05.07.2026, 13:34
t
05.07.2026, 14:02
Herzlichen Glückwunsch :)) Du hast es bis hierhin geschafft, es kann nichts mehr passieren, solange du noch geradeaus redest und den Prüfern nicht auf die Schnitte spuckst.
Es ist unrealistisch, durchzufallen. Selbst ein verkackter Vortrag wäre kein Dealbreaker.
Vielleicht kann dich ein Blick in die Prüferprotokolle beruhigen? Darin siehst du regelmäßig auch Vornoten und Ergebnis der mündlichen Prüfung.
Leg gute Laune an den Tag und unterhalte dich mit den Prüfern. Falls du anfänglich blockierst, du hast mehrere Stunden Zeit, um warm zu werden. Am Ende solltest du den Eindruck vermitteln, dass man das Gespräch mit dir angenehm findet und sich vorstellen kann, sich auch in Zukunft fachlich mit dir auszutauschen. Dann möchte dir an dem Tag auch niemand in die Augen sehen und sagen, dass er kein Foto für dich hat. So unglaublich es klingen mag, ob du richtig oder falsch liegst, entscheidet nicht über dein Bestehen.
Natürlich sollte aber nicht der Eindruck entstehen, du würdest das nicht ernst nehmen. Insofern wird man erwarten dürfen, dass du dir ein Bild davon gemacht hast, was typischerweise in mündlichen Prüfungen besprochen wird. Dafür reicht schon, sich ein paarmal so dünne Bücher zur mündlichen Prüfung durchzulesen. Und aus dem Lesen der Protokolle wird ebenfalls deutlich, was so Mode ist. Wenn du dann ab und zu einen Treffer landest, ist alles gut.
Erschrick nicht, es werden zum Teil wirklich absolut banale Dinge besprochen. Ein Teil des Geheimnisses ist sicherlich, zu erkennen, dass es keine Schande ist, das Hochreck nicht zu beherrschen, dass das auch nicht von jedem erwartet wird und dass man über die grundsätzlichen Themen seine Punkte holt.
Zum Beispiel, bezeichnenderweise findet man im Rahmen der mündlichen Prüfung keine Horrorstories, wie ob eine Klausur definitiv unterm Strich ist, weil man gegen das Abstraktionsprinzip verstoßen hat. Passiert einem das in der mündlichen Prüfung, wird man stattdessen darauf hingewiesen, vielleicht auch mit äußerst bedeutungsschwangerem Blick, und wenn man dann kurz den Kopf schüttelt, "äh", dann den Unterschied zwischen Verpflichtungs- und Verfügungsgeschäft kurz kommentieren kann, vielleicht sogar noch, dass eben die Unwirksamkeit des einen nicht zwingend die Unwirksamkeit des anderen nach sich zieht, ist auch schon wieder alles gut. Wenn du das dann noch an Beispielen verdeutlichen kannst, steigst du weiter auf; alternativ wird dann die Frage weitergegeben, aber es ist kein Untergang, sondern nur die Gelegenheit, die Gruppe weiter mit ins Boot zu holen. Ihr seid da tatsächlich als Gemeinschaft, und so etwas ist gut für den Gesprächsfluss. Oder wenn du in der Klausur verkennst, dass es sich im Sachverhalt um zwei Verwaltungsakte handelt, bekommst du arge Probleme. In der mündlichen Prüfung bekommst du nur Probleme, wenn du nicht weißt, was ein Verwaltungsakt ist. Oder auch nach kritischem Nachfragen die Miete von der Leihe nicht unterscheiden kannst.
Genieß deinen letzten Tag, wirklich, das wird alles gut :)
Es ist unrealistisch, durchzufallen. Selbst ein verkackter Vortrag wäre kein Dealbreaker.
Vielleicht kann dich ein Blick in die Prüferprotokolle beruhigen? Darin siehst du regelmäßig auch Vornoten und Ergebnis der mündlichen Prüfung.
Leg gute Laune an den Tag und unterhalte dich mit den Prüfern. Falls du anfänglich blockierst, du hast mehrere Stunden Zeit, um warm zu werden. Am Ende solltest du den Eindruck vermitteln, dass man das Gespräch mit dir angenehm findet und sich vorstellen kann, sich auch in Zukunft fachlich mit dir auszutauschen. Dann möchte dir an dem Tag auch niemand in die Augen sehen und sagen, dass er kein Foto für dich hat. So unglaublich es klingen mag, ob du richtig oder falsch liegst, entscheidet nicht über dein Bestehen.
Natürlich sollte aber nicht der Eindruck entstehen, du würdest das nicht ernst nehmen. Insofern wird man erwarten dürfen, dass du dir ein Bild davon gemacht hast, was typischerweise in mündlichen Prüfungen besprochen wird. Dafür reicht schon, sich ein paarmal so dünne Bücher zur mündlichen Prüfung durchzulesen. Und aus dem Lesen der Protokolle wird ebenfalls deutlich, was so Mode ist. Wenn du dann ab und zu einen Treffer landest, ist alles gut.
Erschrick nicht, es werden zum Teil wirklich absolut banale Dinge besprochen. Ein Teil des Geheimnisses ist sicherlich, zu erkennen, dass es keine Schande ist, das Hochreck nicht zu beherrschen, dass das auch nicht von jedem erwartet wird und dass man über die grundsätzlichen Themen seine Punkte holt.
Zum Beispiel, bezeichnenderweise findet man im Rahmen der mündlichen Prüfung keine Horrorstories, wie ob eine Klausur definitiv unterm Strich ist, weil man gegen das Abstraktionsprinzip verstoßen hat. Passiert einem das in der mündlichen Prüfung, wird man stattdessen darauf hingewiesen, vielleicht auch mit äußerst bedeutungsschwangerem Blick, und wenn man dann kurz den Kopf schüttelt, "äh", dann den Unterschied zwischen Verpflichtungs- und Verfügungsgeschäft kurz kommentieren kann, vielleicht sogar noch, dass eben die Unwirksamkeit des einen nicht zwingend die Unwirksamkeit des anderen nach sich zieht, ist auch schon wieder alles gut. Wenn du das dann noch an Beispielen verdeutlichen kannst, steigst du weiter auf; alternativ wird dann die Frage weitergegeben, aber es ist kein Untergang, sondern nur die Gelegenheit, die Gruppe weiter mit ins Boot zu holen. Ihr seid da tatsächlich als Gemeinschaft, und so etwas ist gut für den Gesprächsfluss. Oder wenn du in der Klausur verkennst, dass es sich im Sachverhalt um zwei Verwaltungsakte handelt, bekommst du arge Probleme. In der mündlichen Prüfung bekommst du nur Probleme, wenn du nicht weißt, was ein Verwaltungsakt ist. Oder auch nach kritischem Nachfragen die Miete von der Leihe nicht unterscheiden kannst.
Genieß deinen letzten Tag, wirklich, das wird alles gut :)
06.07.2026, 14:34
Ich kann Dich sehr gut verstehen! Ich war mit 3,75 Punkten vorbenotet. Mir geht es sehr schlecht – ich hatte unfassbare Angst, konnte nicht schlafen und wenn ein Aktenvortrag in der Vorbereitung mal nicht so lief, dann war natürlich direkt alles "vorbei".
End vom Lied: Es lief super an dem Tag und ich bin 6,5 aus der mündlichen Prüfung raus :-)!
End vom Lied: Es lief super an dem Tag und ich bin 6,5 aus der mündlichen Prüfung raus :-)!









