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Aktueller Arbeitsmarkt
Aktenabgrund
Junior Member
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Beiträge: 23
Themen: 1
Registriert seit: Feb 2025
#361
12.05.2026, 11:44
Danke für deine Rückmeldung.
Zu meiner Behörde: Da die Behördenleitung selbst höchstproblematisch ist, würde ein interner Wechsel wohl nur einen Teil meiner Probleme lösen. Eine ganze Zeit lang habe ich darüber nachgedacht und auf passende IBV gewartet, inzwischen möchte ich nur noch weg.

Mit der Möglichkeit des "Richters kraft Auftrags" habe ich durchaus geliebäugelt und die entsprechenden Threads auch im Forum hier verfolgt. Danach hat sich der Eindruck ergeben, dass davon oft kaum Gebrauch gemacht wird, weil man Proberichter bevorzugt. Ich denke hier an GeStA Hamm / OLG-Bezirke in NRW etc. Seitdem habe ich diesen Weg eben wieder verworfen. Außerdem sind die Voraussetzungen derzeit so stark angezogen, dass meine Noten wohl nicht ausgleichen dürften, dass man mit mir als BaL gerade "nicht alles machen kann" wie mit einem Proberichter. Im Übrigen möchte ich auch nicht zwingend in die Justiz - wollte ich nie; dem Grunde nach möchte ich nur gerne - wenigstens hin und wieder - juristisch arbeiten / etwas sinnvolles tun, das nicht für die runde Ablage bestimmt ist bzw. nicht in Besprechungen sitzen und dabei zusehen, wie Menschen gedemütigt und fertig gemacht werden. That´s it.

Ich schaue gerade nach Stellen im nachgeordneten Bereich, würde auch zu Landes- oder Bundesämtern / Landes- bzw. Bundesbetrieben; Nur zu Not würde ich meinen Beamtenstatus aufgeben und in die Versicherungswirtschaft wechseln. Kommt eben darauf an, wie lange es sich noch in der Kombination fachliche Unterforderung in toxischer Umgebung aushalten lässt .... meine Bewerbungen bisher (oberste / obere Landes- bzw. Bundesbehörden) waren nicht erfolgreich. Genug geheult  Cheese
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.05.2026, 11:55 von Aktenabgrund.)
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Spaghettimonster
Junior Member
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Beiträge: 16
Themen: 1
Registriert seit: Nov 2025
#362
12.05.2026, 12:36
@Aktenabgrund

Magst du ein bisschen mehr über deine Unterforderung erzählen? Ich kann dir leider keine Ratschläge geben (bin noch nicht im Job), aber bin einer Tätigkeit in einem Ministerium durchaus nicht abgeneigt und hatte bisher den Eindruck, dass es sich bei solchen Referentenstellen eher um anspruchsvollere/forderndere Jobs handelt. Und bist du in einem LM oder einem BM?
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RRalf
Junior Member
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Beiträge: 44
Themen: 1
Registriert seit: Sep 2025
#363
12.05.2026, 18:07
(12.05.2026, 12:36)Spaghettimonster schrieb:  @Aktenabgrund

Magst du ein bisschen mehr über deine Unterforderung erzählen? 

Ich bin zwar nicht Aktenabgrund, aber auch im hD und es klingt so, dass er sich an der weniger juristischen Arbeit stört.

Natürlich gibt es Referenten, die in Gesetzgebungsverfahren mitwirken, Entwürfe schreiben, Dienstverordnungen erarbeiten usw., das ist jedoch eine winzige Minderheit.

Mein Alltag besteht aus Führung, Strategie, Projektleitung. Leichte juristische Berührungspunkte hast du in einer Verwaltung durchaus immer wieder, aber es betrifft keine Gutachten, Aktenarbeit o.Ä., sondern fließt einfach nur in die Entscheidungsfindung ein. Nein, wir können das nicht so umsetzen, da... Ja, aber wir müssen beachten, dass...

Mir gefällt es, aber es ist kein juristisches Arbeiten, wie man sich das als Student vorgestellt hat. Vermutlich wäre oft je nach Referat ein Bewerber mit dem passenden fachlichem Hintergrund besser geeignet, einen leichten Trend zu mehr Informatikern, Ingenieuren und WiWis gibt es soweit ich weiß auch. 

Trotzdem bist du historisch gewachsen und durch die vorhandene Laufbahnbefähigung nun mal das Schweizer Taschenmesser der öffentlichen Verwaltung. Es gibt durchaus Kollegen, die von Vergabe zu Umweltschutz zu Verwaltungsdigitalisierung wechseln. Irgendwas findet sich da normalerweise schon, dieses extreme Feststecken kenne ich auf Bundesebene bisher nicht. In meinem Umfeld lässt man die Leute ziehen, wenn sie eine Abordnung oder Versetzung wünschen.

Bei ihm scheint das nicht der Fall zu sein, die Aufgaben passen nicht, aber der Vorgesetzte will ihn nicht gehen lassen und ist gleichzeitig unerträglich. Das kann dir im öD passieren, denn der Dienstherr bestimmt Dienstort und Aufgaben. Der Vorgesetzte hat meist einen besseren Draht nach oben als du.
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