10.05.2022, 22:53
Engagiert euch als Dozenten an der Uni Münster. So werdet ihr bekannt und für die Studenten ansprechbar. Einige Absolventen wollen das Münsterland nicht mehr verlassen und sind auf der Suche nach einer langfristigen Perspektive als Anwalt.
11.05.2022, 12:34
Reichweite auf verschiedenen Portalen scheint ihr schon zu haben. Ich würde auch vorschlagen, Anschläge am (digitalen) schwarzen Brett am nächsten LG zu machen. Nach meinem Empfinden sind solche Kanzleien schon eine von machen gesuchte Nische, häufig ist es aber schwer, die überhaupt zu finden oder gegenüber FWW abzugrenzen. Ihr müsst gegenüber Studis und Refs sichtbar werden und dem Nachwuchs Einblicke gewähren. Habt ihr juristische Mitarbeiter? So bin ich in meine Kanzlei gekommen.
Zudem dürfte Transparenz essentiell sein. Während man bei den Großen und Bekannten ziemlich genau weiß, auf was man sich einlässt und wie die Hard Facts sind, sind kleinere Kanzleien viel individueller und wirklich eine Wundertüte.
Was mir vor allem wichtig gewesen wäre: Gehalt (Umsatzbeteiligung?), Arbeitszeiten (wie viel? flexibel?), Perspektiven, Spezialisierung, Kanzleikultur, Aufgabenbereich und Erwartungen.
Zudem dürfte Transparenz essentiell sein. Während man bei den Großen und Bekannten ziemlich genau weiß, auf was man sich einlässt und wie die Hard Facts sind, sind kleinere Kanzleien viel individueller und wirklich eine Wundertüte.
Was mir vor allem wichtig gewesen wäre: Gehalt (Umsatzbeteiligung?), Arbeitszeiten (wie viel? flexibel?), Perspektiven, Spezialisierung, Kanzleikultur, Aufgabenbereich und Erwartungen.
11.05.2022, 13:01
Ist eine Uni in der Nähe. Sucht studentische Mitarbeiter. Dann im Ref noch großzügig tauchen lassen. Schon habt ihr eine Kanzleibindung.
11.05.2022, 13:45
(11.05.2022, 13:01)RBG schrieb: Ist eine Uni in der Nähe. Sucht studentische Mitarbeiter. Dann im Ref noch großzügig tauchen lassen. Schon habt ihr eine Kanzleibindung.
Und in 5-8 Jahren einen neuen Rechtsanwalt
@Provinzanwalt: Wir kennen das Problem als Boutique. Die jungen Leute gehen alle zur GK, weil sie dort die dicken Gehälter locken und unsere Aussagen zur Work-Life-Balance und Ausbildung nicht glauben. Dabei können sie sich einfach mal die Kanzleizugehörigkeit oder die jungen Partner ansehen, die alle aus den eigenen Reihen kommen... dafür bekommen wir einige Initiativbewerbungen von Anwälten aus der GK, aber wir können nicht nur Laterals einstellen.
11.05.2022, 15:16
Vielleicht einfach mal ganz konkrete Angaben zu Gehalt und Wochenarbeitszeit machen? Dann können die Interessierten selbst sehen, ob es für sie ein guter Deal ist (ob man zB lieber 80k € bei 45 h/Woche nimmt als 120k bei 55h/Woche).
11.05.2022, 15:43
Ich bin gerade in der gegensätzlichen Situation und kann vor allem bestätigen, dass ich (möglichst) konkrete Angaben zu Arbeitszeit und ggf Gehalt sehr hilfreich fände, um zu wissen, ob die Stelle für mich in Frage kommt.
Wenn dann auch noch deutlich wird, dass ihr meine Bwerbung auch noch anschaut, wenn es wieder nicht ganz mit dem VB klappt, würde ich es sofort versuchen ;)
Ansonsten könntet ihr ggf herausstellen, dass man lokal mit dem angebotenen Gehalt durchaus eine Chance auf ein Eigenheim hat; das Angebot wird sicher größer sein, als in den Städten? Vielleicht gibt es ja sogar Möglichkeiten, einen zukünftigen Kollegen beim sesshaft werden in der Region zu unterstützen? Falls dem so ist, könntet ihr auch das durchblicken lassen.
Wenn dann auch noch deutlich wird, dass ihr meine Bwerbung auch noch anschaut, wenn es wieder nicht ganz mit dem VB klappt, würde ich es sofort versuchen ;)
Ansonsten könntet ihr ggf herausstellen, dass man lokal mit dem angebotenen Gehalt durchaus eine Chance auf ein Eigenheim hat; das Angebot wird sicher größer sein, als in den Städten? Vielleicht gibt es ja sogar Möglichkeiten, einen zukünftigen Kollegen beim sesshaft werden in der Region zu unterstützen? Falls dem so ist, könntet ihr auch das durchblicken lassen.
11.05.2022, 15:52
Gerade mehr Transparenz bzgl. des Gehalts kann schon helfen.
Insbesondere bei kleineren Kanzleien oder Boutiquen abseits der bekannten Namen fällt es auf, dass keine Zahlen zum Gehalt im Internet zu finden sind.
Da ist es im Vergleich schon ein kleiner Bremsklotz bei der Bewerbung, wenn man sich Gedanken darüber machen muss, ob das Gehalt passen wird oder ob man nur seine Zeit verschwendet, und dass man ja eventuell auch noch verhandeln muss.
In diesem Kontext ist das feste Paket von Großkanzleien und sonstiger bekannter Namen schon angenehmer. Man weiß von vornherein, wie die Konditionen aussehen würden und hört sich dann noch an, was abseits derer geboten wird.
Eventuell geht es nur mir da so, aber auf so Überraschungseier im Bewerbungsgespräch habe ich keine Lust.
Insbesondere bei kleineren Kanzleien oder Boutiquen abseits der bekannten Namen fällt es auf, dass keine Zahlen zum Gehalt im Internet zu finden sind.
Da ist es im Vergleich schon ein kleiner Bremsklotz bei der Bewerbung, wenn man sich Gedanken darüber machen muss, ob das Gehalt passen wird oder ob man nur seine Zeit verschwendet, und dass man ja eventuell auch noch verhandeln muss.
In diesem Kontext ist das feste Paket von Großkanzleien und sonstiger bekannter Namen schon angenehmer. Man weiß von vornherein, wie die Konditionen aussehen würden und hört sich dann noch an, was abseits derer geboten wird.
Eventuell geht es nur mir da so, aber auf so Überraschungseier im Bewerbungsgespräch habe ich keine Lust.
11.05.2022, 16:37
(11.05.2022, 15:16)Gast schrieb: Vielleicht einfach mal ganz konkrete Angaben zu Gehalt und Wochenarbeitszeit machen? Dann können die Interessierten selbst sehen, ob es für sie ein guter Deal ist (ob man zB lieber 80k € bei 45 h/Woche nimmt als 120k bei 55h/Woche).
Wenn wir das machen, nölen alle wieder rum, dass sie woanders doch für "ein wenig mehr Arbeit" viel mehr Geld bekommen. Übersehen aber, dass sie bei uns am Anfang keinen Billing Druck haben und wir auch fein sind, wenn sie nur 100k Umsatz im ersten Jahr machen, wir sie dafür aber vernünftig ausgebildet bekommen. Während sie in der GK am Ende jeden BS Job machen müssen, um ihre 500k Umsatz irgendwie zu schaffen. So etwas erzählen wir auch gerne detailliert im VG, nur die Einsteiger bewerben sich oftmals gar nicht erst.
Hintenraus, mit ein paar Jahren BE verdienen sie bei uns dann auch sehr gut und als Partner haben sie alle Entscheidungsfreiheiten, ohne dass ihnen von New York oder London reingeredet (oder Umsatzvorgaben) gemacht werden. Das wäre dann aber doch alles etwas lang für eine Stellenanzeige... die Partnerperspektive steht aber drin.
11.05.2022, 16:41
(11.05.2022, 16:37)Gast schrieb:(11.05.2022, 15:16)Gast schrieb: Vielleicht einfach mal ganz konkrete Angaben zu Gehalt und Wochenarbeitszeit machen? Dann können die Interessierten selbst sehen, ob es für sie ein guter Deal ist (ob man zB lieber 80k € bei 45 h/Woche nimmt als 120k bei 55h/Woche).
Wenn wir das machen, nölen alle wieder rum, dass sie woanders doch für "ein wenig mehr Arbeit" viel mehr Geld bekommen. Übersehen aber, dass sie bei uns am Anfang keinen Billing Druck haben und wir auch fein sind, wenn sie nur 100k Umsatz im ersten Jahr machen, wir sie dafür aber vernünftig ausgebildet bekommen. Während sie in der GK am Ende jeden BS Job machen müssen, um ihre 500k Umsatz irgendwie zu schaffen. So etwas erzählen wir auch gerne detailliert im VG, nur die Einsteiger bewerben sich oftmals gar nicht erst.
Hintenraus, mit ein paar Jahren BE verdienen sie bei uns dann auch sehr gut und als Partner haben sie alle Entscheidungsfreiheiten, ohne dass ihnen von New York oder London reingeredet (oder Umsatzvorgaben) gemacht werden. Das wäre dann aber doch alles etwas lang für eine Stellenanzeige... die Partnerperspektive steht aber drin.
Dann werbt doch genau damit?
Je weniger man sich als Berufsanfänger um sowas Sorgen machen muss, desto besser.
Das muss ja nicht alles in die konkrete Stellenanzeige, aber im allgemeinen Kanzleiprofil kann man doch damit werben.
Tun zig Kanzleien genauso.
11.05.2022, 17:12
(11.05.2022, 16:41)Die Spitze der Sozialkompetenz schrieb:(11.05.2022, 16:37)Gast schrieb:(11.05.2022, 15:16)Gast schrieb: Vielleicht einfach mal ganz konkrete Angaben zu Gehalt und Wochenarbeitszeit machen? Dann können die Interessierten selbst sehen, ob es für sie ein guter Deal ist (ob man zB lieber 80k € bei 45 h/Woche nimmt als 120k bei 55h/Woche).
Wenn wir das machen, nölen alle wieder rum, dass sie woanders doch für "ein wenig mehr Arbeit" viel mehr Geld bekommen. Übersehen aber, dass sie bei uns am Anfang keinen Billing Druck haben und wir auch fein sind, wenn sie nur 100k Umsatz im ersten Jahr machen, wir sie dafür aber vernünftig ausgebildet bekommen. Während sie in der GK am Ende jeden BS Job machen müssen, um ihre 500k Umsatz irgendwie zu schaffen. So etwas erzählen wir auch gerne detailliert im VG, nur die Einsteiger bewerben sich oftmals gar nicht erst.
Hintenraus, mit ein paar Jahren BE verdienen sie bei uns dann auch sehr gut und als Partner haben sie alle Entscheidungsfreiheiten, ohne dass ihnen von New York oder London reingeredet (oder Umsatzvorgaben) gemacht werden. Das wäre dann aber doch alles etwas lang für eine Stellenanzeige... die Partnerperspektive steht aber drin.
Dann werbt doch genau damit?
Je weniger man sich als Berufsanfänger um sowas Sorgen machen muss, desto besser.
Das muss ja nicht alles in die konkrete Stellenanzeige, aber im allgemeinen Kanzleiprofil kann man doch damit werben.
Tun zig Kanzleien genauso.
Schreiben wir doch. Da steht, dass es uns wichtig ist, dass wir unsere Neueinsteiger intensiv ausbilden und dass wir auch Leute später zu Partnern ernennen bzw. dass das Ziel ist...









