriger Besoldung hinter uns, die nun nach Jahren behoben wird, und gleichzeitig einen wirtschaftlichen Abschwung. Das passt insoweit nicht gut zusammen und wäre Anlass, das gesamte Gefüge, ggf. unter Wegfall einzelner Statusämter, mal grundsätzlich neu zu ordnen.
Achso, und zu den Lehrern: Streikverbot ist kein gutes Argument - Ärzte und Pflegekräfte sind auch keine Beamten und streiken dennoch nicht alle gleichzeitig, das regelt die Rechtsprechung auch irgendwie... Ob Ordnungsmaßnahmen und Prüfungsentscheidungen bei Lehrern für hoheitliche Tätigkeit ausreichen, kann man so sehen oder umgekehrt. Auf jeden Fall muss aber auch hier der Wurm dem Fisch schmecken und nicht dem Angler: Ohne die Vorteile der Verbeamtung würden wohl deutlich weniger Menschen Lehrer werden wollen, und wir haben in den meisten Fächern, Lehrbefähigungen und Regionen gerade eher Mangel als Überangebot. Damit ist die Diskussion in der Praxis entschieden, denn wenn in noch größerem Maße Unterricht ausfällt, wird die Wählerschaft dann wohl doch nicht von Dankbarkeit erfüllt die etablierten Parteien wählen, weil sie es den Beamten endlich mal gezeigt haben, sondern man wird noch lauter von Staatsversagen schimpfen und entsprechend wählen. Ob diese Art der Attraktivität die richtige Motivation zum Ergreifen des Lehrerberufs ist, ist allerdings wieder eine andere Frage...
ich bin nicht im öffentlichen Dienst, trotzdem Danke für diesen Beitrag
Wie gut der Deal im öD ist, wird hier im Forum seit Jahren geführt, Je nach wirtschaftlicher Lage und Arbeitsmarkt mal so, mal so.
Der öD hat Vor- und Nachteile und die Pension (in Bayern auch noch mit einer schönen Sonderzahlung) ist einer der großen Vorteile. Aufgrund der Notengrenzen können aber nur Menschen mit guten Examina in den öD und diese Menschen hätten sonst auf dem Markt auch gute Chancen gute Jobs zu erhalten. Insbesondere haben diese Jobs in der Wirtschaft erhebliches Steigerungspotential, die du so im öD nicht siehst. Und wenn du in der freien Marktwirtschaft gehaltlich nach oben gehst hast du dann entweder eine gute betriebliche Altersversorgung oder kannst selbst entsprechend vorsorgen. Und bei der Entgeltfortzahlung kann man durch eine Krankentagegeldversicherung auch vieles absichern.
Daher ist es müßig immer wieder so zu diskutieren. Jeder! Jurist (auch die mit schlechteren Noten) hat gute Chancen überdurchschnittlich zu verdienen. Nicht unbedingt zum Einstieg, aber im Laufe des Berufslebens geht da sehr viel. Letztens erst wieder ein Treffen unseres Refs gehabt und da haben inzwischen alle durchweg tolle Jobs oder haben sich bewusst für einen ganz anderen Weg entschieden. Bin auch mit vielen Referendaren noch im Kontakt, die ich hier betreut habe und da ist das gleiche Bild. Gerade auch im Vergleich mit vielen anderen Akademikern geht es den Juristen richtig gut.
P.S. Problematischer sehe ich systemische Themen im öD, die man dann intern kaum erklären kann. Wenn auf den geleichen Jobs Beamte und Angestellte eingestellt werden, dann wird es schräg im System. Da hast du erhebliche Unterschiede im Nettoentgelt insbesondere wenn man noch Kinder hat, dazu Krankenversicherung. Das kann man nicht mit möglichen Streikrecht alles begründen.
Gestern, 10:32
(21.06.2026, 21:37)Praktiker schrieb:(21.06.2026, 21:28)Negatives Tatbestandsmerkmal schrieb:(21.06.2026, 21:16)Praktiker schrieb: Ich habe in genau der Zeit angefangen und kann nur bestätigen, dass das Unverständnis groß war, dass ich auf höhere Verdienstmöglichkeiten in der Privatwirtschaft verzichtet habe - inzwischen verdiene ich nach Jahren, mit Kindern und bei sehr herausgehobener Tätigkeit so viel, wie ich seinerzeit in der Großkanzlei als Einstiegsgehalt (!) bekommen hätte. Weil ich genau in die genannte Gruppe (männlich, Westen, gutes Examen) falle.
Dieser Vergleich passt schon dahingehend nicht, dass die entsprechende Besoldung zu einer völlig anderen geforderten Wochenarbeitszeit steht.
Klar geht man in der Großkanzlei mit mehr netto nachhause als im hD zum Einstieg trotz geringerer Abzüge. Gleichzeitig muss man die dafür veranschlagten Stunden aber auch bitte damit in Relation setzen.
Die allerwenigsten Juristen steigen da draußen mit rund 4.000 EUR netto bei ner 41-Stunden-Woche in den Beruf ein.
Es geht nicht um irgendwen da draußen, sondern um mich. Und wenn es mir ums Geld gegangen wäre, hätte ich die Arbeitszeiten in der Großkanzlei durchaus erbringen können, das darfst Du mir glauben. Darum ging es mir aber nicht, und deshalb habe ich es so gemacht, wie es mir richtig erschien, und nicht bereut. Aber ich sehe mich als Beispiel für das, was im Zitat steht: es kommt eben darauf an, welche Alternative man gehabt hätte, und das hängt vom Examen, Geschlecht, Wohnort und nicht zuletzt der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage ab.
beamte verdienen allgemein nicht zu viel, weil ich (beamter) höchstpersönlich auch mehr gearbeitet hätte... es aber nicht wollte
negatives tatbestandsmerkmal hat schon richtigerweise festgestellt, dass eine verwaltende kaste nicht mit mehr besoldet werden darf, als die schaffenden









