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  5. Ein-Mann-Kanzlei Umsatz und Gewinn
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Ein-Mann-Kanzlei Umsatz und Gewinn
mavone85
Junior Member
**
Beiträge: 2
Themen: 0
Registriert seit: Jul 2025
#31
16.12.2025, 19:31
(02.06.2024, 15:55)beers schrieb:  
(20.05.2024, 11:49)Pathfinder97 schrieb:  
(18.05.2024, 14:42)redlicherbesitzer schrieb:  
(04.05.2024, 14:27)Pathfinder97 schrieb:  Gestartet als Einzelanwalt März 2023 
Bruttoumsatz 2023 108.000 EUR
Bruttoumsatz 2024 Q1 + April 102.000 EUR
Seit Dez. 2023 monatlicher Umsatz 25.000 bis 32.000 EUR brutto (RVG Kanzlei)
mittlerweile 1 MA (Assistenz) Zweiter RA soll eingestellt werden.
Problem sind die Bestandsmandate, die mitgezogen und nicht erledigt werden. Hierfür braucht man eine Lösung. 
Zielumsatz 2024 300 bis 350 k  
Zielumsatz 2025 600 k















Ordentlicher Umsatz, aber wie ist es denn nun mit Gewinn? Du sagst ja deine Mandate mit Ads zu generieren, wieviel zahlst du so pro Mandat?
Danke für Deine Frage. Ich nutze hauptsächlich Google Ads um die Mandatsanfragen zu generieren. Pro qualifizierte Mandatsanfrage zahle ich zwischen 50 und 90 EUR. In vielen Fällen wird aus der Anfrage kein Mandat. Die Konversion- bzw. Closing Quote liegt monatlich zwischen 25 und 40 % (teilweise niedriger). Das hängt davon, ab wie groß der Schmerz bei den Ratsuchenden ist. Wenn anwaltlicher Rat dringend ist, dann werden auch keine Kosten gescheut. Wichtig ist, sich auf Mandatstypen zu fokussieren, wo eine kaufkräftige Zielgruppe dahinter steht und wo man weiss, dass die Rechtsschutzversicherungen decken müssen, wenn man eine Deckungsanfrage stellt.  Meine Gewinne liegen monatlich zwischen 10.000 EUR und 18.000 EUR netto. Seit Nov. 2023 nicht unter 10.000 EUR netto. Die Kosten für das Marketing Budget belaufen sich zwischen 2.500 und 6.000 EUR im Monat. Wer kein Geld ausgibt, wird zu Beginn seiner Selbstständigkeit auch nicht wachsen können. Ich arbeite mit drei verschiedenen Marketingagenturen zusammen und überwache die Kampagnen wöchentlich. Der größte Flaschenhals ist meines Erachtens nicht die Generierung von Nachfrage. Das lässt sich mit Google Ads fast unbegrenzt skalieren (Aus den Bekanntenkreis weiss ich, dass es Kanzlein gibt die bis 1000 EUR Budget am Tag ausgeben für Google Ads, dann aber sechsstellige Umsätze im Monat machen; man braucht allerdings dann auch ein Onboarding- und Vertriebsteam, um die Anfragen zu bearbeiten). Das Problem ist, dass die Anfragen auch telefonisch beantwortet werden müssen. Die wenigsten schließen einen Mandatsvertag ab ohne mit einem Anwalt zumindest mal ein Telefongespräch geführt zu haben. Irgendwann ist man nur am Telefon und führt Calls. Es bleibt dann weniger Zeit für die Mandatsbearbeitung. Die Mandate lassen sich dann nur bearbeiten, wenn die Falltypen sich stark ähneln und ähnliche Musterschriftsätze verwendet werden können oder wenn das an freie Mitarbeiter outgesourct wird. Daran arbeite ich zurzeit.
Reden wir hier über SEO oder SEA?

Hallo pathfinder, ich bin Anwalt in Berlin und verfolge eine ähnliche Strategie. Vielleicht wollen wir uns mal austauschen?
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Daggel
Junior Member
**
Beiträge: 18
Themen: 2
Registriert seit: Nov 2025
#32
17.12.2025, 22:54
(16.12.2025, 19:31)mavone85 schrieb:  
(02.06.2024, 15:55)beers schrieb:  
(20.05.2024, 11:49)Pathfinder97 schrieb:  
(18.05.2024, 14:42)redlicherbesitzer schrieb:  
(04.05.2024, 14:27)Pathfinder97 schrieb:  Gestartet als Einzelanwalt März 2023 
Bruttoumsatz 2023 108.000 EUR
Bruttoumsatz 2024 Q1 + April 102.000 EUR
Seit Dez. 2023 monatlicher Umsatz 25.000 bis 32.000 EUR brutto (RVG Kanzlei)
mittlerweile 1 MA (Assistenz) Zweiter RA soll eingestellt werden.
Problem sind die Bestandsmandate, die mitgezogen und nicht erledigt werden. Hierfür braucht man eine Lösung. 
Zielumsatz 2024 300 bis 350 k  
Zielumsatz 2025 600 k















Ordentlicher Umsatz, aber wie ist es denn nun mit Gewinn? Du sagst ja deine Mandate mit Ads zu generieren, wieviel zahlst du so pro Mandat?
Danke für Deine Frage. Ich nutze hauptsächlich Google Ads um die Mandatsanfragen zu generieren. Pro qualifizierte Mandatsanfrage zahle ich zwischen 50 und 90 EUR. In vielen Fällen wird aus der Anfrage kein Mandat. Die Konversion- bzw. Closing Quote liegt monatlich zwischen 25 und 40 % (teilweise niedriger). Das hängt davon, ab wie groß der Schmerz bei den Ratsuchenden ist. Wenn anwaltlicher Rat dringend ist, dann werden auch keine Kosten gescheut. Wichtig ist, sich auf Mandatstypen zu fokussieren, wo eine kaufkräftige Zielgruppe dahinter steht und wo man weiss, dass die Rechtsschutzversicherungen decken müssen, wenn man eine Deckungsanfrage stellt.  Meine Gewinne liegen monatlich zwischen 10.000 EUR und 18.000 EUR netto. Seit Nov. 2023 nicht unter 10.000 EUR netto. Die Kosten für das Marketing Budget belaufen sich zwischen 2.500 und 6.000 EUR im Monat. Wer kein Geld ausgibt, wird zu Beginn seiner Selbstständigkeit auch nicht wachsen können. Ich arbeite mit drei verschiedenen Marketingagenturen zusammen und überwache die Kampagnen wöchentlich. Der größte Flaschenhals ist meines Erachtens nicht die Generierung von Nachfrage. Das lässt sich mit Google Ads fast unbegrenzt skalieren (Aus den Bekanntenkreis weiss ich, dass es Kanzlein gibt die bis 1000 EUR Budget am Tag ausgeben für Google Ads, dann aber sechsstellige Umsätze im Monat machen; man braucht allerdings dann auch ein Onboarding- und Vertriebsteam, um die Anfragen zu bearbeiten). Das Problem ist, dass die Anfragen auch telefonisch beantwortet werden müssen. Die wenigsten schließen einen Mandatsvertag ab ohne mit einem Anwalt zumindest mal ein Telefongespräch geführt zu haben. Irgendwann ist man nur am Telefon und führt Calls. Es bleibt dann weniger Zeit für die Mandatsbearbeitung. Die Mandate lassen sich dann nur bearbeiten, wenn die Falltypen sich stark ähneln und ähnliche Musterschriftsätze verwendet werden können oder wenn das an freie Mitarbeiter outgesourct wird. Daran arbeite ich zurzeit.
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Lawliet
Member
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Beiträge: 124
Themen: 1
Registriert seit: Jun 2021
#33
18.12.2025, 15:50
(17.12.2025, 22:54)Daggel schrieb:  
(16.12.2025, 19:31)mavone85 schrieb:  
(02.06.2024, 15:55)beers schrieb:  
(20.05.2024, 11:49)Pathfinder97 schrieb:  Danke für Deine Frage. Ich nutze hauptsächlich Google Ads um die Mandatsanfragen zu generieren. Pro qualifizierte Mandatsanfrage zahle ich zwischen 50 und 90 EUR. In vielen Fällen wird aus der Anfrage kein Mandat. Die Konversion- bzw. Closing Quote liegt monatlich zwischen 25 und 40 % (teilweise niedriger). Das hängt davon, ab wie groß der Schmerz bei den Ratsuchenden ist. Wenn anwaltlicher Rat dringend ist, dann werden auch keine Kosten gescheut. Wichtig ist, sich auf Mandatstypen zu fokussieren, wo eine kaufkräftige Zielgruppe dahinter steht und wo man weiss, dass die Rechtsschutzversicherungen decken müssen, wenn man eine Deckungsanfrage stellt.  Meine Gewinne liegen monatlich zwischen 10.000 EUR und 18.000 EUR netto. Seit Nov. 2023 nicht unter 10.000 EUR netto. Die Kosten für das Marketing Budget belaufen sich zwischen 2.500 und 6.000 EUR im Monat. Wer kein Geld ausgibt, wird zu Beginn seiner Selbstständigkeit auch nicht wachsen können. Ich arbeite mit drei verschiedenen Marketingagenturen zusammen und überwache die Kampagnen wöchentlich. Der größte Flaschenhals ist meines Erachtens nicht die Generierung von Nachfrage. Das lässt sich mit Google Ads fast unbegrenzt skalieren (Aus den Bekanntenkreis weiss ich, dass es Kanzlein gibt die bis 1000 EUR Budget am Tag ausgeben für Google Ads, dann aber sechsstellige Umsätze im Monat machen; man braucht allerdings dann auch ein Onboarding- und Vertriebsteam, um die Anfragen zu bearbeiten). Das Problem ist, dass die Anfragen auch telefonisch beantwortet werden müssen. Die wenigsten schließen einen Mandatsvertag ab ohne mit einem Anwalt zumindest mal ein Telefongespräch geführt zu haben. Irgendwann ist man nur am Telefon und führt Calls. Es bleibt dann weniger Zeit für die Mandatsbearbeitung. Die Mandate lassen sich dann nur bearbeiten, wenn die Falltypen sich stark ähneln und ähnliche Musterschriftsätze verwendet werden können oder wenn das an freie Mitarbeiter outgesourct wird. Daran arbeite ich zurzeit.
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Mit Mandanten Umsätze erwirtschaften, die höher sind als die Ausgaben, die man hat. 
Aber bitte nicht weitersagen.
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Daggel
Junior Member
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Beiträge: 18
Themen: 2
Registriert seit: Nov 2025
#34
18.12.2025, 22:27
(18.12.2025, 15:50)Lawliet schrieb:  
(17.12.2025, 22:54)Daggel schrieb:  
(16.12.2025, 19:31)mavone85 schrieb:  
(02.06.2024, 15:55)beers schrieb:  
(20.05.2024, 11:49)Pathfinder97 schrieb:  Danke für Deine Frage. Ich nutze hauptsächlich Google Ads um die Mandatsanfragen zu generieren. Pro qualifizierte Mandatsanfrage zahle ich zwischen 50 und 90 EUR. In vielen Fällen wird aus der Anfrage kein Mandat. Die Konversion- bzw. Closing Quote liegt monatlich zwischen 25 und 40 % (teilweise niedriger). Das hängt davon, ab wie groß der Schmerz bei den Ratsuchenden ist. Wenn anwaltlicher Rat dringend ist, dann werden auch keine Kosten gescheut. Wichtig ist, sich auf Mandatstypen zu fokussieren, wo eine kaufkräftige Zielgruppe dahinter steht und wo man weiss, dass die Rechtsschutzversicherungen decken müssen, wenn man eine Deckungsanfrage stellt.  Meine Gewinne liegen monatlich zwischen 10.000 EUR und 18.000 EUR netto. Seit Nov. 2023 nicht unter 10.000 EUR netto. Die Kosten für das Marketing Budget belaufen sich zwischen 2.500 und 6.000 EUR im Monat. Wer kein Geld ausgibt, wird zu Beginn seiner Selbstständigkeit auch nicht wachsen können. Ich arbeite mit drei verschiedenen Marketingagenturen zusammen und überwache die Kampagnen wöchentlich. Der größte Flaschenhals ist meines Erachtens nicht die Generierung von Nachfrage. Das lässt sich mit Google Ads fast unbegrenzt skalieren (Aus den Bekanntenkreis weiss ich, dass es Kanzlein gibt die bis 1000 EUR Budget am Tag ausgeben für Google Ads, dann aber sechsstellige Umsätze im Monat machen; man braucht allerdings dann auch ein Onboarding- und Vertriebsteam, um die Anfragen zu bearbeiten). Das Problem ist, dass die Anfragen auch telefonisch beantwortet werden müssen. Die wenigsten schließen einen Mandatsvertag ab ohne mit einem Anwalt zumindest mal ein Telefongespräch geführt zu haben. Irgendwann ist man nur am Telefon und führt Calls. Es bleibt dann weniger Zeit für die Mandatsbearbeitung. Die Mandate lassen sich dann nur bearbeiten, wenn die Falltypen sich stark ähneln und ähnliche Musterschriftsätze verwendet werden können oder wenn das an freie Mitarbeiter outgesourct wird. Daran arbeite ich zurzeit.
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mavone85
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Beiträge: 2
Themen: 0
Registriert seit: Jul 2025
#35
03.02.2026, 14:12
Ach Leute, niemand verbietet euch den Weg in das Angestelltenverhältnis. Ich bin seit 5 Jahren selbstständig als RA, hatte teilweise sehr erfolgreiche Jahre und auch schlechte Jahre. Mich interessiert mit wem der Kollege zusammenarbeitet und in welchen Rechtsgebieten er seine Strategie erfolgreich durchsetzen konnte. Der Kuchen ist groß genug und wird auch nicht dadurch kleiner, dass die Leute zunächst zu ChatGPT rennen. Allerdings würde ich nicht mehr mit Agenturen zusammenarbeiten, das Thema Marketing steuere ich im Moment selbst, weil ich mich nicht mehr von diesen Halbexperten abhängig machen will.
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Daggel
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Beiträge: 18
Themen: 2
Registriert seit: Nov 2025
#36
Gestern, 14:07
(03.02.2026, 14:12)mavone85 schrieb:  Ach Leute, niemand verbietet euch den Weg in das Angestelltenverhältnis. Ich bin seit 5 Jahren selbstständig als RA, hatte teilweise sehr erfolgreiche Jahre und auch schlechte Jahre. Mich interessiert mit wem der Kollege zusammenarbeitet und in welchen Rechtsgebieten er seine Strategie erfolgreich durchsetzen konnte. Der Kuchen ist groß genug und wird auch nicht dadurch kleiner, dass die Leute zunächst zu ChatGPT rennen. Allerdings würde ich nicht mehr mit Agenturen zusammenarbeiten, das Thema Marketing steuere ich im Moment selbst, weil ich mich nicht mehr von diesen Halbexperten abhängig machen will.

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