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Richtereinstellung Sachsen-Anhalt / Bundeslandwechsel
Waltöpfchen
Junior Member
**
Beiträge: 1
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2026
#1
31.03.2026, 13:17
Liebes Forum,

nach Monaten der stillen Mitleserschaft stellt sich mir nun eine Frage, deren Antwort ich noch nicht aus dem reichhaltigen Schatz vergangener Threads finden konnte - für deren Beantwortung ich gleichwohl gerne auf eure Erfahrungen zurückgreifen würde.

Mir stellt sich folgende Sachlage:

Ich habe Anfang März mein Assessorexamen bestanden und befinde mich aktuell in der sehr angenehmen Situation, gefördert durch die Studienstiftung ohne finanzielle Sorgen meine Dissertation schreiben zu können. Hiernach würde ich sehr gerne in die Justiz einsteigen, wobei meine Noten (13,78 Punkte im Ersten Staatsexamen & 11,13 Punkte im Zweiten Staatsexamen) keine Hürde darstellen sollten. 

Aktuell wohne ich mit meiner Familie in MV. Aus persönlichen Gründen (meine Frau und ich kommen von dort und uns ist die Nähe zu den Eltern auch für unsere beiden Kinder wichtig) würde ich sehr gerne in die Justiz in Sachsen-Anhalt einsteigen. Leider stellt Sachsen-Anhalt derzeit wegen der Haushaltslage gar nicht ein. Ein Telefonat mit der zuständigen Referentin im JM ergab, dass dies perspektivisch für den Haushalt 2027/2028 so bleiben solle.

Ihr Vorschlag: Richter werden in einem anderen Bundesland (in meinem Fall: MV) und dann als Wechsler in die Justiz von Sachsen-Anhalt. Solche Richter-Tausche seien wohl möglich, weil haushaltsneutral.

Meine Bedenken: Wie realistisch ist ein solches Vorgehen?
Dass das irgendwie klappen kann, ist klar. Meine Sorge ist allerdings, entweder schon anderswo nicht genommen zu werden, weil klar ist, dass ich eher woanders hin möchte, oder später nicht wegzukommen, weil die Abordnung mit dem Ziel der Versetzung vom Ermessen des Dienstherrn abhängt. Hier weiß ich schlicht nicht, wie einfach oder schwierig ein Bundeslandwechsel (ggf. während der Probezeit) zwischen MV und Sachsen-Anhalt läuft. 
Außerdem setzt der Richter-Tausch voraus, dass auch tatsächlich jemand weg will - eine weitere unbeeinflussbare Variable.

Aktuell stehe ich daher vor der Wahl: ich kann einerseits meine Dissertation zügig anschließen, mich als Richter in MV bewerben und auf den Wechsel hoffen. Ich kann andererseits auch die Dissertation (und das Stipendium) hinziehen und auf eine bessere Haushaltslage hoffen. Beides nicht ideal.

Um eine fundierte Entscheidung treffen zu können, fehlt mir aber eine Einschätzung des Risikos der erstgenannten Variante. Hierzu würde ich mich über Input sehr freuen!

Herzliche Grüße
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