20.04.2026, 11:55
Hallo zusammen,
ich habe heute Morgen ein Angebot für den Ref-Start zum 01.06.2026 in Bonn erhalten. Mein Problem ist nur, dass ich mich für den Verbesserungsversuch vom 1. für die Juni Klausuren angemeldet habe und jetzt nicht weiß was ich tun soll. Refplatz annehmen oder Verbesserungsversuch schreiben und dann im Dezember starten?
Grundsätzlich habe ich total Lust mit dem Ref zu starten und freue mich, dass die Wartezeit nun doch nicht 2 Jahre beträgt. Da ich in Köln wohne, wäre ich auch fürs Ref lieber in Köln, aber nur wegen dem Ort ablehnen finde ich auch nicht sinnvoll. Auch zu einem späteren Zeitpunkt habe ich darauf ja keinen Einfluss . Ich bin nur mit meiner Note aus dem Erstversuch (7,99 gesamt - 6,7 staatlich - 11 Schwerpunkt) nicht zufrieden. Ich habe mich damals mit nicht so guter Vorbereitung angemeldet, weil ich einfach nicht mehr konnte und endlich schreiben wollte. Ich war ehrlich gesagt überrascht überhaupt bestanden zu haben und dann noch mit *fast* 8 Punkten insgesamt. Ich sehe mich perspektivisch auch nicht in der GK, jedoch gibt es ja meines Wissens nach auch noch einige Bundesländer die mind. 8 Punkte im ersten für den Justizdienst fordern.
Ich arbeite gerade als WiMi in einer mittelgroßen (?) Kanzlei und hätte auch da ehrlich gesagt mit meiner Note keine Chance für mich gesehen. Ist es also doch alles nicht so dramatisch unter dem VB zu liegen?
Kurz gesagt: ich möchte nicht bereuen, es nicht versucht zu haben und mir im schlimmsten Fall damit etwas zu verbauen. Auf der anderen Seite habe ich auch keine Lust nochmal 6 Monate zu warten mit dem Risiko, dass es umsonst war (wenn nicht verbessert).
Was würdet ihr tun?
ich habe heute Morgen ein Angebot für den Ref-Start zum 01.06.2026 in Bonn erhalten. Mein Problem ist nur, dass ich mich für den Verbesserungsversuch vom 1. für die Juni Klausuren angemeldet habe und jetzt nicht weiß was ich tun soll. Refplatz annehmen oder Verbesserungsversuch schreiben und dann im Dezember starten?
Grundsätzlich habe ich total Lust mit dem Ref zu starten und freue mich, dass die Wartezeit nun doch nicht 2 Jahre beträgt. Da ich in Köln wohne, wäre ich auch fürs Ref lieber in Köln, aber nur wegen dem Ort ablehnen finde ich auch nicht sinnvoll. Auch zu einem späteren Zeitpunkt habe ich darauf ja keinen Einfluss . Ich bin nur mit meiner Note aus dem Erstversuch (7,99 gesamt - 6,7 staatlich - 11 Schwerpunkt) nicht zufrieden. Ich habe mich damals mit nicht so guter Vorbereitung angemeldet, weil ich einfach nicht mehr konnte und endlich schreiben wollte. Ich war ehrlich gesagt überrascht überhaupt bestanden zu haben und dann noch mit *fast* 8 Punkten insgesamt. Ich sehe mich perspektivisch auch nicht in der GK, jedoch gibt es ja meines Wissens nach auch noch einige Bundesländer die mind. 8 Punkte im ersten für den Justizdienst fordern.
Ich arbeite gerade als WiMi in einer mittelgroßen (?) Kanzlei und hätte auch da ehrlich gesagt mit meiner Note keine Chance für mich gesehen. Ist es also doch alles nicht so dramatisch unter dem VB zu liegen?
Kurz gesagt: ich möchte nicht bereuen, es nicht versucht zu haben und mir im schlimmsten Fall damit etwas zu verbauen. Auf der anderen Seite habe ich auch keine Lust nochmal 6 Monate zu warten mit dem Risiko, dass es umsonst war (wenn nicht verbessert).
Was würdet ihr tun?
20.04.2026, 12:19
(20.04.2026, 11:55)sosjura schrieb: Hallo zusammen,
ich habe heute Morgen ein Angebot für den Ref-Start zum 01.06.2026 in Bonn erhalten. Mein Problem ist nur, dass ich mich für den Verbesserungsversuch vom 1. für die Juni Klausuren angemeldet habe und jetzt nicht weiß was ich tun soll. Refplatz annehmen oder Verbesserungsversuch schreiben und dann im Dezember starten?
Grundsätzlich habe ich total Lust mit dem Ref zu starten und freue mich, dass die Wartezeit nun doch nicht 2 Jahre beträgt. Da ich in Köln wohne, wäre ich auch fürs Ref lieber in Köln, aber nur wegen dem Ort ablehnen finde ich auch nicht sinnvoll. Auch zu einem späteren Zeitpunkt habe ich darauf ja keinen Einfluss . Ich bin nur mit meiner Note aus dem Erstversuch (7,99 gesamt - 6,7 staatlich - 11 Schwerpunkt) nicht zufrieden. Ich habe mich damals mit nicht so guter Vorbereitung angemeldet, weil ich einfach nicht mehr konnte und endlich schreiben wollte. Ich war ehrlich gesagt überrascht überhaupt bestanden zu haben und dann noch mit *fast* 8 Punkten insgesamt. Ich sehe mich perspektivisch auch nicht in der GK, jedoch gibt es ja meines Wissens nach auch noch einige Bundesländer die mind. 8 Punkte im ersten für den Justizdienst fordern.
Ich arbeite gerade als WiMi in einer mittelgroßen (?) Kanzlei und hätte auch da ehrlich gesagt mit meiner Note keine Chance für mich gesehen. Ist es also doch alles nicht so dramatisch unter dem VB zu liegen?
Kurz gesagt: ich möchte nicht bereuen, es nicht versucht zu haben und mir im schlimmsten Fall damit etwas zu verbauen. Auf der anderen Seite habe ich auch keine Lust nochmal 6 Monate zu warten mit dem Risiko, dass es umsonst war (wenn nicht verbessert).
Was würdet ihr tun?
Ein Verbesserungsversuch ist natürlich ein Kraftakt, besonders wenn danach dann auch direkt das Ref startet. Du musst selbst einschätzen für wie wahrscheinlich du eine deutliche Verbesserung erachtest. Aber mit 11 im Schwerpunkt wäre auch ein VB drinnen und du wirst dich dann nicht immer fragen, was hätte ich damals erreichen können? Wenn du sowieso nicht in die GK möchtest ist das VB auch nicht so wichtig und in NRW zählt das zweite in der Justiz sowieso deutlich mehr. Schau einfach in dich hinein und wäge ab: bin ich wirklich in der Lage den Examensstress jetzt nochmal durchzumachen oder nehme ich den unverhofft schnellen Platz an und gehe den letzten Schritt der Ausbildung?


