07.01.2021, 16:26
Wenn du schon vorher PKV warst, kannst du deinen Vertrag während des Refs ruhen lassen (kostet so 20-30% deiner PKV-Kosten im Monat...diese sollten als Student aber moderat gewesen sein) und in die GKV gehen. Solltest du die Noten für den Staatsdienst haben, kannst du ohne erneute Gesundheitsprüfung zu günstigen Konditionen deine PKV wieder "aufleben" lassen. Sollten die Noten nicht vorhanden sein, kannst du den Ruhevertrag einfach kündigen.
06.04.2021, 11:28
An den ursprünglichen Thread-Ersteller: Wie hast du dich denn am Schluss entschieden?
Ich beginne im Mai das Referendariat in Hessen und habe exakt dieselben Bedenken wie du, in die PKV zu wechseln...
Mein ganzes Umfeld wechselt fröhlich und freut sich über die niedrigen Beiträge bzw. das vergleichsweise hohe Nettogehalt, während ich mir den Kopf zerbreche und das Gefühl habe, etwas Offensichtliches zu übersehen...
Ich beginne im Mai das Referendariat in Hessen und habe exakt dieselben Bedenken wie du, in die PKV zu wechseln...
Mein ganzes Umfeld wechselt fröhlich und freut sich über die niedrigen Beiträge bzw. das vergleichsweise hohe Nettogehalt, während ich mir den Kopf zerbreche und das Gefühl habe, etwas Offensichtliches zu übersehen...
13.08.2026, 12:37
(06.04.2021, 11:28)GastHe schrieb: An den ursprünglichen Thread-Ersteller: Wie hast du dich denn am Schluss entschieden?
Ich beginne im Mai das Referendariat in Hessen und habe exakt dieselben Bedenken wie du, in die PKV zu wechseln...
Mein ganzes Umfeld wechselt fröhlich und freut sich über die niedrigen Beiträge bzw. das vergleichsweise hohe Nettogehalt, während ich mir den Kopf zerbreche und das Gefühl habe, etwas Offensichtliches zu übersehen...
Und, wie hattest du dich letztendlich entschieden?
Ein weiterer Punkt, insb. nach jüngsten Urteilen, den man vielleicht auch bedenken sollte ist: Will ich mir während des Refs auch noch Gedanken darüber machen, welche Leistungen genau meine Kasse erstatten wird oder nicht? Für PKV ist nicht mehr der Arzt verantwortlich alles durchzukauen und hinzuweisen, wenn etwas nicht von der Kasse übernommen wird. Man muss sich also ggf. selbst einlesen. Ich persönlich hab nicht aufm Schirm welche Leistungen alle gesetzlich vorgeschrieben sind, welche meine GKV bisher freiwillig darüber hinaus macht, welche eine PKV freiwillig machen würde und welche... niemand. Darüber will ich mir neben dem Examensstoff auch nicht auch noch Gedanken machen.
+ Das Risiko im Alter (insb. wenn man nicht die top Karriere anstrebt)
+ gibt es Familie, die mitversichert werden können soll? Bspw. verheiratet und der Partner verliert den Job oder würde gerne kündigen. Oder gar Kinder.
+ wichtig: wie viel Erspartes hat man? Kann man die Kosten für eine OP auch dann noch ganz leicht vorstrecken, wenn plötzlich auch noch das Bafög zurückgezahlt werden muss?
Ich habe in meinem Umfeld mitbekommen wie sich (PKV) Gedanken darüber gemacht werden mussten, ob ein bestimmter Eingriff frühzeitig vorgenommen werden kann oder nicht, da die Rechnung vorzustrecken erstmal saftig wird. Das fand ich eine abschreckende Geschichte.









