01.11.2025, 12:13
(01.11.2025, 11:55)medoLAW schrieb:(01.11.2025, 09:51)Engstirn Bräsigmann schrieb: Kein Troll, sondern absolut nachvollziehbar und auch meine Handhabe.
Ich werde nächstes Jahr den Verbesserungsversuch schreiben und habe das auch kommuniziert. Ich werde ALG pur so lange reiten wie möglich, da ich Dank GK-Stationen fast so viel ALG bekomme wie vormals Ref-Gehalt und so mehr Zeit zum Lernen habe.
Für mich kommt daher allenfalls eine Teilzeit-Stelle in Betracht. Habe zuvor schon mal längere Zeit als WissMit in einer GK gearbeitet. Dank des hohen ALG-Satzes würde ich mich aber sehr wahrscheinlich sogar finanziell verschlechtern, wenn ich zwei Tage die Woche als WissMit arbeite, zumal außerhalb einer GK, da diese derzeit ohnehin kaum einstellen.
Ich habe angekündigt, mich ab Zusendung des Zeugnisses (dass man einen vorläufigen Bescheid bekommt, weiß meine Sachbearbeiterin nicht) auf WissMit-Stellen für 2-3 Tage/Woche bewerben.
Nachdem ich angegeben habe, dass mein Berufsziel Rechtsanwalt in einer Wirtschaftskanzlei ist und ich nicht Familienrecht in Schwieberdingen machen will, hat meine Sachbearbeiterin die automatisierten Vermittlungsvorschläge ausgestellt, denn Wirtschaftskanzleien fahren keine Stellenanzeigen beim Arbeitsamt. Das hat sie notabene von sich aus gemacht, ich habe mich nicht über die Vermittlungsvorschläge beschwert.
Das war das Ergebnis eines ersten persönlichen Vorsprechens. Seither habe ich - bis auf die Bewilligung des ALG - nichts mehr von meiner Sachbearbeiterin gehört. Das Zeugnis bekomme ich wohl Mitte November, was ich angekündigt habe.
Zusätzlicher Tipp: Lass professionelle Bewerbungsfotos machen und dir die Kosten hierfür vom Arbeitsamt erstatten. Die kannst du ja auch später noch verwenden, wenn du tatsächlich auf Jobsuche bist. Du musst den Antrag vor Erstellen der Fotos stellen und nachweisen, dass du sie im Zusammenhang einer konkreten Bewerbung (du kannst dich ja auch für in ein paar Monaten bewerben) und nicht auf Vorrat erstellen lässt.
Liebe Grüße und alles Gute, du hast dir die Auszeit nach der jahrelangen Knechterei verdient und wirst die Leistungen, die du jetzt erhältst, dutzendfach durch deine Abgaben die nächsten 40 Jahre zurückzahlen. Hör nicht auf die FDP-Jünger hier.
Aber du erkennst schon, dass
1) du einen Verbesserungsversuch schreiben willst, während er mit seinen Noten zufrieden ist,
2) du ein Berufsziel hast, während er "nicht arbeiten will"
Er hat also einen zufriedenstellenden Abschluss und will jetzt Urlaub machen, "notfalls" per Bürgergeld. Das ist so offensichtlich ein Troll. Das tut ja schon weh, wenn manche ihn hier ernst nehmen.
Dass man den Troll auch noch erklären muss.
Er will nicht "nicht arbeiten", sondern ein paar Monate chillen nach dem ganzen Scheiß. Klingt für mich nicht nach Troll, sondern danach, was sich 90% nach dem 2. Examen erstmal denken. Hätte ich auch gerne so gemacht, wenn mir das Geld gereicht hätte.
@TE: Du kannst dem Arbeitsamt auch erklären, warum die Stelle nichts für Dich ist, dann brauchst Du Dich nicht bewerben. Hatte ich jedenfalls ein paar Mal so gemacht. Einmal hatte ich mich auch schon beworben und das denen mitgeteilt. Einen Nachweis wollten sie dafür nie...
01.11.2025, 12:26
Zitat: denn Wirtschaftskanzleien fahren keine Stellenanzeigen beim Arbeitsamt.
Mir wurde ein Vermittlungsvorschlag einer GK geschickt mit der Aufforderung mich dort zu bewerben (ich meine es war W&C)
01.11.2025, 12:27
"Ich hab übrigens kein Interesse die nächsten Monate zu arbeiten"
Klingt so als ob er nicht arbeiten will.
Bei dem was hier manche erzählen, wie lange sie sich bewerben, ist es doch fahrlässig, erstmal monatelang nichts zu tun. Bewerbungsprozesse dauern und man kann im Bewerbungsgespräch auch einen späteren Start vereinbaren.
In 3 Monaten haben wir dann den Post, warum er nichts mit seinen zufriedenstellenden Noten findet.
Und falls es ernst gemeint sein sollte, tut es mir wirklich leid, wenn TE derart ein Burnout hat, dass er sogar Bürgergeld nehmen würde. Dann aber auch professionelle Hilfe holen.
Klingt so als ob er nicht arbeiten will.
Bei dem was hier manche erzählen, wie lange sie sich bewerben, ist es doch fahrlässig, erstmal monatelang nichts zu tun. Bewerbungsprozesse dauern und man kann im Bewerbungsgespräch auch einen späteren Start vereinbaren.
In 3 Monaten haben wir dann den Post, warum er nichts mit seinen zufriedenstellenden Noten findet.
Und falls es ernst gemeint sein sollte, tut es mir wirklich leid, wenn TE derart ein Burnout hat, dass er sogar Bürgergeld nehmen würde. Dann aber auch professionelle Hilfe holen.
01.11.2025, 12:35
Dann nimm eben kein Geld an vom Amt.
Dann hast du maximale freiheit.
Finde es teilweise maximal befremdlich, wenn ex Referendare auf Staatskosten Urlaub machen (insb, wenn ein Gehalt über 80.000 in aussicht steht.)
Dann hast du maximale freiheit.
Finde es teilweise maximal befremdlich, wenn ex Referendare auf Staatskosten Urlaub machen (insb, wenn ein Gehalt über 80.000 in aussicht steht.)
01.11.2025, 13:43
(01.11.2025, 12:35)Fritz schrieb: Dann nimm eben kein Geld an vom Amt.
Dann hast du maximale freiheit.
Finde es teilweise maximal befremdlich, wenn ex Referendare auf Staatskosten Urlaub machen (insb, wenn ein Gehalt über 80.000 in aussicht steht.)
Ja, aber man sollte schon arbeitslos gemeldet, um krankenversichert zu sein. Sonst müsste man die Beiträge aus eigener Tasche zahlen.
Im Übrigen geht es hier um Arbeitslosengeld dh er hat während des Referendariats Beiträge dafür in die Versicherung eingezahlt.
Selbst wenn er Bürgergeld beantragen würde, dann wäre es ja eigentlich nur gerecht, wenn davon auch (ausnahmsweise) diejenigen profitieren, die noch ihr Leben lang arbeiten und viele Steuern zahlen werden.
01.11.2025, 14:01
(01.11.2025, 13:43)REF.NRW schrieb:(01.11.2025, 12:35)Fritz schrieb: Dann nimm eben kein Geld an vom Amt.
Dann hast du maximale freiheit.
Finde es teilweise maximal befremdlich, wenn ex Referendare auf Staatskosten Urlaub machen (insb, wenn ein Gehalt über 80.000 in aussicht steht.)
Ja, aber man sollte schon arbeitslos gemeldet, um krankenversichert zu sein. Sonst müsste man die Beiträge aus eigener Tasche zahlen.
Im Übrigen geht es hier um Arbeitslosengeld dh er hat während des Referendariats Beiträge dafür in die Versicherung eingezahlt.
Selbst wenn er Bürgergeld beantragen würde, dann wäre es ja eigentlich nur gerecht, wenn davon auch (ausnahmsweise) diejenigen profitieren, die noch ihr Leben lang arbeiten und viele Steuern zahlen werden.
Also wenn du schreiben würdest, lass ihn doch das System bescheisen, ok.
Aber wenn du den Quastch glaubst, mit dem du dir das schön redest, wirst du es schwer haben
01.11.2025, 22:18
(01.11.2025, 09:51)Engstirn Bräsigmann schrieb: Kein Troll, sondern absolut nachvollziehbar und auch meine Handhabe.Danke endlich mal jemand hier mit normalen Ansichten
Ich werde nächstes Jahr den Verbesserungsversuch schreiben und habe das auch kommuniziert. Ich werde ALG pur so lange reiten wie möglich, da ich Dank GK-Stationen fast so viel ALG bekomme wie vormals Ref-Gehalt und so mehr Zeit zum Lernen habe.
Für mich kommt daher allenfalls eine Teilzeit-Stelle in Betracht. Habe zuvor schon mal längere Zeit als WissMit in einer GK gearbeitet. Dank des hohen ALG-Satzes würde ich mich aber sehr wahrscheinlich sogar finanziell verschlechtern, wenn ich zwei Tage die Woche als WissMit arbeite, zumal außerhalb einer GK, da diese derzeit ohnehin kaum einstellen.
Ich habe angekündigt, mich ab Zusendung des Zeugnisses (dass man einen vorläufigen Bescheid bekommt, weiß meine Sachbearbeiterin nicht) auf WissMit-Stellen für 2-3 Tage/Woche bewerben.
Nachdem ich angegeben habe, dass mein Berufsziel Rechtsanwalt in einer Wirtschaftskanzlei ist und ich nicht Familienrecht in Schwieberdingen machen will, hat meine Sachbearbeiterin die automatisierten Vermittlungsvorschläge ausgestellt, denn Wirtschaftskanzleien fahren keine Stellenanzeigen beim Arbeitsamt. Das hat sie notabene von sich aus gemacht, ich habe mich nicht über die Vermittlungsvorschläge beschwert.
Das war das Ergebnis eines ersten persönlichen Vorsprechens. Seither habe ich - bis auf die Bewilligung des ALG - nichts mehr von meiner Sachbearbeiterin gehört. Das Zeugnis bekomme ich wohl Mitte November, was ich angekündigt habe.
Zusätzlicher Tipp: Lass professionelle Bewerbungsfotos machen und dir die Kosten hierfür vom Arbeitsamt erstatten. Die kannst du ja auch später noch verwenden, wenn du tatsächlich auf Jobsuche bist. Du musst den Antrag vor Erstellen der Fotos stellen und nachweisen, dass du sie im Zusammenhang einer konkreten Bewerbung (du kannst dich ja auch für in ein paar Monaten bewerben) und nicht auf Vorrat erstellen lässt.
Liebe Grüße und alles Gute, du hast dir die Auszeit nach der jahrelangen Knechterei verdient und wirst die Leistungen, die du jetzt erhältst, dutzendfach durch deine Abgaben die nächsten 40 Jahre zurückzahlen. Hör nicht auf die FDP-Jünger hier.
. Würde ich in deiner Situation auch genauso machen wie du. Ich vermute die meisten hier werden eh von Papas Kanzlei finanziert und brauchen daher kein ALG. Weit du ob die automatischen Vermittlungsvorschläge auch mit Rechtsfolgenbelehrung kommen? Wiegesagt ich hab gestern einen bekommen mit Rechtsfolgenbelehrung, bevor ich überhaupt das erste Geld hab.
Das mit den Bildern ist ein guter Tipp!
01.11.2025, 22:21
(01.11.2025, 12:13)Äfes schrieb:(01.11.2025, 11:55)medoLAW schrieb:(01.11.2025, 09:51)Engstirn Bräsigmann schrieb: Kein Troll, sondern absolut nachvollziehbar und auch meine Handhabe.
Ich werde nächstes Jahr den Verbesserungsversuch schreiben und habe das auch kommuniziert. Ich werde ALG pur so lange reiten wie möglich, da ich Dank GK-Stationen fast so viel ALG bekomme wie vormals Ref-Gehalt und so mehr Zeit zum Lernen habe.
Für mich kommt daher allenfalls eine Teilzeit-Stelle in Betracht. Habe zuvor schon mal längere Zeit als WissMit in einer GK gearbeitet. Dank des hohen ALG-Satzes würde ich mich aber sehr wahrscheinlich sogar finanziell verschlechtern, wenn ich zwei Tage die Woche als WissMit arbeite, zumal außerhalb einer GK, da diese derzeit ohnehin kaum einstellen.
Ich habe angekündigt, mich ab Zusendung des Zeugnisses (dass man einen vorläufigen Bescheid bekommt, weiß meine Sachbearbeiterin nicht) auf WissMit-Stellen für 2-3 Tage/Woche bewerben.
Nachdem ich angegeben habe, dass mein Berufsziel Rechtsanwalt in einer Wirtschaftskanzlei ist und ich nicht Familienrecht in Schwieberdingen machen will, hat meine Sachbearbeiterin die automatisierten Vermittlungsvorschläge ausgestellt, denn Wirtschaftskanzleien fahren keine Stellenanzeigen beim Arbeitsamt. Das hat sie notabene von sich aus gemacht, ich habe mich nicht über die Vermittlungsvorschläge beschwert.
Das war das Ergebnis eines ersten persönlichen Vorsprechens. Seither habe ich - bis auf die Bewilligung des ALG - nichts mehr von meiner Sachbearbeiterin gehört. Das Zeugnis bekomme ich wohl Mitte November, was ich angekündigt habe.
Zusätzlicher Tipp: Lass professionelle Bewerbungsfotos machen und dir die Kosten hierfür vom Arbeitsamt erstatten. Die kannst du ja auch später noch verwenden, wenn du tatsächlich auf Jobsuche bist. Du musst den Antrag vor Erstellen der Fotos stellen und nachweisen, dass du sie im Zusammenhang einer konkreten Bewerbung (du kannst dich ja auch für in ein paar Monaten bewerben) und nicht auf Vorrat erstellen lässt.
Liebe Grüße und alles Gute, du hast dir die Auszeit nach der jahrelangen Knechterei verdient und wirst die Leistungen, die du jetzt erhältst, dutzendfach durch deine Abgaben die nächsten 40 Jahre zurückzahlen. Hör nicht auf die FDP-Jünger hier.
Aber du erkennst schon, dass
1) du einen Verbesserungsversuch schreiben willst, während er mit seinen Noten zufrieden ist,
2) du ein Berufsziel hast, während er "nicht arbeiten will"
Er hat also einen zufriedenstellenden Abschluss und will jetzt Urlaub machen, "notfalls" per Bürgergeld. Das ist so offensichtlich ein Troll. Das tut ja schon weh, wenn manche ihn hier ernst nehmen.
Dass man den Troll auch noch erklären muss.
Er will nicht "nicht arbeiten", sondern ein paar Monate chillen nach dem ganzen Scheiß. Klingt für mich nicht nach Troll, sondern danach, was sich 90% nach dem 2. Examen erstmal denken. Hätte ich auch gerne so gemacht, wenn mir das Geld gereicht hätte.
@TE: Du kannst dem Arbeitsamt auch erklären, warum die Stelle nichts für Dich ist, dann brauchst Du Dich nicht bewerben. Hatte ich jedenfalls ein paar Mal so gemacht. Einmal hatte ich mich auch schon beworben und das denen mitgeteilt. Einen Nachweis wollten sie dafür nie...
Danke für dein Verständnis
Hatte dein Vorschlag auch eine Rechtsfolgenbelehrung? Wenn ich sage das ist nix für mich, können die mich dann sanktionieren § 159 I Nr.2 SGB III.
01.11.2025, 22:28
(01.11.2025, 11:55)medoLAW schrieb:Lernen für den Verbesserungsversuch heißt aber auch, dass er erstmal nicht arbeiten möchte. Auch wenn du das moralisch nachvollziehbarer findest, ist das ja eigentlich auch nicht der Sinn des ALG. Hier liegt eben der Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Genauso wie man als AN nie selbst kündigt sondern erstmal krank macht, um keine Sperrzeit zu kriegen.(01.11.2025, 09:51)Engstirn Bräsigmann schrieb: Kein Troll, sondern absolut nachvollziehbar und auch meine Handhabe.
Ich werde nächstes Jahr den Verbesserungsversuch schreiben und habe das auch kommuniziert. Ich werde ALG pur so lange reiten wie möglich, da ich Dank GK-Stationen fast so viel ALG bekomme wie vormals Ref-Gehalt und so mehr Zeit zum Lernen habe.
Für mich kommt daher allenfalls eine Teilzeit-Stelle in Betracht. Habe zuvor schon mal längere Zeit als WissMit in einer GK gearbeitet. Dank des hohen ALG-Satzes würde ich mich aber sehr wahrscheinlich sogar finanziell verschlechtern, wenn ich zwei Tage die Woche als WissMit arbeite, zumal außerhalb einer GK, da diese derzeit ohnehin kaum einstellen.
Ich habe angekündigt, mich ab Zusendung des Zeugnisses (dass man einen vorläufigen Bescheid bekommt, weiß meine Sachbearbeiterin nicht) auf WissMit-Stellen für 2-3 Tage/Woche bewerben.
Nachdem ich angegeben habe, dass mein Berufsziel Rechtsanwalt in einer Wirtschaftskanzlei ist und ich nicht Familienrecht in Schwieberdingen machen will, hat meine Sachbearbeiterin die automatisierten Vermittlungsvorschläge ausgestellt, denn Wirtschaftskanzleien fahren keine Stellenanzeigen beim Arbeitsamt. Das hat sie notabene von sich aus gemacht, ich habe mich nicht über die Vermittlungsvorschläge beschwert.
Das war das Ergebnis eines ersten persönlichen Vorsprechens. Seither habe ich - bis auf die Bewilligung des ALG - nichts mehr von meiner Sachbearbeiterin gehört. Das Zeugnis bekomme ich wohl Mitte November, was ich angekündigt habe.
Zusätzlicher Tipp: Lass professionelle Bewerbungsfotos machen und dir die Kosten hierfür vom Arbeitsamt erstatten. Die kannst du ja auch später noch verwenden, wenn du tatsächlich auf Jobsuche bist. Du musst den Antrag vor Erstellen der Fotos stellen und nachweisen, dass du sie im Zusammenhang einer konkreten Bewerbung (du kannst dich ja auch für in ein paar Monaten bewerben) und nicht auf Vorrat erstellen lässt.
Liebe Grüße und alles Gute, du hast dir die Auszeit nach der jahrelangen Knechterei verdient und wirst die Leistungen, die du jetzt erhältst, dutzendfach durch deine Abgaben die nächsten 40 Jahre zurückzahlen. Hör nicht auf die FDP-Jünger hier.
Aber du erkennst schon, dass
1) du einen Verbesserungsversuch schreiben willst, während er mit seinen Noten zufrieden ist,
2) du ein Berufsziel hast, während er "nicht arbeiten will"
Er hat also einen zufriedenstellenden Abschluss und will jetzt Urlaub machen, "notfalls" per Bürgergeld. Das ist so offensichtlich ein Troll. Das tut ja schon weh, wenn manche ihn hier ernst nehmen.
Dass man den Troll auch noch erklären muss.
Ich glaube du weißt übrigens nicht, was ein Troll ist. Ein Troll wäre ich, wenn ich den Post absichtlich gemacht hätte um Leute zu triggern.
Def.: Teilnehmer an Webforen, Newsgroups oder Ähnlichem, der mit seinen Beiträgen in der Regel provozieren will und nicht an einer ernsthaften, der Netiquette gerecht werdenden Diskussion interessiert ist
02.11.2025, 12:29
(01.11.2025, 22:21)Baurechthasser schrieb:(01.11.2025, 12:13)Äfes schrieb:(01.11.2025, 11:55)medoLAW schrieb:(01.11.2025, 09:51)Engstirn Bräsigmann schrieb: Kein Troll, sondern absolut nachvollziehbar und auch meine Handhabe.
Ich werde nächstes Jahr den Verbesserungsversuch schreiben und habe das auch kommuniziert. Ich werde ALG pur so lange reiten wie möglich, da ich Dank GK-Stationen fast so viel ALG bekomme wie vormals Ref-Gehalt und so mehr Zeit zum Lernen habe.
Für mich kommt daher allenfalls eine Teilzeit-Stelle in Betracht. Habe zuvor schon mal längere Zeit als WissMit in einer GK gearbeitet. Dank des hohen ALG-Satzes würde ich mich aber sehr wahrscheinlich sogar finanziell verschlechtern, wenn ich zwei Tage die Woche als WissMit arbeite, zumal außerhalb einer GK, da diese derzeit ohnehin kaum einstellen.
Ich habe angekündigt, mich ab Zusendung des Zeugnisses (dass man einen vorläufigen Bescheid bekommt, weiß meine Sachbearbeiterin nicht) auf WissMit-Stellen für 2-3 Tage/Woche bewerben.
Nachdem ich angegeben habe, dass mein Berufsziel Rechtsanwalt in einer Wirtschaftskanzlei ist und ich nicht Familienrecht in Schwieberdingen machen will, hat meine Sachbearbeiterin die automatisierten Vermittlungsvorschläge ausgestellt, denn Wirtschaftskanzleien fahren keine Stellenanzeigen beim Arbeitsamt. Das hat sie notabene von sich aus gemacht, ich habe mich nicht über die Vermittlungsvorschläge beschwert.
Das war das Ergebnis eines ersten persönlichen Vorsprechens. Seither habe ich - bis auf die Bewilligung des ALG - nichts mehr von meiner Sachbearbeiterin gehört. Das Zeugnis bekomme ich wohl Mitte November, was ich angekündigt habe.
Zusätzlicher Tipp: Lass professionelle Bewerbungsfotos machen und dir die Kosten hierfür vom Arbeitsamt erstatten. Die kannst du ja auch später noch verwenden, wenn du tatsächlich auf Jobsuche bist. Du musst den Antrag vor Erstellen der Fotos stellen und nachweisen, dass du sie im Zusammenhang einer konkreten Bewerbung (du kannst dich ja auch für in ein paar Monaten bewerben) und nicht auf Vorrat erstellen lässt.
Liebe Grüße und alles Gute, du hast dir die Auszeit nach der jahrelangen Knechterei verdient und wirst die Leistungen, die du jetzt erhältst, dutzendfach durch deine Abgaben die nächsten 40 Jahre zurückzahlen. Hör nicht auf die FDP-Jünger hier.
Aber du erkennst schon, dass
1) du einen Verbesserungsversuch schreiben willst, während er mit seinen Noten zufrieden ist,
2) du ein Berufsziel hast, während er "nicht arbeiten will"
Er hat also einen zufriedenstellenden Abschluss und will jetzt Urlaub machen, "notfalls" per Bürgergeld. Das ist so offensichtlich ein Troll. Das tut ja schon weh, wenn manche ihn hier ernst nehmen.
Dass man den Troll auch noch erklären muss.
Er will nicht "nicht arbeiten", sondern ein paar Monate chillen nach dem ganzen Scheiß. Klingt für mich nicht nach Troll, sondern danach, was sich 90% nach dem 2. Examen erstmal denken. Hätte ich auch gerne so gemacht, wenn mir das Geld gereicht hätte.
@TE: Du kannst dem Arbeitsamt auch erklären, warum die Stelle nichts für Dich ist, dann brauchst Du Dich nicht bewerben. Hatte ich jedenfalls ein paar Mal so gemacht. Einmal hatte ich mich auch schon beworben und das denen mitgeteilt. Einen Nachweis wollten sie dafür nie...
Danke für dein VerständnisHatte dein Vorschlag auch eine Rechtsfolgenbelehrung? Wenn ich sage das ist nix für mich, können die mich dann sanktionieren § 159 I Nr.2 SGB III.
Keine Ahnung mehr ehrlich gesagt, ist ein paar Jahre her...









