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Schriftlich alle schlecht, Hoffnung mündliche
Gast
Unregistered
 
#61
07.02.2021, 07:16
hier wurde die Behauptung aufgeworfen, dass Praktiker generell schlechter bewerten. ich habe auch die Erfahrungen gemacht, dass die Klausuren im ersten Examen als auch die in den AGs von den Praktikern mit Abstand am schlechtesten bewertet werden. hier wurden oft die kleinsten Fehler als absolut verheerend dargestellt. ich wünsche mir weiß gott keine Kuschelnote aber wie schnell man bei 4 punkten war, wenn man nicht zu 100% die Lösungsskizze trifft, ist wirklich frustrierend und nimmt einem auch wirklich jede Energie und Lust auf Jura.
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Gastobert
Unregistered
 
#62
07.02.2021, 10:40
Kleiner Tipp für alle, die den Mist hier schreiben:

Bisschen weniger sinnlose Texte in Foren schreiben und ein bisschen mehr lernen - dann werden die Noten automatisch besser :)
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Gast
Unregistered
 
#63
07.02.2021, 11:04
(07.02.2021, 10:40)Gastobert schrieb:  Kleiner Tipp für alle, die den Mist hier schreiben:

Bisschen weniger sinnlose Texte in Foren schreiben und ein bisschen mehr lernen - dann werden die Noten automatisch besser :)

Schwachsinn. Wenn das so wäre, dann hätte Jura kein Notenproblem. Man sieht ja, wie die Punkte ab 12 Punkte aufwärts fleißig verteilt werden. Alles wäre messbar und die Damen und Herren, die fleißig 50 oder 60 Klausuren lösen, könnten sich sicher sein, ein VB zu bekommen. Ich hab's nicht geschafft. Bin wohl zu dumm.

Die Mündliche ist wie im Ersten Examen reine Glückssache. Hast du eine gute Kommission, kannste was rausreißen. Eine Null-Bock-Kommission wird dir deine schriftliche Note vergeben. Das ist halt das Examen. Solange sich hier nix ändert, wird das Land weiterhin gute Juristen vergraulen, die aufgrund des Prüfungssystem ihr eigentliches Können nicht darstellen können. 

Zum Vergleich mit BaWü: Wir reden von einem Bundesland mit einer Durchfallquote zwischen 4 und 7%. NRW hat eine Durchfallquote von 20%. Man erkennt doch, dass hier keine Vergleichbarkeit existiert und nur durch Mythen (BaWüler seien intelligenter, beser ausgesiebt usw.) ein solches Konstrukt aufrechterhalten wird. Wer dies sieht, der wird feststellen, dass allein die Wahrscheinlichkeit durchzufallen in NRW deutlich höher ist als in BaWü. Dies genügt, um festzustellen, dass das Examen nicht vergleichbar und nicht gerecht ist. 

So, entweder es ändert sich, was ich aufgrund der hohen Anzahl an Profiteuren im System (schaut euch die Personen im LJPA an) für unwahrscheinlich halte. Es geht also nur über organisierten Protest. Juristen haben bekanntlich kein Bock drauf. Daher bleibt es dabei. Schade eigentlich.
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Gastobert
Unregistered
 
#64
07.02.2021, 12:52
Es beschweren sich hier zumeist Referendare, die ihre Klausuren bereits geschrieben haben und Gründe für ein (ihrer Meinung nach) schlechtes Abschneiden suchen. Jeder kann die Unzufriedenheit verstehen. Die Suche jedoch bei anderen zu suchen, ist meist die falsche Herangehensweise. Meine Erfahrung gibt mir dahingehend recht. Die Klausuren scheitern sehr häufig an einer praxisnahen Lösung.
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Gast
Unregistered
 
#65
07.02.2021, 13:30
(07.02.2021, 12:52)Gastobert schrieb:  Es beschweren sich hier zumeist Referendare, die ihre Klausuren bereits geschrieben haben und Gründe für ein (ihrer Meinung nach) schlechtes Abschneiden suchen. Jeder kann die Unzufriedenheit verstehen. Die Suche jedoch bei anderen zu suchen, ist meist die falsche Herangehensweise. Meine Erfahrung gibt mir dahingehend recht. Die Klausuren scheitern sehr häufig an einer praxisnahen Lösung.
wie soll man denn eine praxisnahe Lösung finden, wenn man in der kurzen Zeit im Referendariat keine Erbbraurechtsverträge beim Anwalt gestaltet. sowas wird in keiner weise besprochen und bringt auch kein Ausbilder einem bei.
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Gastobert
Unregistered
 
#66
07.02.2021, 13:53
Wie gesagt, kann ich deinen Unmut über deine Leistung sehr gut verstehen. Die Gründe jedoch in der Aufgabenstellung zu suchen, führt zu keinem Ergebnis. Du musstest keine acht Erbbauverträge schreiben.
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Gast
Unregistered
 
#67
07.02.2021, 14:01
(07.02.2021, 12:52)Gastobert schrieb:  Es beschweren sich hier zumeist Referendare, die ihre Klausuren bereits geschrieben haben und Gründe für ein (ihrer Meinung nach) schlechtes Abschneiden suchen. Jeder kann die Unzufriedenheit verstehen. Die Suche jedoch bei anderen zu suchen, ist meist die falsche Herangehensweise. Meine Erfahrung gibt mir dahingehend recht. Die Klausuren scheitern sehr häufig an einer praxisnahen Lösung.
Ich hoffe, dass Du in Deinen Klausuren nicht ähnliche Argumentationsmuster verwendet hast  Skeptical "Dinge sind so, meine Erfahrung gibt mir Recht" ist so ziemlich auf Kindergartenniveau.

Die Ursachen für gute oder schlechte Klausuren können in diversen Ursachen liegen. Subjektiv ungeeignete Aufgabenstellungen gehören genauso dazu wie die subjektiven Bewertungen der Klausuren. Monokausale Erklärungsmuster sind auch hier (wie fast immer) völlig ungeeignet.
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Zur Vorbereitung Deiner mündlichen Prüfung solltest Du auf jeden Fall die vielen Infos der Seite Protokolle-Assessorexamen.de nutzen:

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Gastobert
Unregistered
 
#68
07.02.2021, 14:28
Pardon, etwas anderes wollte ich nicht sagen. Selbstverständlich hat eine nicht zufriedenstellende Leistung stets zahlreiche Gründe.
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guestguest
Unregistered
 
#69
07.02.2021, 15:07
(07.02.2021, 11:04)Gast schrieb:  
(07.02.2021, 10:40)Gastobert schrieb:  Kleiner Tipp für alle, die den Mist hier schreiben:

Bisschen weniger sinnlose Texte in Foren schreiben und ein bisschen mehr lernen - dann werden die Noten automatisch besser :)

Schwachsinn. Wenn das so wäre, dann hätte Jura kein Notenproblem. Man sieht ja, wie die Punkte ab 12 Punkte aufwärts fleißig verteilt werden. Alles wäre messbar und die Damen und Herren, die fleißig 50 oder 60 Klausuren lösen, könnten sich sicher sein, ein VB zu bekommen. Ich hab's nicht geschafft. Bin wohl zu dumm.

Die Mündliche ist wie im Ersten Examen reine Glückssache. Hast du eine gute Kommission, kannste was rausreißen. Eine Null-Bock-Kommission wird dir deine schriftliche Note vergeben. Das ist halt das Examen. Solange sich hier nix ändert, wird das Land weiterhin gute Juristen vergraulen, die aufgrund des Prüfungssystem ihr eigentliches Können nicht darstellen können. 

Zum Vergleich mit BaWü: Wir reden von einem Bundesland mit einer Durchfallquote zwischen 4 und 7%. NRW hat eine Durchfallquote von 20%. Man erkennt doch, dass hier keine Vergleichbarkeit existiert und nur durch Mythen (BaWüler seien intelligenter, beser ausgesiebt usw.) ein solches Konstrukt aufrechterhalten wird. Wer dies sieht, der wird feststellen, dass allein die Wahrscheinlichkeit durchzufallen in NRW deutlich höher ist als in BaWü. Dies genügt, um festzustellen, dass das Examen nicht vergleichbar und nicht gerecht ist. 

So, entweder es ändert sich, was ich aufgrund der hohen Anzahl an Profiteuren im System (schaut euch die Personen im LJPA an) für unwahrscheinlich halte. Es geht also nur über organisierten Protest. Juristen haben bekanntlich kein Bock drauf. Daher bleibt es dabei. Schade eigentlich.

Du hast sowas von Recht!
Die Beharrungskräfte sind seh groß. Diejenigen, die durch diese willkürliche Stahlmühle gegangen sind, werden später Stützen des perversen Systems.
Sie landen in Positionen - wegen ihrer Noten, die sie nicht zu besseren Juristen machen, sie sind nur bessere oder glücklichere Klausurenschreiber - und verteidigen dort dann mehrheitlich konservativ das Bisherige:
„Hat doch nicht geschadet. Ich habe mein tolles Abitur ja auch noch mit Latein gemacht. So sollte es heute bei den jungen Leuten auch sein. Sonst ist das doch alles nix wert.“

Kritische Selbstreflexion ist bei Juristen im Durchschnitt nicht en vogue. War noch nie so.
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Gast
Unregistered
 
#70
07.02.2021, 20:03
(07.02.2021, 11:04)Gast schrieb:  
(07.02.2021, 10:40)Gastobert schrieb:  Kleiner Tipp für alle, die den Mist hier schreiben:

Bisschen weniger sinnlose Texte in Foren schreiben und ein bisschen mehr lernen - dann werden die Noten automatisch besser :)

Schwachsinn. Wenn das so wäre, dann hätte Jura kein Notenproblem. Man sieht ja, wie die Punkte ab 12 Punkte aufwärts fleißig verteilt werden. Alles wäre messbar und die Damen und Herren, die fleißig 50 oder 60 Klausuren lösen, könnten sich sicher sein, ein VB zu bekommen. Ich hab's nicht geschafft. Bin wohl zu dumm.

Die Mündliche ist wie im Ersten Examen reine Glückssache. Hast du eine gute Kommission, kannste was rausreißen. Eine Null-Bock-Kommission wird dir deine schriftliche Note vergeben. Das ist halt das Examen. Solange sich hier nix ändert, wird das Land weiterhin gute Juristen vergraulen, die aufgrund des Prüfungssystem ihr eigentliches Können nicht darstellen können. 

Zum Vergleich mit BaWü: Wir reden von einem Bundesland mit einer Durchfallquote zwischen 4 und 7%. NRW hat eine Durchfallquote von 20%. Man erkennt doch, dass hier keine Vergleichbarkeit existiert und nur durch Mythen (BaWüler seien intelligenter, beser ausgesiebt usw.) ein solches Konstrukt aufrechterhalten wird. Wer dies sieht, der wird feststellen, dass allein die Wahrscheinlichkeit durchzufallen in NRW deutlich höher ist als in BaWü. Dies genügt, um festzustellen, dass das Examen nicht vergleichbar und nicht gerecht ist. 

So, entweder es ändert sich, was ich aufgrund der hohen Anzahl an Profiteuren im System (schaut euch die Personen im LJPA an) für unwahrscheinlich halte. Es geht also nur über organisierten Protest. Juristen haben bekanntlich kein Bock drauf. Daher bleibt es dabei. Schade eigentlich.

Es ist immer leicht, aufzuzeigen, was (angeblich) schlecht ist. Wenn du protestieren möchtest, dann zeig doch vielmehr mal auf, wie es stattdessen laufen soll? Ja klar, Zweitkorrektoren sollten die Erstkorrektur nicht kennen, da sind wir uns alle einig - aber sonst? Sonst ist es ja kein Wunder, dass solche "revolutionären" Aufschreie verhallen.
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