16.12.2021, 12:03
Ich bin auf einen interessanten Artikel gestoßen, der allerdings schon uralt ist (über 20 Jahre alt).
"Von Großkanzleien gesucht wird der Typ des Rechtsbeamten, der täglich elf Stunden oder mehr am Schreibtisch verbringt, sich mit einem briefmarkengroßen Kompetenzbereich zufrieden gibt und sich ansonsten bedingungslos anpasst." (www.manager-magazin.de/unternehmen/100-mark-stundenlohn-a-f5136e23-0002-0001-0000-000017917626)
An diejenigen mit GK-Erfahrung: Hat sich das Berufsbild des Associate seitdem gewandelt oder ist man tatsächlich ein "besserbezahlter Sachbearbeiter"?
"Von Großkanzleien gesucht wird der Typ des Rechtsbeamten, der täglich elf Stunden oder mehr am Schreibtisch verbringt, sich mit einem briefmarkengroßen Kompetenzbereich zufrieden gibt und sich ansonsten bedingungslos anpasst." (www.manager-magazin.de/unternehmen/100-mark-stundenlohn-a-f5136e23-0002-0001-0000-000017917626)
An diejenigen mit GK-Erfahrung: Hat sich das Berufsbild des Associate seitdem gewandelt oder ist man tatsächlich ein "besserbezahlter Sachbearbeiter"?
16.12.2021, 12:58
In den ersten ca. drei Jahren passt die Beschreibung ganz gut. Dann ändert sich das aber irgendwann und es wird auch eigenständiges Handeln verlangt, Mandantenaquise etc.
16.12.2021, 14:40
(16.12.2021, 12:58)Gast schrieb: In den ersten ca. drei Jahren passt die Beschreibung ganz gut. Dann ändert sich das aber irgendwann und es wird auch eigenständiges Handeln verlangt, Mandantenaquise etc.
Das Arbeitsfeld in einer GK ist groß und insofern ist Associate nicht gleich Associate. Man braucht einen Teil "Sachbearbeiter" und einen Teil Anwälte bzw. Manager.
17.12.2021, 12:12
Das kommt auch ganz erheblich auf das Rechtsgebiet und insbesondere auf den zuständigen Partner an. Für machne mag es stimmen, dass jedenfalls solche Leute gesucht werden. Aber einige Associates sind auch in GKs gleich von Anfang an in Kontakt mit dem Mandanten und übernehmen eigenständig Aufgaben.








