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  5. Vermögen als GK Partners
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Antworten

 
Vermögen als GK Partners
moseys
Junior Member
Beiträge: 22
Themen: 5
Registriert seit: Apr 2022
#1
19.04.2022, 09:55
Mich würde interessieren, wieviel ein (GK)-Partner oder Associate ungefähr an Vermögen mit 30,35,40,45,50,60,65 ca. Hat. Das Einkommen ist ja immer nur eine temporäre Basis.

So lassen sich ja auch Statistiken bei Statista finden.

Mein Chef und Partner hat mit 45
ne Eigentumswohnung, paar Aktien, nen Haus auf Malle und wohl noch 1-2 vermietete Wohnungen.
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moseys
Junior Member
Beiträge: 22
Themen: 5
Registriert seit: Apr 2022
#2
19.04.2022, 09:56
Der Thread ist natürlich analog zum Thread Einkommen eines GK Partners gedacht.
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Gast Gast
Unregistered
 
#3
19.04.2022, 10:13
Niemand hier kennt die Vermögenssituation seines Partners/Chefs. Vielleicht kann man grob schätzen aber zwischen einem Haus, auf dem noch 1,5 Mio an Grundschulden lasten und einem abbezahlten Haus liegt ein großer Unterschied. Genauso weiß niemand, ob der Porsche in der Tiefgarage geleast oder bar bezahlt wurde. Alle Aussagen, die hier kommen werden im Stil von "Mein Chef hat mir mal bei einem Bier detailliert seine Vermögenssituation aufgeschlüsselt" sind nur die feuchten Wunschträume von Referendaren oder Berufseinsteigern.

Abgesehen davon kommt es immer darauf an, was du aus deinem Einkommen machst. Nach 10 Jahren kann jemand mit 100k Gehalt mehr Vermögen haben als jemand mit 200k Gehalt, schlicht weil er sich cleverer angestellt hat.
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moseys
Junior Member
Beiträge: 22
Themen: 5
Registriert seit: Apr 2022
#4
19.04.2022, 11:21
(19.04.2022, 10:13)Gast Gast schrieb:  Niemand hier kennt die Vermögenssituation seines Partners/Chefs. Vielleicht kann man grob schätzen aber zwischen einem Haus, auf dem noch 1,5 Mio an Grundschulden lasten und einem abbezahlten Haus liegt ein großer Unterschied. Genauso weiß niemand, ob der Porsche in der Tiefgarage geleast oder bar bezahlt wurde. Alle Aussagen, die hier kommen werden im Stil von "Mein Chef hat mir mal bei einem Bier detailliert seine Vermögenssituation aufgeschlüsselt" sind nur die feuchten Wunschträume von Referendaren oder Berufseinsteigern.

Abgesehen davon kommt es immer darauf an, was du aus deinem Einkommen machst. Nach 10 Jahren kann jemand mit 100k Gehalt mehr Vermögen haben als jemand mit 200k Gehalt, schlicht weil er sich cleverer angestellt hat.

Das ähnlich wie mit den Einkommen. Niemand weiß es, es sei denn er macht die Lohnabrechnung.

Aber die Vermôgenssituation ist doch normalerweise das Kennzeichen von Wohlhaben und nicht das Einkommen.

Deswegen wäre es ja schon interessant. Wieviel nach X Jahren an der Seite steht, oder geplant wird an der Seite zu haben. 

Das Einfamilienhaus? Ein Depotvolumen X? 100k Cash? 300 Einheiten?
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Gast6
Unregistered
 
#5
19.04.2022, 11:30
Was machst du dann mit den Antworten, falls es hier überhaupt jemand wissen sollte? 

Vermögen ist so vielschichtig, dass sich keine fundierte Aussage treffen lässt. 

Es wäre wohl eher die Frage angebracht "In was investieren eure GK Partner"?
- Kunst
- Uhren
- Immobilien
- Fonds, Aktien

Kaum einer investiert in Autos. Die meisten ziehen sich einen alten Porsche für den Status. Dienst aber nicht primär als Wertanlage.
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Gast
Unregistered
 
#6
19.04.2022, 11:32
Ich stimme den Vorrednern zu. Mein Vater war auch Partner und sein Vermögen (mehrere Häuser in und um Berlin) hat er nicht mit dem Gehalt aus der Kanzlei, sondern mit privaten Immobilienverkäufen erwirtschaftet. Maßgeblich war, dass er schon in jungen Jahren ein größeres Haus geerbt hat und dadurch eine Art Schneeball entwickelt hat. Haus verkauft --> ältere Häuser gekauft und saniert (insbesondere aus Zwangsversteigerungen)--> verkauft mit Gewinn --> wieder Häuser gekauft und saniert.

Im Verhältnis zu den Immobilienverkäufen war das Gehalt aus der GK nicht mehr relevant. Er hat Jura eher als Hobby gemacht und sein Vermögen aus den Immobiliengeschäften heraus aufgebaut.

Die Frage ist daher nicht, wie ein Partner in ner GK vermögenstechnisch steht, sondern wie man mit dem wirtschaftet, was man hat. Klar gibt es für manche nen Vorteil beim Start, aber in nem gewissen Rahmen kann man sicher über die Jahre aufholen. 

Leider muss ich persönlich aber sagen, dass ich meinen Vater als Kind nur 2-3h in der Woche zu Gesicht bekam. Wer so leben will kann das gerne machen. Habe mir schon als Kind gesagt, dass ich das für meine Familie nicht möchte. Ich bevorzuge daher den ÖD.
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Anna1202
Member
***
Beiträge: 63
Themen: 9
Registriert seit: Feb 2022
#7
19.04.2022, 11:33
(19.04.2022, 11:21)moseys schrieb:  
(19.04.2022, 10:13)Gast Gast schrieb:  Niemand hier kennt die Vermögenssituation seines Partners/Chefs. Vielleicht kann man grob schätzen aber zwischen einem Haus, auf dem noch 1,5 Mio an Grundschulden lasten und einem abbezahlten Haus liegt ein großer Unterschied. Genauso weiß niemand, ob der Porsche in der Tiefgarage geleast oder bar bezahlt wurde. Alle Aussagen, die hier kommen werden im Stil von "Mein Chef hat mir mal bei einem Bier detailliert seine Vermögenssituation aufgeschlüsselt" sind nur die feuchten Wunschträume von Referendaren oder Berufseinsteigern.

Abgesehen davon kommt es immer darauf an, was du aus deinem Einkommen machst. Nach 10 Jahren kann jemand mit 100k Gehalt mehr Vermögen haben als jemand mit 200k Gehalt, schlicht weil er sich cleverer angestellt hat.

Das ähnlich wie mit den Einkommen. Niemand weiß es, es sei denn er macht die Lohnabrechnung.

Aber die Vermôgenssituation ist doch normalerweise das Kennzeichen von Wohlhaben und nicht das Einkommen.

Deswegen wäre es ja schon interessant. Wieviel nach X Jahren an der Seite steht, oder geplant wird an der Seite zu haben. 

Das Einfamilienhaus? Ein Depotvolumen X? 100k Cash? 300 Einheiten?

Kein Kind oder 4 Kinder?
Kinder, die in Deutschland oder in den USA studieren?

Dritte Ehefrau oder ewiger Single?

Grundstück, Immobilien oder Vermögen an sich geerbt?

Der GK-Partner, der bei Beiten ist, aber 5 Mehrfamilienhäuser in München geerbt hat, hat wohl mehr Vermögen am Ende des Tages wie der Equitypartner von ner US-M&A Butze.

etc. etc.

Das sind so viele individuelle Lebensfragen, da kann man in keiner Weise eine Summe nennen.

Wie soll man das auch planen, wenn schon die Diskrepanz zwischen den Gehältern der GK´en und dann der Ausschüttungen der GK´en so hoch ist und dann jeweils die individuelle Lebenssituation hinzukommt?
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HerrKules
Posting Freak
*****
Beiträge: 1.104
Themen: 7
Registriert seit: Mar 2021
#8
19.04.2022, 11:33
Vermögen kriegt man am besten vererbt, deshalb werden die reichsten GK-Partner die sein, deren Eltern und Großeltern schon reich waren. Ich vermute aber, so richtig reich werden die wenigsten von Haus aus sein, sonst würden sie sich die Knochenmühle nicht geben (müssen). Ansonsten ist ein gehobenes Leben in der Großstadt ziemlich teuer. 2-5k Miete sind da normal, anfangs wird man also nicht so super viel Vermögen aufbauen. Wenn man aber mal 500k-1 Mio im Jahr macht, dann steigen die Kosten i.d.R. nicht mehr mit, weil auch die GK-Partner nicht (nur) von Kaviar leben.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.04.2022, 11:34 von HerrKules.)
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Gast
Unregistered
 
#9
19.04.2022, 11:37
(19.04.2022, 11:32)Gast schrieb:  Ich stimme den Vorrednern zu. Mein Vater war auch Partner und sein Vermögen (mehrere Häuser in und um Berlin) hat er nicht mit dem Gehalt aus der Kanzlei, sondern mit privaten Immobilienverkäufen erwirtschaftet. Maßgeblich war, dass er schon in jungen Jahren ein größeres Haus geerbt hat und dadurch eine Art Schneeball entwickelt hat. Haus verkauft --> ältere Häuser gekauft und saniert (insbesondere aus Zwangsversteigerungen)--> verkauft mit Gewinn --> wieder Häuser gekauft und saniert.

Im Verhältnis zu den Immobilienverkäufen war das Gehalt aus der GK nicht mehr relevant. Er hat Jura eher als Hobby gemacht und sein Vermögen aus den Immobiliengeschäften heraus aufgebaut.

Die Frage ist daher nicht, wie ein Partner in ner GK vermögenstechnisch steht, sondern wie man mit dem wirtschaftet, was man hat. Klar gibt es für manche nen Vorteil beim Start, aber in nem gewissen Rahmen kann man sicher über die Jahre aufholen. 

Leider muss ich persönlich aber sagen, dass ich meinen Vater als Kind nur 2-3h in der Woche zu Gesicht bekam. Wer so leben will kann das gerne machen. Habe mir schon als Kind gesagt, dass ich das für meine Familie nicht möchte. Ich bevorzuge daher den ÖD.

Da du Erbe (zumindest Pflichtteil) deines Vaters bist eine Situation, die nicht jeder hat. Wer Vermögen aufbauen will, sollte nicht zum ÖD, sondern wirkliche Arbeit leisten. So ist es nunmal sry
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Gast Gast
Unregistered
 
#10
19.04.2022, 11:46
(19.04.2022, 11:21)moseys schrieb:  
(19.04.2022, 10:13)Gast Gast schrieb:  Niemand hier kennt die Vermögenssituation seines Partners/Chefs. Vielleicht kann man grob schätzen aber zwischen einem Haus, auf dem noch 1,5 Mio an Grundschulden lasten und einem abbezahlten Haus liegt ein großer Unterschied. Genauso weiß niemand, ob der Porsche in der Tiefgarage geleast oder bar bezahlt wurde. Alle Aussagen, die hier kommen werden im Stil von "Mein Chef hat mir mal bei einem Bier detailliert seine Vermögenssituation aufgeschlüsselt" sind nur die feuchten Wunschträume von Referendaren oder Berufseinsteigern.

Abgesehen davon kommt es immer darauf an, was du aus deinem Einkommen machst. Nach 10 Jahren kann jemand mit 100k Gehalt mehr Vermögen haben als jemand mit 200k Gehalt, schlicht weil er sich cleverer angestellt hat.

Das ähnlich wie mit den Einkommen. Niemand weiß es, es sei denn er macht die Lohnabrechnung.

Aber die Vermôgenssituation ist doch normalerweise das Kennzeichen von Wohlhaben und nicht das Einkommen.

Deswegen wäre es ja schon interessant. Wieviel nach X Jahren an der Seite steht, oder geplant wird an der Seite zu haben. 

Das Einfamilienhaus? Ein Depotvolumen X? 100k Cash? 300 Einheiten?


Bei Einkommen kann man aber noch grob schätzen. Wenn man den Umsatz der Kanzlei kennt, den UBT, den Overhead Prozentsatz, die Leverage, dann kann man schon grob den Gewinn pro Partner schätzen. Teilweise veröffentlichen die Kanzleien den sogar. Abgesehen davon kann sowas echt mal abends bei einem Bier passieren, dass ein Partner dann sagt, was er im letzten Jahr gemacht hat. Habe ich selbst auch schon erlebt. Das ist dann aber einfach mal eine Zahl in den Raum geschmissen, hey letztes Jahr hab ich 1,5 Mio gemacht, ich geiler Typ. Das ist schneller gesagt, als die eigene Vermögenssituation aufzuschlüsseln. Sowas tut man eigentlich nur gegenüber dem Steuerberater und vielleicht noch der Ehefrau...

Daher... wenn einer Partner ist und 300k netto macht... wenn er nun 8k für eine dicke Mietwohnung in München ausgibt, dazu Autos für sich und Frau geleast (nochmal 3k), teure Urlaube und einfach viel Geld hier und da raushauen, dann bläst der von 25k netto im Monat einfach so 18k raus für "nichts" und legt 7k auf die Bank. Der hat vielleicht ein Depot von 300k.

Ein anderer macht 300k netto, zahlt ein Haus ab, Auto gebraucht gekauft, in Aktien investiert, vor ein paar Jahren Mietwohnungen günstig geschossen... der kann 1,5 Mio Buchwert haben. Da hat dann der Partner, der im 3er Kombi fährt und außerhalb wohnt, mehr Vermögen als der Partner im (geleasten) 911er Turbo mit Penthouse (Miet-)Wohnung ;-)

Aber damit du nicht ganz leer ausgehst, mit 30 und noch Berufsanfänger hatte ich so 20k auf der hohen Kante. Jetzt mit 35 habe ich knapp 200k, überwiegend Aktien, Cash und Crypto. Bald kommt der Partnerschritt, dann kann nochmal mehr zurückgelegt werden - dann schauen wie sich der Immo-Markt entwickelt. Mit genügend Cash können die hohen Darlehenszinsen einem ja auch entgegenkommen. Ziel mit 40 ist dann die eigene Immo in Abzahlung und daneben so 300k im Depot (viel wird da erstmal für die Immo drauf gehen). Mit 45 wäre es schön die Mio im Buchwert geknackt zu haben (also inkl. Immo) und mit Anfang 50 sollte es dann so sein, dass die finanziellen Verpflichtungen nur noch überschaubar sind  Wink
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