Referendarswelt
Juristen-
koffer
Ref-
Infoseiten
Stations-
börse
Buchladen Protokolle
& Co.
Richter-
Infoseiten
  • Suche
  • Deine Referendarswelt
    • Juristenkoffer.de - Kommentare mieten
    • RefNews - Das Blog zum Referendariat
    • Infoseiten zum Referendariat
    • Referendarbuchladen - Bücher für Rechtsreferendare
    • Stationsradar.de - Stationsangebote u. Nebenjobs
    • Protokolle-Assessorexamen.de - Protokolle für das 2. Examen
    • Referendarswelt - Die Stadt für Rechtsreferendare
    • Infoseiten: Richter / Staatsanwalt werden
Einloggen oder Registrieren » Hallo, Gast! Auch als Gast kannst Du Beiträge posten. Besser nutzbar ist das Forum aber, wenn Du Dich registrierst und einloggst.
Login
Benutzername/E-Mail:
Passwort: Passwort vergessen?
 
  1. Startseite
  2. Zur letzten Instanz - Das Forum für Rechtsreferendare
  3. Instanzen für Rechtsreferendare
  4. Rund ums 2. Examen
  5. Klausuren März 2025
« 1 2 3 4 5 6 ... 19 »
 
Antworten

 
Klausuren März 2025
nrw0325
Junior Member
**
Beiträge: 4
Themen: 0
Registriert seit: Mar 2025
#31
11.03.2025, 19:06
Ich habe die Klage auch für zulässig u. begründet gehalten und einen Brief an den Mandanten geschrieben mit der Aufforderung, die Klageforderung schnell zu erfüllen, damit der Kläger für erledigt erklärt und wir uns dann kostengünstig anschließen können. Keine Ahnung, ob die das hören wollten. § 93 ZPO ging auch nach meiner Lösung nicht mehr, wäre natürlich das Beste gewesen...

Ich war die ganze Zeit sehr verunsichert, da ich dachte, dass der Mandant doch mir irgendetwas durchdringen können müsste? Klausuren mit Mandantenbrief sind ja sehr selten...

Oder habt ihr trotz Erfolg der Klage erst einmal Verteidigungsbereitschaft angezeigt und Abweisungsantrag gestellt?
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.03.2025, 19:07 von nrw0325.)
Suchen
Zitieren
SeamusF
Junior Member
**
Beiträge: 16
Themen: 0
Registriert seit: Mar 2025
#32
11.03.2025, 19:47
Kann mir jemand erklären, worin die Mandanten genau einen Verstoß gegen § 656c BGB gesehen haben? Insbesondere würde mich interessieren, wie das Verhältnis zwischen der Maklerin und der Verkäuferin gestaltet war – ich habe nicht ganz verstanden, wie die Abwicklung im Detail funktioniert hat.
Suchen
Zitieren
WhoCares?
Junior Member
**
Beiträge: 15
Themen: 0
Registriert seit: May 2023
#33
11.03.2025, 19:53
Ich habe keinen direkten Verstoß gegen 656c angenommen, sondern quasi durch die Hintertür über 654 (verwirkung) als treuwidrige Doppeltätigkeit der Maklerin wegen Umgehung des 656c durch diese "Rückzahlungs-/Erlassabrede" (oder was auch immer die Maklerin mit dem Bauträger vereinbart hat.)
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.03.2025, 19:55 von WhoCares?.)
Suchen
Zitieren
SeamusF
Junior Member
**
Beiträge: 16
Themen: 0
Registriert seit: Mar 2025
#34
11.03.2025, 19:59
(11.03.2025, 19:53)WhoCares? schrieb:  Ich habe keinen direkten Verstoß gegen 656c angenommen, sondern quasi durch die Hintertür über 654 (verwirkung) als treuwidrige Doppeltätigkeit der Maklerin wegen Umgehung des 656c durch diese "Rückzahlungs-/Erlassabrede" (oder was auch immer die Maklerin mit dem Bauträger vereinbart hat.)

Okay und was genau war der Inhalt dieser Rückzahlungsabrede deiner Meinung nach? Ich habe nicht verstanden was die Mandantin meinte mit der Aussage die E würde somit die Provision nur 1x bezahlen.
Suchen
Zitieren
WhoCares?
Junior Member
**
Beiträge: 15
Themen: 0
Registriert seit: May 2023
#35
11.03.2025, 20:03
(11.03.2025, 19:59)SeamusF schrieb:  
(11.03.2025, 19:53)WhoCares? schrieb:  Ich habe keinen direkten Verstoß gegen 656c angenommen, sondern quasi durch die Hintertür über 654 (verwirkung) als treuwidrige Doppeltätigkeit der Maklerin wegen Umgehung des 656c durch diese "Rückzahlungs-/Erlassabrede" (oder was auch immer die Maklerin mit dem Bauträger vereinbart hat.)

Okay und was genau war der Inhalt dieser Rückzahlungsabrede deiner Meinung nach? Ich habe nicht verstanden was die Mandantin meinte mit der Aussage die E würde somit die Provision nur 1x bezahlen.
Dass sie ihm die von ihm gezahlten 3500€ auf einen anderen von ihm an sie zu zahlenden ProvisionsAS erlässt, wenn der Beklagte seine Hälfte der Provision zahlt.
Suchen
Zitieren
PaulePanther
Junior Member
**
Beiträge: 22
Themen: 0
Registriert seit: Mar 2025
#36
11.03.2025, 20:04
(11.03.2025, 19:47)SeamusF schrieb:  Kann mir jemand erklären, worin die Mandanten genau einen Verstoß gegen § 656c BGB gesehen haben? Insbesondere würde mich interessieren, wie das Verhältnis zwischen der Maklerin und der Verkäuferin gestaltet war – ich habe nicht ganz verstanden, wie die Abwicklung im Detail funktioniert hat.

Ich habe es so verstanden: 
Die Maklerin hat zunächst einen Vertrag mit dem Bauträger um ihm das Grundstück zu verschaffen. Dafür zahlt der Bauträger eine Provision. 
Dann gibt es einen zweiten Maklervertrag mit dem Bauträger, diesmal über den den Verkauf des Grundstücks  an den Mandanten. Hier zahlt der Bauträger erneut eine Provision, genau wie die Mandanten. Durch den Abschluss des Kaufvertrages wird aber im ersten Vertrag dem Bauträger die Provision gutgeschrieben. Er zahlt damit nominell die gleiche Provision wie die Mandanten, wirtschaftlich aber zahlt er dafür nichts. Der „trick“ ist, dass es über zwei verträge aufgeteilt wird. 
Ich habe daher einen Verstoß gegen 656c angenommen. Als Begründung habe ich angegeben dass es eine umgehung ist, und es statt einer formellen einer wirtschaftlichen Betrachtung braucht wg. Verbraucherschutz. 

Hundertprozentig sicher war ich mir aber auch nicht
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.03.2025, 20:05 von PaulePanther.)
Suchen
Zitieren
WhoCares?
Junior Member
**
Beiträge: 15
Themen: 0
Registriert seit: May 2023
#37
11.03.2025, 20:04
(11.03.2025, 20:03)WhoCares? schrieb:  
(11.03.2025, 19:59)SeamusF schrieb:  
(11.03.2025, 19:53)WhoCares? schrieb:  Ich habe keinen direkten Verstoß gegen 656c angenommen, sondern quasi durch die Hintertür über 654 (verwirkung) als treuwidrige Doppeltätigkeit der Maklerin wegen Umgehung des 656c durch diese "Rückzahlungs-/Erlassabrede" (oder was auch immer die Maklerin mit dem Bauträger vereinbart hat.)

Okay und was genau war der Inhalt dieser Rückzahlungsabrede deiner Meinung nach? Ich habe nicht verstanden was die Mandantin meinte mit der Aussage die E würde somit die Provision nur 1x bezahlen.
Dass sie ihm die von ihm gezahlten 3500€ auf einen anderen von ihm an sie zu zahlenden ProvisionsAS erlässt, wenn der Beklagte seine Hälfte der Provision zahlt.
Bzw quasi "anrechnent". In Hessen stand wörtlich "Gutschrift" im SV
Suchen
Zitieren
SeamusF
Junior Member
**
Beiträge: 16
Themen: 0
Registriert seit: Mar 2025
#38
11.03.2025, 20:05
(11.03.2025, 20:03)WhoCares? schrieb:  
(11.03.2025, 19:59)SeamusF schrieb:  
(11.03.2025, 19:53)WhoCares? schrieb:  Ich habe keinen direkten Verstoß gegen 656c angenommen, sondern quasi durch die Hintertür über 654 (verwirkung) als treuwidrige Doppeltätigkeit der Maklerin wegen Umgehung des 656c durch diese "Rückzahlungs-/Erlassabrede" (oder was auch immer die Maklerin mit dem Bauträger vereinbart hat.)

Okay und was genau war der Inhalt dieser Rückzahlungsabrede deiner Meinung nach? Ich habe nicht verstanden was die Mandantin meinte mit der Aussage die E würde somit die Provision nur 1x bezahlen.
Dass sie ihm die von ihm gezahlten 3500€ auf einen anderen von ihm an sie zu zahlenden ProvisionsAS erlässt, wenn der Beklagte seine Hälfte der Provision zahlt.
Okay thx!!
Suchen
Zitieren
SeamusF
Junior Member
**
Beiträge: 16
Themen: 0
Registriert seit: Mar 2025
#39
11.03.2025, 20:13
(11.03.2025, 20:04)PaulePanther schrieb:  
(11.03.2025, 19:47)SeamusF schrieb:  Kann mir jemand erklären, worin die Mandanten genau einen Verstoß gegen § 656c BGB gesehen haben? Insbesondere würde mich interessieren, wie das Verhältnis zwischen der Maklerin und der Verkäuferin gestaltet war – ich habe nicht ganz verstanden, wie die Abwicklung im Detail funktioniert hat.

Ich habe es so verstanden: 
Die Maklerin hat zunächst einen Vertrag mit dem Bauträger um ihm das Grundstück zu verschaffen. Dafür zahlt der Bauträger eine Provision. 
Dann gibt es einen zweiten Maklervertrag mit dem Bauträger, diesmal über den den Verkauf des Grundstücks  an den Mandanten. Hier zahlt der Bauträger erneut eine Provision, genau wie die Mandanten. Durch den Abschluss des Kaufvertrages wird aber im ersten Vertrag dem Bauträger die Provision gutgeschrieben. Er zahlt damit nominell die gleiche Provision wie die Mandanten, wirtschaftlich aber zahlt er dafür nichts. Der „trick“ ist, dass es über zwei verträge aufgeteilt wird. 
Ich habe daher einen Verstoß gegen 656c angenommen. Als Begründung habe ich angegeben dass es eine umgehung ist, und es statt  einer formellen einer wirtschaftlichen Betrachtung braucht wg. Verbraucherschutz. 

Hundertprozentig sicher war ich mir aber auch nicht

Hey, ja so habe ich es auch verstanden. Sehr cooler Gedanke von dir, ich habe mich im Ergebnis dagegen entscheiden aber Verbraucherschutz lässt sich gut hören! Ich habe gesagt, dass man das Geschäft als Einheit betrachten muss und es deswegen am Ende kein Ungleichgewicht gibt. So oder so, denke alles war vertretbar :)
Suchen
Zitieren
Ref24.
Junior Member
**
Beiträge: 29
Themen: 2
Registriert seit: Jul 2024
#40
11.03.2025, 20:37
(11.03.2025, 20:13)SeamusF schrieb:  
(11.03.2025, 20:04)PaulePanther schrieb:  
(11.03.2025, 19:47)SeamusF schrieb:  Kann mir jemand erklären, worin die Mandanten genau einen Verstoß gegen § 656c BGB gesehen haben? Insbesondere würde mich interessieren, wie das Verhältnis zwischen der Maklerin und der Verkäuferin gestaltet war – ich habe nicht ganz verstanden, wie die Abwicklung im Detail funktioniert hat.

Ich habe es so verstanden: 
Die Maklerin hat zunächst einen Vertrag mit dem Bauträger um ihm das Grundstück zu verschaffen. Dafür zahlt der Bauträger eine Provision. 
Dann gibt es einen zweiten Maklervertrag mit dem Bauträger, diesmal über den den Verkauf des Grundstücks  an den Mandanten. Hier zahlt der Bauträger erneut eine Provision, genau wie die Mandanten. Durch den Abschluss des Kaufvertrages wird aber im ersten Vertrag dem Bauträger die Provision gutgeschrieben. Er zahlt damit nominell die gleiche Provision wie die Mandanten, wirtschaftlich aber zahlt er dafür nichts. Der „trick“ ist, dass es über zwei verträge aufgeteilt wird. 
Ich habe daher einen Verstoß gegen 656c angenommen. Als Begründung habe ich angegeben dass es eine umgehung ist, und es statt  einer formellen einer wirtschaftlichen Betrachtung braucht wg. Verbraucherschutz. 

Hundertprozentig sicher war ich mir aber auch nicht

Hey, ja so habe ich es auch verstanden. Sehr cooler Gedanke von dir, ich habe mich im Ergebnis dagegen entscheiden aber Verbraucherschutz lässt sich gut hören! Ich habe gesagt, dass man das Geschäft als Einheit betrachten muss und es deswegen am Ende kein Ungleichgewicht gibt. So oder so, denke alles war vertretbar :)
Ich hab es genauso wie du, sodass ich einen Verstoß gegen 656c abgelehnt habe. Ich meinte es ist halt das eine Geschäft und im Endeffekt zahlen beide dasselbe und das ist Sinn der Norm, dass eben kein Ungleichgewicht entsteht.
Suchen
Zitieren
« Ein Thema zurück | Ein Thema vor »
« 1 2 3 4 5 6 ... 19 »
 
Antworten



 

Zur letzten Instanz

Das Forum "Zur letzten Instanz" ist das einzige Forum speziell für Rechtsreferendare. Diskutiere mit bei Fragen Rund um den juristischen Vorbereitungsdienst und zum Zweiten Staatsexamen!

Quick Links



Kontaktiere uns

E-Mail an uns  Datenschutzhinweise

Impressum 

Linearer Modus
Baumstrukturmodus