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  5. Dürftiger Rentenbescheid
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Dürftiger Rentenbescheid
regresskreisel
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Beiträge: 69
Themen: 26
Registriert seit: Oct 2020
#1
17.02.2026, 22:26
Hallo zusammen, 

ich habe noch ca. 30 Jahre zu arbeiten und bin krankheitsbedingt leider etwas später in Vollzeit gestartet. 

Dafür gab’s dann auch gleich die ernüchternde Quittung mit meinen Rentenbescheid, nach dem ich voraussichtlich nur ca. 1990€ Rente bekommen werde. Fast 10 Jahre Ausbildung für eine Rente, deren Kaufkraft sich in 30 Jahren wahrscheinlich halbiert. 

Mir ist bewusst, dass man ohnehin privat vorsorgen muss, aber das ist schon sehr ernüchternd. Zahle ins Versorgungswerk Frankfurt ein und verdiene um die 80k. 

Überlege schon den Beitrag ins VW zu senken und die Ersparnis in ETF zu stecken…
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Äfes
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Beiträge: 319
Themen: 3
Registriert seit: Jul 2022
#2
18.02.2026, 00:15
Und wenn da 3000€ stehen würde, hättest Du nicht 10 Jahre Ausbildung gehabt und die Kaufkraft würde sich in 30 Jahren nicht wahrscheinlich halbieren?

Schau halt, dass Du nicht die ganzen restlichen 30 Jahre bei 80k bleibst. Das wäre ja sonst wahrscheinlich eine Halbierung Deines Gehalts.
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regresskreisel
Member
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Beiträge: 69
Themen: 26
Registriert seit: Oct 2020
#3
18.02.2026, 08:33
Der Tipp „mehr verdienen“ ist halt auch nur semi hilfreich, da die Beiträge gedeckelt sind und damit auch die Rentensteigerungen sehr begrenzt sind. Aktuell liegt die Grenze bei ca. 96k, dh die Rente steigt dann ohnehin nicht mehr an. Bei mir ist es in absehbarer Zeit zwar realistisch, mehr als 100k zu verdienen, aber das ist ja nun mal auch nicht die Regel und es ist traurig, dass man trotz dieses verhältnismäßig guten Gehalts später nur so eine Popelrente zu erwarten hat. 

Dafür, dass der Laden dann im Alter nicht mal die KV bezuschusst und wir 100% selbst zahlen müssen, frage ich mich, warum überall propagiert wird, dass das VW so viel besser als die gesetzliche Rente ist. Insbesondere muss man sich vor diesem Hintergrund echt 3x überlegen, ob ma sich privat krankenversichern lässt. 

Auf die Rente bezogen, machen Beamte insgesamt doch den besseren Schnitt🤷🏻‍♀️
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Praktiker
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#4
18.02.2026, 09:07
Den Kaufkraftverlust muss man erstmal ausklammern. Die Frage muss sein: würde Dir das heute reichen? Der Kaufkraftverlust ist eine andere Baustelle, der sollte (und wurde bislang immer) durch Erhöhungen ausgeglichen werden. Wenn Du daran nicht glaubst, musst Du umso mehr privat vorsorgen.

Und klar, Beamtenpensionen waren immer höher. Aber dafür hast Du in der aktiven Zeit mehr als die meisten Beamten.
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RefNdsOL
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Beiträge: 567
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Registriert seit: May 2024
#5
18.02.2026, 09:13
(18.02.2026, 08:33)regresskreisel schrieb:  Der Tipp „mehr verdienen“ ist halt auch nur semi hilfreich, da die Beiträge gedeckelt sind und damit auch die Rentensteigerungen sehr begrenzt sind. Aktuell liegt die Grenze bei ca. 96k, dh die Rente steigt dann ohnehin nicht mehr an. Bei mir ist es in absehbarer Zeit zwar realistisch, mehr als 100k zu verdienen, aber das ist ja nun mal auch nicht die Regel und es ist traurig, dass man trotz dieses verhältnismäßig guten Gehalts später nur so eine Popelrente zu erwarten hat. 

Dafür, dass der Laden dann im Alter nicht mal die KV bezuschusst und wir 100% selbst zahlen müssen, frage ich mich, warum überall propagiert wird, dass das VW so viel besser als die gesetzliche Rente ist. Insbesondere muss man sich vor diesem Hintergrund echt 3x überlegen, ob ma sich privat krankenversichern lässt. 

Auf die Rente bezogen, machen Beamte insgesamt doch den besseren Schnitt🤷🏻‍♀️

Kannst du es einfach lassen? Es ist der hunderste Flamethread zu dem Thema, den mal überall findet und zu dem schon alles gesagt wird. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht! (vgl. der ähnliche schon ein Dutzend Seiten zählende Faden im Berufseinstiegsbereich).

PKV Vorteil liegt bei VW-Angehörigen darin, dass bei freiwilliger GKV alles verbeitragt wird, auch Kapitaleinkünfte und VuV (beides typische Anlagevehikel) bis zur BBG bei gleichzeitig niedrigerem Leistungsniveau (freilich bei PKV tarifabhängig).

Weder berufsständische noch gesetzliche RV sind als Alleingrundlage konzipiert entgegen dem Wunschdenken vieler Deutschen. Eigenverantwortlichkeit sollte bekannt sein, erst recht als Jurist und als Rechtsanwalt. Nichtsdestotrotz ist das Versorgungsniveau durch die Versorgungswerke deutlich höher. Eine voraussichtliche Rente von fast 2000 brutto ist immer noch höher als die Medianrente von GKV-Rentnern.

Die "Hetze" gegen Beamte ist schlechtweg unnötig, das Berufsbeamtentum kommt zugleich mit anderen, ausgleichenden Nachteilen, die bekannt sind (u.a. Bindung an einen "Arbeitgeber", ggf. beschränkter Grundrechtsschutz, grundsätzliche geringere Vergütung usw., Weisungs- und Versetzungsgebundenheit).

Du beziehst eine überdurchschnittliche Vergütung. Bei einem verantwortungsvollen Umgang und Lebensstil damit, besteht die Möglichkeit ausreichendes, beträchtliches Vermögen aufzubauen.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.02.2026, 09:19 von RefNdsOL.)
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Homer S.
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Themen: 5
Registriert seit: Apr 2023
#6
18.02.2026, 10:31
(18.02.2026, 09:13)RefNdsOL schrieb:  
(18.02.2026, 08:33)regresskreisel schrieb:  Der Tipp „mehr verdienen“ ist halt auch nur semi hilfreich, da die Beiträge gedeckelt sind und damit auch die Rentensteigerungen sehr begrenzt sind. Aktuell liegt die Grenze bei ca. 96k, dh die Rente steigt dann ohnehin nicht mehr an. Bei mir ist es in absehbarer Zeit zwar realistisch, mehr als 100k zu verdienen, aber das ist ja nun mal auch nicht die Regel und es ist traurig, dass man trotz dieses verhältnismäßig guten Gehalts später nur so eine Popelrente zu erwarten hat. 

Dafür, dass der Laden dann im Alter nicht mal die KV bezuschusst und wir 100% selbst zahlen müssen, frage ich mich, warum überall propagiert wird, dass das VW so viel besser als die gesetzliche Rente ist. Insbesondere muss man sich vor diesem Hintergrund echt 3x überlegen, ob ma sich privat krankenversichern lässt. 

Auf die Rente bezogen, machen Beamte insgesamt doch den besseren Schnitt🤷🏻‍♀️

Kannst du es einfach lassen? Es ist der hunderste Flamethread zu dem Thema, den mal überall findet und zu dem schon alles gesagt wird. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht! (vgl. der ähnliche schon ein Dutzend Seiten zählende Faden im Berufseinstiegsbereich).

PKV Vorteil liegt bei VW-Angehörigen darin, dass bei freiwilliger GKV alles verbeitragt wird, auch Kapitaleinkünfte und VuV (beides typische Anlagevehikel) bis zur BBG bei gleichzeitig niedrigerem Leistungsniveau (freilich bei PKV tarifabhängig).

Weder berufsständische noch gesetzliche RV sind als Alleingrundlage konzipiert entgegen dem Wunschdenken vieler Deutschen. Eigenverantwortlichkeit sollte bekannt sein, erst recht als Jurist und als Rechtsanwalt. Nichtsdestotrotz ist das Versorgungsniveau durch die Versorgungswerke deutlich höher. Eine voraussichtliche Rente von fast 2000 brutto ist immer noch höher als die Medianrente von GKV-Rentnern.

Die "Hetze" gegen Beamte ist schlechtweg unnötig, das Berufsbeamtentum kommt zugleich mit anderen, ausgleichenden Nachteilen, die bekannt sind (u.a. Bindung an einen "Arbeitgeber", ggf. beschränkter Grundrechtsschutz, grundsätzliche geringere Vergütung usw., Weisungs- und Versetzungsgebundenheit).

Du beziehst eine überdurchschnittliche Vergütung. Bei einem verantwortungsvollen Umgang und Lebensstil damit, besteht die Möglichkeit ausreichendes, beträchtliches Vermögen aufzubauen.

Danke  Prayer
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Patenter Gast
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Registriert seit: Oct 2022
#7
18.02.2026, 12:27
Das Versorgungswerk sorgt für eine Grundabsicherung und darüber hinaus musst du eben noch (wie viele andere Menschen) privat vorsorgen. Mit 80k Gehalt, sollte das auch möglich sein.
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Negatives Tatbestandsmerkmal
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Registriert seit: Aug 2024
#8
18.02.2026, 13:37
(18.02.2026, 09:07)Praktiker schrieb:  Aber dafür hast Du in der aktiven Zeit mehr als die meisten Beamten.

Witz komm raus.

Bei vergleichbarer Arbeitszeit haben die allerwenigsten netto mehr raus als in A13 einsteigende Beamte, die zudem für alles mögliche Zulagen erhalten, automatisch auf Zeit in der Besoldungsstufe aufsteigen und zudem natürlich auch - je nach Amt einfachere oder schwierigere - Beförderungsmöglichkeiten haben. 

Natürlich hat man in der freien Wirtschaft langfristig die Möglichkeit mit mehr netto nachhause zu gehen. Aber das ist alles andere als ein Selbstläufer und muss dann auch nochmal in Relation zur Arbeitszeit gestellt werden.

Es hat schon seine Gründe, warum der Staatsdienst so unfassbar boomt.
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Egal_
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Beiträge: 1.348
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Registriert seit: Feb 2022
#9
18.02.2026, 15:29
Es wird ja nicht bei den knapp 2.000 Euro bleiben. Die zu erwartende Rente steigt jedes Jahr um einen Betrag im 3stelligen Bereich. Bei 80k landest du in den nächsten paar Jahren bei einer Bruttorente von knapp 3.000 Euro und wiederum ein paar Jahre darauf hast du die 3.000 Euro brutto geknackt und es wird sich weiter erhöhen. Quasi das Pendant zum "Inflationsausgleich" der DRV, nur dass die Erhöhung im VW höher ausfällt. Also erstmal keine Panik.

Brutto ist nicht gleich netto. Das ist uns allen klar. Viele werden auch nicht bis 67 oder gar 70 arbeiten wollen. Dafür muss man zustätzlich privat vorsorgen.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.02.2026, 15:32 von Egal_.)
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NRW556
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Registriert seit: Mar 2024
#10
18.02.2026, 17:52
(18.02.2026, 09:13)RefNdsOL schrieb:  
(18.02.2026, 08:33)regresskreisel schrieb:  Der Tipp „mehr verdienen“ ist halt auch nur semi hilfreich, da die Beiträge gedeckelt sind und damit auch die Rentensteigerungen sehr begrenzt sind. Aktuell liegt die Grenze bei ca. 96k, dh die Rente steigt dann ohnehin nicht mehr an. Bei mir ist es in absehbarer Zeit zwar realistisch, mehr als 100k zu verdienen, aber das ist ja nun mal auch nicht die Regel und es ist traurig, dass man trotz dieses verhältnismäßig guten Gehalts später nur so eine Popelrente zu erwarten hat. 

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Auf die Rente bezogen, machen Beamte insgesamt doch den besseren Schnitt🤷🏻‍♀️

Kannst du es einfach lassen? Es ist der hunderste Flamethread zu dem Thema, den mal überall findet und zu dem schon alles gesagt wird. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht! (vgl. der ähnliche schon ein Dutzend Seiten zählende Faden im Berufseinstiegsbereich).

PKV Vorteil liegt bei VW-Angehörigen darin, dass bei freiwilliger GKV alles verbeitragt wird, auch Kapitaleinkünfte und VuV (beides typische Anlagevehikel) bis zur BBG bei gleichzeitig niedrigerem Leistungsniveau (freilich bei PKV tarifabhängig).

Weder berufsständische noch gesetzliche RV sind als Alleingrundlage konzipiert entgegen dem Wunschdenken vieler Deutschen. Eigenverantwortlichkeit sollte bekannt sein, erst recht als Jurist und als Rechtsanwalt. Nichtsdestotrotz ist das Versorgungsniveau durch die Versorgungswerke deutlich höher. Eine voraussichtliche Rente von fast 2000 brutto ist immer noch höher als die Medianrente von GKV-Rentnern.

Die "Hetze" gegen Beamte ist schlechtweg unnötig, das Berufsbeamtentum kommt zugleich mit anderen, ausgleichenden Nachteilen, die bekannt sind (u.a. Bindung an einen "Arbeitgeber", ggf. beschränkter Grundrechtsschutz, grundsätzliche geringere Vergütung usw., Weisungs- und Versetzungsgebundenheit).

Du beziehst eine überdurchschnittliche Vergütung. Bei einem verantwortungsvollen Umgang und Lebensstil damit, besteht die Möglichkeit ausreichendes, beträchtliches Vermögen aufzubauen.

Naja die Nachteile halten sich ja in Grenzen. Eingeschränkter Grundrechtsschutz ist wohl er was für die Theorie und spielt in der Praxis wohl keine Rolle. 
Was kümmert es euch, dass ihr euch mäßigen müsst ? Das macht jeder vernünftige Jurist automatisch, von mir mal abgesehen.
Gerade die Beamten sind häufiger krank und können insg. eine ruhige Kugel schieben, eben weil man als Arbeitgeber das kälteste aller Ungeheuer hat. 

Der einzige Nachteil ist wohl eher die Preisgabe aller individualistischen Tendenzen, aber hier muss man überhaupt der Typ dafür sein und das ist bei den Beamten ohnehin seltener der Fall.
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