11.02.2025, 19:12
Hallo zusammen,
ich bin aktuell Anwalt im Kölner Umland und möchte in die Justiz (OLG Köln) wechseln. Leider ist der Zeitpunkt schlecht gewählt, da das OLG Köln aktuell nur sehr wenige Richterstellen besetzt. Ich kann trotz guter Noten (2x VB) nicht damit rechnen, zeitnah zum Assessment Center eingeladen zu werden. Leider kann ich mir nicht vorstellen, noch allzu lange im Anwaltsberuf zu bleiben. Ich denke daher darüber nach, auch dem öffentlichen Dienst eine Chance zu geben (jedenfalls so lange sich das Gericht nicht meldet; eventuell aber auch dauerhaft, wenn mir der Job gefällt).
Ich habe allerdings Angst, mir den Weg in die Justiz zu verbauen, wenn ich nach der Anwaltstätigkeit nun zunächst in den öffentlichen Dienst einsteige. Habt ihr Erfahrungswerte dazu? Sind meine Sorgen berechtigt? Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Ich bin für jeden Input dankbar.
Beste Grüße
ich bin aktuell Anwalt im Kölner Umland und möchte in die Justiz (OLG Köln) wechseln. Leider ist der Zeitpunkt schlecht gewählt, da das OLG Köln aktuell nur sehr wenige Richterstellen besetzt. Ich kann trotz guter Noten (2x VB) nicht damit rechnen, zeitnah zum Assessment Center eingeladen zu werden. Leider kann ich mir nicht vorstellen, noch allzu lange im Anwaltsberuf zu bleiben. Ich denke daher darüber nach, auch dem öffentlichen Dienst eine Chance zu geben (jedenfalls so lange sich das Gericht nicht meldet; eventuell aber auch dauerhaft, wenn mir der Job gefällt).
Ich habe allerdings Angst, mir den Weg in die Justiz zu verbauen, wenn ich nach der Anwaltstätigkeit nun zunächst in den öffentlichen Dienst einsteige. Habt ihr Erfahrungswerte dazu? Sind meine Sorgen berechtigt? Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Ich bin für jeden Input dankbar.
Beste Grüße
Erste Infos zum Bewerbungsverfahren für den Justizdienst findest Du auf den Richter-Infoseiten von Juristenkoffer.de:
https://www.juristenkoffer.de/richter/
Darüber hinaus sollte man sich dann mit dem Karriere-Dossier über die Einstellungschancen und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Optional besteht zudem die Möglichkeit, auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zuzugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben:
https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
https://www.juristenkoffer.de/richter/
Darüber hinaus sollte man sich dann mit dem Karriere-Dossier über die Einstellungschancen und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Optional besteht zudem die Möglichkeit, auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zuzugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben:
https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
11.02.2025, 20:52
Ich denke nicht, dass das ein Problem ist, du machst dann eben einen Laufbahnwechsel "von A zu R". Die Erfahrungszeit bei der Behörde wird angerechnet und dürfte sich auch im Übrigen nicht negativ auf deine Chancen auswirken, wenn alles andere "passt".


