10.04.2026, 12:30
Mir wurde mitgeteilt, dass die Entlassungen in den GK/Unternehmen/MK bereits angefangen haben. Zudem sollen kaum noch Stellen ausgeschrieben werden, was mE auch stimmt. Was habt ihr für Infos? Bin neugierig, ob die schlechte Wirtschaftslage und die künftige KI sich bereits auf den Arbeitsmarkt angefangen hat auszuwirken.
10.04.2026, 12:55
ich denke GK sollten kein Problem haben einen möglichen Personalabbau über Fluktuation zu lösen. Die meisten Unternehmen werden hier ähnlich agieren. Die Rechtsbereiche sind meist überschaubar und wenn es wirtschaftlich schlechter wird, dann suchen sich insbesondere die Guten und Motivierten eher was Neues.
Was ich als Personaler merke, dass gerade (mal wieder) eine Phase ist, wo auch mal Initiativbewerbungen von erfahrenen Kolleg:innen reinkommen. Das sind dann nicht nur die Einzelanwälte die es offenbar nicht schaffen und einen sicheren Hafen suchen, sondern auch gute Profile aus Unternehmen. Daran merkt man dann, dass es gerade enger wird. Aber das ist kein völlig neues Thema. Je nach wirtschaftlicher Entwicklung in Deutschland passiert das alle paar Jahre. Das war zumindest bei uns in der Finanzmarktkrise und in Coronazeiten noch deutlich ausgeprägter.
Ja die Konjunktur ist schwierig und der irre, orange Typ auf der anderen Seite des Atlantiks, sorgt kaum für Entspannung.
Was ich als Personaler merke, dass gerade (mal wieder) eine Phase ist, wo auch mal Initiativbewerbungen von erfahrenen Kolleg:innen reinkommen. Das sind dann nicht nur die Einzelanwälte die es offenbar nicht schaffen und einen sicheren Hafen suchen, sondern auch gute Profile aus Unternehmen. Daran merkt man dann, dass es gerade enger wird. Aber das ist kein völlig neues Thema. Je nach wirtschaftlicher Entwicklung in Deutschland passiert das alle paar Jahre. Das war zumindest bei uns in der Finanzmarktkrise und in Coronazeiten noch deutlich ausgeprägter.
Ja die Konjunktur ist schwierig und der irre, orange Typ auf der anderen Seite des Atlantiks, sorgt kaum für Entspannung.
10.04.2026, 17:14
Habe auch das Gefühl dass es immer weniger Ausschreibungen gibt bei vermutlich gleichbleibender Zahl an Bewerber:innen. Irrer Arbeitsmarkt
10.04.2026, 20:14
(10.04.2026, 12:55)Freidenkender schrieb: ich denke GK sollten kein Problem haben einen möglichen Personalabbau über Fluktuation zu lösen. Die meisten Unternehmen werden hier ähnlich agieren. Die Rechtsbereiche sind meist überschaubar und wenn es wirtschaftlich schlechter wird, dann suchen sich insbesondere die Guten und Motivierten eher was Neues.
Was ich als Personaler merke, dass gerade (mal wieder) eine Phase ist, wo auch mal Initiativbewerbungen von erfahrenen Kolleg:innen reinkommen. Das sind dann nicht nur die Einzelanwälte die es offenbar nicht schaffen und einen sicheren Hafen suchen, sondern auch gute Profile aus Unternehmen. Daran merkt man dann, dass es gerade enger wird. Aber das ist kein völlig neues Thema. Je nach wirtschaftlicher Entwicklung in Deutschland passiert das alle paar Jahre. Das war zumindest bei uns in der Finanzmarktkrise und in Coronazeiten noch deutlich ausgeprägter.
Ja die Konjunktur ist schwierig und der irre, orange Typ auf der anderen Seite des Atlantiks, sorgt kaum für Entspannung.
Sind Initiativbewerbungen eigentlich im Allgemeinen erfolgsversprechend? Ich würd mal sagen, wenn ihr - oder wer auch immer sucht - dann wird die Stelle auch ausgeschrieben.
10.04.2026, 23:18
(10.04.2026, 20:14)BetterLearnAll25 schrieb:(10.04.2026, 12:55)Freidenkender schrieb: ich denke GK sollten kein Problem haben einen möglichen Personalabbau über Fluktuation zu lösen. Die meisten Unternehmen werden hier ähnlich agieren. Die Rechtsbereiche sind meist überschaubar und wenn es wirtschaftlich schlechter wird, dann suchen sich insbesondere die Guten und Motivierten eher was Neues.
Was ich als Personaler merke, dass gerade (mal wieder) eine Phase ist, wo auch mal Initiativbewerbungen von erfahrenen Kolleg:innen reinkommen. Das sind dann nicht nur die Einzelanwälte die es offenbar nicht schaffen und einen sicheren Hafen suchen, sondern auch gute Profile aus Unternehmen. Daran merkt man dann, dass es gerade enger wird. Aber das ist kein völlig neues Thema. Je nach wirtschaftlicher Entwicklung in Deutschland passiert das alle paar Jahre. Das war zumindest bei uns in der Finanzmarktkrise und in Coronazeiten noch deutlich ausgeprägter.
Ja die Konjunktur ist schwierig und der irre, orange Typ auf der anderen Seite des Atlantiks, sorgt kaum für Entspannung.
Sind Initiativbewerbungen eigentlich im Allgemeinen erfolgsversprechend? Ich würd mal sagen, wenn ihr - oder wer auch immer sucht - dann wird die Stelle auch ausgeschrieben.
da gehört natürlich auch Glück dazu. Je nach Branche/Unternehmen kommen mehr oder weniger Initiativbewerbungen rein. Initiativbewerbungen zeigen aber, dass du ein besonderes Interesse an einem Unternehmen hast. Das kann schon mal den Ausschlag geben. Ein HRler eines großen Automobilzulieferers sagte mal zu mir, dass es bestimmte Berufsbilder gäbe da nehmen sie fast ausschließlich Initiativbewerbungen bei externer Besetzung. Das sind nicht unbedingt die Juristen, aber auch da kann es was bringen. Ich hatte vor 2 Jahren selbst so einen Fall. Die Bewerbung war echt top, aber leider keine Vakanz. Trotzdem Gespräch geführt. 1A Bewerberin. 2 Monate später neue Stelle genehmigt bekommen. Angerufen, ob noch Interesse besteht und sie ist nun bei uns. War kein Absolvent sondern eine Kollegin, die aus der Kanzlei "geflüchtet" ist.
Ergo: es kann sich lohnen
11.04.2026, 23:28
(10.04.2026, 23:18)Freidenkender schrieb:(10.04.2026, 20:14)BetterLearnAll25 schrieb:(10.04.2026, 12:55)Freidenkender schrieb: ich denke GK sollten kein Problem haben einen möglichen Personalabbau über Fluktuation zu lösen. Die meisten Unternehmen werden hier ähnlich agieren. Die Rechtsbereiche sind meist überschaubar und wenn es wirtschaftlich schlechter wird, dann suchen sich insbesondere die Guten und Motivierten eher was Neues.
Was ich als Personaler merke, dass gerade (mal wieder) eine Phase ist, wo auch mal Initiativbewerbungen von erfahrenen Kolleg:innen reinkommen. Das sind dann nicht nur die Einzelanwälte die es offenbar nicht schaffen und einen sicheren Hafen suchen, sondern auch gute Profile aus Unternehmen. Daran merkt man dann, dass es gerade enger wird. Aber das ist kein völlig neues Thema. Je nach wirtschaftlicher Entwicklung in Deutschland passiert das alle paar Jahre. Das war zumindest bei uns in der Finanzmarktkrise und in Coronazeiten noch deutlich ausgeprägter.
Ja die Konjunktur ist schwierig und der irre, orange Typ auf der anderen Seite des Atlantiks, sorgt kaum für Entspannung.
Sind Initiativbewerbungen eigentlich im Allgemeinen erfolgsversprechend? Ich würd mal sagen, wenn ihr - oder wer auch immer sucht - dann wird die Stelle auch ausgeschrieben.
da gehört natürlich auch Glück dazu. Je nach Branche/Unternehmen kommen mehr oder weniger Initiativbewerbungen rein. Initiativbewerbungen zeigen aber, dass du ein besonderes Interesse an einem Unternehmen hast. Das kann schon mal den Ausschlag geben. Ein HRler eines großen Automobilzulieferers sagte mal zu mir, dass es bestimmte Berufsbilder gäbe da nehmen sie fast ausschließlich Initiativbewerbungen bei externer Besetzung. Das sind nicht unbedingt die Juristen, aber auch da kann es was bringen. Ich hatte vor 2 Jahren selbst so einen Fall. Die Bewerbung war echt top, aber leider keine Vakanz. Trotzdem Gespräch geführt. 1A Bewerberin. 2 Monate später neue Stelle genehmigt bekommen. Angerufen, ob noch Interesse besteht und sie ist nun bei uns. War kein Absolvent sondern eine Kollegin, die aus der Kanzlei "geflüchtet" ist.
Ergo: es kann sich lohnen
Bei uns ist es ähnlich. Es kommt auf den Kandidaten drauf an. Wenn derjenige Fachwissen mit sich bringt, das man potentiell im Unternehmen in einer Abteilung gut gebrauchen kann, hat er gute Chancen, im Unternehmen unterzukommen. Bei uns sind das allerdings weniger die Juristen, sondern Ingenieure und Techniker, da mehr von ihnen gebraucht werden. Ein Kollege von mir ist aber bei uns gelandet, obwohl er sich eigentlich auf eine andere, an die Rechtsabteilung nur angrenzende, Stelle beworben hat, dort nicht der Top-Kandidat war, aber für unser Rechtsgebiet hervorragende Vorkenntnisse mitbrachte. Die Stelle gab es noch nicht, aber sie war schon in Aussicht, ein paar Monate später geschaffen zu werden. So hat sich der Prozess beschleunigt und wir mussten kein Bewerbungsverfahren starten.
Es kommt also vor, aber man braucht das Glück, zur richtigen Zeit dem potentiellen Bedarf zuvorzukommen.
11.04.2026, 23:36
Zum Hauptthema: Betriebsrat und Gewerkschaft regeln so etwas zunächst meist "sozialverträglich". Heißt, man regelt das über Vorruhestandsregelungen und Abfindungen für freiwillige Unternehmensaustritte. Bei meinem Mann im Konzern gab es das gerade, bei mir im Konzern nicht.



