19.06.2026, 19:56
(19.06.2026, 19:50)Egal_ schrieb:(18.06.2026, 18:33)Praktiker schrieb: Deutlicher Hinweis auf den Schaden durch Verdienstausfall und Amtshaftung wäre jedenfalls sinnvoll und ggf. wegen Mitverschuldens auch nötig.
Andere Frage: ggf. mit unrichtigem Zeugnis unter Hinweis auf beabsichtigte Berichtigung bewerben und später erst tauschen?
Oder ohne Zeugnis (Kopie) bewerben unter Hinweis auf laufende Berichtigung.
Auch das wäre evtl. eine Möglichkeit. Bei mir hat es damals, als ich das Zeugnis des Verbesserungsversuchs noch nicht hatte, funktioniert.
Dafür spricht auch, dass für die Zulassungsentscheidung vermutlich nicht relevant ist, bei welcher Universität der Schwerpunkt bestanden wurde.
Gestern, 09:45
ich möchte euch alle einmal kurz auf den neuesten Stand bringen:
das JPA Hamm gab mir eine Sendungsnummer, unter der angeblich mein Zeugnis versendet worden war. als ich dann nachschaute, stand da "erfolgloser Zustellversuch, wurde in zuständige Filiale gebracht". Long Story short: es wurde nichts für mich hinterlegt und nach einem Anruf bei der Post erfuhr ich, dass die Sendung unter der Nummer überhaupt nicht an mich adressiert war.
ich rief wieder beim JPA an. die erklärten das mit einer "Verwechslung". Wie allerdings eine Sendungsnummer mit einem Paket (so erfuhr ich) welches nach Köln ging (?!) in meiner Akte landen konnte, konnte mir niemand erklären. Mir wurde eine neue Nummer gegeben. Ich zwang die Mitarbeiterin dieses Mal am Telefon zu bleiben während ich die Nummer bei der Post eingab. Und siehe da "Zu der Sendung liegen keine Daten vor".
Das konnte die Mitarbeiterin nicht erklären. Sie behauptete, ICH müsse nun mit der Post klären, wo die Sendung geblieben sei und ohne Verlustmeldung würde ich kein neues Zeugnis bekommen, darum hätte ich mich aber selbst zu kümmern.
Dass das nicht stimmte, wusste ich natürlich und hatte die vergangene Zeit zur intensiven Recherche genutzt. Ich versuchte sie freundlich darauf hinzuweisen - ohne Erfolg. Sie reichte mich an einen anderen Mitarbeiter weiter. Auch diesen wies ich auf entsprechende Rechtsprechung hin. Aber auch dieser Mitarbeiter wies mich ab und behauptete, ich müsse eben die Nachforschung bei der Post abwarten (laut Post übrigens 25 Tage).
da ich das nicht nur für rechtswidrig sondern auch ansonsten für eine absolute Frechheit hielt, wies ich ihn erneut darauf hin, dass ich das für unzutreffend halte und mich nicht damit abwimmeln lasse. Er lachte mich aus (... ja im Ernst) und sagte er würde den in der Verwaltung tätigen Richter anrufen und der solle mir das dann mal erklären. Er legte auf.
Ich schrieb daraufhin eine nicht mehr so freundliche E-Mail in der ich eine Frist setzte und meine Rechtsauffassung deutlich machte. Ich wies außerdem darauf hin dass ich bei fruchtlosem Verstreichen der Frist einen Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz stellen würde.
Keine 30 Minuten später bekam ich einen Anruf meiner Sachbearbeiterin.
Es sei alles kein Problem, ein neues Zeugnis würde am selben Tag ausgestellt. Ich könne es am nächsten Morgen persönlich abholen.
Gesagt, getan. ich holte das Zeugnis ab und gab direkt persönlich meine Ref-Anmeldung ab und ließ mir das quittieren.
zu der Idee sich mit dem alten Zeugnis zu bewerben: Wurde vom OLG leider abgelehnt, die Idee hatte ich ja auch. Verstehen kann ich das nicht, insbesondere weil das bei fast jedem anderen OLG ganz grundsätzlich möglich ist, sofern man dort auch das Examen abgelegt hat.
Die größte Frechheit an der ganzen Sache ist für mich aber das unfreundliche Verhalten der Mitarbeiter und die offensichtlichen Lügen über Rechtslage und Sendungsnummer.
Aber naja, wundert tut es mich nicht mehr.
das JPA Hamm gab mir eine Sendungsnummer, unter der angeblich mein Zeugnis versendet worden war. als ich dann nachschaute, stand da "erfolgloser Zustellversuch, wurde in zuständige Filiale gebracht". Long Story short: es wurde nichts für mich hinterlegt und nach einem Anruf bei der Post erfuhr ich, dass die Sendung unter der Nummer überhaupt nicht an mich adressiert war.
ich rief wieder beim JPA an. die erklärten das mit einer "Verwechslung". Wie allerdings eine Sendungsnummer mit einem Paket (so erfuhr ich) welches nach Köln ging (?!) in meiner Akte landen konnte, konnte mir niemand erklären. Mir wurde eine neue Nummer gegeben. Ich zwang die Mitarbeiterin dieses Mal am Telefon zu bleiben während ich die Nummer bei der Post eingab. Und siehe da "Zu der Sendung liegen keine Daten vor".
Das konnte die Mitarbeiterin nicht erklären. Sie behauptete, ICH müsse nun mit der Post klären, wo die Sendung geblieben sei und ohne Verlustmeldung würde ich kein neues Zeugnis bekommen, darum hätte ich mich aber selbst zu kümmern.
Dass das nicht stimmte, wusste ich natürlich und hatte die vergangene Zeit zur intensiven Recherche genutzt. Ich versuchte sie freundlich darauf hinzuweisen - ohne Erfolg. Sie reichte mich an einen anderen Mitarbeiter weiter. Auch diesen wies ich auf entsprechende Rechtsprechung hin. Aber auch dieser Mitarbeiter wies mich ab und behauptete, ich müsse eben die Nachforschung bei der Post abwarten (laut Post übrigens 25 Tage).
da ich das nicht nur für rechtswidrig sondern auch ansonsten für eine absolute Frechheit hielt, wies ich ihn erneut darauf hin, dass ich das für unzutreffend halte und mich nicht damit abwimmeln lasse. Er lachte mich aus (... ja im Ernst) und sagte er würde den in der Verwaltung tätigen Richter anrufen und der solle mir das dann mal erklären. Er legte auf.
Ich schrieb daraufhin eine nicht mehr so freundliche E-Mail in der ich eine Frist setzte und meine Rechtsauffassung deutlich machte. Ich wies außerdem darauf hin dass ich bei fruchtlosem Verstreichen der Frist einen Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz stellen würde.
Keine 30 Minuten später bekam ich einen Anruf meiner Sachbearbeiterin.
Es sei alles kein Problem, ein neues Zeugnis würde am selben Tag ausgestellt. Ich könne es am nächsten Morgen persönlich abholen.
Gesagt, getan. ich holte das Zeugnis ab und gab direkt persönlich meine Ref-Anmeldung ab und ließ mir das quittieren.
zu der Idee sich mit dem alten Zeugnis zu bewerben: Wurde vom OLG leider abgelehnt, die Idee hatte ich ja auch. Verstehen kann ich das nicht, insbesondere weil das bei fast jedem anderen OLG ganz grundsätzlich möglich ist, sofern man dort auch das Examen abgelegt hat.
Die größte Frechheit an der ganzen Sache ist für mich aber das unfreundliche Verhalten der Mitarbeiter und die offensichtlichen Lügen über Rechtslage und Sendungsnummer.
Aber naja, wundert tut es mich nicht mehr.
Gestern, 13:55
Unfassbar! 
Die nötige Empathie scheint generell nicht jedem JPA-Mitarbeiter gegeben zu sein.
Von mir unvergessen der Satz der ausichtsführenden Mitarbeiterin des JPA am OLG Düsseldorf vor Ausgabe des Sachverhalts meiner 1. Klausur im 1. StEx zu ihrer Kollegin, so laut, dass man es in dem mit 100 Prüflingen gefüllten Saal bis in die letzte Reihe hören konnte:
„Ich verstehe gar nicht, warum hier so viele von denen sitzen, die meisten werden doch später eh arbeitslos.“

Die nötige Empathie scheint generell nicht jedem JPA-Mitarbeiter gegeben zu sein.
Von mir unvergessen der Satz der ausichtsführenden Mitarbeiterin des JPA am OLG Düsseldorf vor Ausgabe des Sachverhalts meiner 1. Klausur im 1. StEx zu ihrer Kollegin, so laut, dass man es in dem mit 100 Prüflingen gefüllten Saal bis in die letzte Reihe hören konnte:
„Ich verstehe gar nicht, warum hier so viele von denen sitzen, die meisten werden doch später eh arbeitslos.“
Vor 9 Stunden
(Gestern, 09:45)nlg schrieb: ich möchte euch alle einmal kurz auf den neuesten Stand bringen:
das JPA Hamm gab mir eine Sendungsnummer, unter der angeblich mein Zeugnis versendet worden war. als ich dann nachschaute, stand da "erfolgloser Zustellversuch, wurde in zuständige Filiale gebracht". Long Story short: es wurde nichts für mich hinterlegt und nach einem Anruf bei der Post erfuhr ich, dass die Sendung unter der Nummer überhaupt nicht an mich adressiert war.
ich rief wieder beim JPA an. die erklärten das mit einer "Verwechslung". Wie allerdings eine Sendungsnummer mit einem Paket (so erfuhr ich) welches nach Köln ging (?!) in meiner Akte landen konnte, konnte mir niemand erklären. Mir wurde eine neue Nummer gegeben. Ich zwang die Mitarbeiterin dieses Mal am Telefon zu bleiben während ich die Nummer bei der Post eingab. Und siehe da "Zu der Sendung liegen keine Daten vor".
Das konnte die Mitarbeiterin nicht erklären. Sie behauptete, ICH müsse nun mit der Post klären, wo die Sendung geblieben sei und ohne Verlustmeldung würde ich kein neues Zeugnis bekommen, darum hätte ich mich aber selbst zu kümmern.
Dass das nicht stimmte, wusste ich natürlich und hatte die vergangene Zeit zur intensiven Recherche genutzt. Ich versuchte sie freundlich darauf hinzuweisen - ohne Erfolg. Sie reichte mich an einen anderen Mitarbeiter weiter. Auch diesen wies ich auf entsprechende Rechtsprechung hin. Aber auch dieser Mitarbeiter wies mich ab und behauptete, ich müsse eben die Nachforschung bei der Post abwarten (laut Post übrigens 25 Tage).
da ich das nicht nur für rechtswidrig sondern auch ansonsten für eine absolute Frechheit hielt, wies ich ihn erneut darauf hin, dass ich das für unzutreffend halte und mich nicht damit abwimmeln lasse. Er lachte mich aus (... ja im Ernst) und sagte er würde den in der Verwaltung tätigen Richter anrufen und der solle mir das dann mal erklären. Er legte auf.
Ich schrieb daraufhin eine nicht mehr so freundliche E-Mail in der ich eine Frist setzte und meine Rechtsauffassung deutlich machte. Ich wies außerdem darauf hin dass ich bei fruchtlosem Verstreichen der Frist einen Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz stellen würde.
Keine 30 Minuten später bekam ich einen Anruf meiner Sachbearbeiterin.
Es sei alles kein Problem, ein neues Zeugnis würde am selben Tag ausgestellt. Ich könne es am nächsten Morgen persönlich abholen.
Gesagt, getan. ich holte das Zeugnis ab und gab direkt persönlich meine Ref-Anmeldung ab und ließ mir das quittieren.
zu der Idee sich mit dem alten Zeugnis zu bewerben: Wurde vom OLG leider abgelehnt, die Idee hatte ich ja auch. Verstehen kann ich das nicht, insbesondere weil das bei fast jedem anderen OLG ganz grundsätzlich möglich ist, sofern man dort auch das Examen abgelegt hat.
Die größte Frechheit an der ganzen Sache ist für mich aber das unfreundliche Verhalten der Mitarbeiter und die offensichtlichen Lügen über Rechtslage und Sendungsnummer.
Aber naja, wundert tut es mich nicht mehr.
Puh, da kommt mir schon beim Lesen die Wut. Gut, dass du das durchgezogen hast. Das ist eine absolute Frechheit, was die bei dir versucht haben.
Jetzt erstmal Wut verrauchen lassen und wenn du nach dem Ref wieder Probleme hast, weißt du, wie du weiter kommst.









