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  5. Assesment Bundeswehr - Selbstzweifel
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Assesment Bundeswehr - Selbstzweifel
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#1
20.01.2026, 19:25
Ich habe kürzlich an einem Assesmentcener der Bundeswehr teilgenommen für den höheren nichttechnischen Dienst als Verwaltungsjurist/Führungskraft, wie auch immer die das ganze nennen. Ich erfüllte die Mindestanforderungen (sonst wird man ja auch nicht eingeladen) und hatte mich spezifisch darauf vorbereitet, mich über die BW informiert, sämtlich GG Artikel gelesen und auch über aktuelle Themen informiert wie Auslandseinsätze, Struktur, Verwendungsmöglichkeiten usw. Long story short ich wurde abgelehnt. Das hat mich wirklich persönlich etwas getroffen, das die BW mich nicht nehmen will. Das Gespräch lief wohl nicht so überzeugend... wirkliches Feedback gab es aber keins. Ich muss dazu sagen, es ist nicht mein Traumjob, was ich natürlich versucht habe zu Überspielen. Wobei nach meiner Recherche der typische Vergabejurist bei der BW auch kein allgemeiner Politologe oder BW-Experte sein muss um seine täglichen Aufgaben zu lösen. Mittlerweile habe ich einen passenderen Job gefunden, aber so eine Absage nach einem ganzen investierten Tag hat mich doch gekränkt.
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JurisRef
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Themen: 7
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#2
20.01.2026, 19:57
(20.01.2026, 19:25)ForumBenutzer schrieb:  Ich habe kürzlich an einem Assesmentcener der Bundeswehr teilgenommen für den höheren nichttechnischen Dienst als Verwaltungsjurist/Führungskraft, wie auch immer die das ganze nennen. Ich erfüllte die Mindestanforderungen (sonst wird man ja auch nicht eingeladen) und hatte mich spezifisch darauf vorbereitet, mich über die BW informiert, sämtlich GG Artikel gelesen und auch über aktuelle Themen informiert wie Auslandseinsätze, Struktur, Verwendungsmöglichkeiten usw. Long story short ich wurde abgelehnt. Das hat mich wirklich persönlich etwas getroffen, das die BW mich nicht nehmen will. Das Gespräch lief wohl nicht so überzeugend... wirkliches Feedback gab es aber keins. Ich muss dazu sagen, es ist nicht mein Traumjob, was ich natürlich versucht habe zu Überspielen. Wobei nach meiner Recherche der typische Vergabejurist bei der BW auch kein allgemeiner Politologe oder BW-Experte sein muss um seine täglichen Aufgaben zu lösen. Mittlerweile habe ich einen passenderen Job gefunden, aber so eine Absage nach einem ganzen investierten Tag hat mich doch gekränkt.

Versteh dich. Ich bin auch bei jeder Absage frustriert und zweifle dann an mir selbst, aber es bewerben sich bei der BW so viele, dass es einfach manchmal Pech ist. Sie müssen sich ja für jmd entscheiden
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ForumBenutzer
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#3
20.01.2026, 20:07
(20.01.2026, 19:57)JurisRef schrieb:  
(20.01.2026, 19:25)ForumBenutzer schrieb:  Ich habe kürzlich an einem Assesmentcener der Bundeswehr teilgenommen für den höheren nichttechnischen Dienst als Verwaltungsjurist/Führungskraft, wie auch immer die das ganze nennen. Ich erfüllte die Mindestanforderungen (sonst wird man ja auch nicht eingeladen) und hatte mich spezifisch darauf vorbereitet, mich über die BW informiert, sämtlich GG Artikel gelesen und auch über aktuelle Themen informiert wie Auslandseinsätze, Struktur, Verwendungsmöglichkeiten usw. Long story short ich wurde abgelehnt. Das hat mich wirklich persönlich etwas getroffen, das die BW mich nicht nehmen will. Das Gespräch lief wohl nicht so überzeugend... wirkliches Feedback gab es aber keins. Ich muss dazu sagen, es ist nicht mein Traumjob, was ich natürlich versucht habe zu Überspielen. Wobei nach meiner Recherche der typische Vergabejurist bei der BW auch kein allgemeiner Politologe oder BW-Experte sein muss um seine täglichen Aufgaben zu lösen. Mittlerweile habe ich einen passenderen Job gefunden, aber so eine Absage nach einem ganzen investierten Tag hat mich doch gekränkt.

Versteh dich. Ich bin auch bei jeder Absage frustriert und zweifle dann an mir selbst, aber es bewerben sich bei der BW so viele, dass es einfach manchmal Pech ist. Sie müssen sich ja für jmd entscheiden
ist das wirklich so? Ich dachte immer dort will eigentlich keiner hin, außer Leute die 1) alles für eine Verbeamtung geben würden 2) zu schlechte Noten für anderen Behörden haben 3) irgendeinen BW Fetisch oder 4) gerne nach Bonn/Lahnstein wollen. Dann habe ich es wohl falsch eingeschätzt.
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nachdenklich
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#4
20.01.2026, 20:20
(20.01.2026, 20:07)ForumBenutzer schrieb:  
(20.01.2026, 19:57)JurisRef schrieb:  
(20.01.2026, 19:25)ForumBenutzer schrieb:  Ich habe kürzlich an einem Assesmentcener der Bundeswehr teilgenommen für den höheren nichttechnischen Dienst als Verwaltungsjurist/Führungskraft, wie auch immer die das ganze nennen. Ich erfüllte die Mindestanforderungen (sonst wird man ja auch nicht eingeladen) und hatte mich spezifisch darauf vorbereitet, mich über die BW informiert, sämtlich GG Artikel gelesen und auch über aktuelle Themen informiert wie Auslandseinsätze, Struktur, Verwendungsmöglichkeiten usw. Long story short ich wurde abgelehnt. Das hat mich wirklich persönlich etwas getroffen, das die BW mich nicht nehmen will. Das Gespräch lief wohl nicht so überzeugend... wirkliches Feedback gab es aber keins. Ich muss dazu sagen, es ist nicht mein Traumjob, was ich natürlich versucht habe zu Überspielen. Wobei nach meiner Recherche der typische Vergabejurist bei der BW auch kein allgemeiner Politologe oder BW-Experte sein muss um seine täglichen Aufgaben zu lösen. Mittlerweile habe ich einen passenderen Job gefunden, aber so eine Absage nach einem ganzen investierten Tag hat mich doch gekränkt.

Versteh dich. Ich bin auch bei jeder Absage frustriert und zweifle dann an mir selbst, aber es bewerben sich bei der BW so viele, dass es einfach manchmal Pech ist. Sie müssen sich ja für jmd entscheiden
ist das wirklich so? Ich dachte immer dort will eigentlich keiner hin, außer Leute die 1) alles für eine Verbeamtung geben würden 2) zu schlechte Noten für anderen Behörden haben 3) irgendeinen BW Fetisch oder 4) gerne nach Bonn/Lahnstein wollen. Dann habe ich es wohl falsch eingeschätzt.

Aktuell scheint A13/E13 ff so begehrt wie selten zu sein. Kenne viele die unbedingt Einstieg/Absprung in den ÖD schaffen möchten. In BW oder BY gibt es gigantische Landstriche wo keine Kommune, Landkreis oder gar Bezirksregierung auch nur einen Juristen sucht ^^. Wenn man nicht ortsgebunden ist, dann muss man zwangsweise seinen Radius erhöhen
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.01.2026, 20:51 von nachdenklich.)
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ForumBenutzer
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#5
20.01.2026, 21:10
(20.01.2026, 20:20)nachdenklich schrieb:  
(20.01.2026, 20:07)ForumBenutzer schrieb:  
(20.01.2026, 19:57)JurisRef schrieb:  
(20.01.2026, 19:25)ForumBenutzer schrieb:  Ich habe kürzlich an einem Assesmentcener der Bundeswehr teilgenommen für den höheren nichttechnischen Dienst als Verwaltungsjurist/Führungskraft, wie auch immer die das ganze nennen. Ich erfüllte die Mindestanforderungen (sonst wird man ja auch nicht eingeladen) und hatte mich spezifisch darauf vorbereitet, mich über die BW informiert, sämtlich GG Artikel gelesen und auch über aktuelle Themen informiert wie Auslandseinsätze, Struktur, Verwendungsmöglichkeiten usw. Long story short ich wurde abgelehnt. Das hat mich wirklich persönlich etwas getroffen, das die BW mich nicht nehmen will. Das Gespräch lief wohl nicht so überzeugend... wirkliches Feedback gab es aber keins. Ich muss dazu sagen, es ist nicht mein Traumjob, was ich natürlich versucht habe zu Überspielen. Wobei nach meiner Recherche der typische Vergabejurist bei der BW auch kein allgemeiner Politologe oder BW-Experte sein muss um seine täglichen Aufgaben zu lösen. Mittlerweile habe ich einen passenderen Job gefunden, aber so eine Absage nach einem ganzen investierten Tag hat mich doch gekränkt.

Versteh dich. Ich bin auch bei jeder Absage frustriert und zweifle dann an mir selbst, aber es bewerben sich bei der BW so viele, dass es einfach manchmal Pech ist. Sie müssen sich ja für jmd entscheiden
ist das wirklich so? Ich dachte immer dort will eigentlich keiner hin, außer Leute die 1) alles für eine Verbeamtung geben würden 2) zu schlechte Noten für anderen Behörden haben 3) irgendeinen BW Fetisch oder 4) gerne nach Bonn/Lahnstein wollen. Dann habe ich es wohl falsch eingeschätzt.

Aktuell scheint A13/E13 ff so begehrt wie selten zu sein. Kenne viele die unbedingt Einstieg/Absprung in den ÖD schaffen möchten. In BW oder BY gibt es gigantische Landstriche wo keine Kommune, Landkreis oder gar Bezirksregierung auch nur einen Juristen sucht ^^. Wenn man nicht ortsgebunden ist, dann muss man zwangsweise seinen Radius erhöhen

Das stimmt. Wird wohl so sein. Trotzdem bleib die Bundeswehr aufgrund der Standorte ja für weniger Menschen attraktiv, will ja nicht jeder aus seinem schönen Bayern oder BaWü freiwilig dorthin umziehen. Wobei ich klar sagen muss, dass ich E13 nur mit Chance auf Verbeamtung nicht so attraktiv fand. Dann hat man die Nachteile des ÖD ohne eine Verbeamtung sprich die Vorteile und knapp 1.000€ weniger Netto als A13.
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JurisRef
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#6
20.01.2026, 21:49
(20.01.2026, 20:07)ForumBenutzer schrieb:  
(20.01.2026, 19:57)JurisRef schrieb:  
(20.01.2026, 19:25)ForumBenutzer schrieb:  Ich habe kürzlich an einem Assesmentcener der Bundeswehr teilgenommen für den höheren nichttechnischen Dienst als Verwaltungsjurist/Führungskraft, wie auch immer die das ganze nennen. Ich erfüllte die Mindestanforderungen (sonst wird man ja auch nicht eingeladen) und hatte mich spezifisch darauf vorbereitet, mich über die BW informiert, sämtlich GG Artikel gelesen und auch über aktuelle Themen informiert wie Auslandseinsätze, Struktur, Verwendungsmöglichkeiten usw. Long story short ich wurde abgelehnt. Das hat mich wirklich persönlich etwas getroffen, das die BW mich nicht nehmen will. Das Gespräch lief wohl nicht so überzeugend... wirkliches Feedback gab es aber keins. Ich muss dazu sagen, es ist nicht mein Traumjob, was ich natürlich versucht habe zu Überspielen. Wobei nach meiner Recherche der typische Vergabejurist bei der BW auch kein allgemeiner Politologe oder BW-Experte sein muss um seine täglichen Aufgaben zu lösen. Mittlerweile habe ich einen passenderen Job gefunden, aber so eine Absage nach einem ganzen investierten Tag hat mich doch gekränkt.

Versteh dich. Ich bin auch bei jeder Absage frustriert und zweifle dann an mir selbst, aber es bewerben sich bei der BW so viele, dass es einfach manchmal Pech ist. Sie müssen sich ja für jmd entscheiden
ist das wirklich so? Ich dachte immer dort will eigentlich keiner hin, außer Leute die 1) alles für eine Verbeamtung geben würden 2) zu schlechte Noten für anderen Behörden haben 3) irgendeinen BW Fetisch oder 4) gerne nach Bonn/Lahnstein wollen. Dann habe ich es wohl falsch eingeschätzt.

Also ich kann dir keine Garantie geben, da ich nicht bei der BW bin und mich dort auch nie beworben habe, aber ich denke schon, und bin mir auch ziemlich sicher, dass die sehr viele Bewerbungen haben
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JurisRef
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#7
20.01.2026, 21:50
(20.01.2026, 20:20)nachdenklich schrieb:  
(20.01.2026, 20:07)ForumBenutzer schrieb:  
(20.01.2026, 19:57)JurisRef schrieb:  
(20.01.2026, 19:25)ForumBenutzer schrieb:  Ich habe kürzlich an einem Assesmentcener der Bundeswehr teilgenommen für den höheren nichttechnischen Dienst als Verwaltungsjurist/Führungskraft, wie auch immer die das ganze nennen. Ich erfüllte die Mindestanforderungen (sonst wird man ja auch nicht eingeladen) und hatte mich spezifisch darauf vorbereitet, mich über die BW informiert, sämtlich GG Artikel gelesen und auch über aktuelle Themen informiert wie Auslandseinsätze, Struktur, Verwendungsmöglichkeiten usw. Long story short ich wurde abgelehnt. Das hat mich wirklich persönlich etwas getroffen, das die BW mich nicht nehmen will. Das Gespräch lief wohl nicht so überzeugend... wirkliches Feedback gab es aber keins. Ich muss dazu sagen, es ist nicht mein Traumjob, was ich natürlich versucht habe zu Überspielen. Wobei nach meiner Recherche der typische Vergabejurist bei der BW auch kein allgemeiner Politologe oder BW-Experte sein muss um seine täglichen Aufgaben zu lösen. Mittlerweile habe ich einen passenderen Job gefunden, aber so eine Absage nach einem ganzen investierten Tag hat mich doch gekränkt.

Versteh dich. Ich bin auch bei jeder Absage frustriert und zweifle dann an mir selbst, aber es bewerben sich bei der BW so viele, dass es einfach manchmal Pech ist. Sie müssen sich ja für jmd entscheiden
ist das wirklich so? Ich dachte immer dort will eigentlich keiner hin, außer Leute die 1) alles für eine Verbeamtung geben würden 2) zu schlechte Noten für anderen Behörden haben 3) irgendeinen BW Fetisch oder 4) gerne nach Bonn/Lahnstein wollen. Dann habe ich es wohl falsch eingeschätzt.

Aktuell scheint A13/E13 ff so begehrt wie selten zu sein. Kenne viele die unbedingt Einstieg/Absprung in den ÖD schaffen möchten. In BW oder BY gibt es gigantische Landstriche wo keine Kommune, Landkreis oder gar Bezirksregierung auch nur einen Juristen sucht ^^. Wenn man nicht ortsgebunden ist, dann muss man zwangsweise seinen Radius erhöhen

Aber vorher suchte der ÖD immer händeringend und jetzt rennen die denen die Bude ein..Woran liegt das?
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Spencer
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#8
20.01.2026, 21:54
(20.01.2026, 21:50)JurisRef schrieb:  
(20.01.2026, 20:20)nachdenklich schrieb:  
(20.01.2026, 20:07)ForumBenutzer schrieb:  
(20.01.2026, 19:57)JurisRef schrieb:  
(20.01.2026, 19:25)ForumBenutzer schrieb:  Ich habe kürzlich an einem Assesmentcener der Bundeswehr teilgenommen für den höheren nichttechnischen Dienst als Verwaltungsjurist/Führungskraft, wie auch immer die das ganze nennen. Ich erfüllte die Mindestanforderungen (sonst wird man ja auch nicht eingeladen) und hatte mich spezifisch darauf vorbereitet, mich über die BW informiert, sämtlich GG Artikel gelesen und auch über aktuelle Themen informiert wie Auslandseinsätze, Struktur, Verwendungsmöglichkeiten usw. Long story short ich wurde abgelehnt. Das hat mich wirklich persönlich etwas getroffen, das die BW mich nicht nehmen will. Das Gespräch lief wohl nicht so überzeugend... wirkliches Feedback gab es aber keins. Ich muss dazu sagen, es ist nicht mein Traumjob, was ich natürlich versucht habe zu Überspielen. Wobei nach meiner Recherche der typische Vergabejurist bei der BW auch kein allgemeiner Politologe oder BW-Experte sein muss um seine täglichen Aufgaben zu lösen. Mittlerweile habe ich einen passenderen Job gefunden, aber so eine Absage nach einem ganzen investierten Tag hat mich doch gekränkt.

Versteh dich. Ich bin auch bei jeder Absage frustriert und zweifle dann an mir selbst, aber es bewerben sich bei der BW so viele, dass es einfach manchmal Pech ist. Sie müssen sich ja für jmd entscheiden
ist das wirklich so? Ich dachte immer dort will eigentlich keiner hin, außer Leute die 1) alles für eine Verbeamtung geben würden 2) zu schlechte Noten für anderen Behörden haben 3) irgendeinen BW Fetisch oder 4) gerne nach Bonn/Lahnstein wollen. Dann habe ich es wohl falsch eingeschätzt.

Aktuell scheint A13/E13 ff so begehrt wie selten zu sein. Kenne viele die unbedingt Einstieg/Absprung in den ÖD schaffen möchten. In BW oder BY gibt es gigantische Landstriche wo keine Kommune, Landkreis oder gar Bezirksregierung auch nur einen Juristen sucht ^^. Wenn man nicht ortsgebunden ist, dann muss man zwangsweise seinen Radius erhöhen

Aber vorher suchte der ÖD immer händeringend und jetzt rennen die denen die Bude ein..Woran liegt das?
Könnte was mit der jahrelangen Wachsstumsschwäche zu tun haben? 

In Zeiten der Hochkonjunktur wird der öD mitleidig belächelt, in Zeiten der Rezession wollen plötzlich alle rein…
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.01.2026, 21:57 von Spencer.)
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JurisRef
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#9
20.01.2026, 21:56
(20.01.2026, 21:54)Spencer schrieb:  
(20.01.2026, 21:50)JurisRef schrieb:  
(20.01.2026, 20:20)nachdenklich schrieb:  
(20.01.2026, 20:07)ForumBenutzer schrieb:  
(20.01.2026, 19:57)JurisRef schrieb:  Versteh dich. Ich bin auch bei jeder Absage frustriert und zweifle dann an mir selbst, aber es bewerben sich bei der BW so viele, dass es einfach manchmal Pech ist. Sie müssen sich ja für jmd entscheiden
ist das wirklich so? Ich dachte immer dort will eigentlich keiner hin, außer Leute die 1) alles für eine Verbeamtung geben würden 2) zu schlechte Noten für anderen Behörden haben 3) irgendeinen BW Fetisch oder 4) gerne nach Bonn/Lahnstein wollen. Dann habe ich es wohl falsch eingeschätzt.

Aktuell scheint A13/E13 ff so begehrt wie selten zu sein. Kenne viele die unbedingt Einstieg/Absprung in den ÖD schaffen möchten. In BW oder BY gibt es gigantische Landstriche wo keine Kommune, Landkreis oder gar Bezirksregierung auch nur einen Juristen sucht ^^. Wenn man nicht ortsgebunden ist, dann muss man zwangsweise seinen Radius erhöhen

Aber vorher suchte der ÖD immer händeringend und jetzt rennen die denen die Bude ein..Woran liegt das?
Könnte was mit der jahrelangen Wachsstumsschwäche zu tun haben? 

Zu Zeiten der Hochkonjunktur wird der öD mitleidig belächelt, in Zeiten der Rezession wollen plötzlich alle wieder rein…

Hätte ich mein Studium doch nur in Regelstudienzeit beendet. Dass ich ausgerechnet dann fertig bin, in der es so schwer ist reinzukommen 😭
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ForumBenutzer
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#10
20.01.2026, 21:59
Ich erkläre mir das so: 1. Wirtschaftliche Lage ist schlecht, deshalb gesichertes Einkommen immer gut 2. Viele Nachwuchsjuristen (darunter zähle ich mich einfach mal) haben keine Lust mehr von morgens bis Nachts zu arbeiten nur für ein bisschen mehr Gehalt. Beziehungsweise die wenige die das wollen, sind ohnehin in der GK o.Ä. Kanzlei. 3. Für schwache und mittelstarke Absolventen (irgendwo 13-15P) gibt es wenige attraktive Jobs wo die Work-Life-Balance noch stimmt. Der Deal mit 41 Stunden, A13-A16, home Office etc. scheint da verlockend. Zumal viele Kanzleien deutlich weniger als 4k Netto zahlen und schlechtere Arbeitszeiten haben. Deshalb wundert es mich eigentlich nicht.
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