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  5. Umsatz bzw Gewinn in der Selbständigkeit
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Umsatz bzw Gewinn in der Selbständigkeit
Daggel
Junior Member
**
Beiträge: 20
Themen: 2
Registriert seit: Nov 2025
#1
18.01.2026, 16:49
Hi,

mich würde mal interessieren, was die Selbständigen hier im Forum 2025 an Umsatz bzw. Gewinn eingefahren haben?!
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Jurjoe
Junior Member
**
Beiträge: 25
Themen: 5
Registriert seit: Jan 2023
#2
Gestern, 06:42
Aus eigenem Interesse: Push
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Äfes
Senior Member
****
Beiträge: 315
Themen: 3
Registriert seit: Jul 2022
#3
Gestern, 09:52
Ich würde ja grob darauf antworten, aber habe mich erst im August mit einem Kollegen selbstständig gemacht und die ersten Monate ging kaum was (bzw. wurde kaum was abgerechnet - das dauert in meinem Gebiet auch mal gerne 4-6 Monate), sodass die Zahlen keinen großen Sinn ergäben. Insbesondere der Dezember war sehr schwach wegen der vielen Feiertage. Außerdem haben wir noch in einen weiteren Standort investiert und eine zweite Refa eingestellt, was den Gewinn ziemlich drückt. Mein Partner war vorher schon selbstständig und trägt mich da glücklicherweise noch mit.

Dieses Jahr läuft es aber gefühlt stark an. Wir sind zu zweit und haben in 26 Stand heute 75 neue Akten, obwohl wir nur nehmen, was zu unseren Rechtsgebieten passt und kein Kleinkram ist. Da haben ein paar Werbemaßnahmen gut gezogen. Bis sich das in den Umsätzen niederschlägt, wird es aber noch ein paar Monate dauern.

Was ich aber sagen kann, ist dass einem in der Selbstständigkeit erst auffällt, wie langsam sich der Umsatz zusammenläppert, wie viel nicht abrechenbare Arbeit nebenbei notwendig ist und was für Kosten Personal verursacht, wenn man es einigermaßen vernünftig bezahlen will. Letzteres ist tatsächlich der härteste Punkt. Dennoch habe ich keine Sekunde gezweifelt, dass es die richtige Entscheidung war.
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RLP789
Junior Member
**
Beiträge: 28
Themen: 7
Registriert seit: Jul 2019
#4
Vor 8 Stunden
Habt ihr mal ausgerechnet, wie viel niht abrechenbare Stunden auf abrechenbare Stunden kommen? Wie hoch ist die Gesamtarbeitsbelastung derzeit?
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Äfes
Senior Member
****
Beiträge: 315
Themen: 3
Registriert seit: Jul 2022
#5
Vor 8 Stunden
(Vor 8 Stunden)RLP789 schrieb:  Habt ihr mal ausgerechnet, wie viel niht abrechenbare Stunden auf abrechenbare Stunden kommen? Wie hoch ist die Gesamtarbeitsbelastung derzeit?

Nein, haben wir nicht. Schwankt auch sehr stark, gerade in der Gründungsphase oder wenn eben neue Standorte kommen, etc.

Die Belastung schwankt auch stark. Letzte Woche hatte ich 11 neue Mandanten zu Terminen da. Da muss man natürlich abends ein bisschen länger sitzen, um die richtige Arbeit noch hin zu bekommen. Aber ich höre auch immer mal wieder nach sechs Stunden auf, weil die Arbeit für den Tag gemacht ist. Ich würde sagen die Arbeitszeit sowohl von mir, als auch meinem Partner schwankt zwischen 30 und 55 Stunden.

Das geile ist eben die Freiheit. Im Angestelltenverhältnis wurde immer komisch geschaut, wenn ich mal nach exakt 8h gegangen bin. Da war ich auch öfter einfach eine Stunde dumm rumgesessen, weil kein HO und Arbeit erledigt. Da hat mir Effizienz nichts gebracht. Jetzt ist das anders.
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BavarianLawyer
Member
***
Beiträge: 219
Themen: 4
Registriert seit: May 2021
#6
Vor 7 Stunden
(Vor 8 Stunden)Äfes schrieb:  
(Vor 8 Stunden)RLP789 schrieb:  Habt ihr mal ausgerechnet, wie viel niht abrechenbare Stunden auf abrechenbare Stunden kommen? Wie hoch ist die Gesamtarbeitsbelastung derzeit?

Nein, haben wir nicht. Schwankt auch sehr stark, gerade in der Gründungsphase oder wenn eben neue Standorte kommen, etc.

Die Belastung schwankt auch stark. Letzte Woche hatte ich 11 neue Mandanten zu Terminen da. Da muss man natürlich abends ein bisschen länger sitzen, um die richtige Arbeit noch hin zu bekommen. Aber ich höre auch immer mal wieder nach sechs Stunden auf, weil die Arbeit für den Tag gemacht ist. Ich würde sagen die Arbeitszeit sowohl von mir, als auch meinem Partner schwankt zwischen 30 und 55 Stunden.

Das geile ist eben die Freiheit. Im Angestelltenverhältnis wurde immer komisch geschaut, wenn ich mal nach exakt 8h gegangen bin. Da war ich auch öfter einfach eine Stunde dumm rumgesessen, weil kein HO und Arbeit erledigt. Da hat mir Effizienz nichts gebracht. Jetzt ist das anders.

Dann warst du vorher angestellter Anwalt? Konntest du viele Mandanten mitnehmen oder musstest du eher bei 0 anfangen?
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Äfes
Senior Member
****
Beiträge: 315
Themen: 3
Registriert seit: Jul 2022
#7
Vor 6 Stunden
(Vor 7 Stunden)BavarianLawyer schrieb:  
(Vor 8 Stunden)Äfes schrieb:  
(Vor 8 Stunden)RLP789 schrieb:  Habt ihr mal ausgerechnet, wie viel niht abrechenbare Stunden auf abrechenbare Stunden kommen? Wie hoch ist die Gesamtarbeitsbelastung derzeit?

Nein, haben wir nicht. Schwankt auch sehr stark, gerade in der Gründungsphase oder wenn eben neue Standorte kommen, etc.

Die Belastung schwankt auch stark. Letzte Woche hatte ich 11 neue Mandanten zu Terminen da. Da muss man natürlich abends ein bisschen länger sitzen, um die richtige Arbeit noch hin zu bekommen. Aber ich höre auch immer mal wieder nach sechs Stunden auf, weil die Arbeit für den Tag gemacht ist. Ich würde sagen die Arbeitszeit sowohl von mir, als auch meinem Partner schwankt zwischen 30 und 55 Stunden.

Das geile ist eben die Freiheit. Im Angestelltenverhältnis wurde immer komisch geschaut, wenn ich mal nach exakt 8h gegangen bin. Da war ich auch öfter einfach eine Stunde dumm rumgesessen, weil kein HO und Arbeit erledigt. Da hat mir Effizienz nichts gebracht. Jetzt ist das anders.

Dann warst du vorher angestellter Anwalt? Konntest du viele Mandanten mitnehmen oder musstest du eher bei 0 anfangen?

Bei meiner dortigen Tätigkeit gab es nicht so viele Mandate, die man hätte mitnehmen können. In 70% der Fälle war mein Chef der Mandant. Und dadurch, dass ich nur ein Rechtsgebiet bearbeite, sind auch die anderen Mandate eher solche, bei denen einmal Bedarf besteht und dann nicht mehr. Daher hatte ich an sich nur ein Mandat mitgenommen. Mittlerweile sind aber ein paar mehr auf mich zugekommen, die lieber wieder von mir vertreten werden wollten oder die ich dort einmal beraten hatte und die jetzt wieder was brauchten. Sind aber höchstens 10 insgesamt.

Mir haben eher die Kontakte zu Kollegen geholfen, die ich im Laufe der Zeit kennengelernt habe. Die schicken häufiger Mandanten zu mir. Ich kenne bspw. einen älteren Kollegen, der alles, was nach Streit aussieht, zu mir schickt, weil er nichts streitiges mehr nimmt. Ein anderer ist mit Arbeit völlig zu und nimmt deshalb nur noch Mandate aus einem speziellen Teil meines Rechtsgebiets an und schickt alles andere zu mir. Die meisten (schätze 70-80%) der aktuell eingehenden Mandate kommen aber tatsächlich originär zu mir
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