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Werden Anwälte zukünftig überflüssig?
Mustermann
Junior Member
**
Beiträge: 4
Themen: 2
Registriert seit: May 2021
#1
19.05.2021, 23:36
Liebes Forum,

derzeit befinde ich mich in der Oberstufe und mache mir sehr viele Gedanken über meine berufliche Zukunft.
Nun ist es so, dass ich schon seit der 7. Klasse beschlossen hatte, nach der Schule Jura zu studieren, da mich sowohl die Inhalte des Studiums als auch der spätere Beruf als Anwalt (am besten in einer Großkanzlei) interessieren.
Da nach einigen Aussagen/Zeitungsartikeln fast alle Berufe zukünftig durch die Digitalisierung (halb-)automatisiert werden sollen, wollte ich mich erkundigen, inwieweit die Digitalisierung den Beruf des Anwalts betrifft.
Daher hab ich durch meine Recherche im Internet herausgefunden, dass es bereits Apps wie Wenigermiete oder Flightright gibt, die die Tätigkeit des Anwalts automatisiert übernehmen.
Auch gibt es eine App wie Smartlaw, welche schon vorgefertigte juristische Dokumente wie Verträge anbietet.
Es soll auch schon eine Software geben, welche die Tätigkeit von Associates in den Großkanzleien ersetzen soll.

Aus diesem Grund wollte ich hier im Forun fragen, ob es sich denn in der heutigen Zeit überhaupt noch lohnt, so ein langwieriges Studium wie Jura auf sich zu nehmen, wenn die Tätigkeit des Anwalts durch die Digitalisierung aussterben zu droht.

Ps.: Eine weitere Sache ist auch, dass mich leider andere Studiengänge wie Medizin, Psychologie oder MINT nicht allzu sehr interessieren.
Das einziege was noch in Frage käme, wäre ein Bwlstudium und damit eine spätere Tätigkeit als Investmentbanker, Unternehmensberater, Steuerberater oder Controller, allerdings scheinen diese Tätigkeiten auch in naher Zukunft - wenn auch nicht so früh wie die Tätigkeit des Anwalts - automatisiert zu werden.

Wie schätzt Ihr die zukünftige Situation ein? Was würdet Ihr mir raten?
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C8H10N4O2
Senior Member
****
Beiträge: 279
Themen: 0
Registriert seit: Jun 2020
#2
19.05.2021, 23:43
Lies zu dem Thema Mal den Thread "Zukunft der Anwälte wird immer besser" , zurzeit 7 Threads unter diesem

Im Ergebnis: Nein, Juristen sind keine subsumtionsmachinen und mit zunehmender Regelungsdichte und Komplexität steigt der Bedarf nach juristischer Beratung in allen Bereichen

Wenn es dich wirklich interessiert und dich auch die lange und harte Ausbildung nicht verschreckt, du leistungsorientiert bist und gut mit (Prüfungs-)Druck umgehn kannst: Mach es. Die Jobaussichten sind so gut wie lange nicht mehr und die Absolventen zahlen sinken
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Gast
Unregistered
 
#3
20.05.2021, 01:01
Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis ein KI-System einen Anwalt ersetzen kann. Allenfalls handelt es sich dabei um ein Tool, das die Arbeit des Anwalts erleichtert.
Gast
Unregistered
 
#4
20.05.2021, 06:34
Investmentbanker dürften deutlich früher durch KI zu ersetzen sein. Mit Zahlen und Statistiken kann KI ganz gut, mit der Bewertung einer Situation nach Gerechtigkeitsgesichtspunkten eher weniger.
Gast
Unregistered
 
#5
20.05.2021, 09:03
Geh nach Bayreuth zum Jurastudium und mach dort das Zusatzstudium Informatik und Digitalisierung für Juristen. Dann bist am Ende vielleicht du der King, der die App programmiert, die den Rest von uns überflüssig macht :D
Gast
Unregistered
 
#6
20.05.2021, 09:18
Möchte hier ja niemanden kränken, aber wir sind alle überflüssig. Jeder von uns kann fachlich ersetzt werden. Geht ein Richter, kommt der nächste. Hört ein StA auf, übernimmt der nächste die Anklage. Kündigt der eine Anwalt, übernimmt der andere die nächste Transaktionsprüfung. 

Die Menschen, und hier insb. viele Akademiker, sollten sich weniger wichtig nehmen.
Gast
Unregistered
 
#7
20.05.2021, 09:28
(20.05.2021, 09:18)Gast schrieb:  Möchte hier ja niemanden kränken, aber wir sind alle überflüssig. Jeder von uns kann fachlich ersetzt werden. Geht ein Richter, kommt der nächste. Hört ein StA auf, übernimmt der nächste die Anklage. Kündigt der eine Anwalt, übernimmt der andere die nächste Transaktionsprüfung. 

Die Menschen, und hier insb. viele Akademiker, sollten sich weniger wichtig nehmen.

Möchte ja keine Erbsen zahlen, aber das hat doch nichts mit der Frage des Threaderstellers zu tun.
Gast
Unregistered
 
#8
20.05.2021, 09:37
Auch meine Freundin kann sich einen neuen Macker suchen.  Skeptical
Gast
Unregistered
 
#9
20.05.2021, 10:35
(20.05.2021, 09:18)Gast schrieb:  Möchte hier ja niemanden kränken, aber wir sind alle überflüssig. Jeder von uns kann fachlich ersetzt werden. Geht ein Richter, kommt der nächste. Hört ein StA auf, übernimmt der nächste die Anklage. Kündigt der eine Anwalt, übernimmt der andere die nächste Transaktionsprüfung. 

Die Menschen, und hier insb. viele Akademiker, sollten sich weniger wichtig nehmen.

Nur gewinnen manche Anwälte Fälle, die andere nicht gewinnen. So einfach ist die Sache also nicht.

Ich kann ja auch nicht Messi durch Maik Franz ersetzen. Wäre jedenfalls nicht sinnvoll
Gasti
Unregistered
 
#10
20.05.2021, 14:09
Ich überlege gerade, was du für eine Vorstellung von der Anwaltsarbeit hast, dass du überhaupt denkst, wir könnten a) durch beliebige Apps ersetzt werden und b) würden früher (!) ersetzt als irgendein Controller oder Unternehmensberater...

Es werden eine Menge Sachbearbeiterjobs automatisiert sein, bevor auch nur ein Anwalt arbeitslos wird.

Sieh dir nur die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte an: Computer, Internet, Datenbanken etc. Und es gibt mehr Anwälte als jemals zuvor. Die Schriftsätze und Urteile werden einfach nur länger, aber nichts davon erledigt sich.

Selbst die Apps, die du ansprichst, ersetzen keinen Anwalt: Flightright bspw. hat allenfalls mehr Geschäft geschaffen, das vorher nicht existiert hat. Schließlich kannten viele ihre Fluggastrechte nicht und sind deshalb erst gar nicht für ein paar Hundert Euro zum Anwalt gelaufen. Die komplexen, atypischen Fälle übernimmt dann noch immer ein Anwalt.

BTW: Associates machen auch in Großkanzleien inhaltlich nichts anderes als der Partner, der später den vom Associate geschriebenen Schriftsatz unterzeichnet. Sobald auch nur ein Programm Associates in der GK ersetzen könnte, gäbe es Anwälte, wie wir sie heute kennen, längst nicht mehr.
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